DE478703C - Starrluftschiff - Google Patents

Starrluftschiff

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Publication number
DE478703C
DE478703C DEL67261D DEL0067261D DE478703C DE 478703 C DE478703 C DE 478703C DE L67261 D DEL67261 D DE L67261D DE L0067261 D DEL0067261 D DE L0067261D DE 478703 C DE478703 C DE 478703C
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DE
Germany
Prior art keywords
forces
airship
gas
rings
cross
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Expired
Application number
DEL67261D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL HELMA DIPL ING
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
Original Assignee
PAUL HELMA DIPL ING
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Publication date
Application filed by PAUL HELMA DIPL ING, Luftschiffbau Zeppelin GmbH filed Critical PAUL HELMA DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE478703C publication Critical patent/DE478703C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Starrluftschiff Die Erfindung bezieht sich auf Starrluftschiffe und betrifft - die Durchbildung des Luftschiffgerippes, namentlich der Querträger, derart, daß eine bestimmte Querschnittsform des Luftschiffes erzielt wird, bei welcher in den Querträgern eine günstige Aufnahme der auf das Gerippe wirkendenKräfte erfolgt. DieErfindung soll besonders bei solchen Starrluftschiffgerippen Anwendung finden, in welchen mehrere lasttragende Laufganggerüste eingebaut sind.
  • Bisher erhielt bei Starrluftschiffen der Querschnitt eine Kreisform oder dieForm eines gleichseitigen Polygons, welche der Kreisform angenähert entspricht. Die mitzuführenden Lasten wurden meist unmittelbar am - Luftschiffkiel angeordnet, und später ist man bei der Konstruktion größerer Luftschiffe dazu übergegangen, die Lasten zu beiden Seiten in größerem Abstand von der Längsmittelebene des Schiffes vorzusehen bzw. seitliche lasttragende Laufganggerüste einzubauen.
  • Bei diesen Gerippekonstruktionen wirkten die Auftriebsgaskräfte auf die Zwischenringe und wurden vermittels der Seitenfachwerke des Gerippes auf die Hauptringträger übertragen, wobei jedoch die Übertragung der entgegenwirkendenLastenkräfte zuweilen eine ungünstige war. Etwas günstigere Verhältnisse ergaben sich allerdings, wenn, wie erwähnt, die in größerem Abstand voneinander angeordneten seitlichen lasttragenden Laufganggerüste zur Anwendung kamen, doch zeigte sich hierbei wieder ein Nachteil insofern, als die durch Biegungsbeanspruchungen auf einen gegebenen Luftschiffquerschnitt zu übertragenden Kräfte und Gegenkräfte zwischen verhältnismäßig weit voneinander entfernten Punkten übertragen werden mußten, um das statische Gleichgewicht zu sichern.
  • Hier verbessert die Erfindung durch die besondere Ausbildung der ° Hauptringtj:äger und Zwischenringe, derart, daß die darauf wirkenden Kräfte ausgeglichen werden. Die Erfindung erreicht dies durch eine Gerippequerschnittform, welche im wesentlichen dem natürlichen Verlauf der durch die Wirkung der Gaskräfte sich ergebenden Umrißkurve der gasgefüllten Tragzellen entspricht.
  • Diese Querschnittform zeigt sich besonders vorteilhaft, wenn das Gerippe mit den seitlichen lastaufnehmenden Laufganggerüsten versehen wird, da dann bei normalem Füllungszustand der Gaszellen durch die Seitenfachwerkträger keinerlei Kräfte zu übertragen sind und in den Zwischenringen keine Biegungskräfte wirksam werden. Die Zwischenringe sind vielmehr nur Zugbeanspruchungen ausgesetzt, und somit werden die Laufganglasten direkt von der Auftriebswirkung des Gases der Tragzellen getragen, auf denen das Gerippe sowohl mit den Hauptringträgern als auch mit den Zwischenringen ruht. Es ergibt sich daher unter normalen Bedingungen der Füllung für alle Ringe das gleiche Kräftespiel.
