DE894229C - Kegelstumpffoermiges Sintergeraet - Google Patents
Kegelstumpffoermiges SintergeraetInfo
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- C04B7/00—Hydraulic cements
- C04B7/36—Manufacture of hydraulic cements in general
- C04B7/43—Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
-
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- C04B11/028—Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained
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Description
- Kegelstumpfförmiges Sintergerät Zusatz zum Patent 308&0:4 Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an dem sich drehenden Sintergerät, welches den Gegenstand :des Patents 7o8 804 bildet, das in erster Linie dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus einem um eine geneigte Achse sich drehenden Kegelstumpf besteht, dessen Außenfläche die Rostfläche bildet.
- Nach .dem Patent 7o8 8o4 verjüngt sieh der Kegelstumpf nach oben zu, und das Gut wird auf den oberen, annähernd waagerechten Teil des Rostes aufgelegt und von dessen unterem Teil entfernt, wo die Rostfläche steiler oder annähernd senkrecht verläuft. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann man, insbesondere bei großen Geräten, eine Verbesserung dadurch erzielen, daß der Kegelstumpf umgekehrt, d. h. sich nach unten zu verjüngend angeordnet ist und :daß .die Innenfläche als Rostfläche ausgebildet ist, auf die das Gut unten zugeführt und von der es oben entfernt wird. Bei dieser Anordnung kann-der Raum wesentlich besser ausgenutzt werden, indem die Auflege- und Mischeinrichtung ganz oder teilweise innerhalb der Höhe des Sintergerätes zu liegen kommt, und, da das Gut an einer Stelle entfernt wird, die !höher liegt als die Auflegestelle, kann man, wenn ein Teil des gesinterten Gutes die Misch- und Auflegeeinrichtung erneut durchlaufen soll, um nach dem Rost zurückgeführt = werden, mit bedeutend kleineren Aufzugsvorrichtungen für ras Gut auskommen.
- Im übrigen kann,die Ausführung .des Rostes und der Roststäbe selbst in allem Wesentlichen so sein, wie es indem Patent 708 804 angegeben ist. Da es aber in dem vorliegenden Fall .die äußeren Enden der Stäbe sind, die während der Drehung am höchsten hinaufreichen, ist es zweckmäßig, die ringförmigen Kammern für Kühlflüssigkeit so zu schalten, .daß die inneren mit dem Zulauf und idie äußeren mit dem Ablauf verbunden sind, so daß die Kühlflüssigkeit auch in diesem Fall immer oben wegfließen kann.
- Eine andere Verbesserung im Zusammenhang mit rohrförmigen Roststäben mit Flüssigkeitskühlung besteht darin, dieselben in stumpfem Winkel abgebogen auszuführen, und zwar nach radialer Richtung an dem inneren und nach axialer Richtung an dem äußeren Ende. Hierdurch wird erreicht, daß .die Stäbe den Wärmespannungen nachgeben, so daß man nicht besondere Vorrichtungen, wie Stopfbuchsen od. @dgl., zu verwenden braucht, um eine Wärmeausdehnung der Rohre zu ermöglichen, und. gleichzeitig kann man konische Wände in .den ringförmigen Zu- und Abflußkammern vermeiden.
- Das Gerät ist in der schematischen Zeichnung in teilweisem Axialschnitt veranschaulicht.
- Das sich.drehendeGerät bildet einen ringförmigen Raum i, dessen Querschnitt hauptsächlich die Form eines Rechteckes hat, bei dem die eine Ecke an .den Roststäben 2 derart weggeschnitten ist, daß der Rost einen stumpfen Kegel mit nach oben gekehrter Öffnung bildet, dessen Achse im dargestellten Fall in einem Winkel -von 45' zu der waagerechten Ebene angeordnet ist. Das Gerät wird von einem Rahmen 3 aus Profileisen getragen, der an einem Bußeisernen Ring 4 befestigt ist. Dieser ist an seinem Umfang und an seiner unteren Seite mit Rollflächen versehen, mit denen er auf Rollen 5 bzw. 6 läuft, die an in geeigneter Anzahl um das Gerät herum verteilten Böcken angeordnet sind.
- Weiter hat er an seinem Umfang einen .Zahnkranz 7, der mit einem nicht dargestellten Antrieb für die Drehung .des Gerätes im Eingriff steht.
