DE486455C - Knuepfer fuer Bindemaeher, Strohbinder und Strohpressen - Google Patents

Knuepfer fuer Bindemaeher, Strohbinder und Strohpressen

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DE486455C
DE486455C DESCH82710D DESC082710D DE486455C DE 486455 C DE486455 C DE 486455C DE SCH82710 D DESCH82710 D DE SCH82710D DE SC082710 D DESC082710 D DE SC082710D DE 486455 C DE486455 C DE 486455C
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tongues
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D59/00Equipment for binding harvested produce
    • A01D59/04Knotters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen^ Bindfadenknüpf er für Bindemäher, Strohbinder, Strohpressen usw., welcher eine feste Unterlippe und eine gegen diese schwenkbare Zunge hat, um die und unter die sich der Bindfaden so legt, daß ein Knoten gebildet wird. Die Verwendungsfähigkeit dieser Knüpfer für Bindfäden bestimmter Stärke ist durch, die Weite der Öffnung bestimmt, welche die Knüpferzunge mit der Unterlippe bildet, denn zu dünne Bindfäden rutschen zwischen Zunge und Unterlippe durch, zu dicke Bindfäden werden durch die bei der Knotenbildung um Zunge und Unterlippe gelegte Fadenschlinge festgeklemmt und lassen sich nicht vom Knüpfer abziehen.
Um mit einem solchen Knüpfer auch mit Bindfäden von stark wechselnder Dicke zuverlässig Knoten knüpfen zu können, sind an der Unterlippe mehrere Zungen drehbar angeordnet, die verschieden hoch sind und mit der Unterlippe verschieden weite Öffnungen bilden, die durch verschieden tiefe Ausschnitte der Zungenunterkanten erzielt werden. Die niedrigere Zunge hat den kleineren Ausschnitt, die höhere Zunge hat den weiteren Ausschnitt; beide Zungen stehen unter Wirkung einer Feder, welche in üblicher Weise das Festhalten der Bindfadenenden zwischen Zunge und Unterlippe bei der Knotenbildung bewirkt. Während beim Verarbeiten dünnerer Bindfäden wie beim Knüpfer mit nur einer Zunge nur die niedrigere und flacher ausgeschnittene Zunge wirkt, verhindert beim Verarbeiten dickerer Fäden die höhere Zunge mit dem größeren Ausschnitt,
daß durch die bei der Knotenbildung um Zungen und Unterlippe gelegte Fadenschlinge die niedrigere Zunge so fest gegen den auf der Unterlippe liegenden Faden gedrückt wird, daß der gebildete Knoten nicht aus dem Knüpfer herauszuziehen ist und der Faden reißt.
Neben seiner besseren Brauchbarkeit hat dieser Knüpfer auch den weiteren Vorteil, daß die Beweglichkeit seiner Zungen, von der die gute Arbeitsweise des Knüpfers abhängt durch sich beim Binden absetzende Bindfadenfasern, Abfälle usw. nicht so leicht behindert werden kann. Auf den Zungen kann sich insofern nichts ablagern, weil bei der Knotenbildung fortdauernd der Bindfaden über ihre obere Fläche rutscht, während auf den Seiten der Zungen sich keine Krusten bilden können, da diese senkrecht stehen und Staub und Schmutz usw. nach unten durchfällt; außerdem bewegen sie sich wie die Schenkel einer Schere aneinander vorbei, so daß Schmutz usw. nicht haftenbleiben kann.
Auf der Zeichnung zeigt
Abb. ι den Knüpfer in einer Seitenansicht, Abb. 2 in Vorderansicht,
Abb. 3 in der anderen Seifenansicht und
Abb. 4 im Grundriß.
Die feste Unterlippe 1 des Knüpfers sitzt wie üblich an einer Welle 2, welche die Drehung des Knüpfers vermittelt. In der Unterlippe 1 sind um den Bolzen 3 zwei nebeneinanderliegende Zungen 4 und 5 lose drehbar gelagert. Die Zunge 4 ist niedriger als die Zunge 5 und hat den kleineren Ausschnitt 6, die höhere
Zunge 5 hat den größeren Ausschnitt 7 (Abb. 1 und 3). Die Ausschnitte 6 und 7 bilden bei angedrückten Zungen mit der Unterlippe 1 Öffnungen von verschiedener Weite. Die Zungen werden durch Federn gegen die Unterlippe gedrückt. Das Knüpfen des Knotens geschieht, wie bekannt, in der Weise, daß der Bindfaden durch Drehung des Knüpfers um Unterlippe und Zungen geschlungen, dann die Zungen 4
ίο und 5 durch Entlanggleiten ihrer rückwärtigen Enden 4" und 5a an einem festen Anschlag vorbei geöffnet und der Bindfaden in das von der Unterlippe und den Zungen gebildete Maul eingelegt wird. Die verschiedene Weite der von den Zungen mit der Unterlippe gebildeten Mäuler bewirkt, daß dünne wie dicke Bindfäden gleich gut festgehalten werden und eine sichere Knotenbildung erfolgt. Bei dem gezeichneten Knüpfer werden dünnere Bindfaden durch die Zunge 4 erfaßt und gehalten, dickere Bindfaden fassen und halten beide Zungen, wobei sich aber die Zunge 4 weiter öffnet als die Zunge 5, da ihr Ausschnitt flacher ist als der Ausschnitt der Zunge 5, und sie kann dieses, da sie niedriger ist als die Zunge 5 und die um Zungen und Unterlippe gelegte Fadenschlinge von der mit ihrer vorderen Nase auf der Unterlippe aufliegenden, höheren Zunge 5 getragen wird. Es wird hierdurch verhindert, daß die niedrigere Zunge den Faden zu fest zwischen sich und Unterlippe einklemmt, so . daß er beim Abziehen des Knotens reißt.
Die Zahl der drehbaren Zungen eines Knüp^ fers ist beliebig.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Knüpfer für Bindemäher, Strohbinder und Strohpressen mit fester Unterlippe und gegen diese schwenkbarer Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß der Knüpfer mehrere Zungen (4, 5) von verschiedener Höhe und mit verschieden tiefen Ausschnitten (6, 7) hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH82710D 1927-05-17 1927-05-17 Knuepfer fuer Bindemaeher, Strohbinder und Strohpressen Expired DE486455C (de)

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DE (1) DE486455C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4493498A (en) * 1981-10-07 1985-01-15 Sperry Corporation Knotter with an improved Geneva mechanism

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