DE464852C - Einrichtung zur Herstellung von Baendern mit Einzugsfaeden - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Baendern mit Einzugsfaeden

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DE464852C DEL67597D DEL0067597D DE464852C DE 464852 C DE464852 C DE 464852C DE L67597 D DEL67597 D DE L67597D DE L0067597 D DEL0067597 D DE L0067597D DE 464852 C DE464852 C DE 464852C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Bändern mit Einzugsfäden Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Bändern mit von Einzugsfäden gebildeten Musterungen, bei der die Einzugsfäden von gebremsten Spulen ablaufen, die hinter dem Geschirr angeordnet sind. Diese Vorrichtung hatte bisher den Mangel, daß die Spannung des Einzugsfadens zu steif war. Der Einzugsfaden wird bei den bekannten Vorrichtungen nur durch einfache Bremsung der Einzugsfadenspule gespannt, er liegt dadurch beim geringsten Nachlassen des abgezogenen Fadenendes locker in dem Gewebe, da der Spulenbremse eine Federung fehlt, welche den zeitweisen Rücklauf des Einzugsfadens aufnimmt und ihn auch dann in Spannung erhält.
  • Dieser Mangel ist mach der Erfindung dadurch behoben, daß die Einzugsfäden außer der durch die Bremsung der Einzugsfadenspulen verursachten Spannung unter einer federnden Spannung stehen, welche jedes Nachlassen der Einzugsfäden aufnimmt. Die zusätzliche federnde Spannung der Einzugsfäden kann nach der Erfindung dadurch geschehen, daß die Bremsung der Einzugsfädenspulen gefedert ist, d. h. daß die Spulen Rückrollbremsung erhalten, welche bei gewöhnlichen Kettenscheiben an sich bekannt sind. Diese Federung bewirkt beim geringsten Nachlassen des Einzugsfadens ein Rückwärtsrollen seiner Spule und hält dadurch den Einzugsfaden dauernd in vollkommen gleichmäßiger Spannung.
  • Auf der Zeichnung ist die Anordnung der Einzugsfadenspulen in schematischer Darstellung in Abb. i in Seitenansicht; in Abb. z in Vorderansicht veranschaulicht.
  • Der Einzugsfaden, der in bekannter Weise vom Schußfaden in das Fach eingezogen und gebunden wird und hierdurch Musterungen bildet, läuft von Spulen i ab, welche hinter dem Harnisch z oder den Schäften gelagert sind. Die dargestellten Einzugsfadenspulen sind Laufspulen; ihr Ablauf ist durch eine an ihrer Innenwandung anliegende Bremsfeder gebremst, welche mit der festliegenden Spulenachse 3 durch eine um letztere gewickelte Schraubenfeder verbunden ist. Beim Ablauf des Einzugsfadens spannt :sich zunächst die letztgenannte Schraubenfeder, bis ihre Spannung stärker ist als die Bremsung der mit ihr verbundenen Bremsfeder, der weitere Ablauf des Fadens wird dann durch letztere gebremst, beim Nachlassen des Einzugsfadens infolge der Fachbildung wird er durch die gespannte Schraubenfeder dauernd gespannt erhalten. Um auch den Rücklauf der Spule zu bremsen, ist über eine Ansatzrolle der Spule ein durch ein Gewicht o. dgl. belasteter Faden q. gehängt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Herstellung von Bändern mit Einzugsfäden, bei dem die Einzugsfäden von gebremsten Spulen ablaufen, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Spulenbremsvorrichtung (q.) eine Vorrichtung zum Wiederaüfrollen zuviel nachgelassener Längen des Einzugsfadens vorgesiehenst. a. Vorrichtung- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsen der Einzugsfadenspulen gefedert sind (Rückrollbremsung), wie es bei Kettenscheiben an sich bekannt ist.
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