DE452312C - Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen o. dgl. durch Lichtwirkung - Google Patents

Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen o. dgl. durch Lichtwirkung

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DE452312C
DE452312C DES75597D DES0075597D DE452312C DE 452312 C DE452312 C DE 452312C DE S75597 D DES75597 D DE S75597D DE S0075597 D DES0075597 D DE S0075597D DE 452312 C DE452312 C DE 452312C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia

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Description

  • Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen o. dgl. durch Lichtwirkung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen u. dgl. Sie besteht darin, daß ein oder mehrere Schirme aus. mattiertem, undurchsichtigem Material den Schein von Lichtquellen auf frei aufgestellte Schriftzeichen u. dgl. seitlich und von vorn werfen und einen weiteren Lichtschirm als, Hintergrund färben, wodurch die davon aufgestellten Schriftzeichen o. dgl. plastisch hervortreten, daß die Lichtquellen farbig und derart aufgestellt sind, daß sie außerhalb des, Brennpunktes des Lichtschirms befestigt sind und nur indirektes Licht von den Lichtschirmen weitergeleitet werden kann.
  • Es sind für Reklamezwecke und ähnliche beleuchtete Schriftzeichen u. dgl. bekannt, die ihr Licht von Lichtquellen direkt oder mit Hilfe von Reflektoren derart empfangen, daß der Schein der Lampen scharf auf die Schriftzeichen fällt, wobei die Lampen möglichst in den Brennpunkt der Reflektoren gerückt werden. Hierbei tritt meist ein Blenden des' Auges des. Beschauers ein, zum wenigsten sind die Schriftzeichen sehr grell beleuchtet. Auch treten die Schriftzeichen nicht platisch auf dem Hintergrunde hervor. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. i ist eine schematische Darstellung für eine einfache Ausführung an Säulen oder Wänden in Seitenansicht, Abb. z eine solche Ausführung an Wänden" bei der gleichzeitig der untere Teil der Wand beleuchtet wird. Abb.3 ist eine Ausführung., bei der mehrere Reihen von Schrirftzeichen o. dgl. gleichzeitig dargestellt sind, während ein besonderer Beleuchtungskörper den unteren Teil der -Wand beleuchtet.
  • In diesen Abbildungen ist a ein Schriftzeichen o. dgl., b sind Lichtschirme, c sind Zwischenschirme, d sind die Lichtquellen, e sind Wand- oder Säulenflächen ', f ist ein beliebiger bekannter Lichtschirm aus mattiertem oder geschlvffenem Glas.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Schriftzeichen o. dgl. u werden von einem Lichtsc 'hlrm b seitlich oder von unten beleuchtet und von einem anderen Lichtschirm von vorn unten. Hierbei werden der besseren Wirkung wegen. verschiedenfarbige Lichtquellen angewendet. Als- Hintergrund wird ein Lichtschirm c verwendet. Die Anordnung ist derart, daß nur die vom Besehauer abgekehrten Flächen direktes Licht von den Lichtquellen erhalten, wobei dve Lichtquellen außerhalb des Brennpunktes des betreffenden Schirmes angebracht sind, so daß sich an den mattierten Flächen ein verstreuter Schein reflektiert und auf die Schriftzeichen oder Schirmflächen geworfen wird. Durch die Anordnung der Schirme und Schriftzeichen wird eine Wirklang -hervorgerufen, als seien sie plastisch auf dem Hintergrund befestigt und mixt verschiedenen. Farben abgesetzt. Die richtige Stelle für die Anbringung der Lichtquelle maß jedesmal gesucht werden, da sonst die Wirkung verlorengeht oder Licht verlorengeht. Es ist völlig ausgeschlossen, daß trotz stärkster Wirkung und Helligkeit das Auge des Beobachters geblendet werden kann. Statt der Schriflzeich en können auch andere Zeichen oder Darstellungen verwendet und plastisch dargestellt werden, auch können verschiedene Teile oder Reifen verschiedenfarbig beleuchtet werden, wobei im allgemeinen der Grund in einer dunkleren Farbe gehalten werden wird. Es ist aber auch nicht unbedingt notwendig, daß als Hintergrund ein Lichtschirm verwendet wird; es genügt,, die Schriftzeichen gegen irgendeinen Hintergrund, wie es z. B. eine Wand (Abt. z) oder der Nachthimmel (wenn in Abb. 3 der punktiert gezeichnete, mit cl bezeichnete Schirm entfernt ist) ist, zu stellen. Um bei Tageslzcht oder in der Dämmerung eine besondere Wirkung zu erreichen, kann man an den Schirmen an entsprechenden Stelle. farbige Glasscheiben anbringen, die das auffallende Licht aluf die* Schriftzeichen reflektieren.
  • Der Vorteil. der Erfmdung besteht hauptsächlich darin, daß mit einfachen Mitteln Lichtwirkungen; die in Gestalt von Schriftzeichen oder sonstigen Darstellungen -erzeugt werden, ohne Blendwirkung für den Beschauer hervorgebracht werden, und daß eine außerordentlich künstlerische Wirkung erreicht wird. Die Schriftzeichen o. dgl. scheinen plsch als 1xchtzeichen _ auf dem Hintergrunde zu stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen o. dgl. durch Lichtwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere SChirm-e aus mattiertem, un- durchsichtigem Material. den Schein von Lichtquellen auf frei aufgestellte Schriftzeichen seitlich und von vorn werfen und einen weiteren Lichtschim als Hintergrund färben, wodurch die davor aufgestellten. Schriftzeichen plastisch hervortreten. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen farbig und außerhalb des Brennpunktes ihres Lichtschirms aufgestellt sind, - so däß nur indirektes Licht von- den Lichtschirmen weitergeleitet werden kann.
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