DE486139C - Rechenmaschine mit einem Tastensatz - Google Patents

Rechenmaschine mit einem Tastensatz

Info

Publication number
DE486139C
DE486139C DEB131704D DEB0131704D DE486139C DE 486139 C DE486139 C DE 486139C DE B131704 D DEB131704 D DE B131704D DE B0131704 D DEB0131704 D DE B0131704D DE 486139 C DE486139 C DE 486139C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
pawls
triggered
machine according
pen box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB131704D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE486139C publication Critical patent/DE486139C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

  • Rechenmaschine mit einem Tastensatz Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbesserung an einer Rechenmaschine mit nur einem Tastensatz und einem nach jedem Tastendruck um eine Stelle wandernden Stiftekasten, dessen von den Tasten betätigte Stifte als Steuerorgane für den Antrieb der Resultatwerke dienen, und mit einem Postenanzeigewerk, welches die eingetasteten Posten anzeigt.
  • Auf den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. r zeigt, den Stiftekasten mit dem Postenanzeigewerk im senkrechten Längsschnitt von vorn nach hinten.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht.
  • Fig. 3 zeigt einen Stift des Stiftekastens. Fig. q. zeigt eine abgeänderte Ausführung mit einer von den Stiften derselben Reihe betätigten langgestreckten Klinke.
  • Fig. g und 6 zeigen Einzelheiten.
  • Der Stiftekasten f ist in einem Rahmen c gelagert, der auf Rundstäben zi seitlich hin und her gleiten kann. Die Reihen von je zehn Stiften s können von den darunterliegenden, hinteren Enden g der Tastenhebel h in die Höhe gedrückt werden. Die Tastenhebel sind auf Welle il gelagert.
  • In der Anfangslage des Stiftekastens f (Fig. z und 2) befindet sich die am weitesten links gelegene Stiftereihe über den hinteren Tastenenden ä. Wird nun eine Taste, z. B. 3, gedrückt, so treibt sie den Stift s3 der ersten Stiftereihe nach oben. Dabei wird der Riegel y beim Vorbeigleiten des unteren seitlichen Lappens o' des Stiftes s3 an der ihm gegenüberstehenden Nase y' des Riegels y nach hinten gedrückt (in Fig. x nach rechts), wobei Riegel y vermittels seines Stiftes y11 die Klinke k aus der Rast x der Zahnstange z aushebt. Statt durch den Riegel y können die Stifte s auch durch eine langgestreckte, durch Feder w1 beeinfluBte Klinke w die Klinke k auslösen (Fig. q.).
  • Beim Rückgang der niedergedrückten Taste wird der Stiftekasten durch ein Schaltwerk, das wie das Schrittschaltwerk des Papierwagens einer Schreibmaschine arbeitet und deshalb hier nicht weiter gezeichnet undbeschrieb en zu werden braucht, um einen Schritt nach links bewegt, so daB dann die zweite Stiftereihe über die hinteren Tastenhebelenden g kommt. Wenn nun wieder eine Taste, z. B. t5, gedrückt wird, so wird der entsprechende Stift s5 der zweiten Stiftereihe (Fig. 2) nach oben getrieben und der Stiftekasten wieder um eine Stelle weiter nach links bewegt.
  • Vor dem Stiftekasten ist nun ein Postenanzeigewerk angeordnet, welches ermöglicht, die getastete Zahl sofort abzulesen und zu kontrollieren. Vor jeder Stiftereihe ist eine mit den Zahlen o bis g versehene Zahlenrolle L angeordnet, die seitlich ein Zahnrad trägt. In dieses Zahnrad greift ein Zahnrad m ein, welches das mit ihm fest verbundene kleinere Zahnrad i trägt. Ein unter Federzug q stehender Zahnsektor a4 greift in das Zahnrad i ein und sucht dieses und mit ihm das Zahnrad na zu drehen und dadurch eine Zahnstange zin den Stiftekasten f hineinzutreiben. Eine Klinke k (Fig. i), welche von unten in eine Rast x der Zahnstange z eingreift, hält diese, entgegen dem Zuge der Feder q, in ihrer Ruhelage fest. Wenn nun eine Taste t, z. B. t3, den Stift s3 in die Höhe hebt, so wird, wie oben beschrieben, die Klinke k aus der Rast x der Zahnstange z herausgehoben, so daß letztere dem Zuge der Feder q folgen und in den Stiftekasten hineingleiten kann. Sie wird aber nur so weit hineingleiten, bis sie an den seitlichen Lappen o (Fig. i und 3) des in die Höhe gedrückten Stiftes s3 anstößt. Dadurch wird auch die Zahlenrolle l so weit gedreht, daß in der Schauöffnung P des Maschinengehäuses die der gedrückten Taste entsprechende Ziffer 3 erscheint. Die Zahlenrollen l und ihre Antriebsorgane in, i, ac, z und q sind nebst den Klinken k im gleichen Rahmen c gelagert wie der Stiftekasten f und wandern mit diesem zugleich schrittweise von rechts nach links. Statt durch den Riegel y (oder die Klinke w) kann das Ausheben der Klin';-- 7, aus der Zahnstange z auch dadurch erfolgen, daß das untere Ende der Klinke k während der Verschiebung des Rahmens c an der Schrägfläche eines feststehenden Stückes y entlanggleitet (Fig. i und 5).
  • Nachdem der ganze Posten in den Stiftekasten eingetastet ist, wird, wie bekannt, die Maschine durch einen Kurbelzug b, m betätigt, um den Posten zu addieren und eventuell auch abzudrucken. Bei Ausübung das Kurbelzuges werden auch die Zahnstangen z vermittels der Zahnradsektoren ,u durch die Schwingschiene a in ihre Anfangslage zurückgedrückt und dann durch die Halteklinken k wieder festgehalten. Die Schwingschiene a wird von dem Kurbelhebel m vermittels der Zugstange ia und der Hebel d verschwenkt. Die Stifte s werden wieder in ihre Anfangslage zurückgebracht. Beim Rückgang der Kurbel wandert, wie bekannt, der Stiftekasten mitsamt seinem oben beschriebenen Einstellanzeigewerk wieder nach rechts in seine Anfangslage zurück.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit nur einem Tastensatz und einem nach jedem Tastendruck um eine Stelle wandernden Stiftekasten, dessen von den Tasten betätigte Stifte als Steuerorgane für den Antrieb der Resultatwerke dienen, und mit einem Postenanzeigewerk, welches die eingetasteten Posten anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß das Postenanzeigewerk in dem gleichen, schrittweise von Stelle zu Stelle wandernden Rahmen gelagert ist wie der Stiftekasten.
  2. 2. Rechenmaschine nachPatentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßZahnstangen(z), welche den Drehwinkel der Zahlenrollen (l) des Postenanzeigewerkes bestimmen, unmittelbar an die in Arbeitsstellung gedrücktenStifte (s) anstoßen, nachdem Klinken (k), welche zur Festhaltung der Zahnstangen in ihrer Ruhelage vorgesehen sind, ausgelöst worden sind.
  3. 3. Rechenmaschine nach Patentanspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zahnstange (z) in ihrer Ruhelage festhaltenden Klinken (k) durch von den Stiften (s) bewegte Riegel (y) ausgelöst werden. q..
  4. Rechenmaschine nach Patentanspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (k) durch eine allen Stiften (s) derselben Reihe gemeinsame langgestreckte Klinke (w) ausgelöst werden.
  5. 5. Rechenmaschine nach Patentanspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (k) bei der schrittweisen seitlichen Verschiebung des Stiftekastens ausgelöst werden.
DEB131704D 1926-06-16 1927-06-04 Rechenmaschine mit einem Tastensatz Expired DE486139C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH486139X 1926-06-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486139C true DE486139C (de) 1929-11-09

