DE713320C - Seeflugzeug mit als Schwimm- und Lufttragkoerper dienenden Hilfsfluegeln - Google Patents

Seeflugzeug mit als Schwimm- und Lufttragkoerper dienenden Hilfsfluegeln

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Publication number
DE713320C
DE713320C DEM142346D DEM0142346D DE713320C DE 713320 C DE713320 C DE 713320C DE M142346 D DEM142346 D DE M142346D DE M0142346 D DEM0142346 D DE M0142346D DE 713320 C DE713320 C DE 713320C
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DE
Germany
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fuselage
support
articulated
struts
seaplane
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Expired
Application number
DEM142346D
Other languages
English (en)
Inventor
Glenn Luther Martin
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Glenn L Martin Co
Original Assignee
Glenn L Martin Co
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes
    • B64C35/001Flying-boats; Seaplanes with means for increasing stability on the water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Seeflugzeug mit als Schwimm- und Lufttragkörper dienenden Hilfsflügeln Die Erfindung bezieht sich auf Seeflugzeuge mit einem oberhalb des Rumpfes angeordnetem und mit ihm starr verbundenen Tragdeck und mit von den Rumpfseiten sich erstreckenden, als Schwimm- und Lufttragkörper dienenden Hilfsflügeln, gegen die das Tragdeck abgestützt ist.
  • Erfindungsgemäß sind die zugleich als Schwimmkörper ausgebildeten Hilfsflügel an eine in Flugrichtung sich erstreckende Achse am Flugzeugrumpf ausschwingbar angeschlossen und sowohl vermittels gelenkig an ihnen befestigten, im wesentlichen. vertikalen Streben als auch mittels an sich bekannten diagonalen Stützstreben mit dem Tragdeck gelenkig verbunden. Die diagonalen Stützstreben sind mit ihrem unteren Ende gelenkig an einem an der Hilfsflügelausschwingung nicht teilnehmenden Stützkörper am Rumpf angelenkt. Außerdem haben die in einer Querebene liegenden. Diagonal- und Vertikalstreben einen gemeinsamen Kreuzungspunkt, an welchem sie gelenkig vereinigt sind. Die inneren Enden der Hilfsflügel sind zwecks ihrer Verstellbarkeit an senkrecht verschiebbar an den Seitenwänden des Flugzeugrumpfes angeordneten Stützkörpern gelenkig befestigt; auch die. unteren Enden der diagonalen Stützstreben sind an diese Stützkörper gelenkig angeschlossen.
  • Die Erfindung bezweckt hierdurch, die Hilfsflügel derartig gegenüber dem Flugzeugrumpf verstellen zu können, daß ihre äußeren Enden nicht in das Wasser eintauchen, oder auch um zu verhüten, daß die als Schwimmkörper ausgebildeten Hilfsflügel aus dem Wasser heraustreten, wenn sie sich durch das Wasser hindurchbewegen. Die Befestigungsweise der Hilfsflügel ist derartig, daß keine Biegemomente dort auftreten, w o - die Hilfsflügel mit dem Flugzeugrumpf verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Seeflugzeuges gemäß der Erfindung dargestellt: Abb. i ist eine schaubildliche Darstellung des Seeflugzeuges.
  • Abb. 2 zeigt schematisch einen Hilfsflügel nach der Erfindung im Grundriß.
  • Abb.3 ist eine Vorderansicht des Hilfsflügels mit den benachbarten Teilen des Rumpfes und der Streben, die zu dem Tragdeck führen.
  • Abb. 4 ist eine Endansicht des Hilfsflügels, betrachtet von der linken Seite der Abb.2. Abb. 5 ist eine Endansicht des Hilfsflügels, betrachtet von der rechten Seite der Abb.2, und Abb. 6 und 7 sind Querschnitte nach den Linien VI-VI und VII-VII der Abb.2 und veranschaulichen die verstellbare. Befestigung des Hilfsflügels an dem Flugzeugrumpf sowie den Anschluß der Druckstreben, die zum Tragdeck des Flugzeuges führen.
