DE559110C - Garnknaeuelhalter fuer Erntemaschinen - Google Patents

Garnknaeuelhalter fuer Erntemaschinen

Info

Publication number
DE559110C
DE559110C DE1930559110D DE559110DD DE559110C DE 559110 C DE559110 C DE 559110C DE 1930559110 D DE1930559110 D DE 1930559110D DE 559110D D DE559110D D DE 559110DD DE 559110 C DE559110 C DE 559110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
yarn
container
twine
harvesting machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930559110D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SVENSKA BINDGARNSFABRIKENS AKT
Original Assignee
SVENSKA BINDGARNSFABRIKENS AKT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SVENSKA BINDGARNSFABRIKENS AKT filed Critical SVENSKA BINDGARNSFABRIKENS AKT
Application granted granted Critical
Publication of DE559110C publication Critical patent/DE559110C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D59/00Equipment for binding harvested produce
    • A01D59/12Containers for the twine

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Garnknäuelhalter für Erntemaschinen mit aufklappbarem Deckel, einer aus federnd aufeinandergedrückten Schienen bestehenden Garnklemme und mehreren nacheinander ablaufenden Knäueln.
Bei den bekannten Garnknäuelhaltern sind zwei Knäuel oder zwei Knäuelpaare übereinander in einem gemeinsamen Behälter angeordnet. Das Abwickeln des Garns geschieht im Maße des Verbrauchs vom Innern des Knäuels und beim oberen Knäuel beginnend. Der äußere Teil des oberen Knäuels ist mit dem inneren Teil des unteren Knäuels verbunden, so daß der untere Knäuel abläuft, nachdem der obere Knäuel verbraucht ist. Wenn nur noch eine dünne Schale vom unteren Knäuel übrig ist, muß der Behälter wieder nachgefüllt werden. Dies geschieht in der Weise, daß der zum größten Teil verbrauchte Knäuel aus dem Behälter herausgenommen und nach dem Zusammenknüpfen mit einem neuen Knäuel, welcher zu unterst eingebracht wurde, aufs neue zu oberst in den Behälter eingeführt wird.
Es ist klar, daß eine solche Handhabung eines zum größten Teil verbrauchten Garnknäuels schwierig ist und oft zur Folge hat, daß man den aus nur einer dünnen Schale bestehenden Knäuel zusammendrückt und in seiner Form verändert, so daß das Garn in demselben in Unordnung gerät und entweder als zerzauster Klumpen entfernt werden muß oder von selbst abreißt, was oft vom Führer der Maschine erst dann bemerkt wird, wenn mehrere ungebundene Garben von der Maschine ausgeworfen sind. Außerdem kann man bei den bekannten Garnhaltern nicht Knäuel gebrauchen, welche den Behälter in Seitenrichtung vollständig ausfüllen, vielmehr müssen die Knäuel etwas kleiner sein als die Behälter. Infolgedessen erhalten die Knäuel keine feste Stütze im Behälter und laufen, da sie während des Ganges der Maschine auf unebenem Grund im Behälter umhergeworfen werden, Gefahr, in ihrer Form verändert und damit in der Fadenführung verwirrt zu werden.
Gemäß der Erfindung werden alle diese Machteile dadurch vermieden, daß auf einer gemeinsamen Grundplatte zwei Behälter mit je einem Garnknäuel nebeneinander angeordnet sind, deren aufklappbare, mit in einer gemeinsamen Ebene liegenden, nach innen verlaufenden Garnführungsschlitzen versehene Deckel die längs dieser Schlitze angeordnete Garnklemme tragen.
Wesentlich ist, daß ein getrennter Behälter für jeden Knäuel gebraucht wird, so daß ein Herausnehmen teilweise verbrauchter Knäuel zwecks Nachfüllung nicht zu erfolgen braucht.
Hierdurch wird es auch möglich, Knäuel von einer Größe zu verwenden, die den Be-
hälter in Seitenrichtung vollständig ausfüllen und sogar dicht in den Behälter eingepaßt sind, wodurch jeder Knäuel eine sichere Lagerung im Behälter erhält. Diese Lage kann weiterhin durch in den Behälter hineinragende Stifte gesichert werden, die den Zweck haben, ein Umdrehen des Knäuels während des Abwickeins zu verhindern.
Bei der Anwendung der Erfindung wird ίο somit zuerst der eine Knäuel in einem Behälter vollständig verbraucht, und durch Zusammenknüpfen der Knäuelfäden erfolgt danach selbsttätig der Verbrauch eines zweiten Knäuels. Wenn der letztere Knäuel ziemlich verbraucht ist, muß die Nachfüllung vorgenommen werden.
Garnknäuelhalter mit Garnstreckern; die aus zwei durch Federbelastung gegeneinandergepreßten Schienen bestehen, sind an sich bei Mähmaschinen bekannt. Im Gegensatz zu diesen bekannten Garnstreckern, bei denen je eine Schiene für jede Spule oder jedes Knäuel gebraucht wird, wird bei dem Garnstrecker nach der Erfindung eine gemeinsame Schiene für mehrere Knäuel, die nacheinander abgewickelt werden, benutzt. Außerdem sind die Schienen auf den Deckeln angeordnet, die die Behälter abschließen, in denen die Knäuel aufbewahrt werden. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι einen Garnhalter in Seitenansicht und teilweisem Schnitt,
Abb. 2 den Grundriß zu Abb. 1 und
Abb. 3 einen Querschnitt der Leisten des Garnspanners.
