DE477142C - Kraftfahrzeug mit geschlossenem, spindelfoermigem Wagenkasten und hinten angeordnetem, abnehmbarem, mit dem Getriebe zusammengebautem Motor - Google Patents
Kraftfahrzeug mit geschlossenem, spindelfoermigem Wagenkasten und hinten angeordnetem, abnehmbarem, mit dem Getriebe zusammengebautem MotorInfo
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- DE477142C DE477142C DEG69797D DEG0069797D DE477142C DE 477142 C DE477142 C DE 477142C DE G69797 D DEG69797 D DE G69797D DE G0069797 D DEG0069797 D DE G0069797D DE 477142 C DE477142 C DE 477142C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D23/00—Combined superstructure and frame, i.e. monocoque constructions
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- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftfahrzeuge mit abnehmbarem hinterem Motor,
.. insbesondere solche mit geschlossenem Wagenkasten, dessen Gerippe zugleich das Fahrzeuggestell
bildet. Der Zweck der Erfindung ist, die Verbindung des Motors oder Motoraggregats
mit dem Wagenkasten in der Weise auszubilden, daß man ein z. B. beschädigtes Motoraggregat rasch durch ein neues ersetzen
kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung:
Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht des Motor aggregate.
Abb. 2 zeigt schaubildlich den hinteren Teil des Gerippes eines Wagenkastens, welcher zur
Aufnahme des Motoraggregats geeignet ist. Abb. 3 und 4 zeigen schaubildlich Einzelheiten.
Das Motoraggregat gemäß Abb. 1 ist für den hinteren Teil eines Kräftfahrzeuges bestimmt,
dessen Wagenkasten ein Gerippe aufweist, welches zugleich das Fahrzeuggestell bildet. Abb. 2 zeigt den hinteren Teil eines
solchen Gerippes für einen Wagenkasten der geschlossenen Art. Das Gerippe (Abb. 2) enthält
den Längsmittelbalken 1 und zwei seitliche Balken 2, welche durch die hintere Querstrebe
3 verstrebt sind. Die Bogenstücke 4 des Gerippes, welche von den Längsbalken 2 ausgehen, sind an ihrem unteren Teil durch
Stäbe 5 verstrebt, an welchen mittels Winkelstückchen und Nieten eine Querstrebe 6 befestigt
ist. Die Stäbe 5 verlängern sich jenseits des letzten Bogenstückes und bilden
Längsträger 43, und zwischen ihnen im wesentlichen in derselben Höhenlage sind zwei
Längsstangen 7 angeordnet, welche an dem einen Ende an der Ouerstrebe 6 befestigt und
durch die Querstrebe 3 und die Stäbe 5 mittels der Streben 8 und der Querhölzer 9 gestützt
werden.
Die Längsstangen 7 bilden die Tragewiege, auf welcher der Motor bzw. das Motoraggregat
zu ruhen kommt. Das Motoraggregat bildet ein Gestell aus mehreren Stücken, die miteinander durch Bolzen oder Schrauben
vereinigt sind. Der mittlere Teil des Getriebegehäuses 10 (Abb. 1) besitzt die Form eines
ringförmigen Flansches, an welchem durch Bolzen ein entsprechender Flansch · des Gehäuses
12 des Motors 13 befestigt wird. Der Motor ist beliebig ausgebildet.
Die Befestigung des Aggregats auf dem Wagenkastengerippe erfolgt durch das Motorgehäuse
12. Zu diesem Zweck werden die beweglichen Stangen 38, welche in der Verlängerungder
ortsfesten Träger 7 an diesen
durch Scharniere 3 tr angelenkt sind, geradegelegt,
und das auf den Rädern 40 fahrbare Motoraggregat wird in eine Linie mit dem Wagenkasten gebracht, der in der Nähe seines
hinteren Teiles durch Winden oder Böcke entsprechend gestützt ist. Das Aggregat wird alsdann derart bewegt, daß
die beweglichen Stangen 38 unter die seitlichen Tragfianschen 41 des Motorg&-
häuses (Abb. 1) gelangen und nach hinten vorragen. Die Längsträger 43 kommen alsdann
unter die seitlichen Tragflanschen 44 (Abb. 1) zu liegen, worauf man durch
Schraubenbolzen die Tragflanschen 41 und 44 mit den Längsträgern 7 und 43 verbindet.
