DE330216C - Handliniiervorrichtung - Google Patents
HandliniiervorrichtungInfo
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- DE330216C DE330216C DE1919330216D DE330216DD DE330216C DE 330216 C DE330216 C DE 330216C DE 1919330216 D DE1919330216 D DE 1919330216D DE 330216D D DE330216D D DE 330216DD DE 330216 C DE330216 C DE 330216C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K8/00—Pens with writing-points other than nibs or balls
- B43K8/20—Pens with writing-points other than nibs or balls with roller writing-points
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Handliniiervorrichtung. Es sind bereits Handliniiervorrichtungen bekannt, bei denen eine in einem mit Handgriff versebenen Bügel drehbar gelagerte Metallscheibe oder Rädchen die gewünschten Linien durch Abrollen auf _ der betreffenden 'Unterlage hervorbringt.
- Der hauptsächlichste Nachteil dieser bekannten Liniiervorrichtung bestand in der mangelhaften, ungenügenden lind ungleichmäßigen Zuführung der Farbe zu den die Unien erzeugenden ITetallscheiben oder Rädchen, so daß die gezogenen Linien häufig ungleichmäßig oder zerrissen ausfielen oder zum Teil der Liniendruck ganz aussetzte, wenn die farbeahgebende Stöffivalze oder Stoffstreifen ganz oder teilweise keine Farbe mehr abgaben, so daß der Liniierungsvorgang häufig unterbrochen und wieder neue Farbe auf die Farbwalze oder auf den Farbstreifen aufgetragen werden mußte.
- Dieser erhebliche Nachteil wird bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Handlinüerungsvorrichtunh in vollständiger Weise dadurch behoben, daß die Liniierscheibe oder das Rädchen von einer mit Stoffüberzug versehenen Farbrolle abnimmt, die ihrerseits die Farbflüssigkeit von' einem über derselben angeordneten drehbaren, zylindrischen Farbbehälter erhält, wdbei dieser mit Löchern versehene Farbbehälter in einem zweiten gleichfalls mit Löchern versehenen und einen Überzug tragenden zylindrischen Behälter ruht und diesen gegenüber durch eine Stellschraube achsial verstellt werden kann, -um die Farblüssigkeitsab:gabe je nach Bedarf regeln zu können. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige lang andauernde und regelbare Farbabgabe erzielt.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen Längsschnitt, Fig. a eine Seitenansicht, -Fig.3 eine Vorderansicht.
- Im oberen Teil des aus leichtem .Material, z. B. Aluminium o. dgl., hergestellten Bügels a mit Handgriff 2e, ist der Farbbehälter angeordnet, der zur Aufnahme der Flüssigkeit dient, die für die zu ziehenden Linien verwendet werden soll, wie Tinte, Tusche, Farbe usw.
- Der Farbbehälter besteht aus einem hohlen Metallzylinder b, dessen Mantel mit einer Anzahl von Löchern c versehen ist, durch welche die Flüssigkeit nach außen gelangen kann. Der zylindrische Mantel ist mit einer weichen,, saugfähigen Schicht d aus Flanell oder sonst geeignetem Stoff überzogen, damit die Flüssigkeit gleichmäßig auf eine große Fläche verteilt wird. An den Stirnseiten befinden sich Achszapfen e, die entweder direkt in Bügel a gelagert sind oder zur Herbeiführung eines möglichst leichten Ganges Körnerspitzen besitzen, die in den im Bügel achsial verstellbar angeordneten Schrauben f ruhen.
- Urri die Flüssigkeit einfüllen zu können, ist in der einen Stirnwand eine verschließbare öffnung vorgesehen. Zweckmäßig ist es, wenn für die verschiedenen Flüssigkeitsfarben, wie Tinte, Tusche, Farbe, besondere Behälter verwendet werden, um dieselben bei Benutzung einer anderen Flüssigkeit nicht stets erst entleeren und reinigen zu müssen. Zur Regulierung der Farbabgabe ist im Zylinder b ein Innenzylinder lt mit Löchern vorhanden, der gegen den Außenzylinder verdreht und verschoben werden kann, so daß die Löcher in@ beiden Zylindern sich verschieden decken. Die Verschiebung kann z. B. durch eine in der Stirnwand sitzende Schraube k erfolgen.
