DE485388C - Verstellbare Hosenspannvorrichtung - Google Patents

Verstellbare Hosenspannvorrichtung

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DE485388C
DE485388C DEP55608D DEP0055608D DE485388C DE 485388 C DE485388 C DE 485388C DE P55608 D DEP55608 D DE P55608D DE P0055608 D DEP0055608 D DE P0055608D DE 485388 C DE485388 C DE 485388C
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legs
spindle
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DEP55608D
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PERUHAG PATENT ERWIRKUNGS und
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/66Trouser-stretchers with creasing or expanding devices

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Verstellbare Hosenspannvorrichtung Gegenstand der Erfindung ist eine verstellbare Hosenspännvorrichtung, deren Spannschenkel in ihrem Breitenabstand durch eine dazwischengelagerte Spindel veränderlich sind.
  • Bei bisher bekannt gewordenen Hosenspannvorrichtungen mit verstellbaren, in die Hosenbeine einzuführenden seitlichen Spannteilen war es erforderlich, eine Mehrzahl von Spreizvorrichtungen bzw. Führungen vorzusehen. Dies hatte den Nachteil, daß solche Spannvorrichtungen aus sehr viel Teilen aufgebaut werden mußten sowie daß eine zwangläufige Führung der Spannschienen erforderlich war, so daß sich in gespanntem Zustande der Hose die seitlichen Spannschienen nicht der Form der Hosenbeine anpassen konnten. Sofern bei anderen Vorrichtungen ähnlicher Art ein Querstück verwendet wurde, waren die seitlichen Spannglieder an diesem nur schwenkbar, nicht aber seitlich verschiebbar gelagert, so daß das seitliche Spannen nur aus einem Schwenken der freien Enden der Spannglieder bestehen konnte und so auch ein selbsttätiges Anpassen an die Form der Hosenbeine nicht möglich war.
  • Im Gegensatz dazu dient gemäß der Erfindung das Querstück zur losen Führung der Spannschenkel, so daß nur eine einzige Verstellvorrichtung erforderlich ist und auch die Spannschenkel sich selbsttätig in ihrer Lage der Form der Hosenbeine anpassen. Der verstellbare Hosenspanner gemäß der Erfindung wird durch diese Einrichtung einfacher im Bau, einfacher und leichter in der Handhabung und billiger in der Herstellung. Dadurch wird auch ferner erreicht, daß man in derselben Vorrichtung zwei Spannschenkelpaare vereinigen kann, so daß also zum Einstellen beider Hosenbeine nur eine Vorrichtung und auch nur die Drehung eines einzigen Handgriffes erforderlich ist.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in fünf Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Seitenansicht eines Hosenspanners mit zwei Schenkeln, Abb. 2 die Vorderansicht desselben, Abb.3 die Seitenansicht eines Hosenspanners mit vier Schenkeln, Abb. q. die Vorderansicht desselben, Abb.5 eine andere Ausführungsform des Spanners nach Abb.3 in Seitenansicht, Abb. 6 die 'Vorderansicht derselben, Abb.7 eine weitere Ausführungsform des Spanners nach Abb. 3 in Seitenansicht, Abb. 8 die Vorderansicht derselben, Abb.9 eine vierte Ausführungsform zum Spanner nach Abb.3 in Seitenansicht, Abb. =o den Querschnitt derselben.
  • In Abb. i und 2 bedeuten i und i@T zwei aus zweckdienlichem Werkstoff hergestellte Spannschenkel, welche durch die um die Zapfen 3 und 3@1 bzw. q. schwenkbaren Gelenkstücke 2 und a l miteinander verbunden werden. Die unteren Enden der Schenkel i und rsind in einem geschlitzten Querstück 5 mittels Bolzen 6 und 6a beweglich gelagert. Mit 7 ist eine durch den Zapfen 4 mit den Gelenkstücken 2 und 2a drehbar verbundene, als Führungsstab dienende Spindel und mit 8 ein mit entsprechendem Innengewinde versehener Handgriff bezeichnet.