Die beiden Garnbehälter 1, 2 sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 3 untergebracht. Sie werden vollständig von den Knäueln 4, 5 ausgefüllt, die z. B. in Kreuzwicklung aufgespult sind.
Die Behälter 1, 2 werden mit Deckeln 6, 7 verschlossen, die mit radialen, bis zum Rand durchlaufenden gegeneinandergerichteten Schlitzen 8, 9 versehen sind. Die Deckel 6, 7 sind um Gelenke 10, 11 aufklappbar und an der Gelenkseite durch eine Strebe 12 untereinander verbunden. Auf der Strebe 12 ist eine zwischen den Behältern liegende öse 13 zum Durchführen des Garns angeordnet. Die Deckel 6, 7 werden beispielsweise durch einen Bügel 14 verschlossen, der den Gelenken 10, 11 gegenüberliegt und mit einem Schlitz zur Einführung einer mit der Grundplatte 3 verbundenen Klappschraube 5 mit Flügelmutter versehen ist. Außerdem sind die Dekkel ungefähr in ihrer Mitte noch mit einer parallel zu den Schlitzen 8, 9 verlaufenden Leiste 16 untereinander verbunden (Abb. 1). Über dieser Leiste liegt lose eine andere Leiste 17, welche an den Enden Löcher mit Spielraum für in den Deckeln befestigte und mit Flügelmuttern 18, 19 versehene Schrauben 20, 21 aufweist. Zwischen den Muttern 18, 19 und der Leiste 17 sind Federn 22 bzw.
23 vorgesehen, die die Leisten 16, 17 gegeneinanderpressen; die Federspannung kann durch mehr oder weniger starkes Anziehen der Muttern 20, 21 geändert werden.
Wie Abb. 3 zeigt, liegen die Leisten nicht parallel übereinander. Im Querschnitt gesehen bilden sie einen kleinen Winkel miteinander, dessen Öffnung an der Seite liegt, von der das Garn zwischen die als Garn-Strecker dienenden Leisten 16, 17 eingeführt wird. Auf der Seite der Leisten, von welcher das Garn zur Öse 13 geführt wird, können die Ränder der Leisten abgerundet sein, um nicht reibend auf das Garn zu wirken. Die angegebene Winkelstellung der Leisten ist dazu bestimmt, die Durchführung von Knoten zu erleichtern. An dem einen Behälter, beispielsweise 2, ist außen eine Klemme 24 angebracht, die zum Befestigen des Garnendes dient. Innen im Boden des Behälters können Stifte oder Nägel (nicht dargestellt) angebracht werden, die in den Knäuel eindringen und dessen Verdrehen verhindern.
Beim Gebrauch des Garnhalters wird ein Garnknäuel in jeden Behälter eingeführt, welcher diesen vollständig ausfüllt. Das äußere Ende des einen Knäuels, beispielsweise im Behälter 1, wird durch den Deckelschlitz 8 hinausgezogen und in der Klemme
24 befestigt, während das innere Ende des gleichen Knäuels mit dem durch den Schlitz 9 gezogenen äußeren Ende des Knäuels im Behälter 2 verknotet wird. Das innere Ende dieses Knäuels wird durch die Garnspannerleisten 16, 17 und durch die Öse 13 zum Knüpfer der Erntemaschine geführt. Wenn das Garn des einen Knäuels — im dargestellten Beispiel zuerst des Knäuels 5 — verbraucht ist und das Garn des anderen Knäuels 4 auch teilweise verbraucht ist, wird der Deckel 7 geöffnet und ein neuer Knäuel in den Behälter 2 eingesetzt. Das an der Klemme 24 befestigte Garnende wird von dieser gelöst und mit dem inneren Ende des neuen Knäuels verbunden, während nunmehr das äußere Ende dieses Knäuels in der Klemme 24 befestigt wird.
Aus dem Gesagten geht hervor, daß das Abwickeln des Knäuels immer von innen nach außen geschieht und daß man nicht mehr oder weniger verbrauchte Knäuel mit den neuen Knäueln zu verbinden braucht, sondern daß die Knäuel nach ihrer Einführung unberührt in dem Behälter bleiben, bis sie vollständig verbraucht sind. Aus diesem Grunde ist es möglich, die Knäuel vollständig dicht
in den Behälter einzupassen, wodurch die Gefahr einer Formänderung teilweise verbrauchter Knäuel, dadurch, daß sie beim Nachfüllen ihre Lage ändern müssen, vollständig ausgeschlossen ist. Das Strecken des durch die Öse 13 hinaustretenden Garns kann durch mehr oder weniger starkes Anziehen der Muttern 18, 19 geregelt werden. Die ganze Vorrichtung kann sehr leicht an schon vorhandene Erntemaschinen angebracht und von ihnen entfernt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Garnknäuelhalter für Erntemaschinen mit aufklappbarem Deckel, einer aus federnd aufeinandergedrückten Schienen bestehenden Garnklemme und mehreren nacheinander ablaufenden Knäueln, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gemeinsamen Grundplatte (3) zwei Behälter (1, 2) mit je einem Garnknäuel (4, 5) nebeneinander angeordnet sind, deren aufklappbare, mit in einer gemeinsamen Ebene liegenden, nach innen verlaufenden Garnführungsschlitzen (8, 9) versehene Deckel (6, 7) die längs dieser Schlitze (8,9) angeordnete Garnklemme (16, 17) tragen.
  2. 2. Garnknäuelhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (6, 7) durch die untere Schiene (16) der Garnklemme fest miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930559110D 1929-10-11 1930-04-08 Garnknaeuelhalter fuer Erntemaschinen Expired DE559110C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE559110X 1929-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE559110C true DE559110C (de) 1932-09-15

