DE476667C - Formzylinder aus Leichtmetall fuer Rotationstiefdruckmaschinen - Google Patents
Formzylinder aus Leichtmetall fuer RotationstiefdruckmaschinenInfo
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- DE476667C DE476667C DEL70515D DEL0070515D DE476667C DE 476667 C DE476667 C DE 476667C DE L70515 D DEL70515 D DE L70515D DE L0070515 D DEL0070515 D DE L0070515D DE 476667 C DE476667 C DE 476667C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
- B41F13/10—Forme cylinders
Landscapes
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Description
- Formzylinder aus Leichtmetall für Rotationstiefdruckmaschinen Für die Formzylinder bei Rotationstiefdruckmaschinen verwendet man als Bildträger Kupfer, das entweder in Gestalt eines Kupferrohres oder in Gestalt einer auf dem Zylinder niedergeschlagenen Kupferschicht verwendet wird. Meistens sind es massive Zylinder oder Rohre aus Gußeisen oder Stahl, die den Kupferniederschlag tragen. Beim Vorbereiten -der Formzylinder zur Aufnahme der Ätzung müssen sie aus der Druckmaschine entfernt und in die jeweiligen Zurichtevorrichtungen gebracht werden. Da diese eisernen Formzylinder ein sehr hohes Gewicht aufweisen, ist das Arbeiten mit ihnen sehr unbequem. Man hat daher als Formzylinder für Rotationstiefdruckmaschinen Leichtmetallzylinder vorgeschlagen, die jedoch den Nachteil aufweisen, daß sie starr mit der Achse verbunden sind - und man das Gewicht dieser Stahlachse mitbefördern muß. Ferner können bei solcher Anordnung auf einer Achse im allgemeinen nur Formzylinder für das Größtformat der Maschine verwendet werden, was zur Folge hat, daß auch bei Ätzungen, die nicht die ganze Zylinderfläche beanspruchen, der ganze Zylinder abgeschliffen werden muß, was einen erheblichen Mehraufwand an Kupfer gegenüber halblangen oder viertellangen Zylindern erfordert. Es sind auch bereits hohle Formzylinder aus Leichtmetall bekannt, die keine durchgehende !i Stahlachse aufweisen, dafür sind aber die Stirnflächen des Formzylinders mit Stahlachszapfen versehen. Diese Anordunng hat den Nachteil, daß die Verbindung der Stahlachszapfen allmählich locker wird, und daß die schweren Stahlachszapfen beim Befördern des Leichtmetallzylinders in die Zurichtevorrichtungen mitbefördert werden müssen. Will man aber bei dieser Anordnung kurze Zylinder für kleine zu druckende Formate benutzen, so werden die Achszapfen länger, und somit wird das Gewicht des Zylinders vergrößert.
- Diese Übelstände werden durch die im folgenden besehriebene Neuerung vermieden, die auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht ist. Es stellen dar: Abb. x einen Längsschnitt durch einen Leichtmetallzylinder, Abb. a einen um go° versetzten Schnitt durch die Zylindermitte.
- Der aus Leichtmetall hergestellte Formzylinder z trägt auf seiner Oberfläche die Kupferschicht z.
- Der Leichtmetallzylinder z kommt mit der Stahlwelle 4 nicht unmittelbar in Berührung. Buchsen 3 aus härterem Werkstoff, z. B. Grauguß oder Stahl, werden nämlich so in die Zylindergießform eingelegt, daß beim Gießen des Leichtmetallzylinders i die Buchsen 3 die in den Stirnwänden des Zylinders vorgesehenen Öffnungen auskleiden. Mit diesen Buchsen 3 sitzt dann der Leichtmetallzylinder i auf der Welle q. auf. Der leicht lösbare Verschluß des Leichtmetallzylinders i auf der Welle q. besteht darin, daß auf der Welle q. an geeigneten, den zu druckenden Formaten entsprechenden Stellen Eindrehungen 5 vorgesehen sind. In diese Eindrehungen wird ein geteilter Ring 6 eingelegt. Zunächst wird der geteilte Ring 6 links in Abb. i in die Eindrehung 5 der Welle q. gelegt. Dann wird, der Formzylinder i von rechts nach links über die Welle q. und den links angeordneten Ring 6 geschoben. Hierauf wird am rechten Ende des Formzylinders i ein Druckstück 7 mit Mutter 8 eingeschoben. Die Mutter 8 ist beim Einschieben so weit auf dem Druckstück 7 nach vorn geschraubt, daß sie das Einlegen der Ringhälften 6, wie in Abb. 3 angedeutet, ermöglicht. Nach Einlegen der Ringe 6 wird die Mutter 8 so weit zurückgedreht, daß sie die Ringe 6, wie in Abb. i rechts dargestellt ist, teilweise umschließt. Bei weiterem Drehen der Mutter 8 findet sie an den Ringen 6 einenWiderstandund preßt das vordere -linke-Ende des Formzylinders i auf die links in Abb. i angeordneten Ringe 6.
- Zum Entfernen des Formzylinders i von der Welle q. wird sinngemäß in umgekehrter Weise verfahren. Die gestrichelten Teile' ii deuten die Anordnung eines kürzeren Formzylinders auf der Welle q. an. Durch die Keile 1a wird der Zylinder i gegen Verdrehen gesichert. Die beschriebene Anordnung ergibt den ferneren Vorteil, daß die Zylinder für Neuauflagen bequem aufbewahrt werden können, da sie wellenlos sind und somit geringen Raum beanspruchen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Formzylinder aus Leichtmetall für Rotationstiefdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Welle (q.) entsprechend den zu druckenden Formaten mehrere Rasten (5) angeordnet sind, in die entsprechende, den verrippten Zylindermantel (i) auf derWelle (q.) festhaltendeRinge (6) eingelegt werden, um verschieden lange Leichtmetallzylindermäntel (i) auf der Welle (g,) schnell festlegen bzw. auswechseln zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL70515D DE476667C (de) | 1927-12-20 | 1927-12-20 | Formzylinder aus Leichtmetall fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL70515D DE476667C (de) | 1927-12-20 | 1927-12-20 | Formzylinder aus Leichtmetall fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE476667C true DE476667C (de) | 1929-05-22 |
Family
ID=7282560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL70515D Expired DE476667C (de) | 1927-12-20 | 1927-12-20 | Formzylinder aus Leichtmetall fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE476667C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19850623A1 (de) * | 1998-08-21 | 2000-02-24 | Rotec Huelsensysteme Gmbh | Aufnahmevorrichtung zur Halterung von Druckhülsen |
| US6796234B1 (en) | 1998-08-21 | 2004-09-28 | Rotec-Hulsensysteme Gmbh & Co. Kg | Holding device for flexographic printing sleeves |
-
1927
- 1927-12-20 DE DEL70515D patent/DE476667C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19850623A1 (de) * | 1998-08-21 | 2000-02-24 | Rotec Huelsensysteme Gmbh | Aufnahmevorrichtung zur Halterung von Druckhülsen |
| US6796234B1 (en) | 1998-08-21 | 2004-09-28 | Rotec-Hulsensysteme Gmbh & Co. Kg | Holding device for flexographic printing sleeves |
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