AT289548B - Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule - Google Patents

Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule

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AT289548B
AT289548B AT961269A AT961269A AT289548B AT 289548 B AT289548 B AT 289548B AT 961269 A AT961269 A AT 961269A AT 961269 A AT961269 A AT 961269A AT 289548 B AT289548 B AT 289548B
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AT
Austria
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friction
tape
guide arm
friction roller
tape guide
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AT961269A
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English (en)
Inventor
Josef Notdurfter
Original Assignee
Eumig
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer
Aufwickelspule, besonders in einem Schmalfilmprojektor, welche Einrichtung Fangeinrichtungen zum
Fangen des Bandanfanges aufweist, mit zumindest einem unter der Wirkung des Bandzuges aus einer   Arbeits- in   eine Ruhelage verschwenkbaren Bandführungsarm, der in der Arbeitslage durch einen
Anschlag od. dgl. gehalten ist. 



   In bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Steuereinrichtungen, die die Wirkung des Bandzuges in eine Schwenkbewegung des Bandführungsarmes umsetzen, im allgemeinen verhältnismässig kompliziert, bzw. störanfällig. Durch die Erfindung soll nun eine besonders einfache, sichere und billige Konstruktion geschaffen werden, und die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass der Bandführungsarm mit einer in der Bahn des Bandes angeordneten Reibrolle verbunden ist, die vom Band nach dem Fangen desselben an der Spule reibungsschlüssig antreibbar ist. Eine derartige Reibrolle ist zwar bereits in Verbindung mit der Steuerung von Filmschlaufenbildnern bekanntgeworden. Dies konnte jedoch keinen Hinweis auf die Erfindung geben. 



   Um die Wirkung des Bandzuges zu unterstützen, ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung bei einer Einrichtung mit einer den Bandführungsarm beaufschlagten Federeinrichtung diese Federeinrichtung als Kippfedereinrichtung ausgebildet, deren Wirkungsrichtung sich nach überschreiten eines Totpunktes ändert und die den Bandführungsarm jeweils in Richtung auf eine seiner Extremlagen beaufschlagt. 



   Als nachteilig mag empfunden werden, dass nach Verschwenken des Bandführungsarmes in seine Ruhelage das Band auf der Reibrolle reibt. Dies kann gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung dadurch vermieden werden, dass die Drehachse der Reibrolle exzentrisch angeordnet ist. 



  Dadurch kann das Band bei entsprechender Führung entweder ganz von der Reibrolle abgehoben werden oder es kann sich zumindest der Reibdruck vermindern. Es kann aber auch die Anordnung so getroffen sein, dass die Reibrolle mit dem Bandführungsarm über eine lösbare Kupplung, vorzugsweise eine Friktionskupplung, besonders mit gegen die Ruhelage des Bandführungsarmes hin abnehmenden Friktion, verbunden ist. Dadurch läuft nach dem Verschwenken des Bandführungsarmes in seine Ruhelage die Reibrolle mit dem laufenden Band mit. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich an Hand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Fig. l zeigt eine erfindungsgemässe Einrichtung in Arbeitslage, Fig. 2 die gleiche Einrichtung in Ruhelage. 



   An einem Aufnahme- oder Wiedergabegerät, beispielsweise einem Schmalfilmprojektor, ist eine Aufwickelspule-l-vorgesehen, die im wesentlichen aus einem strichpunktiert angedeuteten   Spulenkern --2-- mit   ebenfalls strichpunktiert angedeuteten   Spulenflanschen-3-besteht.   Am   Spulen kern --2-- sind Fangeinrichtungen   für ein   Band-4--,   beispielsweise einen perforierten Film, vorgesehen, deren Ausbildung für das Wesen der Erfindung nicht von Belang ist und die deshalb im einzelnen nicht dargestellt sind. Das Band--4--ist über eine   Umlenkrolle --5-- und   eine Reibrolle--6--, zweckmässig eine Gummirolle, geführt.