Family

ID=20311980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930559110D Expired DE559110C (de) 1929-10-11 1930-04-08 Garnknaeuelhalter fuer Erntemaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE559110C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079576B (de) * 1956-06-11 1960-04-14 G Decombe Ets Vorrichtung zum kontinuierlichen Abwickeln von Stranggut, z. B. Draht

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079576B (de) * 1956-06-11 1960-04-14 G Decombe Ets Vorrichtung zum kontinuierlichen Abwickeln von Stranggut, z. B. Draht

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2352000C2 (de) Anordnung von Wurstaufhängeschlaufen
DE559110C (de) Garnknaeuelhalter fuer Erntemaschinen
DE674557C (de) Einrichtung zum Verhindern des Abwickelns und Abrutschens des Garnes von Garnknaeueln
EP3735820A1 (de) Ballenpresse und garnbremse dafür
DE1660648A1 (de) Geraet zur Behandlung multifiler gekraeuselter Garne
AT114303B (de) Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden.
AT26488B (de) Vorrichtung zum Auflegen des Deckblatt bei Zigarrenwickelmaschinen.
DE633061C (de) Von innen abzuwickelndes Bindegarnknaeuel nebst Behaelter fuer Bindemaeher und andere Landmaschinen
CH403563A (de) Schuh, insbesondere Skischuh
DE348296C (de) Befestigung des Rollenlagers und der Seitenoese an hohlen Porzellangewichten fuer Zugpendellampen
DE403909C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Festziehen eines Spannrahmens, der auf dem damit zu verschliessenden Behaelter selbst gesichert wird
DE557900C (de) Klemmverschluss fuer Aufsteckspindeln
AT300532B (de) Schiffchen für Stick- oder Steppmaschinen
DE456410C (de) Kloeppel fuer Flechtmaschinen
DE452159C (de) Breithalter fuer Gewebe
DE505170C (de) Bindfadenhalter und Abwickelvorrichtung mit auf dem Kordelknaeuel anliegender Bremse
DE895428C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Straffhalten von Kreuzschnueren, Kreuzfaeden oder Kreuzbaendern
DE485869C (de) Kasten zur Unterbringung von Naehseidenrollen
DE2234434B2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fadenschlaufen
DE1485504A1 (de) Halter fuer Garnwickel
CH562593A5 (en) Food bag stack holder - has stand arm for bags torn off along a perforation line
AT146589B (de) Behälter für Fadenmaterial.
DE626389C (de) Straehnhalter
AT106358B (de) Strähnhalter für Spulmaschinen u. dgl.
AT206165B (de) Rolladen aus hohlen Kunststoffleisten