- Unter dem Farbzylinder ist eine mit einem Gummibelag überzogene Walze in angeordnet, die in gleicher Weise wie der Farbzylinder im Bügel' a. gelagert ist und den Zweck hat, die Farbe, die sich in einer dünnen Schicht auf die mit dem Farbzylinder in Berührung stehenden Gummiwalze 1ü überträgt" an die rotierende Liniierscheibe n abzugeben, die mit ihrem zugespitzten Rand an der Gummiwalze n anliegt und deren Welle e gleichfalls im Bügel.a drehbar gelagert 'ist. Die Welle o ist in ihrem mittleren Teil mit Gewinde versehen und trägt außer einer oder mehreren Liniierscheiben n eine Anzahl Muttern p, mit welchem die Lin!iierscheiben ia an der erforderlichen Stelle festgeschraubt werden. Zwischen zwei benachbarten Scheiben n können auch lose auf die Welle o aufzuschiebende Ringe verwendet werden, deren Breite dem gewollten Abstand zwischen zwei Scheiben entspricht, während die Muttern. p außen sitzen. Die zweckmäßig aus Messing bestehenden Liniierscheiben n können natürlich den zu ziehenden starken oder schwachen Linien entsprechend ganz verschieden sein.
- Beim Ziehen von Linien wird die Scheibe n an das Linial oder den Winkel angelegt und an diesem entlang geführt, wodurch die Scheibe auf ihrer Unterlage abrollt.
- Diese Drehung wird durch die gegenseitige Berührung auch ,auf die Gummiwalze yz und den Farbzylinder b übertragen. Man kann außerdem, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel, noch Zahnräder anbrinzen. Auf der Welle o sitzt ein Zahnrad q, welches entweder direkt oder unter Einschaltung eines lose auf einem Zapfen r drehbaren Zwischenrades s in ein Zahnrad t eingreift, welches auf den Walzenzapfen u sitzt. Das Zahnrad t steht andererseits mit einem auf dem Zapfen e des Farbzylinders angeordneten Zahnrad v in Eingriff. Durch die beim Linienziehen erfolgte Drehung der Scheiben werden daher auch die Gummiwalze m und der Farbzylinder b gedreht, und dein Rand der Scheibe wird infolgedessen ständig eine dünne Schicht frischer Farbe, Tinte, Tusche zugeführt, wodurch nur scharfe, begrenzte, saubere Linien entstehen, die sofort abtrocknen.
- Durch Zurückdrehen der Lagerschrauben f können die einzelnen Achsen nicht nur auf einen leichten Gang eingestellt, sondern auch ganz herausgenommen werden, was besonders beim schnellen Auswechseln von Liniierscheiben n von Vorteil ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. HandlinEerungsvorrichtung, bei der eine in einem mit Handgriff versehenen Bügel drehbar gelagerte Metallscheibe oder Rädchen die gewünschten Linien durch Abrollen auf der Unterlage hervorbringt, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe oder das Rädchen (n) die Farbe von einer mit einem Überzug (l) versehenen Farbrolle (m) abnimmt, die ilirer seits die Farbflüssigkeit von einem über derselben angeordneten drehbaren, zvlindrischen Farbbehälter (h) erhält.
- 2. Handliniierungsvorrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Löchern (i) versehene zylindrische Farbbehälter (h) dicht schließend in einem zweiten gleichfalls mit Löchern (c) vers@ehenen und einem Überzug (d) tragenden zylindrischen Behälter (b) ruht und diesem gegenüber durch eine Stellschraube (k) zwecks Regulierung der Farbflüssigkeitsabgabe in der Achseneinrichtung verschoben werden kann. ' g. Handliniierungsvorrichtung nach Anspruch i und -, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen bzw. Wellen (e und o) der L iniierscheibe der Farbrolle und des Farbbehälters ineinandergreifende Zahnräder (q, s, t, v) als Übertragungsmittel und der zylindrische Farbbehälter eine verschließbare Öffnung zum Ein- und Ausfüllen der Farbflüssigkeit besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330216T | 1919-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330216C true DE330216C (de) | 1920-12-09 |
Family
ID=6189008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919330216D Expired DE330216C (de) | 1919-06-14 | 1919-06-14 | Handliniiervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330216C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2603000A (en) * | 1945-03-24 | 1952-07-15 | Robert K Lanman | Bifocal lens gauge and marker |
| US2686972A (en) * | 1952-09-11 | 1954-08-24 | George C Sanford | Apparatus for scribe-marking package products |
-
1919
- 1919-06-14 DE DE1919330216D patent/DE330216C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2603000A (en) * | 1945-03-24 | 1952-07-15 | Robert K Lanman | Bifocal lens gauge and marker |
| US2686972A (en) * | 1952-09-11 | 1954-08-24 | George C Sanford | Apparatus for scribe-marking package products |
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