DE482072C - Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage - Google Patents

Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage

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DE482072C
DE482072C DEK101770D DEK0101770D DE482072C DE 482072 C DE482072 C DE 482072C DE K101770 D DEK101770 D DE K101770D DE K0101770 D DEK0101770 D DE K0101770D DE 482072 C DE482072 C DE 482072C
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Germany
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personal
scales
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KARL SCHELLIG
PAUL R VON KNUEPFFER DIPL ING
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KARL SCHELLIG
PAUL R VON KNUEPFFER DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage Die Erfindung betrifft eine vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage, bei welcher die Last unter Anwendung verschiedener Hebelübersetzungen. mittels derselben Federanordnung ausgeglichen wird, so daß die Waage sowohl für geringe als auch für große Lasten dienen kann.
  • Bei der neuen Waage stützt sich die Lastschale nur bei der Grobwägung auf Potenzhehel ab, wird dagegen bei der Feinw ägung durch Einführung eines Zwischengliedes von den Potenzhebeln abgehoben und ruht dann unmittelbar auf derLastausgleichvorrichtung. Außerdem steuert die die Höhenänderung der Lastschale herbeiführendeVorrichtung gleichzeitig ein Glied, das den Zeiger oder die Zifferscheibe selbsttätig in die Nullage stellt.
  • In der Zeichnung ist ein praktisches Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt "Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Wiegevorrichtung, wozu Abb. 2 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab darstellt. Abb.3 zeigt die Möglichkeit der Abstandsänderung durch eine Nockenanordnung. In den Aibb. q., 5 und 6 ist eine Anordnung gezeigt, um die Nullstellung des Zeigers auf automatische Weise herbeiführen zu können.
  • Das Gehäuse der Wägevorrichtung besteht aus dem Fuß a und der kastenförmig umlaufenden Wand b, welche aus Festigkeitsgründen durch Rippen c abgesteift ist. Innen sind die Blechschneiden d für die Pfannen f eingeschraubt oder in anderer Art und Weise befestigt. Die das Übersetzungsverhältnis bestimmenden Hebel e tragen die Schneiden g, auf welche sich bei Benutzung für starke Lasten nach Abb. 2 die an der Lastschale ibefestigten Pfannen h, aufsetzen. Mit k ist ein mit der Lastschale i fest verbundener Rohrstutzen bezeichnet. Wie aus Abb. i und 2 ersichtlich, ist l ein äußeres Rohr, welches den Lastdruck auf die Lastausgleichsvorrichtung überträgt, wobei das Rohr yya als Führungsrohr dient. Mit n, ist die am Rohr l befestigte Druckfläche für die mit Rollen o versehenen Enden der Übersetzungshebel bezeichnet, mit p die Lastausgleichsfeder, deren Bewegung den Zeiger über der Anzeigescheibe q spielen läßt. Ein abgeschrägter, um den Stutzen k drehbarer Ring r trägt auf seiner Schrägfläche den ebenfalls abgeschrägten, an der Lastschale befestigten Bund s, während er sich nach unten auf .den Bund z des Rohres l abstützt. Auf der Achse v befestigte Querstifte u fassen durch Schlitzet im Rohrstutzen k hindurch in Löcher des abgeschrägten Ringes r, der auf diese Weise beim Drehen der Achse v mit verdreht wird. Um die Achse v zu drehen und damit eine Veränderung der Höhenlage der Lastschale i herbeizuführen, ist ein Drehhebel w, zweckmäßig mit einem Knopf ausgerüstet, vorgesehen. Nach Abb. 3 kann an Stelle der Verlegung durch einen Drehhebel 2e, die Abstandsänderung durch einen sich um die Achse x bewegenden Nocken erfolgen, der in Abb. 3 in aufgerichteter Stellung gezeigt ist.