   Ein mit der   Reibrolle --6-- verbundener   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wo es vermittels der bereits erwähnten Fangeinrichtungen gefangen und fixiert wird. Da die Aufwickelspule--l--mit grösserer Geschwindigkeit als die Bandgeschwindigkeit angetrieben wird, entsteht ein Bandzug, der einen Druck auf die Reibrolle --6-- bewirkt. 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die   Reibrolle --6-- einen   etwa diametral verlaufenden Schlitz--8--auf, der von einer gerätefesten   Achse--9--durchsetzt   ist. Das eine Ende des   Schlitzes--8--wird   durch eine an der Reibrolle--6--angreifende Feder--10-gemäss Fig. l in Anlage an der   Achse--9--gehalten.   Diametral entgegengesetzt zum Angriffspunkt   --11--   der   Feder--10--greift   auch eine weitere Feder--12--in einem Angriffspunkt --13-- an der Reibrolle --6-- an.

   Da aber die   Achse-9-an   dem dem Angriffspunkt --13-- zugewandten Ende des Schlitzes--8--anliegt, vermag die   Feder--12--nur   ein geringes 
 EMI2.2 
 wirksame Hebelarm der Feder--12--so lange, bis sich unter der Einwirkung der Reibung des Bandes --4-- einerseits und des durch die Feder --12-- ausgeübten Drehmoments anderseits die   Reibrolle --6-- mit   dem   Bandführungsarm-7-in   die in Fig.

   2 dargestellte Ruhelage verschwenkt, in der der   Bandführungsarm --7-- an   einem   Anschlag --14-- anliegt.   Die Ausbildung ist dabei zweckmässig so getroffen, dass der in der Ruhelage der   Reibrolle--6--mit   dem Band--4--in Berührung kommende Oberflächenbelag der Reibrolle einen geringeren Reibungskoeffizienten aufweist als der in Arbeitslage mit dem Band --4-- zusammenwirkende Oberflächenbelag der Reibrolle   --6--.   Der   Bandführungsarm --7-- kann   aus seiner Ruhelage gemäss Fig. 2 von Hand aus oder durch entsprechende Schalteinrichtungen nach Beendigung einer Filmvorführung bzw. beim Einfädeln des nächsten Filmes wieder in seine Arbeitslage gebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule, besonders in einem Schmalfilmprojektor, welche Einrichtung Fangeinrichtungen zum Fangen des Bandanfanges aufweist, mit zumindest einem unter der Wirkung des Bandzuges aus einer Arbeits-in eine Ruhelage verschwenkbaren Bandführungsarm, der in der Arbeitslage durch einen Anschlag od. dgl. gehalten ist, 
 EMI2.3 
 angeordneten Reibrolle verbunden ist, die vom Band nach dem Fangen desselben an der Spule reibungsschlüssig antreibbar ist.

Claims (1)

  1. . 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einer den Bandführungsarm beaufschlagenden EMI2.4 einrichtung ausgebildet ist, deren Wirkungsrichtung sich nach Überschreiten eines Totpunktes ändert und die den Bandführungsarm jeweils in Richtung auf eine seiner Extremlagen beaufschlagt. EMI2.5 Reibrolle mit dem Bandführungsarm über eine Kupplung, vorzugsweise eine Friktionskupplung, verbunden ist. EMI2.6 mittels einer Steuerfläche die Friktion der Kupplung regelt, wobei die Friktion gegen die Ruhelage des Bandführungsarmes abnimmt. EMI2.7 Reibrolle Oberflächen mit verschiedenen Reibungskoeffizienten aufweist, wobei in der Arbeitslage des Bandzuführungsarmes dem Band eine Oberfläche hohen Reibungskoeffizienten, wogegen in der Ruhelage des Bandführungsarmes dem Band eine Oberfläche geringen Reibungskoeffizienten zugekehrt ist.
    EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> der Reibrolle relativ zu dieser im wesentlichen diametral verschiebbar ist, wobei die Federeinrichtung zumindest zwei Federn aufweist, deren Drehmoment sich mit der jeweiligen Lage der Drehachse relativ zur Reibrolle ändert, wobei eine Lageänderung der Drehachse durch den Bandzug bewirkbar ist. EMI3.1 innerhalb eines in der Reibrolle vorgesehenen diametralen Schlitzes verschiebbar ist, wobei die Angriffspunkte der beiden Federn etwa im Bereich der beiden Enden des Schlitzes liegen.
AT961269A 1969-10-13 1969-10-13 Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule AT289548B (de)

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