DE48462C - Vorrichtung zur Verhütung der Ueberladung und Ueberentladung von elektrischen Accumulatoren in elektrischen Vertheilungsanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung der Ueberladung und Ueberentladung von elektrischen Accumulatoren in elektrischen Vertheilungsanlagen

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DE48462C
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wheels
solenoid
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electromagnet
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48462D
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English (en)
Original Assignee
H. EDMUNDS in London, Hatton Garden Nr. 10
Publication of DE48462C publication Critical patent/DE48462C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/60Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries including safety or protection arrangements
    • H02J7/663Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries including safety or protection arrangements using battery or load disconnect circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
HENRY EDMUNDS in LONDON.
in elektrischen Verteilungsanlage!!.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1888 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, um bei elektrischen Vertheilungsanlagen, welche mit Accumulatoren (Secundärbatterien) in der Weise arbeiten, dafs an jeder Verbrauchsstelle ein Theil der letzteren Strom abgiebt, während der übrige Theil geladen wird, selbstthätig zu verhindern, dafs weder Ueberladung noch Ueberentladung eintritt, und ist dieselbe dadurch gekennzeichnet, dafs in regelmäfsigen Zwischenräumen gleichzeitig in die den Ladestrom zuführende Leitung und in die Arbeitsstromleitung (Entladungslei-tang) je ein Solenoid bezw. Elektromagnet eingeschaltet wird und jedes derselben nun in der gleichen Richtung, jedoch völlig unabhängig vom anderen, drehend auf ein ihm zugehörendes von zwei Rädern wirkt, die eine Kette ohne Ende treiben, in welche zwischen ersteren lose eine Gewichtsrolle eingehängt ist, um durch ihre Lagenveränderungen die Leitungen zu beeinflussen. Gleichen sich nun Stromzuführung und Stromverbrauch aus. so werden beide Räder um denselben Winkel (in der gleichen Richtung) verdreht und die Rolle verbleibt also in ihrer Mittellage bezüglich einer oberen und einer unteren Endlage. Ist die Stromzuführung stärker, so wird das entsprechende Rad durch einen entsprechend gröfseren Winkel gedreht, während das andere Rad nur durch den dem Stromverbrauch entsprechend geringeren Winkel gedreht wird; die Rolle wird demnach der Differenz entsprechend gehoben. Ist der Stromverbrauch stärker, so wird das von letzterem beeinflufste Rad durch einen gröfseren Winkel gedreht und wird die Rolle der Differenz entsprechend gesenkt. . Bei jedesmaligem Wiederausschalten der Solenoide bezw. Elektromagnete wird die Rückdrehung der Kettenräder durch Gesperre verhindert, so dafs die Rolle in ihrer infolge der Einschaltung angenommenen Lage verharrt. In der oberen Endlage schliefst die Rolle Contacte oder sie schaltet Widerstände ein, durch welche die Stromzuführung abgestellt bezw. geschwächt wird, und in ihrer unteren Endlage vermittelt sie die Herbeiführung derselben Zustände für die Arbeitsstromleitung. Ist die Differenz zwischen Stromzuführung und Stromverbrauch so grofs, dafs die Rolle beim Einschalten der Elektromagnete in die beiden Leitungen sogleich in die eine oder andere der beiden Endlagen gehoben bezw. gesenkt wird, so erfolgt die betreffende Abstellung sofort. Ist dagegen die Differenz schwächer, so wird bei jeder neuen Einschaltung die bei der voraufgegangenen Ausschaltung infolge der Einwirkung des Gesperres auf die Kettenräder in ihrer verstellten Lage festgehaltene Rolle um ein Wdteres in derselben Richtung verstellt, bis sie endlich in die Abstelllage gelangt. Jetzt wirkt bei der nächsten Wiedereinschaltung nur noch der von der nicht abgestellten Leitung beeinflufste Elektromagnet (bezw. Solenoid) mit der Folge, dafs die Rolle wieder aus der Abstelllage heraus · bewegt wird, um bei der nächsten Einschaltung wieder in dieselbe bewegt zu werden, wenn während der Abstellung keine Aenderung im Stromverbrauch stattgefunden hat. So wieder-