  • Der Teil des Luftschiffgerippes, welcher unterhalb der Laufganggerüste liegt, kann beliebig ausgebildet werden, je nachdem' er der gewünschten Luftschifform entspricht; es ist jedoch mit Rücksicht auf die Erhaltung des aerodynamischen Gleichgewichts zweckmäßig, den Querschnittsumriß etwas oval zu gestalten.
  • Die Erfindung kann auf verschiedene Arten von Ringträgern Anwendung finden, und zwar für Ringe mit oder ohne innere Verspannungen oder Verstrebungen.
  • Nachstehend ist das Wesen der Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Abb. z, 2, 3 und q. sind vergleichende Diagramme über die verschiedenen Kräfte, wie sie bei kreisförmigen oder Polygonquerträgern auftreten und wie andererseits bei der Durchbildung des Luftschiffgerippes gemäß der Eifindung eine günstigere Kräftewirkung bzw. Aufnahme der Kräfte durch das Gerippe möglich ist.
  • Abb. 5 ist ein schematisch gehaltenes Schaubild eines Ausführungsbeispieles der Erfindung. Abb. z zeigt angedeutet einen Teil eines Luftschiffquerträgers in bisher gebräuchlicher Polygonquerschnittsform. Darin sind g die an den Knotenpunkten wirkenden Gewichte der Konstruktion und P1, P2, P3 usw. die auf die Knotenpunkte übertragenen Auftriebskräfte der Gaszellen. Die punktierte Linie stellt den Kreis dar, von welchem die Polygonquerschnittsform eingeschlossen ist.
  • In diesem Falle, wo außer den Kräften auch die Form gegeben ist, bilden sich die Kräftepläne gemäß der zugehörigen Abb. 2. Die Neigung der obersten Seite a sei angenommen oder gegeben. Aus der Kraft P1 im Scheitel z ergibt sich die Zugkraft in der ersten Seite a, und so geht es weiter bei den folgenden Seiten b, c, d, e. In jedem der Kräftepläne bleibt aber je eine Restkraft a', b', c', d', e'; welche infolge der gegebenen Ringform nicht in Zugkräfte umgesetzt und nicht darin weitergeleitet werden können, sondern vom Ring (Querträger) an die Seitenstreben des Gerippes abgegeben werden, die diese Restkräfte noch auf die Hauptringe übertragen. Würde man dieses Kräftediagramm (Abb. 2) bis zum Laufgang in der unteren Schiffshälfte fortsetzen, so würde man finden, daß nahezu alle Auftriebskräfte der Gaszellen durch die Seitenstreben auf die Hauptquerträger (Hauptringe) übertragen würden. Somit haben die Hauptringe die ganze Last der Gaszellenabteile zu tragen.
  • Im Gegensatz zu der in Abb. z dargestellten Luftschiffausführung sind bei der Gestaltung nach Abb. 3 gemäß der Erfindung wesentlich günstigere Verhältnisse in bezug auf die Kräftewirkung erzielbar, indem nur Zugkräfte in den Ringen auftreten.
  • In dieser Abb. 3 ist zur Erleichterung des Vergleichs wieder die bisher bekannte Kreisform punktiert angedeutet. Abb. q. läßt das zugehörige Kräftediagramm erkennen.
  • Aus der Kraft P1 im Scheitel z ergibt sich die Zugkraft in der ersten Seite a. Diese erhaltene Zugkraft a im Knoten 2 wird mit den dort angreifenden Kräften g und P2 zusammengesetzt, und durch Schließung des Kräftediagramms erhält man Richtung und Größe der Kraft b in der Ringseite b. Durch Zusammensetzung der Zugkraft b in Knoten 3 mit den dort angreifenden Kräften wird die Richtung und Beanspruchung der Ringseite c bestimmt usw. So setzt sich die Formbestimmung fort bis zu der Stelle, wo die Lasten (die Gegenkräfte zu den Auftriebskräften) angreifen, welche sich vorzugsweise im Laufgang befinden. Etwaige Restkräfte, wie sie im Kräftediagramm Abb. 2 auftreten, sind im Kräftediagramm Abb. q. ausgeschaltet, und demgemäß ergibt sich schließlich die Lage und der Verlauf der Ringseiten, wie es in Abb. 3 in ausgezogenen Linien zu erkennen ist.