  • Um beim Übergang von der Grobwägung auf die Feinwägung und umgekehrt die"Nullstellung des Zeigers auf der üblichen Skalenscheibe q zu ermöglichen, soll eine Vorrichtung dienen, welche die jeweilige Nullstellung der Anzeigevorrichtung mit der oben beschriebenen Verstellbewegun.g gleichzeitig ausführt, wie z. B. in den Abb. 4, 5 und 6 gezeigt ist. An dem Hebel w ist eine Zugstange t gelenkig befestigt, die an dem Schwinghebel 2 angreift, der selbst bei 3 drehbar gelagert ist und durch eine weitere Stange 4 gelenkig mit dem Hebel 5 verbunden ist, der auf der Welle der Skalenscheibe sitzt. Der Zeiger 6 spielt auf dem in Abb.4 dargestellten üblichen Zifferblatt q, welches durch die Drehung des Hebels w auf der Achse v jedesmal in eine derartige Lage gebracht wird, daß der Zeiger 6 vor Beginn der Wägung stets auf Null zeigt. Man hat also auf diese Weise eine bei jedem Umschalten der Waage selbsttätig funktionierende Nulleinstellungsvorrichtung.
  • Die Wirkungsweise der beispielsweise angeführten Vorrichtung ist folgende: Durch Drehung des Hebels w wird die Achse v mitgenommen, welche an ihrem oberen Ende den Querstift ai trägt, der seinerseits durch die Schlitze t in dem Rohrstutzen h in den Ring r eingreift und diesen dreht. Der mit schräger Oberkante gearbeitete Ring r verschiebt dabei den darüber gelagerten, ebenfalls abgeschrägten Bund s in senkrechter Richtung, so daß die mit diesem verbundene Lastschale i entsprechend gehoben oder gesenkt wird. Ist die Lastschale i mittels dieser Vorrichtung nach aufwärts bewegt, so belastet sie nur die Feder p durch Druck auf den Bund z. Die Feder p betätigt dann die bekannte Anzeigevorrichtung, bei der sich entweder der Zeiger oder die Scheibe q drehen kann. Dabei wird durch eine Hebelvorrichtung v, w, i, 3, 4, 5 die Nullstellung der Anzeigevorrichtung selbsttätig herbeigeführt. Soll die Waage zum Wiegen schwerer Gewichte benutzt werden, so wird die Lastschale i mittels der Einstellvorrichtung w, v, u in der angegebenen Weise nach abwärts bewegt. Am Ende der Abwärtsbewegung legen sich die Pfannen 1a, welche an der Lastschale i. befestigt sind, gegen die Schneiden g, wodurch die Potenzhebel e mittels ihrer Rollen o auf die Lastausgleichsvorrichtung zur Wirkung kommen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage, bei welcher der Lastausgleich unter Anwendung verschiedener Hebelübersetzungen mittels derselben Federanordnung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastschale lediglich bei der Grohwägung sich auf die Potenzhebel " (e) abstützt, bei der Feinwägung jedoch infolge Änderung ihrer Höhenlage durch Einführung eines Zwischengliedes (r) unmittelbar auf der Lastausgleichsvorrichtung abgestützt wird.
  2. 2. Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbare Abstützung bei der Feinwägung auf einen mit dem Lastausgleich verbundenen Träger (n) erfolgt, auf dem sich die freien Enden der Potenzhebel mittels Rollen abstützen.
  3. 3. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Höhenlage der Wiegeschale zwischen der Lastschale und der Lastausgleichsvorrichtung schiefe Ebenen, hebelartige Körper, Nocken, Schraubengewinde usw. angeordnet sind.
  4. 4. Waage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heben und Senken der Lastschale mittels schiefer Ebene zwischen einem unter der Lastschale befestigten, abgeschrägten Bund (s) einerseits und einem mit der Lastausgleichsvorrichtung in Verbindung stehen-, den Bund (z) andererseits ein um einen Rohrstutzen (h) frei drehbarer abgeschrägter Ring (r) angeordnet ist, der durch einen Mitnehmerstift (u) gesteuert wird.
  5. 5. Waage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heben und Senken der Wiegeschale mittels Nocken die letzteren am oberen Ende eines mit der Lastausgleichsvorrichtung verbundenen Rohres (L) gelagert sind und mit ihren Hubflächen unter die Waageschale (i) greifen.
  6. 6. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Höhenänderung der Lastschale herbeiführende Drehachse (v) über Zugglieder (i, 4), Hebel (2) o. dgl. ein Glied (5) steuert, das den Zeiger (6) oder die Zifferscheibe (9) selbsttätig in die Nullage stellt.
DEK101770D 1926-11-28 1926-11-28 Vereinigte Personen- und Wirtschaftswaage Expired DE482072C (de)

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