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B Maluevorrichtuug.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Reklamevorrichtung nach Patent Nr. 100.301, deren
Wirkung darauf beruht. dass beim Hineinblicken in einen Spiegel das Spiegelbild des Beschauers zeit- weise verschwindet und dafür ein Reklamebild sichtbar wird.
Um diesen Effekt hervorzurufen, sind gemäss dem genannten Patent zwei Spiegel erforderlich, während bei vorliegender Einrichtung ein einziger Spiegel verwendet wird, welcher hinter einer Schau- öffnung derart beweglich angeordnet ist, dass er je nach seiner Stellung das Bild des Beschauers oder einen von aussen unsichtbaren Gegenstand zeigt. Um die Reklamewirkung selbsttätig hervorzurufen, wird auf mechanischem, zweckmässig elektromagnetischem Weg der Spiegel zeitweise verstellt. Der Spiegel- antrieb kann gleichzeitig zur Verstellung von Reklamebildern benutzt werden, welche hintereinander in kiirzeren oder längeren Zeitintervallen im Spiegel erscheinen und so eine äusserst wirksame Reklame bilden.
In der Zeichnung sind vier verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in sche- matischen Schnitten beispielsweise veranschaulicht.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist in einem allseits verschlossenen Kasten a hinter einer mit einem Glasfenster versehenen Schauöffnung b ein Planspiegel c um eine horizontale Achse fI drehbar befestigt. Der Spiegel c wird zeitweise durch einen Elektromagnet p angezogen. dessen Stromkreis durch ein Uhrwerk abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird. Im angezogenen Zustand nimmt der Spiegel c die in strichlierten Linien gezeichnete Stellung ein, in welcher er nahezu vertikal steht. Bei nicht erregtem
Magnet e ist der Spiegel e in einem Winkel von ungefähr 450 geneigt ; er wird durch ein Gewicht oder eine
Feder in diese Stellung gebracht, wobei das Gewicht gleichzeitig den Anker t bilden kann.
Das untere
Ende des Spiegels weist eine im Winkel abstehende Abdeckungsleiste g auf. durch welche der untere
Spiegelrand unsichtbar und die Wirkungsweise des Mechanismus verborgen bleibt. Ferner weist der obere
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wird. Diese Winkelverstellung der Leiste h kann in beliebiger Weise erfolgen, z. B. durch einen am freien
Ende der Leiste angeordneten Stift, welcher sich in einer entsprechend gekrümmten Nut oder an einer
Ansehlagleiste der Kastenwand führt (striehliert angedeutet). Eine vom unteren Rand der Schauöffnung b nach innen springende Leiste i verhindert gleichfalls die Reflexion der von vorne einfallenden Licht- strahlen.
Unter dem Spiegel ist eine Mattscheibe k und auf dem Boden des Kastens ein Projektions- apparat l angeordnet, in welchen eine mit mehreren Diapositiven versehene Scheibe 111 so weit hinein- ragt, dass immer nur ein Diapositiv auf die Mattscheibe c projiziert wird. Die Scheibe M ist an einer
Achse n befestigt und wird mit der Projektionslampe von der Betätigungsvorriehtung des Spiegels beeinflusst.
Die Wirkungsweise der Reklamevorrichtung ist folgende : In der angezogenen Stellung des Spiegels c sieht der Beschauer sein Bild. Sobald der Stromkreis des Elektromagneten''durch das Uhrwerk unter- brochen wird, wird der Spiegel durch das Gewicht (in die in vollen Linien gezeichnete Stellung verschwenkt ; gleichzeitig schliesst das Uhrwerk den Lampenstromkreis und das auf die Mattseheibe f geworfene Re- klamebild wird im Spiegel dem Auge des Beschauers sichtbar. Bei neuerlichem Schalt vorgang wird der
Spiegel wieder angezogen, die Lampe ausgeschaltet und die Scheibe tu um ein Bild weitergeschaltet., so @ dass beim weiteren Schaltvorgang ein anderes Reklamebild im Spiegel erscheint.
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Die Reklamevorrichtung gemäf3 Fig. 2 ist von gleicher Wirkung wie die beschriebene und weicht von dieser bloss durch konstruktive Einzelheiten ab. Die Leinten y, Pt am Spiegel c fehlen und der obere Rand Der Schauäffnung b ist von einer nach innen gerichteten winkelförmigen Abdeckung o begrenzt.
Ferner ist der Spiegel c so angeordnet, dass seine untere. Kante in der Schrägstellung von 45 bis nahe an die Kastenwand heranreicht. Ausserdem sind die Mattscheibe k und der Projektionsapparat 1 sowie die Bildscheibe m ein wenig geneigt.
Die in Fig. 3 veranschaulichte Ausführungsform ist hauptsächlich für Auslagefenster bestimmt, in denen nur ein niederer Raum zur Aufstellung der Vorrichtung zur Verfügung steht. Der Kasten a dieser Reldamevorrichtung ist daher winkelförmig ausgebildet ; im unteren Schenkel des Kastens sind der Projektionsapparat I und die Mattscheibe c untergebracht. Um das Reklamebild von der Mattscheibe c auf den beweglichen Spiegel c zu projizieren, ist noch ein fester Spiegel y vorgesehen.
Fig. 4 zeigt eine Reldamevorrichtung ohne Projektionsapparat. Statt der Reldamebilder können verschiedene Gegenstände im Kasten a untergebracht werden, welche in der strichlierten Stellung des Spiegels c dem Auge des Beschauers unsichtbar sind und in der anderen Spiegelstellung sichtbar werden.
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1. Reklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass hinter einer Schauöffnung (b) ein Spiegel (e) derart beweglich angeordnet ist, dass bei Verstellung desselben das Spiegelbild des Beschauers von dem Spiegelbild eines von aussen unsichtbaren Gegenstandes abgelöst wird.