AT102840B - Reklamevorrichtung. - Google Patents

Reklamevorrichtung.

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AT102840B
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Erwin Dr Fein
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Erwin Dr Fein
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    B Maluevorrichtuug.   



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Reklamevorrichtung nach Patent Nr. 100.301, deren
Wirkung darauf beruht. dass beim Hineinblicken in einen Spiegel das Spiegelbild des Beschauers zeit- weise verschwindet und dafür ein Reklamebild sichtbar wird. 



   Um diesen Effekt hervorzurufen, sind gemäss dem genannten Patent zwei Spiegel erforderlich, während bei vorliegender Einrichtung ein einziger Spiegel verwendet wird, welcher hinter einer Schau- öffnung derart beweglich angeordnet ist, dass er je nach seiner Stellung das Bild des Beschauers oder einen von aussen unsichtbaren Gegenstand zeigt. Um die Reklamewirkung selbsttätig hervorzurufen, wird auf mechanischem, zweckmässig elektromagnetischem Weg der Spiegel zeitweise verstellt. Der Spiegel- antrieb kann gleichzeitig zur Verstellung von Reklamebildern benutzt werden, welche hintereinander in kiirzeren oder längeren Zeitintervallen im Spiegel erscheinen und so eine äusserst wirksame Reklame bilden. 



   In der Zeichnung sind vier verschiedene Ausführungsformen des   Erfindungsgegenstandes in sche-   matischen Schnitten beispielsweise veranschaulicht. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist in einem allseits verschlossenen Kasten a hinter einer mit einem Glasfenster versehenen   Schauöffnung b ein Planspiegel c um   eine horizontale Achse   fI   drehbar befestigt. Der Spiegel c wird zeitweise durch einen Elektromagnet   p   angezogen. dessen Stromkreis durch ein Uhrwerk abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird. Im angezogenen Zustand nimmt der Spiegel c die in strichlierten Linien gezeichnete Stellung ein, in welcher er nahezu vertikal steht. Bei nicht erregtem
Magnet e ist der Spiegel e in einem Winkel von ungefähr   450 geneigt   ; er wird durch ein Gewicht oder eine
Feder in diese Stellung gebracht, wobei das Gewicht gleichzeitig den Anker t bilden kann.

   Das untere
Ende des Spiegels weist eine im Winkel abstehende Abdeckungsleiste g auf. durch welche der untere
Spiegelrand unsichtbar und die Wirkungsweise des Mechanismus verborgen bleibt. Ferner weist der obere 
 EMI1.1 
 wird. Diese Winkelverstellung der   Leiste h kann   in beliebiger Weise erfolgen, z. B. durch einen am freien
Ende der Leiste angeordneten Stift, welcher sich in einer entsprechend gekrümmten Nut oder an einer
Ansehlagleiste der Kastenwand führt   (striehliert   angedeutet). Eine vom unteren Rand der Schauöffnung b nach innen springende Leiste i verhindert gleichfalls die Reflexion der von vorne einfallenden Licht- strahlen.

   Unter dem Spiegel ist eine Mattscheibe k und auf dem Boden des Kastens ein Projektions- apparat   l   angeordnet, in welchen eine mit mehreren Diapositiven versehene Scheibe   111   so weit hinein- ragt, dass immer nur ein Diapositiv auf die Mattscheibe c projiziert wird. Die   Scheibe M   ist an einer
Achse   n   befestigt und wird mit der Projektionslampe von der   Betätigungsvorriehtung des Spiegels   beeinflusst. 



   Die Wirkungsweise der Reklamevorrichtung ist folgende : In der angezogenen Stellung des Spiegels c sieht der   Beschauer   sein Bild. Sobald der Stromkreis des Elektromagneten''durch das Uhrwerk unter- brochen wird, wird der Spiegel durch das Gewicht (in die in vollen Linien gezeichnete Stellung verschwenkt ; gleichzeitig   schliesst   das Uhrwerk den Lampenstromkreis und das auf die   Mattseheibe f   geworfene Re- klamebild wird im Spiegel dem Auge des Beschauers sichtbar. Bei neuerlichem   Schalt vorgang   wird der
Spiegel wieder angezogen, die Lampe   ausgeschaltet und die Scheibe tu   um ein Bild weitergeschaltet., so   @ dass   beim weiteren Schaltvorgang ein anderes Reklamebild im Spiegel erscheint. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   Reklamevorrichtung gemäf3 Fig.   2 ist von gleicher Wirkung wie die beschriebene und weicht von dieser bloss durch konstruktive Einzelheiten ab. Die   Leinten y, Pt   am Spiegel c fehlen und der obere Rand Der Schauäffnung b ist von einer nach innen gerichteten winkelförmigen Abdeckung o begrenzt. 



  Ferner ist der Spiegel c so angeordnet, dass seine untere. Kante in der   Schrägstellung   von 45  bis nahe an die Kastenwand heranreicht. Ausserdem sind die Mattscheibe k und der Projektionsapparat   1   sowie die Bildscheibe m ein wenig geneigt. 



   Die in Fig. 3 veranschaulichte Ausführungsform ist hauptsächlich für Auslagefenster bestimmt, in denen nur ein niederer Raum zur Aufstellung der Vorrichtung zur Verfügung steht. Der Kasten   a   dieser Reldamevorrichtung ist daher   winkelförmig   ausgebildet ; im unteren Schenkel des Kastens sind der Projektionsapparat   I   und die Mattscheibe c untergebracht. Um das Reklamebild von der Mattscheibe c auf den beweglichen Spiegel c zu projizieren, ist noch ein fester Spiegel   y   vorgesehen. 



   Fig. 4 zeigt eine Reldamevorrichtung ohne Projektionsapparat. Statt der   Reldamebilder   können verschiedene Gegenstände im Kasten a untergebracht werden, welche in der strichlierten Stellung des Spiegels c dem Auge des Beschauers unsichtbar sind und in der anderen Spiegelstellung sichtbar werden. 
 EMI2.1 
 
1. Reklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass hinter einer Schauöffnung (b) ein Spiegel (e) derart beweglich angeordnet ist, dass bei Verstellung desselben das Spiegelbild des Beschauers von dem Spiegelbild eines von aussen unsichtbaren Gegenstandes abgelöst wird.

Claims (1)

  1. 2. Reldamevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (e) um eine zu seiner Ebene parallele Achse drehbar ist und auf elektromagnetischem Weg in die entsprechenden Winkelstellungen gebracht wird. EMI2.2 unten einen im Winkel abstehenden Fortsatz (g) aufweist, damit der untere Spiegelrand unsichtbar und die Wirkungsweise des Mechanismus verborgen bleibt.
    4. Reldamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine vom unteren Schauöffnungsrand ausgehende, nach innen gerichtete Abdeekungsleiste (i) und eine im Bereich des oberen Spiegelrandes vorgesehene Abdeckungsleiste (71 bzw. o) die Reflexion der von vorne einfallenden Lichtstrahlen verhindert wird.
AT102840D 1924-09-22 1924-09-22 Reklamevorrichtung. AT102840B (de)

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