DE808646C - Neigungswaage mit Erweiterung des Waegebereiches - Google Patents

Neigungswaage mit Erweiterung des Waegebereiches

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Publication number
DE808646C
DE808646C DET671A DET0000671A DE808646C DE 808646 C DE808646 C DE 808646C DE T671 A DET671 A DE T671A DE T0000671 A DET0000671 A DE T0000671A DE 808646 C DE808646 C DE 808646C
Authority
DE
Germany
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scale
arm
shaft
weight
inclination
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Expired
Application number
DET671A
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English (en)
Inventor
Karl Reichert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tacho Schnellwaagenfabrik G M
Original Assignee
Tacho Schnellwaagenfabrik G M
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Neigungswaage mit Erweiterung des Wagebereiches Die Erfindung betrifft eine Neigungswaage mit Erweiterung des Wagebereichs, bei der mehrere Zusatzgewichte geschlossen in der jeweils gewollten Zusammenstellung ein- oder ausgeschaltet werden können.
  • Den bekannten Waagen dieser Art gegenüber will die Erfindung ein-, besonders einfach:, trotz engster Bauweise gut übersichtliche, leicht zu bedienende und sicher arbeitende Schalt- und Anzeigevorrichtung für die Zusatzgewicht: schaffen, deren Un:Impfindlichkeit Störungen jeder Art ausschließt.
  • Das angestrebte Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf einer gemeinsamen Einstellwelle auß-:r den das Aufsetzen der jeweils benötigten Zusatzgewichte regelnden Steuerscheiben eine Rastenscheibe zum genauen Einstellen des j"weiligen Schaltbereichs und eine Nockenscheibe zur Steuerung der in einem Fenst.: r der Waagenskala erscheinenden Zusatzgewichtsangabe vorgesehen sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Waage nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt in Vorderansicht ein Schema der Waage; Fig. a läßt die Rasteneinrichtung erkennen, die zur, genauen Einstellung der Einstellwelle dient; Fig. 3 und 4 zeigen das Zusammenwirken zweier Gewichtsauflegegabeln mit den zugehörigen Gewichten, den entsprechenden-Steuerscheiben und mit dem Hauptschalth:bel; in der Stellung nach Fig. 3 sind die Gewichte eingeschaltet und belasten den Haupthebel der Waage, währ-:nd sie in der Stellung nach Fig. 4 ausgeschaltet, d. h. vom, Waagebalken abgehoben sind; Fig. 5 gibt eine Darstellung der die Anzeige der eingeschalteten Zusatzgewichte auf der Hauptskala der Waage steuernden Nock:nscheibe und der mit ihr zusammenwirkenden Teile; bei der gezeichneten Stellung des Hauptschalthebels sind alle Zusatzg @wichte-vom Haupthebel -der. Waage abg:hoben. In der z'usätzliclien'Änzeigeöf£tiung (Feg. i) erscheint daher eine Null.
  • Im festen Gehäuse i der Waage sind Pfannen 2 aus Achat o. dgl. gelageft,'s in welche die Tragschneiden des Hauptbalkens 3 eingreifen. Der Lastschalenträger 4 $tützt sich eir:rseits@ mit Hilfe der Schneiden 6 und Pfannen 7 und anderseits mit Hilfe der Koppelungsgelenke 8, 9 und io des Mittelhebels 5 auf den Hauptbalken 3 ab. Das Koppelungsgelenk io ist justierban im festere Gehäuse i der Waage angeordnet. Ein Dämpfer i i mit besonders großem Durchmesser dient zum raschen Ausgleichen der Waagenschwingungen.
  • Der Neigungshebel 12 mit dem Gewicht 2o und dem. Feintariergewicht 21 ist mit der unrunden Scheibe 14 fest verbunden, von der ein Stahlband 15 über, die Schneide 13 auf den Hauptbalken 3 einwirkt. Der Neigungshebel isi in üblicher Weise mit Schneiden i9 in Pfannen 18 aus Achat o. dgl. gelagert. Ein mit ihm verbundener Zeiger 16 spielt beim Abwiegen der Ware über der Skala 17, auf der man nach dem Auspendeln der Waage das Warengewicht ablesen kann.