  • Gemäß der Abb. i ist das Tragdeck. 13, an welchem die Luftschraubentriebwerke 15 sitzen, oberhalb des Rumpfes Io angeordnet und mit ihm starr verbunden.
  • Die im Zusatz zu der üblichen Befestigung des Tragdeckes 13 an jeder Seite des Flugzeugrumpfes i o aneordneten Streben werden im folgenden nur' für eine Seite des Flugzeuges beschrieben.
  • Die Streben bestehen aus einer vorderen und hinteren Diagonalstrebe 16 bzw. 17 sowie einer vorderen und hinteren Vertikalstrebe 18 bzw. 19. Die Streben 16 und 18 bzw. 17 und 19 schneiden sich bei 21 bzw. 22 und sind an diesen Schnittpunkten miteinander gelenkig verbunden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die vertikalen Streben 18 und 19 je aus zwei unabhängigen Streben, nämlich einem Strebenteil oberhalb und einem« unterhalb der Kreuzungspunkte 21 bzw. 22. Die Vertikalstreben 16 bzw. 17 erstrecken sich von dem Flugzeugrumpf Io auswärts und aufwärts, und ihre oberen Enden sind finit dem vorderen bzw. hinteren Holm des Tragdeckes 13 verbunden. Die unteren Enden der Diagonalstreben 16 und 17 sind gelenkig bei 23 bzw. 2.1 mit dein Gestell des Flugzeugrumpfes verbunden (Abb. 6 und 7).
  • Die Hilfsflügel 25 sind in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß sie auf oder in dein Wasser -als Schwimmkörper und vom Wasser unberührt .als Lufttragkörper zu dienen vermögen.
  • Jeder Hilfsflügel ist gemäß den Abb.6 und ; -bei 26 und 2; gelenkig mit dem Flugzeugrumpf verbunden. Ein. Stützkörper dient dazu, das untere Ende der vorderen Diagonalstrebe 16 und den vorderen Teil des Hilfsflügels 25 mit dem Flugzeugrumpf Io zu verbinden. Eine ähnliche Stütze 29 dient dazu, den rückwärtigen Teil des Hilfsflügels und das untere Ende der rückwärtigen Diagonalstrebe 17 mit dem Flugzeugrumpf zu verbinden.
  • Während das innere Ende des Hilfsflügels 25 mit seinem vorderen Teil in der Nähe seiner Unterfläche mit dem Stützkörper 2>; verbunden ist (Abb. 7), .ist der hintere Teil des Hilfsflügels in der Nähe seiner Oberseite finit dem Stützkörper 2g verbunden t Abb. 6 , und zwar so, daß die Verbindungsbolzen 26, 2; in axialer Flucht hintereinanderliegen. Eine Vertiefung 3 t in dem vorderuni "feil des Hilfsflügels dient dazu, um das untere Ende der Diagonalstrebe 16 aufzunehmen. Die Vertikalstreben 18 und Ig sind mit ihren oberen Enden drehbar in einer Ebene mit dem vorderen bzw. hinteren Holm des Tragdeckes 13 verbunden, und die unteren Enden dieser Vertikalstreben 18 und 19 sind gelenkig mit dem Gestell des Hilfsflügels 25 verbunden. wie dieses bei 30 bzw. 40 ( Abb. 2 j angedeutet ist.
  • Aus dem Obigen geht hervor, daß die diagonalen Streben 16 und 17 das Gestell des Flugzeugrumpfes mit dem Tragdeck 13 verbinden, während die vertikalen Streben 18 und 19 den Hilfsflügel 25 mit dem Tragdeck 13 verbinden. Die Streben 16 und i S bzw. 17 und 19 sind derartig miteinander verbunden, daß sie ,sich an ihren Kreuzungsteilen 21 bzw. 22 relativ zueinander bewegen können, und stellen in dieser Weise eine neuartige Unterstützung für den Flugzeugrumpf und den Hilfsflügel dar. Da der Hilfsflügel gelenkig mit dem Flugzeugrumpf bei 26 und 27 verbunden ist, so wird irgendeine Üb ertragung von Biegemomenten auf den Flugzeugrumpf vermieden.
