DE485182C - Schussfuehlereinrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Schussfuehlereinrichtung fuer Webstuehle

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DE485182C
DE485182C DEZ17089D DEZ0017089D DE485182C DE 485182 C DE485182 C DE 485182C DE Z17089 D DEZ17089 D DE Z17089D DE Z0017089 D DEZ0017089 D DE Z0017089D DE 485182 C DE485182 C DE 485182C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußfühlereinrichtung für Webstühle Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schußfühlereinrichtunig für Webstühle, bei welcher der Fühler um .einen entgegen der `Vixkung einer Schraubenfeder in einem Schlitz des Füblergehäuses verschiebbaren Zapfen drehbar ist. Erfindungsgemäß wird bei einer derartigen Vorrichtung die Schraubenfeder, die mit einem Ende an einem fen Drehzapfen tragenden scheibenförmigen Teil des Fühlers angreift, in einer Umbiegung über einen. Leitbolzen nach oben geführt und mixt ihrem anderen Ende am Fühlergehäuse befestigt, wodurch ihre Zugwirkung sich mit der Verschiebung des Fühlerdrehzapfens ändert. -Eine in dieser Weise abgebogene Schraubenfeder ergibt ein weit sichereres Arbeiten und eine .erheblich größere Empfindlichkeit der Schußfühlereinrichtung als die sonst übliehen geradachsigen Schraubenfedem. Da die Zugwirkung der gebogenen Schraubenfeder, die den Fühler stets in senkrechter Riatung zü halten sucht, größer oder kleiner wird, je nachdem der Drehzapfen des Fühlers sich in gehobener oder gesenkter Stellung befindet, ändert sich dementsprechend auch ,las von der Schraubenfeder .auf dk Drehachee des Fühlers ausgeübte Drehmoment. Dieses Drelxnoment ist daher bei abgelaufenem Schußspulenfaden nur gering rund' ermöglicht somit eine leichte Drehha,rkeit des Fübfers, was die große Empfindlichkeit und B.etriebssic'herhext der neuen Schui3.fühlereinrichtung begründet. Auch klinkt der Fühler erst ,dann aus, wenn die Schußspule nur noch mit wenigen Schußfadenwindungen besetzt ist, woraus sich eine wesentliche Schu.ßfadenersparnis ergibt.
  • Diese günstigen Wirkungen der gebogenen Schraubenfeder können dadurch, daß der Leitbolzen, an welchem die Schraubenfeder die, Umbiegung mach!,, in seiner Lage verstellbar auagebildet wird, bequem den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepaßt und durch Einstellung des vorteil'h@aftesten Biegungswinkels auf den Höchstwert gebracht werden. Hierzu trägt auch: eine S-förmige Ausgestaltung des Fühlers, bei, indem durch _ diese- Form der Hebelarm, mit dem der Druck wirkt, vergrößert und damit die Erzielung hoher Empfinidlichkei't und Betriebssicherheit erleichtert wird. Die veränderliche= Wirkung der Schraubenfeder kann stätt durch .einen verstellbaren Leitbalzen auch durch einfache Einsstellung der Federachse in größerer oder geringerer Neigung zur Achse des Fühlers erreicht werden, wodurch sich ebenfalls die gewünschte Änderung des elastischen Zuges ergibt.
  • Die Zeichnung zeigt die Schuß.fühlereinrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. i ist eine Seitenan# sickt mixt geschlossenem Gehäuse und Abb. 2
    eine Seitenansicht bei abgenommenem .Ge-
    häusedeckel. Abb. 3 ist ,ein Querschnitt nach
    der Linie 3-3 .der Abb. 2. In Abb. i ist die
    Einrichtung in Verbindung mit einer vollen
    und. in Abb. 2 anit einer abgewebten Schu.ß-
    spu!le dargestellt.
    Das Gehäuse i der Schußfühlereynrichtung,
    das mit einem Deckel2 versehen ist, weist
    in, der dem Deckel gegenüberliegenden Wand