  • Sollen über den Endbereich deri Skala 17 hinausgehende Warenlasten abgewogen werden, so sind bekanntlich Zusatzgewichte erforderlich. In d.--m angenommenen Beispiel hat man vier Zusatzgewichte 22 vorgesehen, und zwar ein Gewicht von i kg, ein Gewicht von 2 kg und zwei Gewichte von je 3 kg. In benutztem Zustand ruhen die Znsatzgewichte 22 in Vertiefungen 23 des Hauptbalkens 3. Sind alle vier Gewichte 22 eingeschaltet und ist die normale Zeigerskala 17 voll ausgenutzt, so erreicht man ein Höchstgewicht von iokg.
  • Die Schaltvorrichtung selbst baut sich folgendermaßen auf: Im festen Waagengehäuse i ist eine Einstellwelle 32 drehbar gelagert. Ihr aus dem, Gehäuse heraustretendes Ende trägt eine Einstellscheibe 29 (in Fig. 4 in Draufsicht angedeutet), auf deren Umfang die Ziffern von o bis 9 angebracht sind. Parallel zur Schaltwelle 32 liegt eine feste Welle 36, um welche die Gewichtsauflegegabeln 31 schwenkbar sind. Ihre gabelförmigen rechten Enden fassen unter senkrecht verschiebbaie Gewichtstragkörper 37, während ihre linken Enden 51 dem Angriff von Nocken 27 des Hauptschalthebels 26 ausgesetzt sind. Letzterer ist fest mit einer dritten Welle 38 verbunden, die im' Gehäuse drehbar gelagert ist und auf der so viele fest angeordnete Nocken 27 mit Rollen 28 vorgesehen sind, wie es Gewichtsauflegegabeln 31 gibt. Die Rollen 28 der Nocken 27 arbeit,:n mit den linken Erden 51 der Gewichtsauflegegabeln 31 zusammen.
  • Auf der schon erwähnten Einst:llwelle 32 sind fest vier (für jedes Schaltgewicht eine) mit Aussparungen verspherre Steuerscheiben 35 angeordnet, die im W:ge von Stiften 3o liegen, die an einem nach oben ragendem dritten Arm, 39 der Gewichtsauflegegabeln 31 sitzen.
  • Auf der Einstellwelle 32 ist weiterhin eine Rastenscheibe 44 (Feg. i) undrehbar angeordnet mit neun stumpfwinkligen Rasten 45. Durch eine im festen Waagengestell i angeordnete Blattfeder 46 wird eine Rolle 47 in di-:se Rasten eingedrückt. In den Sperrlagen der Rastenscheibe 44 zeigt immer gerade eine der auf dem Umfang der Einstellscheibe 29 (Feg. 4) angeordneten Ziffern nach oben.
  • Auf der Einstellwelle 32 sitzt außerdem noch fest eine Nockenscheibe 33 (Feg. 5), welche die zusätzliche Gewichtsanzeige im Schauloch 25 (Feg. i) der Wiegcskala 17 steuert. Mit dieser Nockenscheibe 33 arbeitet ein Stift 42 des um die Schwenkachse 36 der Gewichtsauflegegabeln 31 drehbaren dreiarmigen Hebels 48, 40 und 41 zusammen. Der rechte Arm 41 umgibt gabelförmig ein_n senkrecht im festen Waagengehäuse i angeordneten Stab 42 und unterfaßt eine auf letzterem gleitende Hülse 43, deren Verlängerung 34 an einem zweiarmigen Hebel 49 angelenkt ist, der mittels des Lenkers So an der Schwenkskala 24 angreift.
