DE485259C - Resonanzwaehler mit mehreren durch eine Reihe nacheinander ausgesandter Stroeme verschiedener Frequenz zur Wirkung gebrachten Resonanzfedern - Google Patents

Resonanzwaehler mit mehreren durch eine Reihe nacheinander ausgesandter Stroeme verschiedener Frequenz zur Wirkung gebrachten Resonanzfedern

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DE485259C
DE485259C DEM89884D DEM0089884D DE485259C DE 485259 C DE485259 C DE 485259C DE M89884 D DEM89884 D DE M89884D DE M0089884 D DEM0089884 D DE M0089884D DE 485259 C DE485259 C DE 485259C
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resonance
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
    • H04Q5/08Signalling by continuous AC

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

  • Resonanzwähler mit mehreren durch eine Reihe nacheinander ausgesandter Ströme verschiedener Frequenz zur Wirkung gebrachten Resonanzfedern Beim Betriebe von Fernmeldeanlagen durch Resonanzrelais ist bekannt, statt mit einfachen Signalen auch mit Mehrfachsignalen zu arbeiten; diese Anordnung, die insbesondere für die Zwecke des Hochfrequenzanrufes geschaffen wurde, besteht darin, daß hintereinander abgestimmte Signale gegeben werden, auf die die Empfangsresonatoren in kettenförmiger Anordnung ansprechen, deren letzteres den eigentlichen Ruf- oder Schaltvorgang einleitet. Diese Anordnung hat bekanntlich wesentliche Vorzüge gegenüber den nur mit Einzelsignalen arbeitenden Anlagen, denn wenn man Einzelsignale verwenden würde, so wären zur Ermöglichung 30 verschiedener Rufe auch 30 verschiedene Frequenzen nötig, über die man im allgemeinen aus anderen Gründen nicht verfügt; eine wesentliche Erniedrigung dieser Zahl tritt dagegen ein, wenn man beispielsweise Doppelsignale verwendet; man benötigt dann z. B. zehn Vorsignale (eines je Gruppe) und drei Stellsignale (eines je Tarif). Nach der Erfindung soll diese bekannte Anordnung für die Zwecke der Überlagerungstechnik in Anlagen mit Starkstromleitungen geeignet gemacht werden, wo es sich darum handelt, durch den Netzstrom überlagerte Ströme eine Wahl zu bewirken.
  • Um nun die bekannten Schaltungen für den wesentlich rauheren Überlagerungsbetrieb bei Starkstromleitungen brauchbar zu machen, ist, abgesehen von einer Vorrichtung, die den Netzstrom von den verwendeten Empfangsapparaten fernhält, eine Abänderung insofern nötig, als man im Interesse der Betriebssicherheit auf funkenbildende Resonanzkontakte verzichten und an ihrer Stelle rein mechanisch wirkende Vorrichtungen benutzen muß.
  • Nach der Erfindung werden also an Stelle der bekannten Resonanzeinschalter in kettenförmiger Anordnung (vgl. die Abb. i) rein mechanisch wirkende Resonanzentsperrer verwendet; die Wirkungsweise einer derartigen Vorrichtung besteht darin, daß die Resonanzfedern mit Hilfe der aufgenommenen Schwingungsenergie -die mechanische Sperrung der nächsten in der Kette angeordneten Schwingungsfedern aufheben, so daß Resonanzkontakte völlig in Fortfall kommen.
  • In der Abb. a ist eine derartige Vorrichtung in den wichtigsten Teilen beispielsweise dargestellt, jedoch nur einer der in Reihe liegenden Resonanzentsperrer.
  • Bei einem derartigen Resonanzentsperrer ist eine Schaltachse i vorgesehen, die mehrere Schaltstellungen einnehmen kann; in einer bestimmten Schaltstellung wird, was hier nicht näher angegeben ist, die Sperrung der nächsten Resonanzfeder in der Kette bewirkt, in einer anderen Stellung jedoch aufgehoben. Zur Fixierung der einzelnen Schaltstellungen ist beispielsweise ein mehrteiliger Schaltstern 2 mit eingesetzten Anschlagstiften 3, 4, 5 vorgesehen; Achse und Stern sind gegen eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinne durch den Sperrhammer 6 gesperrt. Kommt jedoch die Schwingungsfeder 7 in Resonanzschwingung, so schlägt der Triebhammer 8 den Sperrhammer 6 nach links hinüber und entsperrt dadurch den Schaltstern und durch diesen die nächsten Resonanzfedern in der Kette; die Resonanzschärfe dieses Antriebs wird durch Änderung des Abstandes zwischen Feder 7 und Hammer 8 durch die Einstellschraube g geregelt.
  • Derartige Entsperrer kann man in beliebiger Zahl kettenförmig hintereinanderschalten, und zwar entsperrt der erste den Sperr- oder Triebhammer des zweiten, dieser den des dritten usw ; die Rückstellung des oder der Sperrhämmer kann entweder nacheinander (bei der Betätigung des eben »entsperrten« Kettengliedes) oder auch gemeinsam durch eine eigene als Rücksteller ausgebildete Resonanzvorrichtung erfolgen. Z. B. wird zwecks Rückstellung der Sperrglieder durch eine später folgende Signalgabe in irgendeiner bekannten Weise eine Fortschaltung der entsperrten Achse z bewirkt und hierbei durch den Anschlagstift 3 mittels des Mitnehmers xo der Sperrhammer 6 wieder in seine sperrende Anfangslage gebracht. zz und 12 sind Begrenzungsstifte für die Drehbewegung des Sperrhammers 6.
  • Für Absperrung des Netzstromes dient der in der Abbildung angegebene Vörschaltkondensator. Derartige rein mechanische Resonanzentsperrer sind auch für alle Fernmeldeanlagen geeignet, bei denen es von Wichtigkeit ist, Resonanzkontakte mit ihrer oft schwierigen Wartung zu vermeiden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Resonanzwähler mit mehreren durch eine Reihe nacheinander ausgesandter Ströme verschiedener Frequenz zur Wirkung gebrachten Resonanzfedern, insbesondere für Anlagen mit rauhem Betrieb, in denen Starkstromleitungen für Fernmeldezwecke nutzbar gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ruhe mechanisch verriegelten Resonanzfedern mit Hilfe der aufgenommenen Schwingungsenergie die Sperrung immer der nächsten, in der Kette angeordneten Feder aufheben, so daß Kontakte zur Vorbereitung der nächstfolgenden Resonanzglieder völlig in Fortfall kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Resonanzfedern einen Triebhammer beeinflussen, durch welche die Sperrglieder umgesteuert werden. -3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung der Sperrglieder nach beendetem Wählakte durch Anschlagstifte und Mitnehmer erfolgt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934478C (de) * 1950-06-15 1955-10-27 Lorenz C Ag Selektivrufsystem
DE956776C (de) * 1942-02-03 1957-01-24 Telefunken Gmbh Drahtlose Gegensprechanlage
DE962587C (de) * 1952-11-15 1957-04-25 Wilhelm Kengelbach Feuer-, Unfall- und Sicherheitsmeldeanlage
DE1147792B (de) * 1954-09-20 1963-04-25 James Dave Auguste Harris Muenzausloesevorrichtung fuer fernsteuerbare, mittels eines Elektromotors ortsbewegliche Selbstkassierer

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