DE476002C - Antriebsvorrichtung fuer die auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkraeder von Kraftfahrzeugen

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DE476002C
DE476002C DER62714D DER0062714D DE476002C DE 476002 C DE476002 C DE 476002C DE R62714 D DER62714 D DE R62714D DE R0062714 D DER0062714 D DE R0062714D DE 476002 C DE476002 C DE 476002C
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drive
swiveling
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motor vehicles
stub axles
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Expired
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DER62714D
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English (en)
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Dr-Ing Edmund Rumpler
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Dr-Ing Edmund Rumpler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/30Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable
    • B60K17/306Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable with a universal joint in the axis of the steering knuckle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für die auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkräder von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für die auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkräder von Kraftfahrzeugen mittels j e eines Kardangelenkes., dessen Mittelpunkt in der Schwingungsachse des Achsschenkels liegt.
  • Es ist bereits bekannt geworden, derartige Achsschenkel an schwingbaren Achsrohren zu lagern. Bei diesen bekannten Anordnungen ist jedoch die im schwingbaren Achsrohr befindliche Antriebswelle durch ein weiteres Kardangelenk unterbrochen. Dieses innere Kardangelenk arbeitet bei jeder Auf- und Abbewegung des abgefederten Fahrgestells, dagegen das äußere Kardan für die Lenkung nur dann, wenn der Wagen Kurven fährt. Da die Unebenheit selbst guter Straßen ein andauerndes Schwingen des Fahrgestells bewirkt, wird durch die inneren Kardangelenke ein fortwährender Kraftverlust herbeigeführt. Das äußere Kardangelenk verbraucht nur bei Kurvenfahrten Kraft.
  • Gemäß der Erfindung sind die in den schwingbaren Achsrohren gelagerten Antriebswellen mit ihrem Treiborgan starr gekuppelt und schwingen um die Achse der Längsantriebswelle des Fahrzeuges. Die Antriebswellen werden z. B. durch Kegel- oder Schneckenräder angetrieben, von denen die antreibenden an dem abgefederten Fahrgestell gleichachsig zur Schwingungsachse der Achshälften gelagert sind.
  • An sich sind in schwingbaren Achsrohren gelagerte Antriebswellen ohne K ardangelenk bereits bekannt, jedoch nur in Anwendung bei schwingenden Hinterachsen, die keiner Lenkung bedürfen und daher in ihrer Ausführung nicht den zusätzlichen Forderungen begegnen, die durch die Lenkung auftreten.
  • Durch den Umstand, daß das Schwingen der Achsheile um die Achse der Längsantriebswelle erfolgt, wird noch der Vorteil erreicht, daß der Schwingungsradius ein größerer ist, so daß die durch das Schwingen der Achsrohre erreichte Federung eine gesteigerte ist.
  • Ferner werden gemäß der Erfindung die Bremsscheiben an den auf den inneren Enden der Antriebswellen sitzenden Treiborganen angeordnet.
  • An sich ist diese Lagerung der Bremsscheibe ebenfalls bekannt in Anwendung bei schwingenden Hinterachsen. Durch die Anwendung dieser bekannten Anordnung bei schwingenden Lenkachsen wird der Vorteil erreicht, daß die beim Bremsen auftretenden Wärmemengen durch den Luftzug beim Fahren schneller wie bei der Hinterachse vernichtet -werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Die die Vorderachse bildenden schwingbaren Achsrohre a sind in Führungsstücken c des Antriebsgehäuses derart gelagert, daß sie tun eine in der Längsmittelebene des Fahrzeuges liegende waagerechte Achse schwingen. Die in jedem Achsrohr befindliche Welle h erhält ihren Antrieb durch Kegelräder n, die irn. Antriebsgehäuse untergebracht sind. Die Antriebswelle ist mit einem an dem Lenkrad d befestigten Wellenstück f durch ein Kardangelenke verbunden, das in einem geschlossenen Gehäuse liegt. Dies wird von zwei an den Enden des schwingbaren Achsteiles und des schwenkbaren Achsschenkels vorgesehenen ineinanderliegendein Kugelschalen b1 bzw. g1 gebildet. Die Kugelschale gd trägt zwei Zapfen h; hl, an deren unterem der Lenkarm! angreift.
  • Die Bremsscheibe m wird zweckmäßig an dem auf dem inneren Ende der Antriebswelle sitzenden Kegelrad n vorgesehen, so daß auch sie zu den gefederten Massen zählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für die auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkräder von Kraftfahrzeugen mit je einem Kardangelenk, dessen Mittelpunkt in der Schwingungsachse des Achsschenkels liegt, bei Anordnung der- Achsschenkel an in senkrechter Ebene schwingbaren, die Antriebswellen. aufnehmenden Achsrohren., dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen mit ihrem Treiborgan starr gekuppelt sind und um die Achse der Längsantriebswelle schwingen. a. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheiben an den auf den inneren Enden der Antriebswellen sitzenden Treiborganen angeordnet sind.
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