  • Die Abb.6 und 7 veranschaulichen scheinatisch, wie die Stützkörper 28 und 29 seilkrecht am Flugzeugrumpf verstellt werden können. Die Stützkörper 28 und 29 sind je mit einem in das Rumpfinnere ragenden Ansatz 70 versehen, durch welchen sich eine Gewindespindel 71 hindurch erstreckt. Die Gewindespindeln 71 sind an ihrem Ende drehbar in Lagern 72 und 73 unterstützt, die an dem Rahmengestell des Rumpfes 1o befestigt sind. Die oberen Enden der Gewindespindeln 71 sind mit einem Kegelrad 7.4 versehen. welches mit einem antreibbaren Kegelrad 7 5 kämmt. Die Kegelräder 75 können entweder von Hand aus oder selbsttätig verstellt werden, um die Spindeln zu verdrehen, zwecks Aufwärts- und Abwärtsverstellung der - Stützkörper 28 bzw. 29. Es sei jedoch bemerkt, daß auch andere Mittel -verwendet werden können, um die inneren Enden der Hilfsflügel senkrecht zu verstellen; beispielsweise können an Stelle der mechanischen Verstellung auch hydraulische Mittel verwendet werden.
  • Einer der Vorteile in V-Stellung stehender Flügel besteht darin, daß damit ausgestattete Seeflugzeuge auf dem Wasser leicht steuert werden können, insbesondere wenn starke Querwinde vorhanden sind. Die V-Stellung hat zusammen :mit der Schräge des benachbarten Rumpfbodens die Wirkung, daß das Flugzeug die Neigung hat, sich in den Wind hinein zu bewegen. Durch die Verstellbarkeit der Hilfsflügel kann das Flugzeug leicht den verschiedensten Verhältnissen angepaßt werden, welche das Flugzeug überwinden muß, wenn es sich auf dem Wasser entlangbewegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seeflugzeug mit einem oberhalb des Rumpfes angeordneten. und mit ihm starr verbundenen Tragdeck und von den Rumpfseiten sich erstreckenden, als Schwimm-und Lufttragkörper dienenden Hilfsflügeln, gegen die das Tragdeck abgestützt ist, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Hilfsflügel. (z5) an eine in Flugrichtung sich erstreckende Achse am Flugzeugrumpf (i o) ausschwingbar angeschlossen und sowohl mittels gelenkig an ihnen befestigten, im wesentlichen vertikalen Streben (18, i 9 ) als .auch mittels an sich bekannten diagonalen Stützstreben (16, 17) mit dem Tragdeck (13) gelenkig verbunden sind und die diagonalen Stützstreben (16, 17) mit ihrem unteren Ende gelenkig an einem an der Hilfsflügelausschwingung nicht teilnehmendeil. Stützkörper (28, 29 ) am Rumpf (i o) angelenkt sind.
  2. 2. Seeflugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Querebene liegenden Diagonal- und Vertikalstreben (i 6y 17 bzw. 18, i g) einen Kreuzungspunkt gemeinsam haben und an ihm, ;gelenkig vereinigt sind.
  3. 3. Seeflugzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden des Flugzeugrumpfes (10) senkrecht verschiebbare Stützkörper (28, 29) angeordnet sind, an denen die inneren Enden der Hilfsflügel (25) und die unteren Enden der diagonalen Stützstreben (16, 17) gelenkig befestigt sind.
DEM142346D 1937-07-28 1938-07-24 Seeflugzeug mit als Schwimm- und Lufttragkoerper dienenden Hilfsfluegeln Expired DE713320C (de)

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