  • Der Schenkel i weist an seinem oberen Ende eine dem Gesäßteil der Hose entsprechende Schweifung auf. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist folgende Durch Rechtsdrehung des mit Innengewinde versehenen Handgriffes 8, welcher so in das Querstück 5 eingefügt ist, daß seine Auf- und Abwärtsbewegung verhindert wird, wird die Spindel 7 nach unten gezogen. Dadurch werden die durch Zapfen 4 mit der Spindel 7 verbundenen Gelenkstücke 2 und 2 a so mitgenommen, daß sich die Schenkel j und ja zufolge ihrer durch Bolzen 6 und 6,7 in den Schlitzen des Querstückes 5 bewirkten Führung nach der Mitte hin bewegen. Bei Benutzung dieser Ausführungsform wird nun der Handgriff 8 soweit nach rechts gedreht, bis eine bequeme Einführung der Schenkel i und ja in die untere Öffnung eines Hosenbeines möglich wird. Hernach wird der Handgriff 8 so weit nach links gedreht, bis sich die Schenkel i und ja an die Innenseite der Hose dicht anschmiegen. Ein Teil des Hosenbeinpaares ist somit gespannt, und die Vorrichtung bewirkt nach kurzer Spanndauer die gewsünchten Bügelfalten. Sofern bei dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur selben Zeit beide Teile des Hosenbeinpaares gespannt werden sollen, bedarf es der gleichzeitigen Verwendung von zwei solchen Spannvorrichtungen.
  • Die Herausnahme der letzteren aus dem gespannten Hosenbein erfolgt wiederum durch Rechtsdrehung des Handgriffes B.
  • In den Abb.3 und 4 ist zum Unterschiede gegen das Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 die Zahl der Schenkel eine doppelte, d. h. es kommt der Schenkel io hinter den Schenkel g und der Schenkel roa hinter den Schenkel ga zu stehen. Die Schenkel werden wiederum durch die Gelenkstücke ii, iia, 12 und i2a, welche um die Zapfen 13, 13 a, 14 und i4a sowie 15 und i5 a schwenkbar sind, miteinander verbunden. Die unteren Enden der Schenkel g, ga, io und ioa sind in einem geschlitzten Querstück 17 mittels durchgehender Bolzen 18 und i8a beweglich gelagert. Mit 16 und 16a sind zwei durch die Zapfen 15 und 15a mit den Gelenkstücken ii, ja, 12 und 12,1 drehbar verbundene Führungsstäbe, und mit 2i ist eine in das Querstück 17 eingelassene und durch die Scheibe ig gegen Verschiebung gesicherte Spindel bezeichnet. 2o stellt ein die Führungsstäbe 16 und i6°" verbindendes und mit Innengewinde versehenes Querstück dar und 22 einen Handgriff. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes weicht durch die Verdoppelung der Schenkel nur insofern von dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 ab, als diesmal durch die Rechtsdrehung des Handgriffes 22, der mit der Spindel 21 fest verbunden ist, die beiden Führungsstäbe 16, 16a vermöge des mit einem entsprechenden Innengewinde versehenen Querstückes 2o nach unten gezogen werden.
  • Die Wirkung auf die Gelenkstücke und Schenkel bleibt die nämliche wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i und z. Bei Benutzung dieser Ausführungsform wird der Handgriff 22 so weit nach rechts gedreht, bis eine bequeme Einführung der Schenkel g, ga, i0 und io t in die untere Öffnung beider Hosenbeine möglich wird. Die Spannung der beiden Hosenbeine erfolgt durch Drehung des Handgriffes 22 nach links, was bewirkt, daß sich diesmal zur nämlichen Zeit alle vier Schenkel an die Innenseiten der Links- und Rechtskanten des ganzen Hosenbeinpaares dicht anschmiegen. Die Herausnahme der Spannvorrichtung aus diesem erfolgt durch Rechtsdrehung des Handgriffes 22.
  • In Abb. 5 und 6 bedeuten 23, 23a, 24 und 24a ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 wiederum vier Schenkel. Mit 25, 25', 26 und z6a sind vier Gelenkstücke mit den Zapfen 27, 27a, 28 und 28a sowie 29 und 29a bezeichnet. 3o und 30a stellen zwei Führungsstäbe dar und 31 ein geschlitztes Querstück, in dem die mit durchgehenden Bolzen 32 und 32a versehenen unteren Enden der Schenkel 23, 23a, 24 und 24a beweglich gelagert sind.
  • Mit 34 ist ein die Führungsstäbe 30 und 30a verbindendes Querstück und mit 35 ein mit der Spindel 33 fest verbundener Griff bezeichnet, der in das Querstück 34 drehbar, aber nicht längsverschiebbar eingelassen ist, so daß durch Drehung des Handgriffes 35 die Führungsstäbe 30 und 30a und somit auch die Gelenkstücke 25, 252" 26 und 2611 mitgenommen werden. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 dadurch, daß die Spindel 33 in einem Innengewinde des Querstückes 31 drehbar ist, also bei Drehung mit dem Handgriff 35 sich mit dem Querstück 34 und den Führungsstäben 30 und 3oa auf- und abwärts bewegt, während im Beispiel nach Abb. 3 und 4 bei Drehung des Handgriffes sowohl dieser als auch die Spindel am Orte bleiben und nur das die beiden Führungsstäbe verbindende Querstück an der Spindel entlang sich auf-und abwärts bewegt. Das Zusammenziehen der Schenkel nach Abb. 5 und 6 erfolgt bei einer Linksdrehung des Handgriffes, während durch eine Rechtsdrehung die Schenkel nach außen verschoben werden. Im übrigen läßt sich die zuletzt beschriebene Ausführungsform genau in der gleichen Weise wie diejenige nach Abb. 3 und 4 benutzen.
