DE47734C - Verstellbare konische Lagerung für lose Eisenbahnräder - Google Patents

Verstellbare konische Lagerung für lose Eisenbahnräder

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DE47734C
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DE
Germany
Prior art keywords
conical bearing
railway wheels
sleeve
longitudinal direction
cone
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47734D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. SCHRÄDER und G. SCHMIDBAUER in Passau, Bayern
Publication of DE47734C publication Critical patent/DE47734C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F7/00Rail vehicles equipped for use on tracks of different width

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1888 ab.
Auf die Welle α ist der Doppelkonus b aufgekeilt oder warm aufgezogen; gegen denselben legen sich die zwei Büchsen c c1, welche entsprechend der Neigung des Konus b ausgedreht sind, welche Büchsen genau in die Bohrung der Nabe d passen. Die konischen Büchsen c c1 sind aus Rothmetall oder weichem Eisengufs hergestellt und an dem inneren Umfang der Lauffläche e mit Weifsmetall ausgegossen. Zwischen den beiden Büchsen c und c1 ist ein Spielraum von ca. 10 mm gelassen, um beide Theile nach dem Abnutzen einander nähern und so die Büchsen verstellen zu können. Die Büchsen sind mittelst der Keile f gegen Drehung gesichert.
Zum Zusammenstellen (Näherstellen) dieser beiden Ringtheile c c 1 dienen die beiden Stellschrauben g. Diese Schrauben sind durch die Radnabe d mit Spielraum hindurchgeführt und ihr Bund h ist vertieft in die Nabe d des Rades eingefräst (s. die Detailfigur 1 a). Die Schrauben g greifen mit dem Gewinde g1 der einen Seite in die beiden Ansätze i des Büchsentheiles c1, das andere Gewinde g2 der Schraube geht durch die Lappen i1 der inneren Ringbüchse c lose hindurch und besitzt Doppelmuttern k mit Sicherung /.
Will man demgemäfs die äufsere Ringbüchse c1 anziehen, so dreht man die Schraube g, welche an ihrem Kopf mit einem Vierkant gz versehen ist, im entsprechenden Sinne, wodurch sich die äufsere Ringbüchse cl mehr nach der Mittellinie" des Rades schiebt. Will man dagegen die innere Ringbüchse fester anziehen, so zieht man die Muttern k unter Lösung der Sicherung / an, wodurch die innere Büchse c nach der Radmitte gerückt wird.
Die Schraubensicherung / besteht in einfachster Weise aus einem mit der unteren Mutter verbundenen geränderten Bund, in dessen Ränderung eine Arretirfeder eingreift. Vermittelst dieser stellbaren Anordnung der Lagerbuchse ist man nicht allein in der Lage, die eintretende Abnutzung der Laufflächen wieder richtig zu stellen, d. h. aufzuheben, sondern man kann auch stets den Radsatz auf die genaue Spurweite einstellen.
Die an den beiden Büchsentheilen c c1 angeordneten Lappen tn m dienen zum Ausziehen der Büchse aus den Naben bei einer Auswechselung derselben, indem in dieselben Druckschrauben eingedreht werden, deren Spitze sich gegen die Nabe d stemmen, wodurch die Büchsentheile c c1 aus der Nabe herausgezogen werden.
Fig. 4 und 5 zeigen eine modificirte Anordnung für Pferdebahnwagenräder. Bei dieser Anordnung erfolgt die Befestigung der Radnabe mit den Ringbüchsen c c1 nur durch einen Keil n, und die Schrauben 0 zum Stellen der Ringbüchsen c c1 besitzen in der Mitte einen Bund ρ, welcher in eine ausgedrehte Nuth der Nabe d zur Hälfte eingreift. Das Zusammenstellen der Ringbüchsen c cl erfolgt wie das der Ringbüchsen, Fig. 1 bis 3. Die Schrauben 0 haben hier ebenfalls zwei Gewinde q und q1. Sie dienen zum beliebigen Verstellen der Ringbüchsen nach der in Fig. 1 angegebenen Weise. Die Schrauben r r dienen zum Ausziehen der Ringbüchsen' aus der Nabe

Claims (1)

  1. und haben zugleich auch den Zweck, die hintere Ringbüchse festzustellen.
    Die beschriebene konische Lagerung ist auch für lose Riemscheiben anwendbar, da diese in derselben Weise wie die beschriebenen Eisenbahnräder sich lose auf ihren Wellen drehen. Es wird bei Anwendung vorliegender Lagerung der Konus b mit der rotirenden Welle verkeilt.
    Pateντ-A ν sprOche:
    i.'.Eine konische Lagerung für Eisenbahnräder, gekennzeichnet durch einen mit der Welle fest verbundenen Doppelkonus b und die auf demselben konisch ausgedrehten Ringbüchsen cc1, welche mittelst Stellschrauben auf dem Doppelkonus beliebig in der Längsrichtung verstellt werden können und in die cylindrisch ausgedrehte Nabe des Rades eingesetzt und mittelst Keile f gegen Verdrehen gesichert sind.
    2. Bei der unter i. gekennzeichneten Lagerung die Verwendung der mit Gewinde g1 in die Lappen i der Büchse c1 eingreifenden, mit Muttern k und Sicherung I gegen den Lappen i der Büchse c1 sich legenden, mit Vierkant g% versehenen Stellschraube zu beliebigem Verstellen der Büchsen cc1 in ihrer Längsrichtung, wobei die Stellschrauben mittelst des Bundes h sich gegen die Naben d legen (s. Fig. i, ia und 2).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2471903A1 (fr) * 1979-12-21 1981-06-26 Sotramef Essieu de vehicule ferroviaire a ecartement variable

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2471903A1 (fr) * 1979-12-21 1981-06-26 Sotramef Essieu de vehicule ferroviaire a ecartement variable
EP0031757B1 (de) * 1979-12-21 1983-10-26 SOTRAMEF Société dite: Radachsbaugruppe mit verstellbarer Spurweite für Schienenfahrzeuge

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