DE477495C - Gitterwerk fuer Waermespeicher, bei dem mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind - Google Patents

Gitterwerk fuer Waermespeicher, bei dem mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind

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DE477495C
DE477495C DEK105071D DEK0105071D DE477495C DE 477495 C DE477495 C DE 477495C DE K105071 D DEK105071 D DE K105071D DE K0105071 D DEK0105071 D DE K0105071D DE 477495 C DE477495 C DE 477495C
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Fried Krupp AG
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HUGO BANSEN DR ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/02Brick hot-blast stoves
    • C21B9/06Linings

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Description

  • Gitterwerk für Wärmespeicher, bei dem mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind Die Erfindung bezieht sich auf Gitterwerke, bei denen mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind. Das Gitterwerk von Wärmespeichern, wie z. B. von Winderhitzern und Regenerativkammern, weist gewisse Mängel auf, die seine Lebensdauer wesentlich beeinträchtigen. Die oberen, heißesten Teile neigen nämlich am meisten zum Vers_hlacken und platzen infolge der hohen Temperatur und des schroffen Temperaturwechsels. Dazu kommt, daß auch die Steine der Gewölbe und Kuppeln darüber ablaufen und abplatzen. Alle diese abbröckelnden Teile fallen in die Kanäle hinein und verstopfen sie. Deshalb legt man Wert darauf, die Kanäle so anzuordnen, daß man sie durchgehend reinigen kann. Die schlechte Haltbarkeit der oberen Gitterlagen zwingt aber zur Wahl dickerer Steine und größerer Kanalquerschnitte. Deshalb faßt man wohl auch vier untere Kanäle zu einem oberen zusammen. Um so ungünstiger wird aber die Anordnung im Hinblick auf die Verstopfung und die Zugänglichkeit zum Reinigen.
  • Alle diese Nachteile werden beseitigt, wenn der Erfindung gemäß die Verbindung zwischen den einzelnen Stufen durch ein siebartig und gegebenenfalls treppenförmig ausgebildetes Mauerwerk hergestellt wird. Hierdurch erhält man zwei getrennte Stockwerke, so daß abfallende Stücke unschädlich aufgefangen werden können und die Durchgangsquerschnitte zu den unteren Gitterlagen frei bleiben. Die Einrichtung gibt auch die Möglichkeit, mit eng ausgesetzten, schmalwandigen Kanälen oder mit Füllsteinen in den Kanälen zu arbeiten, ohne daß man eine Verstopfung befürchten muß.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt; ein Teil ist weggebrochen.
  • Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen in ähnlicher Darstellung drei weitere Ausführungsformen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiele nach Abb. i ist ein- normales Gitterwerk zugrunde gelegt. Der obere Kanal a mit den Seitenwänden b wird so auf den gleich großen Kanal c mit den Wänden d übersetzt, daß die Kanalachse des einen Kanals mit der Mauerachse des anderen Kanals zusammenfällt. Die Bibersetzung erfolgt durch einen Siebgitterpfeiler e, der durch Hohlsteine gebildet wird, die verschiedenartig gestaltet sind und in den Seitenwänden so viele Durchlässe k haben, daß der Durchgangsquerschnitt für die Gase reichlich vorhanden ist. Die obersten Steine f bilden den Abschluß und dienen als Sockel für die oberen Gitterwände b. Man kann deren Auflage und Wandstärke unabhängig von den Wänden d beliebig wählen.
  • Die untersten als Tragsteine dienenden Steine g des Siebgitterpfeilers e reiten auf der - unteren Gitterwand c$ und sind ohne Seitenlöcher und aasgehehlt, so daß sie ,gewissermaßen als Sumpf für die Schlacke und Steinbrocken dienen.
  • Man kann bei einer solchen Ausführung die ganzen oberen Gitterlagen zur Reparatur abbauen, ohne daß Geröll in die unteren Kanäle fällt.