  • Obwohl die Zugkräfte nach Abb. 3 in ihrer Gesamtheit nicht viel größer sind als nach Abb. z, so sind bereits die Zwischenringe allein zum Ausgleich der Kräfte fähig, die unter Bedingungen normaler Füllung der Zellen auf das Gerippe wirken. Hiernach wären zwar keine Hauptringe erforderlich, jedoch ist bei wechselnden Füllungsgraden noch mit gewissen, verhältnismäßig kleinen Kräften zu rechnen, die sich durch die Seitenstreben doch noch auf die Hauptringe übertragen. An die Hauptringe werden hier aber allgemein wesentlich geringere Anforderungen gestellt als bei bisherigen Luftschiffsausführungen, infolgedessen können die Hauptringe erheblich schwächer als bisher konstruiert werden, wobei sie dennoch kräftig genug sein werden, um die kleineren Nebenkräfte aufzunehmen. Im wesentlichen müssen die Hauptringe nur hinreichend kräftig sein, um formhaltend für den Luftschiffkörper zu wirken. Mit den schwächer ausgeführten Ringen wird eine große Gewichtsverringerung und damit eine bessere Ausnutzung der Auftriebskraft erzielt.
  • Auch bezüglich der Hilfsring- und Längsträgerbeanspruchungen bietet der Zuglinienquerschnitt Vorteile. Der kreispolygonförmige Hilfsring erleidet unter Belastung durch die Gaskräfte Deformationen, die seinen Umriß mehr oder weniger der Zuglinienform annähern und die demgemäß zusätzliche Biegungsmomente in den Hilfsringseiten hervorrufen. Desgleichen erzeugen die Verschiebungen der Ecken des kreispolygonförmigen Hilfsringes Biegungsbeanspruchungen in den kontinuierlich über sie hinweglaufenden Längsträgern. Beim Zuglinienquerschnitt treten diese Zusatzbeanspruchungen normalerweise nicht oder nur in ganz geringem Maße auf.
  • In dem Schaubild Abb. 5 enthält das Luftschiffgerippe io die Hauptringe 1i, 12, welche mit den Konstruktionsgliedern 13 oder 1q. versehen sein können. Die Zwischenringe sind mit 15 bezeichnet. Die Hauptringe können Verspannungen 16 besitzen. 17 sind die Gerippelängsträger. Die Gaszelle 18 ist punktiert angedeutet.
  • Der wesentlichste, d. h. der obere Teil i9 des Luftschiffes besitzt die erfindungsgemäße Querschnittsform. Den unteren Abschluß dieses Oberteils bilden die seitlichen lasttragenden Laufganggerüste 22 und 23. Der unterhalb der Laufgänge befindliche Teil ist mit 2o bezeichnet.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Geripperinge wird es neben den Hauptvorteilen ermöglicht, daß ohne Behinderung der innerhalb des Querschnittes befindliche Luftschiffraum voll als Zellenraum ausnutzbar ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Starrluftschiff, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer- bzw. Ringträger eine Form besitzen, welche im wesentlichen dem natürlichen Verlauf der durch die Wirkung der Gaskräfte sich ergebenden Umrißkurve der gasgefüllten Tragzelle entspricht.
  2. 2. Starrluftschiff nach Anspruch i, bei welchem im Unterteil des Gerippes seitliche lasttragende Laufganggerüste eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer- bzw. Ringträger nur oberhalb der Laufganggerüste den mit der Umrißkurve der gasgefüllten Tragzelle übereinstimmenden Querschnitt besitzen.
DEL67261D 1925-12-04 1926-11-14 Starrluftschiff Expired DE478703C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US73214A US1700095A (en) 1925-12-04 1925-12-04 Rigid airship

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE478703C true DE478703C (de) 1929-07-02

Family

ID=22112420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL67261D Expired DE478703C (de) 1925-12-04 1926-11-14 Starrluftschiff

Country Status (2)

Country Link
US (1) US1700095A (de)
DE (1) DE478703C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1581059B1 (de) * 1961-03-22 1969-09-04 Kauffmann Hans Luftfahrzeug leichter als Luft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1581059B1 (de) * 1961-03-22 1969-09-04 Kauffmann Hans Luftfahrzeug leichter als Luft

Also Published As

Publication number Publication date
US1700095A (en) 1929-01-22

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