DE482407C - Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten

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DE482407C
DE482407C DER73550D DER0073550D DE482407C DE 482407 C DE482407 C DE 482407C DE R73550 D DER73550 D DE R73550D DE R0073550 D DER0073550 D DE R0073550D DE 482407 C DE482407 C DE 482407C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten Vorrichtungen zur Herstellung von Weberknoten -sind bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus einer Vielzahl von beweglichen Einzelteilen. Sie sind deshalb in ihrer Herstellung teuer und nicht immer ganz einfach zu bedienen, insbesondere wenn Störungen eintreten.
  • Diese Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand- beseitigt. Mit ihm wird eine Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten geschaffen, welche in ihrer Bauart sehr einfach ist und an welcher keine beweglichen Einzelteile vorhanden sind. Ihre Bedienung ist sehr einfach und kann ohne weiteres von einer nicht fachmännisch gebildeten Person durchgeführt werden. Betriebsstörungen können beim Erfindungsgegenstand nicht eintreten, da eben keine beweglichen Einzelteile vorhanden sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar: Abb. i eine schaubildliche Ansicht einer Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine ebensolche Ansicht der Vorrichtung nach einer etwas anderen Ausführung, Abb. 3 eine Vorder- und Seitenansicht eines beim Erfindungsgegenstand verwendbaren Messers, Abb. 4 eine Aufsicht auf dieses Messer beim Gebrauch desselben, Abb. 5 bis 7 schematische Darstellungen zur Veranschaulichung der Knotenbildung.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem mit einer ringförmigen Stirnseite i versehenen Halter 2 von z. B. rohrförmiger Gestalt. 3 sind die Füße, durch die der Halter 1, 2 an einem Träger, z. B. Maschinengestell, befestigt werden kann. An dem Halter 1, 2 können auch Riemen 4, 5 zur Befestigung der Vorrichtung, z. B. an einer Hand, angeordnet sein.
  • Besonders wesentlich ist nun an dem Erfindungsgegenstand, daß der Halter 1, 2, welcher aus einem Rohr- oder Ringstück bestehen kann, an einer Seite offen ist und Dorne 6, 7, 8, 9 trägt. Die Dorne 6 bis 9 sind zweckmäßig unregelmäßig über den Halter verteilt und dienen zur eigentlichen Knotenbildung. io bedeutet eine Befestigungsvorrichtung für eine Klemmvorrichtung, z. B. eine Schraubenfeder i i, durch welche bei der Herstellung des Knotens Fadenteile festgehalten werden können.
  • Mit 12 ist ein in parallele Vorsprünge 13 auslaufender Griff zum Halten. einer Messerklinge 14 bezeichnet, welche zum Abschneiden von Fadenteilen benutzt wird.
  • Die Herstellung des Weberknotens geht in folgender Weise vor sich (vgl. insbesondere Abl). 1, 5, 6, 7) Ein von einer Spule 16 kommender erster Faden 15 wird in einem bestimmten Abstand von seinem freien Fade in die Feder i i gedrückt, die ihn durch zwei ihrer Windungen festhält. Alsdann wird das freie verhältnismäßig lange Fadenende um den ersten Dorn 6 herumgieholt, so daß es an dessen Innenseite anliegt, und außen um die weiteren Dorne 7, 8, 9 und 6 unter Spannung herumgelegt, um alsdann ebenfalls in der Feder i i befestigt zu werden. Dadurch ist eine erste Schleife entstanden. Nunmehr wird das freie Ende eines zweiten Fadens 17, das von einer Spule 18 kommt, zwischen den zweiten und dritten Dorn 7, 8 und den vierten und ersten Dorn 9, 6 gelegt und von unten um die nebeneinanderliegenden gespannten Teile des Fadens 15 heruingeholt, um alsdann unter Bildung einer zweiten Schleife zwischen dem ersten und zweiten Dorn 6 und 7 und zwischen dem dritten und vierten Dorn 8 und 9 jiindurchgeführt zu werden, wobei es unter dem zwischen den Dornen 8 und 9 liegenden Teil des Fadens 15 hindurchgeholt wird. Nunmehr werden die zusammengehörigen, außerhalb der Schleife beider Fäden 15, 17 liegenden Fadenteile unter Abheben von den Dornen zur Bildung des eigentlichen Knotens festgezogen.
  • Beim Abschneiden der freien Fadenenden wird zweckmäßig das in dpn Abb. 3 und d. dargestellte Messer verwendet, welches bei* Straffhalten der freien Fadenenden in flacher Stellung auf den aneinandergeknoteten Fäden über den Knoten i g hinweggeführt wird. Durch die die Messerklinge 1d. haltenden Vorsprünge 13 wird dafür gesorgt, daß die abzuschneidenden Fadenenden immer in dem gleichen Abstand von den Knoten i9- abgeschnitten werden.
  • Die Klemmvorrichtung to, i i für den einen Faden kann auch vollkommen fehlen. In einem solchen Falle wird der Faden durch zwei Finger gehalten. ,

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten, dadurch gekennzeichnet, daß an der ringförmigen Stirnseite (i) eines rohrförmigen, an einer Wand offenen Halters (2) vier Dorne (6, 7, 8, 9) angeordnet sind, um die die Enden der beiden zu verknotenden Fäden (i5, 17) in der zur Bildung des Weberknotens notwendigen Weise, .also derart gelegt werden, daß das Ende des einen ersten Fadens (15) durch den ersten Dorn (6) von innen, durch die weiteren Dorne (7, 8,9) von außen unter Spannung gehalten eine erste Schleife bildet, und alsdann das Ende des anderen zweiten Fadens (i7) zwischen dem zweiten und dritten Dorn (7, 8) und ersten - und vierten Dorn (6 und 9) über die Schleife des ersten Fadens (i5) gelegt, um die nebeneinander verlaufenden Fadenteile dieser ersten Schleife von unten außerhalb des ersten Dornes (6) herumgeholt und unter Bildung einer eigenen zweiten Schleife zwischen dem ersten und zweiten Dorn (6 und 7) hindurch über dieerste Schleife gelegt und alsdann zwischen dem dritten und vierten Dorn (8 und 9) unter das Fadenstück der ersten Schleife hindurchgezogen - wird, - worauf die zusammengehörigen, außerhalb der Schleifen beider Fäden (i5, 17) -liegenden Fadenteile zur Bildung des-Knötens festgezogen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halter (i, 2) eine Befestigungsvorrichtung (to) für die nebeneinander verlaufenden Fadenteile des ersten- Fadens (15) z. B. in Form einer mit ihren Schraubengängen einander- berührenden Schraubenfeder (i i) angeordnet ist.
DER73550D 1928-02-05 1928-02-05 Vorrichtung zur Herstellung von Weberknoten Expired DE482407C (de)

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