  • Baut man ein solches Siebgitterstockwerk auf dem heruntergebrochenen Gitter eines alten Winderhitzers auf, dessen große Kanäle man etwa durch Füllsteine h (s. den rechten unteren Teil der Abb. i) zur Erzielung einer größeren Heizfläche ausgesetzt hat, so mauert man auf die stehengebliebene oberste Gitterlage eine Ausgleichschicht i und baut darauf die Siebgitterpfeiler e auf, die nach oben hin durch die Schlußsteine feinen Abschluß erhalten, so daß die durch die Siebgitterpfeiler e gebildeten Übergangsräume nur durch die Durchlässe k miteinander in Verbindung stehen. Um diese vor Verschlackung zu schützen, kann man die Abstufung der Pfeilersteine so vornehmen, daß die Eingänge überdeckt werden oder z. B. Schutznasen m vorsehen (linke Hälfte der Abb. i).
  • Abb.2 zeigt eine ähnliche Ausführung mit dem Unterschiede, daß hier von j e zwei kleineren Kanälen n mit den Zwischenwänden d auf einen großen Vorkanal a übersetzt wird, der entsprechend dickere Seitenwände b hat.
  • Abb. 3 zeigt ein Kammergitterwerk. Hier ist eine Rostpackung mit den Knüppelsteinen und den Kanälen n auf einen größeren Vorkanal a mit dickeren Wänden b übersetzt. Auf den Tragsteinen q ist eine Gitterwand aus mit Abständen versetzten Knüppelsteinen P aufgebaut, auf der Schlußsteine y aufliegen. Die den Steinen k der Abb. i entsprechenden Steine können auch quadratische Lochsteine mit abwechselnden Durchgängen sein (in Abb. 3 nicht dargestellt).
  • Wie Abb. q. zeigt, kann man die Anordnung auch so treffen, daß man mit einer Art Rostpackung mit querlaufenden Knüppelsteinen s und längslaufenden Steinen t von den Kanälen a zu den Kanälen ro übersetzt. Dieses Versetzen der Kanäle durch ein Siebstufengitterwerk kann beliebig oft erfolgen, so daß man auf immer wieder andere Teilung und Steinstärken sowie Füllungen der Gitterkanäle übergehen kann. Das Gitterwerk kann sinngemäß natürlich auch Anwendung bei anderen Einrichtungen finden, die ähnliche versetzte Räume benutzen, wie Waschtürme und Kühler, bei denen man durch das Versetzen der Kanäle Verschmutzungen der unteren Kanäle verhindern kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gitterwerk für Wärmespeicher, bei dem mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den einzelnen Stufen durch ein siebartig und gegebenenfalls treppenförmig ausgebildetes Mauerwerk hergestellt wird.
  2. 2. Gitterwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstufen durch Hohlsteine (e) mit seitlichen Durchlässen (k) aufgebaut sind, deren Querschnitt mindestens dem freien Gitterdurchgang entspricht.
  3. 3. Gitterwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Stufengitterlage (f) die Auflage für die oberen Gitterwände (b) in beliebiger Wandstärke bildet. q..
  4. Gitterwerk nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untersten Stufengitterlagen (g) einen geschlossenen Sammelraum für den Schutt bilden.
  5. 5. Gitterwerk nach Anspruch i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß das Stufengitter den gemeinsamen Übergang von mehreren unteren Kanälen zu einem einzigen oberen Kanal bildet.
  6. 6. Gitterwerk nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstufen durch versetzte Knüppellagen (P) gebildet werden.
  7. 7. Gitterwerk nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstufen durch einen Rost von Knüppelsteinen (s, t) gebildet werden (Abb. q.). B. Gitterwerk nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenübersetzung zur mehrfachen Unterteilung wiederholt ist. g. Gitterwerk nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gitterstockwerke mit verschiedener Teilung der Kanäle, verschiedener Füllung oder verschiedener Kanalwandstärke durch je ein Stufengitterwerk verbunden werden.
DEK105071D 1927-07-09 1927-07-09 Gitterwerk fuer Waermespeicher, bei dem mehrere versetzt zueinander angeordnete Stufen vorgesehen sind Expired DE477495C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960489C (de) * 1950-12-23 1957-03-21 Rheinische Chamotte Dinaswerke Mehrzonen-Regenerator, insbesondere Hochofenwinderhitzer mit in den einzelnen Zonen ueber den gesamten Gitterwerksquerschnitt gleichen Kanalquerschnitten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE960489C (de) * 1950-12-23 1957-03-21 Rheinische Chamotte Dinaswerke Mehrzonen-Regenerator, insbesondere Hochofenwinderhitzer mit in den einzelnen Zonen ueber den gesamten Gitterwerksquerschnitt gleichen Kanalquerschnitten

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