    einen Schürz 3 auf, in welchem der Dreh-
    zapfen. 4 des Fühlers 5 sich Verschieben kann.
    Der Fühler 5 ist S-färrnig ausgebildet, indem
    seine Schenkel 5, 5" ziemlich schräg zum
    Mittelteil abgebogen sind. Am unteren Ende 6
    des Fühlers 5 greift unter Vermittlung des
    Querstiftes 7, das eine Ende der Schrauben-
    feder 8 an, deren anderes Ende mittels des
    Zapfens 9 am Gehäuse i befestigt ist. Die
    Schraubenfeder 8 isst über den Leitbolzen i o
    gebogen, iderr in dem Schlitz io' der Gehäuse-
    wandung verstellbar isst, so, daß durch steine
    Verschiebung der Biegungswinkel der Schraa-
    benfeader 8 verändert werden kann.
    Wenn der Fühler 5 .mit seinem geriffelten
    Kopf i i beim Ausschwingen gegen den Schuß-
    faden stößt, erfährt :er ,eine Rückbewegung,
    so @daß der Drehzapfen: 4 i#m Schlitz 3 nach
    abwärts gleitet. -Nunmehr kommt die Schrau-
    benfeder 8 zur Wirkung, welche einen kräfti-
    gen Zug im Rückholsinne auf .das untere
    Ende 6 des Fühlers 5 und daanit ein ent-
    sprechendes Drehmoment auf die Achse des
    Drehzapfens 4 ausübt. Der Wert @diesie#s Dreh-
    momentes wächst im Maße 'des Abwärtsganges
    des Drehzapfens 4, weil die Streckung des
    zwischen denn Stift 7 und dem Leitbolzen
    io liegenden Teiles der Schraubenfeder 8 mit
    der Verschiebung des Drehzapfens 4 zunimmt.
    Ist dagegen der Schußspulenfaden abge-
    laufen, so kann eine Drehung des Fühlers 5
    um den Drehzapfen: 4
    und die
    Schraubenfeder 8 widersetzt sich dieser Dre-
    huug nur in geringem Maße, well. die zwei zwischen dem Leitbolzen io und dem Stift 7, bzw. dem Zapfen g liegenden Federteile einen. Winkel von fasst i8o° miteinander bilden, was eine geringe Spannung der Schraubenfeder 8 zur Folge hat. Der Fühlerr 5 kann somit die Schußspulenauswechselvorrichtung in Tätigkeit setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schußfühlereiurichtung für Web- stühle, bei, der der Fühler um einen entgegen der Wirkung einer Schrauben- feder in, einlem Schätz des Fühlergehäuses verschiebbaren Zapfen drehbar ist, da- durch gekennzeichnet, daß. die Schrauben- feder (8), welche mit dem en Ende an, dem den Drehzapfen (4) tragenden schei- benfö!nmIgen Teil (6) des Füllers (5) an- .greift, in einer Umbiegung über einen Leitbolzen (io) :geführt und mit ihrem an- deren Ende am Fühlergehäuse (i) be- festigt ist, wodurch ihre Zugwirkung sich 'mit der Verschiebung des Füh!lerdrehzap- -fens (4) ändert. 2. Schußfühlereinrichtung . nach An- spruch i, (dadurch gekennzeichnet, daß der Leitbalzen (io), .an welchem die Schrau- benfeder (8) eine Umbiegung macht, in seiner @ Lage ist. 3. Sc'hußfühlereinrichtung nach An- spruch r und 2, dadurch ;gekennzeichnet, d:aß der Fü'h'ler (5) S-förmig ausgebildet isst und seine Schenkel (5', 5") zinn gera- den Mittelteil unter dem gleichen Winkel nach Richtungen abge- bogen sind und der untere Schenkel (5') in den scheibenförmigen Endteirl(6) für den Fählerdrehzapfen (4) und der -obere Schenkel (5") in den ;geriffelten Fühler- kopf (i i) :ausläuft.
DEZ17089D 1927-09-23 1927-10-19 Schussfuehlereinrichtung fuer Webstuehle Expired DE485182C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE485182C true DE485182C (de) 1929-10-28

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DEZ17089D Expired DE485182C (de) 1927-09-23 1927-10-19 Schussfuehlereinrichtung fuer Webstuehle

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