- Bei 8 ist ein Gutauflegegerät schematisch angedeutet, von Odem .das Gut an den Rost in dem unteren, angenähert waagerechten Teil desselben abgegeben wird. Während der Drehung des Rostes läuft es dann unter einer geeigneten Heizvorrichtung hindurch, und das Sintern schreitet gleichzeitig mit dem Hinaustragen .des Gutes fort. In dem oberen Teil des Gerätes wird das gesinterte Gut, beispielsweise durch eine sich drehende Zackenwalze, von dem Rost entfernt und z. B. durch eine Wurfrinne 9 od. dgl. fortgetragen. Es ist nicht notwendig, @daß,das Auflegen des Gutes genau an .dem untersten und das Entfernen des Gutes genau an dem obersten Teil des Rostes erfolgt; so kann es oft zweckmäßig sein, einen größeren Teil einer Umdrehung für das Sintern zu benutzen, dadurch daß das Gut etwas vor dem untersten Punkt ausgelegt und etwas hinter dem obersten Punkt entfernt wird. In ähnlicher Weise, wie im Patent 708 804 angegeben, kann der Rost abwärts gerichteten Zug besitzen und der ringförmige- Raum i mit radialen Trennwänden versehen sein, die mit je einem Mannloch io ausgerüstet sind und von denen aus die Gase durch radiale Rohre i i weiterströtnen. Von hier aus gehen die Gase durch Kammern 12 in einen feststehenden Saugkopf 13 und einen Staub-' ausscheider 14 und weiter nach einer Leitung 15 in einem Sauggebläse. Die Rohre ii haben Verzweigungen 16, in .denen mitgesaugtes Gut aus dem Rost sich sammeln kann, um durch gesteuerte Ventile 17 in .eine Schleuse 18 hinunterzufallen, Staub, der vom Saugkopf 13 und vom Staubausscheider 14 abfällt, sammelt sich in Schleusen ig bzw. 2o. In .dem Saugkopf 13 ist das sieh drehende Gerät @durch ein zentrales Rohr 3i gesteuert. Läßt man die Kammern i2 nur über einen Teil der Umdrehung mit dem Saugkopf 13 in Verbindung stehen oder benutzt man geeignete Ventile od..dgl., kann man dafür sorgen, daß nur derjenige Teil des Rostes, an dem .das Sintern vor sich geht, einer Saugwirkung ausgesetzt wird, und gegebenenfalls auch, daß während des ersten Teiles der Sinterung, bei dem .das Gut .der Luftströmung Alen größten Widerstand entgegensetzt, die Saugwirkung stärker wird.
- Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser, wird durch eine Leitung 21 aus einer feststehenden Leitung 22 durch Stopfbuchse 23 dem Gerät zentral von unten zugeführt und tritt -durch radiale Leitungen 24 in einen ringförmigen Kana125, der an den inneren Enden der Roststäbe 2 angeordnet ist. Die letzteren sind rohrförmig und leiten die Kühlflüssigkeit weiter in einen ringförmigen Kanal 26, der an ihrem äußeren Ende angeordnet ist. Die Roststäbe 2 sind an ihren inneren Enden in radialer Richtung und an ihren äußeren Enden in axialer Richtung in stumpfem Winkel abgebogen, so daß die anschließende Wand des Kanals 25 und des, Kanals 26 zylindrisch bzw. eben ausgeführt werden kann und ,die Rohre bei Wärmespannungen nachgeben können. An beiden Rändern ist der Rost von Bußeisernen Kränzen 27 bzw. 28 flankiert, .die an die Kanäle 25 bzw. 26 mit einem kleinen Zwischenraum befestigt sind, um zu starke Kühlung des Gutes zu vermeiden. Von dem Umfang.des-Kanals 26 ragen in geeigneten Abständen Rohrstutzen 29 aus, die mit gesteuerten Ventilen versehen sein können, die nur dann offen stehen, wenn sich .die betreffenden Stutzen im obersten Teil ihrer Bahn befinden, wodurch das Wasser durch eine bogenförmige Rinne 3o Abfluß hat, durch welche die Rohrstutzen 29 hindurchlaufen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kegelstumpfförmiges Sintergerät, das um seine geneigte Achse rotiert, nach Patent 709 804, ,dadurch gekennzeichnet, daß es in der Art eines nach unten zu sich verjüngendenHohlkegels angeordnet ist und daß die Innenfläche als Rost (2) ausgebildet ist, dem das Gut unten zugeführt und von dem es oben entfernt wird.
- 2. Sintergerät nach Anspruch r mit rohrförmigen Roststäben, die in ringförmige Kammern für die Kühlflüssigkeit münden, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kammer als Zuflußkammer (25) und die äußere Kammer als Abflußkammer (26) vorgesehen ist.
- 3. Sintergerät nach Anspruch r oder 2, da-4urch gekennzeichnet, daß die Roststäbe am inneren Ende in radialer und am äußeren Ende in axialer Richtung in stumpfem Winkel abgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER1701D DE894229C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Kegelstumpffoermiges Sintergeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER1701D DE894229C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Kegelstumpffoermiges Sintergeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894229C true DE894229C (de) | 1953-10-22 |
Family
ID=7395658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER1701D Expired DE894229C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Kegelstumpffoermiges Sintergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894229C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025322B (de) * | 1954-04-05 | 1958-02-27 | Rotama Maschb Ges Mit Beschrae | Vorrichtung zum Streuseln von zu brennendem Rohgut und Verfahren zu ihrem Betriebe |
-
1942
- 1942-02-14 DE DER1701D patent/DE894229C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025322B (de) * | 1954-04-05 | 1958-02-27 | Rotama Maschb Ges Mit Beschrae | Vorrichtung zum Streuseln von zu brennendem Rohgut und Verfahren zu ihrem Betriebe |
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