DE409444C - Leuchtschild - Google Patents

Leuchtschild

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DE409444C
DE409444C DEA42617D DEA0042617D DE409444C DE 409444 C DE409444 C DE 409444C DE A42617 D DEA42617 D DE A42617D DE A0042617 D DEA0042617 D DE A0042617D DE 409444 C DE409444 C DE 409444C
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Germany
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light
illuminated sign
letter
light sources
support box
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Expired
Application number
DEA42617D
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ELEK ZITAETS IND AG F
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ELEK ZITAETS IND AG F
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/0001Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
    • G02B6/0011Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being planar or of plate-like form
    • G02B6/0081Mechanical or electrical aspects of the light guide and light source in the lighting device peculiar to the adaptation to planar light guides, e.g. concerning packaging
    • G02B6/0086Positioning aspects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Leuchtschild. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Leuchtschild, bei dem die Lichtquellen, etwa elektrische Glühlampen oder Leuchtröhren, vollkommen verdeckt und geschützt im Innern des Schildes untergebracht sind, und (las dennoch sowohl bei Tage als auch in der Dunkelheit eine gute plastische Wirkung und Lesbarkeit besitzt. Zu diesem Zweck besteht erfindungsgemäß das Leuchtschild aus einem die erforderlichen Lichtquellen aufnehmenden, kastenförmigen Träger, an dem eine Anzahl frei stehender hohler Buchstabenkörper vorgesehen ist, die durch die im Tragkasten angeordneten Lichtquellen im Innern erhellt «-erden und auf der vorderen Profilseite in gleicher Buchstabenform verlaufende, schlitzartige Ausschnitte zum Durchtritt des Lichtes aufweisen. Die in den plastisch wirkenden, frei stehenden Buchstabenkörpern vorgesehenen Lichtdurchtrittschlitze oder Lichtspalte treten bei Tage nicht in Erscheinung, behindern also die Wirkung des Schildes bei Tage nicht. Bei eintretender Dunkelheit und in Betrieb gesetzten Lichtquellen treten sie dagegen äußerst wirkungsvoll als vollkominen gleichmäßig erleuchtete und ununterbrochene Lichtlinien in Erscheinung, da das Innere der frei stehenden Buchstabenkörper durch den Einbau der Lichtquellen in den Tragkasten äußerst gleichmäßig erleuchtet wird. Die durch die Lichtspalte der Buchstabenkörper gebildeten Lichtlinien können leicht jede beliebige Färbung erhalten, da es nur notwendig ist, entsprechend farbige Lichtquellen, etwa farbige Glühlampen oder Leuchtröhren, in de-] Tragkasten einzubauen e(ler das Innere desselben, insbesondere auch der Buchstabenkörper, mit einem farbigen Anstrich zu versehen.
  • Das neue Leuchtschild bietet ferner auch die Möglichkeit, die hohlen, frei stehenden Buchstabenkörper leicht und bequem zwecks Bildung einer anderen Aufschrift auszuwechseln sowie auch selbst Buchstaben von sehr kleinen Abmessungen und in jeder beliebigen Schriftart in grellen Lichtlinien erscheinen zu lassen. Trotz des wirkungsvollen Aussehens des Leuchtschildes sind zu einer Erleuchtung meist nur einige wenige Glühlampen erforderlich.
  • In der Zeichnung ist das neue Leuchtschild in den Abb. i bis 6 in drei beispielsweisen Ausführungsformen jeweils in Ansicht und im Schnitt dargestellt.
  • Das Leuchtschild nach Abb. i und a besteht aus einem wagerecht liegenden Kasten a, der zur Aufnahme der- erforderlichen Lichtquellen, im vorliegenden Falle von sechs elektrischen Glühlampen b, sowie auch als Träger für drei hohl gestaltete Buchstabenkörper c dient. Letztere sind derart am Tragkasten a befestigt, daß die Innenräume der einzelnen Buchstabenkörper c durch Öffnungen d mit dem Innenraum des Kastens a in Verbindung stehen, also mit diesem gewissermaßen einen Innenraum bilden. Die hohlen Buchstabenkörper sind auf ihrer Profilseite mit in der gleichen Buchstabenform gestalteten, schmalen Schlitzen c versehen, die bei Tage die plastische Wirkung der frei stehenden Buchstabenkörper zufolge ihrer unauffälligen Anordnung nicht behindern. Bei Dunkelheit und eingeschalteten Lichtquellen sind die Innenräume der Buchstabenkörper c hell erleuchtet, weshalb die Schlitze e dann als grelle, gleichmäßig erleuchtete Lichtlinien erscheinen. Zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen Erleuchtung dieser Lichtdurchtrittschlitze sind in den Buchstabenkörpern zweckmäßig, wie dargestellt, Schrägflächen t eingebaut, die sowohl den zugehörigen Lichtquellen als auch den Profilwänden der Buchstabenkörper zugewandt sind und durch Reflexion eine gute Lichtverteilung bewirken.
