DE819744C - Hand-Garbenbinder - Google Patents

Hand-Garbenbinder

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DE819744C
DE819744C DEST1300A DEST001300A DE819744C DE 819744 C DE819744 C DE 819744C DE ST1300 A DEST1300 A DE ST1300A DE ST001300 A DEST001300 A DE ST001300A DE 819744 C DE819744 C DE 819744C
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DE
Germany
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knot
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hand
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DEST1300A
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DE1619910U (de
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Anton Stephani
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
    • A01F1/02Hand-operated tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hand-Garbenbinder, wie sie vielfach in stark hängigem Gelände für kleine Landwirtsbetriebe, besonders aber zum Binden der Garben von Ölfrüchten zweckmäßig sind, weü solche bei der Behandlung mit Maschinenbindern zum Ausfallen der Körner neigen. Es sind Hand-Garbenbinder bekannt, die aus einem stabartigen Gerät bestehen, das mit abgemessenen Längen von Bindfaden beschickt werden muß. Diese Binder arbeiten langsam und ergeben viel Abfall von Bindfaden. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Hand-Garbenbinder zu schaffen, bei dem der Bindfaden von einer Vorratsrolle kommt und für jede einzelne Bindung nur soviel Fäden verbraucht wird, wie gerade zu strammem Binden der Garbe erforderlich ist.
Die Erfindung besteht darin, daß an einem länglichen Halter hinten eine mit einer Handkurbel versehene Vorratsrolle für Bindfaden gelagert ist, vorn eine stabartige Verlängerung mit einem Knotenfangschlitz an der Spitze angeordnet ist, in der Mitte des ao Halters ein mit einer Rücklaufhemmung ausgerüsteter Durchgang für den Bindfaden vorgesehen und an geeigneter Stelle bei der Rücklaufhemmung ein zweiter Knotenfangschlitz angebracht ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Aus- as führungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie x-x der Abb. 2.
Die Grundlage des Gerätes bildet ein länglicher Halter ι aus Flacheisen, der unten mit einem Fuße 2 in Gestalt eines umgekehrten U, an seinem hinteren Ende mit einer Tülle 3 für einen Holzgriff 4 und vorn mit einer stabartigen Verlängerung 5 ausgerüstet ist. Der Stab 5 hat an seiner vorderen Spitze einen Knotenfangschlitz 6. Mit dem Fuße 2 und dem leicht gekrümm-
ten Stabe 5 kann das Gerät auf dem Erdboden 7 aufruhen, der als Teil eines hängigen Geländes gezeichnet ist.
Nahe dem hinteren Ende des Halters 1 ist auf diesem ein gabelartiger Bock 8 befestigt, in dem drehbar die Vorratsrolle 9 mit Handkurbel 10 für den Bindfaden 11 ruht. Das vordere Ende des Bindfadens 11 erhält einen Knoten und wird in den Knotenfangschlitz 6 des Stabes 5 eingelegt. Zwischen der Rolle 9 und dem vorderen Fadenende bei 6 wird der Faden von oben her in die Rücklaufhemmung eingelegt, die ungefähr in der Mitte auf dem Halter 1 angebracht ist. Hier ist ein Ständer 12 aus Flacheisen befestigt, der sich oben in zwei seitliche Wangen 13 gabelt, die zwischen sich einen Durchgang für den Bindfaden 11 bilden. Der Durchgang hat die Gestalt einer oben der Länge nach geschlitzten kegeligen Düse. Die beiden Wangen 13 laufen nach hinten in seitlich abstehende Flansche 14 aus. An dem einen Flansch 14 ist ein zwei-