Family

ID=4516452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB131704D Expired DE486139C (de) 1926-06-16 1927-06-04 Rechenmaschine mit einem Tastensatz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE486139C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE486139C (de) Rechenmaschine mit einem Tastensatz
DE971768C (de) Maschine zum Auswerten gelochter Zaehlkarten
DE462684C (de) Schreibende Rechenmaschine
DE252734C (de)
DE745511C (de) Rechenwerk mit einem Saldierwerk, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen
DE691140C (de) Nullstellvorrichtung an Rechenmaschinen
DE687160C (de) Schreibrechenmaschine
DE583838C (de) Verbindung einer Schreibrechenmaschine mit einer Kartenlochmaschine
DE401500C (de) Rechenmaschine mit Tastenantrieb und einer Klinkenvorrichtung gegen UEberschleudern
AT97769B (de) Registrierkasse.
DE205793C (de)
DE262923C (de)
DE722917C (de) Steuerung fuer Zaehlwerke
DE207277C (de)
CH125513A (de) Rechenmaschine mit einem Tastensatz.
DE884706C (de) Fahrkarten-Druckmaschine
DE132009C (de)
DE672394C (de) Scheckschreibende Rechenmaschine, Buchungsmaschine o. dgl.
DE288745C (de)
DE572387C (de) Additionsmaschine
DE490609C (de) Einstellwerk an Rechenmaschinen
AT136289B (de) Buchungsmaschine.
AT93675B (de) Anzeigevorrichtung für Registrierkassen mit Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endsummen.
DE528847C (de) Druckvorrichtung an Waagen
DE294968C (de)