  • In Abb. 7 und 8 bedeuten 36, 36', 37 und 37a wiederum vier Schenkel. Diese werden durch die Gelenkstütze 38, 381, 39 und 3g' und die Zapfen 42 und 42# sowie 40, 4o1, 41, 41a gelenkig miteinander verbunden. Mit 43 ist ein von zwei Führungsstäben 43, 43``, die unten mit einer Spindel starr verbunden sind, gebildetes Zugstück bezeichnet, welches sich in einer Aussparung des Querstückes 44 auf- und abwärts bewegen läßt. 45 und 45a bezeichnen zwei durchgehende Bolzen zwecks Lagerung der unteren Enden der Schenkel 36, 361, 37 und 371 in dem geschlitzten Querstück 44. 46 bedeutet einen mit Innengewinde versehenen Handgriff, durch dessen Drehung die Spindel samt den Führungsstäben 43 und 43z abwärtsgezogen oder aufwärtsgeschoben wird und so die Gelenkstücke 38, 38°', 39 und 39" samt den Schenkeln 36, 36a, 37 und 37a mitnimmt. Die Wirkungsweise dieser vierten Ausführungsform ist die nämliche wie beim Beispiel nach Abb. 3 und 4.
  • In Abb. g und io ist ein Querstück 47 abgebildet, das auf beiden Seiten je eine Aussparung aufweist, in denen sich die beiderseitig je einen Schenkel tragenden Bolzen seitlich verschieben lassen.
  • Behufs Erzielung einer scharfen Bügelfalte zu beiden Seiten des flach aufliegenden Hosenbeinpaares weisen die Schenkel sämtlicher dargestellten Beispiele des Erfindungsgegenstandes an ihrer Außenseite eine scharfe Kante auf. Zum Zwecke einer bequemen Aufhängung einer diese Vorrichtungen enthaltenden Hose in Kleidergeschäften usw. kann an den Handgriffen sämtlicher Ausführungsbeispiele eine Hakenschraube o. dgl. angebracht werden. Der Erfindungsgegenstand ermöglicht es, daß bei Benutzung desselben, d. h. wenn Hosenbeinpaare gespannt werden, dieselben sich im gespannten Zustände sehr bequem reinigen lassen.
  • Ein vollständiges Glätten eines Hosenbeinpaares wird durch die vorbeschriebene Verwendung der Spannvorrichtung in verhältnismäßig sehr kurzer Dauer erzielt, die gewünschten Bügelfalten erhält man ohne Verwendung eines Glätteeisens. Für den Fall, daß die Schenkel durch Anbringung entsprechender Scharniere umgelegt werden können, läßt sich der beschriebene Erfindungsgegenstand ebenfalls auf Reisen usw. bequem mitnehmen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstellbare Hosenspannvorrichtung, bestehend aus einem in seinem Breitenabstand durch eine dazwischengelagerte Spindel veränderlichen Spannschenkelpaar, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (i, r1) an einem Ende lose in einem Querstück (5), Führung (6, 61) haben, welches gleichzeitig der Spindel (7) als Lager- und Antriebspunkt dient.
  2. 2. Verstellbare Hosenspannvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei nebeneinanderliegende Spannschenkelpaare (9, 10; 23, 24; 36, 37)-
  3. 3. Ausführungsform der verstellbaren Hosenspannvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Querstück (i7) drehbar eingesetzte, nicht längsverschiebbare Spindel (2i) durch Drehung die Verschiebung eines mit Innengewinde versehenen Führungsstückes (2o, 16) bewirkt (Abb. 3, 4).
  4. 4. Ausführungsform der verstellbaren Hosenspannvorrichtung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die längsverschiebbare Spindel (33) in einem Innengewinde des Querstückes (3i) geführt wird und mit den Führungsstücken (34, 30, 30'') in der Längsrichtung fest verbunden ist (Abb. 5, 6).
  5. 5. Ausführungsform der verstellbaren Hosenspannvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (46) in der Längsrichtung unbeweglich, aber drehbar mit dem Querstück (44) verbunden ist und durch ein Innengewinde die Längsverschiebung der starr miteinander verbundenen Spindel nebst Führungsstück (43) bewirkt (Abb. 7, 8; g, io).
DEP55608D 1926-07-09 1927-07-08 Verstellbare Hosenspannvorrichtung Expired DE485388C (de)

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