ao ter Knotenfangschlitz 15 angebracht. Vorn sind auf den seitlichen Wangen 13 aufrecht stehende Stifte 16 angelötet oder geschweißt, die nach oben auseinanderlaufen und das Einlegen des Bindfadens 11 in den Durchgang 13 erleichtern. An dem Ständer 12 ist seit lieh eine Lagerung 18 befestigt, in der ein Stift 17 in der Längsrichtung des Durchganges 13 verschiebbar ist und der unter der Wirkung einer Feder 19 steht, die ihn stets nach dem vorderen Ende des Halters zu verschieben strebt. Der Stift 17 ist an seinem hinteren Ende U-förmig zurückgebogen und ist hier kegelig zugespitzt. Dringt, wie Abb. 2 zeigt, die Kegelspitze in den düsenförmigen Durchgang 13 ein, so ist die Rücklaufhemmung für den Bindfaden 11 wirksam und dieser kann nur von vorn nach hinten, also in der Zeich nung von links nach rechts, durchgezogen werden, aber nicht umgekehrt. Will man die Rücklaufhemmung ausrücken, so zieht man den U-förmigen Stift 17 entgegen der Wirkung der Feder 19 nach hinten, also nach rechts in der Zeichnung, verdreht den Stift ein wenig und legt die Kegelspitze gegen den in Abb. 2 und 3 linken Flansch 14. Abb. 1 zeigt ebenfalls diese ausgerückte Stellung. An dem Ständer 12 ist unterhalb der Lagerung 18 eine zum Abschneiden des Bindfadens 11 dienende Schneidklinge (Rasierklinge) 20 ange bracht.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Bei ausgerückter Rücklaufhemmung 17 zieht man den Bindfaden 11 von der Rolle 9 ab, macht am Ende einen Knoten und legt dieses Ende in den Knotenfangschlitz 6 am vorderen Ende des Stabes 5 ein. Alsdann stößt man den Stab 5 unter der auf dem Boden liegenden Garbe, die mit 21 angedeutet ist, hindurch, bis die Spitze des Stabes 5 mit dem Knotenende des Fadens vorn hervortritt. Hierauf nimmt man das Knotenende des Fadens 11, zieht es nach Bedarf weiter von der Rolle 9 ab und schlingt den Faden von vorn nach hinten um die Garbe 21 herum, wie Abb. 1 zeigt, und hängt das nunmehr mit iia bezeichnete Fadenende mit seinem Knoten in den Knotenfangschlitz 15 an dem Flansch 14 ein, wie Abb. 1 zeigt. Jetzt wird der Kegel des den Rücklauf des Fadens hemmenden Stiftes 17 in den den Faden 11 enthaltenden düsenartigen Durchgang 13 eingelassen. Alsdann wird die Rolle 9 mittels der Hand kurbel 10 so in Drehung versetzt, daß sich der Faden 11 aufwickelt. Die Rücklaufhemmung 13, 17 gestattet die- ses* Aufwickeln, wodurch sich die vorn um die Garbe 21 herumgeführte Schleife des Fadens zusammenzieht, wie die gestrichelte Linie ii6 andeutet. Man kann so die Garbe nach Bedarf stramm umschnüren. Läßt man die Kurbel 10 los, so kann sich die Schlinge 11 * nicht lockern, weil die Rücklaufhemmung 13, 17 den Faden festhält. Schließlich durchschneidet man den Faden 11 zwischen dem Durchgang 13 und der Rolle 9, wozu man sich der Klinge 20 bedient, und verknotet das nach hinten aus dem Durchgang 13 heraushängende Fadenende mit dem im Knotenfangschlitz 15 gehalte nen Fadenende 11 ". Nachdem man nun den Kegelstift 17 wieder nach hinten ausgerückt und in Ruhestellung gemäß Abb. 1 und 3 gebracht hat, kann die fertig ge bundene Garbe entnommen werden. Zu ihrer Bindung wurde nur die eben notwendige Länge an Bindfaden verbraucht. Das an der Rolle 9 herabhängende Faden ende erhält einen neuen Knoten und die Vorrichtung ist für den nächsten Arbeitsgang fertig. Das Gerät ist billig, leicht zu bedienen und sparsam im Gebrauch.

Claims (3)

PATENTANSPROCHE:
1. Hand-Garbenbinder, dadurch gekennzeichnet, daß an einem länglichen Halter (1) hinten eine mit einer Handkurbel (10) versehene Vorratsrolle (9) für Bindfaden (11) gelagert ist, vorn eine stabartige Verlängerung (5) mit einem Knotenfangschlitz (6) an der Spitze angeordnet ist, in der Mitte des Halters (1) ein mit einer Rücklaufhemmung (17) ausgerüsteter Durchgang (13) für den Bindfaden (11) vorgesehen und an geeigneter Stelle bei der Rücklaufhemmung ein zweiter Knotenfangschlitz (15) angebracht ist.
2. Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (13) für den Bindfaden (11) die Gestalt einer oben der Länge nach geschlitzten kegeligen Düse (13) hat, in die ein unter der Spannung einer Feder (19) stehender kegeliger Stift (17) von hinten einsetzbar ist.
3. Garbenbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ständer (12) der Düse (13) eine Schneidklinge (20) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2073 10.51
DEST1300A 1950-06-16 1950-06-16 Hand-Garbenbinder Expired DE819744C (de)

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