Claims (1)

  1. holt sich abwechselnd Anstellen und Wiederabstellen, bis sich Gleichgewicht zwischen Stromzuführung und Stromverbrauch einstellt. Jedes der beiden Kettenräder kann mit einem Zählwerk combinirt werden, welches den Betrag seiner Einzelbewegungen summirt.
    Auf der beiliegenden Zeichnung ist M1 das mittelst des Ladestromkreises und Af2 das mittelst des Entlade- (Arbeits-) Stromkreises zu erregende Solenoid (bezw. Elektromagnet). Die Erregung geschieht in regelmäfsigen Intervallen, indem ein Uhrwerk oder ein anderer für solche Zwecke bekannter Apparat die Verbindung der beiden Solenoide (bezw. Elektromagnete) mit ihren Leitungen herstellt und wieder aufhebt. S1 ist das von M1, und S2 das von M2 zu beeinflussende Kettenrad, ρ die um die beiden Räder geführte endlose Kette und p1 die in letztere z\vischen S1 und S2 eingehängte Gewichtsrolle. Auf der Welle von S1 und S2 sitzt fest je ein Schaltrad η und wirkt auf dieses ein lose auf der Achse des Rades sitzender Schalthebel n1, welcher an einem Ende an den Kern m des zugehörigen Solenoids (bezw. Anker des Elektromagneten) gekuppelt ist. Werden die Kerne bezw. Anker angesaugt, so werden die Schalthebel nl und infolge dessen die Räder S1 und S2 gedreht, und zwar jedes durch einen Winkel, entsprechend der vom zugehörigen Kern bezw. Anker infolge der Ansaugung zurückgelegten Wegelänge. Nach dem Aufhören der Ansaugung ziehen Federn ο die Schalthebel in die Anfangslage zurück, während Gesperre n2 die Räder an Rückdrehung hindern.
    Die durch die Schalthebel n1 und Räder η gebildeten Triebwerke sind so angeordnet, dafs sie die Drehung ihrer Kettenräder in derselben Richtung erfolgen lassen, wie durch die Pfeile in der Figur angedeutet. Mit der Rolle p1 bewegt sich, drehbar an deren Centrum gehalten, in q1 vertical geführt und in p2 belastet, das Stück Q. Wird, wie eingangs dargelegt, die Rolle in ihre obere Endlage gehoben, so schliefst Q einen Nebenschlufs q zum Ladestromkreis, so dafs letzterer an den Accamulatoren vorbeifliefst; wird dagegen p1 in die untere Endlage gesenkt, so schliefst Q einen Nebenschlufs q2 zum Arbeitsstromkreise, so dafs dieser Abstellung erfährt. Oder man benutzt Q, um in seinen Endlagen Widerstände in die betreffenden Leitungen einzuschalten.
    Patent-Ανspruch:
    Eine Vorrichtung, um in elektrischen Vertheilungsanlagen Ueberladung und Ueberentladung der Accumulatoren zu verhüten, darin bestehend, dafs in regelmäfsigen Zwischenräumen, und zwar gleichzeitig je in den Ladestromkreis und in den Entladestromkreis, ein Solenoid bezw. Elektromagnet (M1 M2J eingeschaltet wird, um durch Kernansaugung (bezw. Ankeranziehung) zwei Kettenräder (S1 S2J in derselben Richtung zu drehen, welche mittelst der Kette ohne Ende ρ die Gewichtsrolle, ρ J je nach dem Ueberwiegen des Stromes in der einen oder anderen Leitung so verstellen, dafs sie die Abstellung der überwiegenden, Strom liefernden Leitung veranlafst.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT48462D Vorrichtung zur Verhütung der Ueberladung und Ueberentladung von elektrischen Accumulatoren in elektrischen Vertheilungsanlagen Expired - Lifetime DE48462C (de)

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