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Behälter für Fadenmaterial.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter zum Aufbewahren, zur Verpackung, zum Transport und zum zeitweiligen Entnehmen von fadenförmigem Material, wie Wolle, Zwirn usw., und besteht in der Anordnung von Schlitzen in dem Behälter in Form begrenzter Einschnitte in dessen Wänden zwecks Klemmung des Fadenendes nach erfolgter Entnahme desselben aus dem Behälter. Das fadenförmige Material kann in Form von sogenannten Knäueln mit oder ohne einem Kernstück zur Stützung des Fadenmaterials im Knäuelinnern oder in ähnlichen Wickelformen im Behälter untergebracht sein. Es sind Behälter bekannt, bei welchen eine geordnete Entnahme des Fadenmaterials durch Führungslöcher ermöglicht wird.
Bei diesen Behältern war jedoch keine Vorsorge zum absolut festen Klemmen des Fadenendes nach erfolgter Entnahme eines Teiles dieses Fadens möglich, so dass ein unbeabsichtigtes Herausziehen desselben nicht sicher verhindert wird. Durch die vorliegende Erfindung wird die sichere Klemmung des Fadens durch Anordnung besonderer Klemmschlitz in der Behälterwand erreicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen dargestellt. 1 ist ein Behälter aus beliebigem Material, z. B. eine Schachtel, in welcher beispielsweise sechs Fächer für sechs Knäuel 5 beliebigen Fadenmaterials angeordnet sind. In den Behälterwänden sind in bekannter Weise je ein Loch 2 für je einen Knäuel 5 angeordnet. In dem linken Schachtelfeld ist ein rundes Loch 2 angeordnet, durch welches das Ende des Fadens 6 des Knäuels 5 durchgezogen werden muss. In dem Mittelfeld ist das Loch 2 in bekannter Weise mit einem Einführungsschlitz 3 versehen, der von dem Loch 2 bis zum oberen Schachtelrand reicht und auf diese Weise das Einziehen des Fadens ohne mühseliges Einfädeln in das Loch 2 gestattet.
In dem rechten Feld führt von dem Loch 2 erfindungsgemäss ein weiterer Schlitz 4 schräg nach abwärts, der durch Ziehen des Fadens 6 nach links abwärts das sichere Einklemmen und hiedurch auch das Festhalten in diesem Schlitz 4 gestattet. Bei den Ausführungsbeispielen des linken und mittleren Feldes sind am oberen Schachtelrand analoge schräge Schlitze 4 zum Einklemmen des Fadenendes getrennt von dem Fadenführungsloch 2 vorgesehen. Die Vereinigung des Sicherungsschlitzes 4 mit dem Führungsloch 2 gestattet die rasche Sicherung des Fadenendes durch einfaches Ziehen des Fadens nach links abwärts.
In Fig. 3,4 und 5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im Auf-und Grundriss sowie in der Seitenansicht schematisch dargestellt, bei welchem das Fadenmaterial am Kartonstreifen 7 aufgewickelt ist. Die Anordnung der Löcher 2 sowie der Schlitze 3 und 4 ist so getroffen, dass sich der Faden 6 leicht von dem Kartonstreifen 7 abwickelt. Statt des Kartonstreifens 7 können auch Hülsen aus Karton oder kleine Holzspulen angeordnet werden. Die Ausführung nach Fig. 3,4 und 5 gestattet wegen der Verwendung der flachen Kartonstreifen 7 als Fadenstütze eine besondere flache Form des Behälters, z. B. als eine Art Lederetui, das leicht jederzeit im Handtäschchen als Behelf für rasche Ausbesserungen der Kleidung mitgenommen werden kann.
Die Kartonstreifen 7 können in beliebiger Weise in dem Behälter 1 gehalten sein, um ein Verwischen der einzelnen Kartonstreifen zu vermeiden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Behälter für Fadenmaterial in beliebigen Wickelformen, wie Knäueln, Spulen u. dgl., mit in den Behälterwänden angeordneten Löchern zur Entnahme der Fäden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Behälterwänden Schlitze (4) zum Klemmen der Fadenenden vorgesehen sind.
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