DE914908C - Projektionseinrichtung - Google Patents

Projektionseinrichtung

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Publication number
DE914908C
DE914908C DEP45324A DEP0045324A DE914908C DE 914908 C DE914908 C DE 914908C DE P45324 A DEP45324 A DE P45324A DE P0045324 A DEP0045324 A DE P0045324A DE 914908 C DE914908 C DE 914908C
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DE
Germany
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screen
projector
mirror
projection
projectors
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Expired
Application number
DEP45324A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Alfons Hoischen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFONS HOISCHEN DR
Original Assignee
ALFONS HOISCHEN DR
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Filing date
Publication date
Application filed by ALFONS HOISCHEN DR filed Critical ALFONS HOISCHEN DR
Priority to DEP45324A priority Critical patent/DE914908C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Projektionseinrichtung Zweck der Erfindung ist, insbesondere für Schulen eine Projektionseinrichtung zu schaffen, die mit den besten, in; den Schulen verwandten Projektoren ohne Verdunkelung des Ranmes gut sichtbare stehende und bewegliche Bilder liefert.
  • Es sind für verschiedene Zwecke, z. B. Beleuchtungstafeln für Nummern; der Kirchenlieder, bereits Transparenttafeln im Gebrauch, bei denen ein Projektor über einen Umlenkspiegel eine mattierte Glastafel rückseitig anstrahlt. Dabei stehen die Projektoren hinter dem Bildschirm. FürSchu:len ist bisher nur eine Transparenttafel bekanntgeworden. Bei ihr steht der Projektor mitten hinter dem. Bildschirm und wirft seine Strahlen schräg nach oben. auf den Umlenkspiegel. Dieser Um.lenkspiegel ist so zur Tafel geneigt, daß seine obere und untere Kante waagerecht ist und parallel zur Tafel (Bildschirm) verläuft. Da der Projektor zwischen Bildschirm und Spiegel steht, und zwar seiner Größe wegen dicht vor dem Spiegel, muß eire Spezialprojektor von sehr kleiner Brennweite verwandt werden. Außerdem müssen die Diapositive sehr groß sein. (i6 X 16 cm). Projektoren, wie sie in den Schulen üblich sind., können bei dieser Transparcenttafel nicht verwandt wenden, ebensowenig Stumm-und Tonfilmgerä.te. Damit der Lehrer von der Seite der Beschauer aus die Diapositive fortbewegen kann, ist ein Motor eingebaut. Die großen Diapositive können nie so billig geliefert werden, daß sie in. der für alle Lehrfächer wünschenswert großen Zahl beschafft werden können. Zudem ist es dem Lehrer kaum möglich, durch Photographie nach eigenen methodischen Wünschen Diapositive selbst herzustellen. Das- fällt besonders ins Gewicht in Anbetracht des Farbfilmes im Format 24 X 36 mm.
  • Alle diese Nachteile werden durch die Projektionsanordnung gemäß der Erfindung vermieden. Bei ihr kann jeder Projektionsapparat, Diar wie Episkop, sowie Stumm- und Tonfilmgeräte verwandt werden. Die Bilder sind bei guten. Projektoren so hell; daß der Raum nicht verdunkelt zu werden braucht: Die erfindungsgemäße Projektionsanordnung ist in. Abb. i beispielsweise für einen Kleinbildprojektor 5 X 5 cm mit durchleuchteter Diapositivfläche 4.o X 4o mm durchgeführt, da diesen, Projektoren offenbar die Zukunft gehört. Die Brennweite sei f = 8,5 cm. Die Größe des Bildschirmes sei ioo X ioo cm. Die erforderlichen Distanzen berechnen sich nach, den: bekannten, Formeln und Gegen!stand.sgröße zu Bildgröße = a: : b.
    Brennweite f Vergrößerung Bildweite
    8,5 cm 4X4 cm auf 100 X 100 cm 22x cm
    8,5 cm 4X4 cm - 200 X 200 cm 4335 cm
    33 cm 14X 14 cm - 100X Zoo cm 268:22
    (Episkop)
    In, der Abb. i ist die Konstruktion. im Grundriß dargestellt. A-B ist der Bildschirm. Würde der Bildschirm von der Rückseite ohne Spiegel angestrahlt, so müßte der Projektionskopf im Punkt C stehen, nach der obigen Tabelle ä21 cm von der Mitte des, Bildschirmes entfernt. Um diese Distanz zu verkleinern, wird ein Spiegel in den Punkten. D-E aufgestellt, und zwar so; daß im Gegensatz zu der bereits. bekannten, Transparenttafel seine Ebene vertikal steht. Der Projektionskopf wird, nun seitlich des Bildschirmes fl-B im Punkt F aufgestellt. Der Projektionskopf befindet sich hierbei in: gleicher horizontaler Höhe wie die Mitte des Bildschirmes. C und Fliegen symmetrisch, zum Spiegel D-E, damit keine Verzerrungen auftreten. Die Abb.2 zeigt die Ausführung in perspektivischer Skizze. Der Raum zwischen Spiegel und Bildschirm wird mit Brettern oder Tüchern verkleidet.
  • Hat der Projektor eine andere Brennweite, z. B. f = 33 cm (Episkop), und, soll dabei ein Bild der Größe 14 X 14 cm auf ioo X ioo cm vergrößert werden, so müßte nach: der obigen; Tabelle ohne Verwendung eines Spiegels der Projektionskopf 268,ä cm von dem Bildschirm entfernt im Punkt G (Abb. i) stehen. Wind der Spiegel D-E verwandt, so muß der Projektionskopf in H -stehen.. Aus der Symmetrie zum Spiegel folgt; d.aß für alle Projektoren, welche Brennweite sie auch haben mögen, der Projektionskopf auf der Geraden F-H liegen muß. Es ist also möglich, auf dem Tisch, der zur Aufnahme des Projektors .dienst, von vornherein auf einer Geraden alle Stellungen. für die verschiedenen Brennweiten und Vergrößerungen zu markieren. Das ist für die Verwendung verschiedener Projektoren bei derselben Tafel eine Erleichterung.