  • Bei dem in den Abb. 3 und 4 dargestellten Leuchtschild hat der Träger für die frei stehenden, hohlen Buchstabenkörper c die Gestalt eines zylindrischen Gehäuses g, dessen zweckmäßig -aus durchscheinendem Material, etwa Mattglas, bestehende Vorderwand h eine Aufschrift t- aufweist. Die für die Erleuchtung der Buchstabenkörper c dienenden Glühlampen b dienen in diesem Falle auch gleichzeitig dazu, bei Dunkelheit die Vorderwand h des Gehäuses g zu erhellen und dadurch die Aufschrift i leicht lesbar zu machen. Um eine gleichmäßige Beleuchtung der Vorderwand des Gehäuses g zu erzielen, können gegeberienfalls auch noch an anderen Stellen des Gehäuses, beispielsweise, wie dargestellt, im unteren Teil desselben, Glühlampen k vorgesehen sein. Letztere können auch allein die Beleuchtung der Vorderwand h bewirken, falls das Licht der oberen Lampen durch einen entsprechend eingebauten Schirm nur zur Beleuchtung der Buchstabenkörper c bzw. der in diesen vorgesehenen Schlitze e ausgenutzt wird. Besteht die Vorderwand des Tragkastens bzw. Gehäuses 1a aus undurchsichtigem Material, etwa Blech, so kann die Aufschrift auch durch einen entsprechenden Ausschnitt gebildet werden, aus dem bei eingeschalteten Lichtquellen das den Innenraum des Gehäuses erhellende Licht austritt.
  • Bei dem in den Abb. 5 und 6 dargestellten Leuchtschild sind in dem als Tragkörper dienenden ovalen Zylindergehäuse g zwei Lampen t? eingebaut, deren Licht durch einen eingebauten Schirm L nur zur Beleuchtung der in den frei stehenden Buchstabenkörpern c vorgesehenen Lichtspalte c dient. In die aus undurchsichtigem Material bestehende Vorderwand lc des Gehäuses g ist die -Nachbildung eines hervorzuhebenden Modells, in diesem Fall das Flachmodell an einer Glühlampe, so eingesetzt, daß dieses Flachmodell in @-on einem als Lichtspalt dienenden, schmalen Ausschnitt n umrandet ist. Die Kantenteile o de: ein wenig aus der Vorderwand h. hervortretenden Flachmodells in sind nach dem Lichtspalt n hin etwas gekrümmt, so daß bei Einschaltung der an der Gehäuserückwand zentral zum Flachmodell befestigten Glühlampe p (Abb. 6) nicht nur die Lichtspalte ii erleuchtet, sondern auch noch die gekrümmten Kantenteile o des Flachmodells m beleuchtet werden. E: entsteht dadurch um den hohlen Lichtspalt herum ein allmählich verlaufender Lichtsaum, der das Flachmodell noch besser zur Wirkung bringt. Um die Wirkung des Schildes noch weiter zu erhöhen, kann die lichtundurchlässige Vorderwand lr. des Gehäuses oder aber auch, wie dargestellt, <las Flachmo-lell in mit durchbrochenen Schriftzügen (l versehen werden. Auch kann die Vorder-Wand des Gehäuses oder das Flachmodell noch durchscheinende Teile aufweisen, die sich bei Einschaltung der Glühlampen b dann hell von einem dunklen Untergrund abheben. So kann beispielsweise, wie dargestellt, noch in der :Mitte rles Flachmo-lells vor der zur Erleuchtung des Lichtspaltes dienenden Glühlampe p eine weitere Glühlampe r oder aber eine Glühlampenhälfte eingebaut werden, die ausschließlich durch Lichtstrahlung der Glühlampe p erleuchtet erscheint. Gegebenenfalls kann die in das Flachmodell m eingebaute Glühlampe r aber auch zusätzlich durch Unterstromsetzung zur Erleuchtung gebracht werden.
  • Die in den Tragkasten eingebauten Lichtquellen können mannigfacher Art sein. Es können beispielsweise an Stelle der Glühlampen auch- elektrische Leuchtröhren verwendet werden. Besondere Wirkungen lassen sich insbesondere erzielen, wenn farbige Lichtquellen, beispielsweise Glühlampen mit farbigen Glocken, in die Tragkästen eingebaut werden. Auch kann eine farbige Wirkung der durch die Lichtspalte erzeugten Lichtlinien durch entsprechenden Anstrich der Innenwandungen des Tragkastens, insbesondere auch der hohlen Buchstabenkörper, erzielt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Leuchtschild, dadurch gekennzeichnet, daß an einem die erforderlichen Lichtquellen aufnehmenden kastenförmigen Träger (a bzw. g) eine Anzahl frei stehender, hohler Buchstabenkörper (c) vorgesehen ist, die durch die im Tragkasten angeordneten Lichtquellen im Innern erhellt werden und auf der vorderen Profilseite in gleicher Buchstabenform verlautende schlitzartige Ausschnitte (e) zum Durchtritt des Lichtes aufweisen.
  2. 2. Leuchtschild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der hohlen Buchstabenkörper (c) Schrägflächen (f) zur besseren Verteilung des von der oder den Lichtquellen des Tragkastens ausgehenden Lichtes angeordnet sind.
  3. 3. Leuchtschild nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Tragkasten untergebrachten Lichtquellen gleichzeitig zur Beleuchtung der mit Aufschrift, Zeichen o. dgl. versehenen, zweckmäßig aus durchscheinendem Material bestehenden Vorderwand (h) des Tragkastens (g) dienen. .
  4. 4. Leuchtschild nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand des Tragkastens gleich den hohlen, frei stehenden Buchstabenkörpern mit in Buchstaben- oder Zeichenform gestalteten Lichtspalten (n) versehen ist.
DEA42617D Leuchtschild Expired DE409444C (de)

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