  • Die Wirkungsweist ist folgende: Sollen über den normalen Bereich der Skala 17 hinausgehende Warenlasten abgewogen werden, so muß man die entsprechende Anzahl von Zusatzgewichten 22 einschalt--In. Hierzu dreht man die Einstellscheibe 29, . bis die gewünschte Kilogrammzahl nach oben zeigt. Bei dieser Einstellung wird die zugehörige Welle 32 mitgedreht und damit auch die das Aufsetzen der benötigten Zusatzgewichte regelnden vier Steuerscheiben 35, ferner die zur Steuerung der Zusatzgewichtsanzeige dienende hockenscheibe 33 und die für die genaue Einnahme der Schaltstellung der Welle 32 sorgende Rastenscheibe 44. Diese Einstellung geschieht bei hochgedrücktem Hauptschalthebel 26 (Feg. 4). Legt man nunmehr dies,1n Hauptschaltliebel um (Feg. 3), so daß die Druckrollen 28 die linken freien Enden 51 der Gewichtsauflegegabeln 31 und den linken Arm 48 des dreiarmigen Hebels 48, 40, 41 freigeben, so geschieht folgendes: Sollten z. B. 3 kg zusätzlich eingeschaltet werden, so sind die den Gewichten von i und 2 kg zugeordneten Steuerscheiben 35 durch die Einstellung in eine solche Lage gedreht worden, daß den Stiften 3o der Arme 39 der entsprechenden Gewicht.sauflegegabeln 31 Ausne.hmungen dieser Steuerscheiben g:genüberstehen, in die sie eintreten können. Infolge der dabei auftretenden Drehung der Gewichtsauflegegabeln 31 für die G; eichte von i und 24(g werden diese Gewichte auf den Hauptbalken 3 der Waage abgesetzt, s0 daß der Wagebereich entsprechend erweitert wird. Die ebenfalls entsprechend dem gewünschten Wagebereich eingestellte. Nockenscheibe 33 steht mit der zugehörigen Stufe ihres Umfangs dem Stift 42 des Arms-4o des, dreiarmigen Hebels 48, 40, 41 g:genüber, der nach Freigabe durch die Rolle 28 des zugehörigen Nockens 27 der Welle 38 sich ebenfalls im Uhrzeigersinne dreht (Feg. 5), bis der Stift 42 auf die zugehörige. Stufe der Nockenscheibe 33 trifft. Dabei gleitet das, Rohr 43 auf dem Stab 42 entsprechend abwärts und verstellt dabei über das Gestänge 34, 49, 5o die zusätzlich.2 Anzeigescheibe 24, bis die Zahl 3 im Schauloch 25 erscheint. Wird der Hauptschalthebel 26 nach Beendigung des, Wiegevorgangs wieder aufgerichtet (Feg. 4), so werden die in Tätigkeit gewes-:nen Ge- Wichte 22 ausgeschaltet, und die zusätzliche Anzeigevorrichtung geht wieder auf Null zurück.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Neigungswaage mit Erweiterung des Wägebereichs, bei der mehrere Zusatzgewichte geschlossen in der jeweils gewollten Zusammenstellung ein- oder ausschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer, gemeinsamen Einstellwelle (32) außer den das Aufsetzen der jeweils benötigten Zusatzgewichte (22) regelnden Steuerscheiben (35) eine Raste.nscheibe (44) zum genauen Einstellen des jeweiligen Schaltbereichs und eine Nockenscheibe (33) zur Steuerung der in einem Fenster (25) der Waagenskala (17) erscheinenden Zusatzgewichtsangabe vorgesehen sind.
  2. 2. Neigungswaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die um eine feste Welle (36) schwenkbaren Gewichtsauflegegabeln (3i) einen aufwärts gerichteten Arm (39) aufweisen, der mit einem seitlichen Stift (30) jeweils auf die zugehörige Steuerscheibe (35) wirkt.
  3. 3. Neigungswaage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der gemeinsamen Einstellwelle (32) angeordnete Nockenscheibe (33) mit einem seitlichen Stift (42) des aufwärts gerichteten Arms (4o) eines dreiarmigen Hebels (48, 40, 41) zusammen arbeitet, dessen zweiter Arm (48) unter der Wirkung des Hauptschalthebels (26) steht und dessen dritter Arm (41) die Anzeigescheibe (24) steuert.
  4. 4. Neigungswaage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dreiarmig (51, 39, 31) ausgebildeten Gewichtsauflegegabeln (31) und der dreiarmige Hebel (48, 40, 41) auf einer gemeinsamen Welle (36) sitzen.
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