  • Wählt man einen größeren Bildschirm, z. B. Zoo X Zoo cm, so würde die Aufstellung des Projektors in horizontaler Höhe der Bildschi.rxnmitte zur Bedienung zu hoch stehen. Für diesen Fall zeigt die Abb,3 eine Ausführung, in. der durch zwei zusätzliche Spiegel I und K der Projektions:-kopf so tief zu liegen kommt, daß der Projektionsäpparat leicht zu bedienen, ist. Diese Konstruktion hat zugleich den Vorteil, daß die Tiefe des gesamten Gerätes (Abstand des Hauptspiegels D-E von: dem Bildschirm in Alb. i) weiter, verkürzt werden kann.
  • Der wesentliche Fortschritt der Erfindung liegt darin, daß durch die Stellung der- Spiegel erreicht wird, daß die optische Achse des Projektors horizontal verläuft und dadurch die Stellung des, Projektors in horizontaler und vertikaler Richtung frei wählbar wird. Das ist auch durch andere Stellungen der Spiegel möglich, als sie als Beispiel in den, Alb. 1, 2 und. 3 gewählt sind..
  • Die neue Konstruktion der Transparenttafel mit einem oder mehreren Spiegeln bat folgende Vorteilei. Die Tafel erlaubt mit guten Projektoren, wie sie bereits in; den Schulens üblich sind; ohne Verdunkelung des Raumes. gut sichtbare Bilder zu liefern, wem. man nämlich die an sich schon große Bildhelligkeit des durchleuchteten Bildschirmes dar durch verstärkt, daß man, vor dem. Bildschirm durch Klappen und ein darüber gespanntes Tuch sch:äd.-liches Licht abhält.
  • a. Zur Projektion können Projektoren jeder Brennweite und Bauart (Ep.i- undDiaskop, Stumm-und Tonfilmgeräte) verwandt werden.
  • 3. Auf dem. Projektionstisch kann durch. eine Markierung die Stellung des Projektors für jede Brennweite festgelegt werden,.
  • 4. Die Tafel (der Dunkelraum) kann ähnlich; wie ein. Fotoapparat zusammenklappbar gemacht werden, und zwar, weil der Projektor nicht hinter, sondern neben: dem Bildschirm steht, weit stärker als bei der bisher bekam, ,ten Transparenttafel. Die Zusammenlegbarkeit auf engen Raum macht sie leicht transportfähig.
  • 5. Auch bei wechselndem Gebrauch von Klasse zu Klasse kann eine schnelle Einsatzfähigkeit dadurch erreicht werden, @daß neben dem Bildschirm, fest mit @seinem Rahmen verbunden, eine Nische angebracht wird, in der der, Projektor sofort seinen richtigen Platz findet oder auch, beim Transport belassen werden: kann. Dieser Umstand verbürgt die Bedeutung der Tafel für den. praktischen Gebrauch in der Schule auch für den. Fall, daß man die Helligkeit der Projektoren, so- steigern würde, daß die Projektion auf eine reflektierende Silberwand. ohne Verdunkelung des Raumes stets genügend helle Bilder liefert.
  • 6: Es können kleine Diapositive vom 24 X 36-mm-Fo@rmat und nach dem Farbfilmverfahren hergestellte bunte Diapositive verwandt werden. 7. Ein Motor zur Bewegung der Diapositive ist nicht nötig. Der Projektor steht so, daß der Lehrer ihn von der Vorderseite der Tafel her bedienen und zugleich die Tafel übersehen und an. ihr, erklären kann. Eine günstigere Stellung ist für den Lehrer nicht denkbar.
  • B. Die gesamten, Anischaffun;gs- und: Betriebskosten sind im Verhältnis zu der bereits bekannten Transparenttafel sehr niedrig, weil jeder' gute bereits. vorhandene Projektor benutzt werden kann und die Schulen nicht für jede Tafel auch einen. Projektor haben müssen,. In den, seltensten Fällen wird nämlich in allen Klassen zu: gleicher Zeit projiziert. Die modernen Diaskope 5 X 5 am sind so klein, daß sie leicht von Klasse zu, Klasse traps portiert werden, können.
  • Gewerbliches Anwendungsgebiet: In erster Linie ist die Transparenttafel für Schulen; und für Vorträge jeder Art geeignet; ferner für Lichtbild.vorführuugen in nicht zu großen Räumen, wo nicht verdunkelt werden, kann. Sie kann aber auch für geschäftliche Werbung insbesondere in Schaufenstern Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionseinrichtung mit Projektor, rückseitig beleuchtetem Bildschirm und Umlenkspiegel zwischen. Projektor und Bildschirm, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektor seitlich des Bildschirmes mit horizontader optischer Achse aufgestellt und der Umlenkspiegel so angeordnet ist, daß seine obere und: untere Kante schräg zur oberen und unteren Kante des Bildschirmes gerichtet ist. z. Projektionseinrichtung wie in Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daB der, Projektor unterhalb der Mitte des Bildschirmes angeordnet ist und zur höhenrichtigen Umlenkung des Pr'orjektionsstrahlengan@ges zusätzlich zwei Parallelspiegel vorgesehene sind,.
DEP45324A 1949-06-10 1949-06-10 Projektionseinrichtung Expired DE914908C (de)

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DEP45324A DE914908C (de) 1949-06-10 1949-06-10 Projektionseinrichtung

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DE914908C true DE914908C (de) 1954-07-12

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