Das Einbringen der Bolzen in die Löcher 45, 46 (Abb. 2) erfolgt durch besondere, mit beweglichen
Scheiben versehene Öffnungen der Wandung 47; diese Wandung bildet eine Verlängerung der eigentlichen Wagenkastenwandung
und gehört zu dem Motoraggregat. Die Wandung 47 ist klarheitshalber strichpunktiert
dargestellt und endigt hinten in einer beweglichen Haube 48 (Abb. 3). Die Haube 48 trägt eine innere Hülse 49 mit seitlichen
Nuten 50 zur Aufnahme von Zungen 51, die an den Enden der beweglichen Stangen
38 gelenkig angebracht sind. Die Stangen 38 können infolge der Scharnierverbindüngen
39 mit den festen Längsträgern 7 mit ihren freien Außenenden einander genähert werden, so daß die vorher, wie strichpunktiert
in Abb. 2 gezeigt, herumgelegten Zungen in eine ringförmige Schraubenmutter 52
gelangen können. Die Schraubenmutter 52 läßt sich auf das Gewinde 53 der Hülse 49
aufschrauben, wodurch die Zungen 51 in den Nuten 50 festgehalten werden. Die äußerste
Spitze der Haube ist durch einen Gummikegel 54 gebildet, welcher an einer Rundstange
55 aus Metall befestigt ist. Diese Stange trägt einen Winkeleinschnitt 56 und wird durch die Hülse 49 gesteckt. Das vorstehende,
aus der Schraubenmutter 52 tretende Endteil nimmt einen Ring 57 auf, weleher
mit einem Stift versehen ist, der in den Einschnitt 56 eintritt und einen Bajonettverschluß
bildet. Die Rundstange 55 wird zwecks Einsteckens der Anlaßkurbel zurückgezogen,
wobei die Hülse 49 als Stütze für die Kurbel dient. Die Haube 48 ist durch die Spitze 54 gegen Stöße geschützt. Die weitere
Befestigung des Motoraggregats an dem Wagenkasten wird durch Verbinden mittels Schrauben oder Bolzen der Rahmenplatte 58
des Wasserkühlers (Abb. 1) mit der Blechplatte
59 (Abb. 2), welche mittels der Winkelstücke 60 mit den Enden der Längsbalken des Wagenkastengerippes befestigt ist, bewirkt.
Das Motoraggregat enthält sämtliche für den Betrieb des Motors und die Verbindung
zwischen diesem und den Treibrädern erforderlichen Teile.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Kraftfahrzeug mit geschlossenem, spindelförmigem Wagenkasten und hinten angeordnetem, abnehmbarem, mit dem Getriebe zusammengebautem Motor, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten hinten über das Fahrzeuggestell hinaus eine durch Längsbalken (61) gehaltene, im wesentlichen lotrechte Blechplatte (59) für die Verbindung mit einer Rahmenplatte (58) des mit dem Getriebe verbundenen Motors und der Fahrzeugrahmen selbst hinten Verlängerungen in Form von je zwei Längsträgern (7, 43) besitzt, die mit seitlichen Tragflanschen (41) des Motorgehäuses und Tragflanschen (44) des Getriebegehäuses (10) verbunden werden.
- 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Längsträger (7) an ihren hinteren Enden angelenkte Stangen (38) besitzen.Hierzu 1 Blatt Zeiclmuuge:-.Berlin, gedruckt in Der reichsdruckekeI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR477142X | 1926-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477142C true DE477142C (de) | 1929-06-01 |
Family
ID=8903116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG69797D Expired DE477142C (de) | 1926-03-19 | 1927-03-20 | Kraftfahrzeug mit geschlossenem, spindelfoermigem Wagenkasten und hinten angeordnetem, abnehmbarem, mit dem Getriebe zusammengebautem Motor |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477142C (de) |
| FR (1) | FR612980A (de) |
| GB (1) | GB267936A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3213958A (en) * | 1964-04-14 | 1965-10-26 | Ford Motor Co | Vehicular power plant |
-
1926
- 1926-03-19 FR FR612980D patent/FR612980A/fr not_active Expired
-
1927
- 1927-03-16 GB GB7255/27A patent/GB267936A/en not_active Expired
- 1927-03-20 DE DEG69797D patent/DE477142C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR612980A (fr) | 1926-11-05 |
| GB267936A (en) | 1927-10-13 |
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