DE475901C - Kontrollvorrichtung fuer Fahrzeuge - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer Fahrzeuge

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DE475901C
DE475901C DEW76660D DEW0076660D DE475901C DE 475901 C DE475901 C DE 475901C DE W76660 D DEW76660 D DE W76660D DE W0076660 D DEW0076660 D DE W0076660D DE 475901 C DE475901 C DE 475901C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/06Design features of general application for driving the stage of lowest order producing continuous revolution of the stage, e.g. with gear train
    • G06M1/062Design features of general application for driving the stage of lowest order producing continuous revolution of the stage, e.g. with gear train for drum type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Kontrollvorrichtung für Fahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb von Zeitmessern, Kilometerzählern u. dgl., bei welcher die Erschütterungen beispielsweise eines Autos usw. dazu ausgenutzt werden, um den Zeitmesser bzw. das Zählwerk während des Fahrens in Tätigkeit zu setzen. Es soll damit ermöglicht werden, festzustellen, wie lange tatsächlich ein Wagen sich auf der Fahrt befand. Hierzu ist es schon bekannt, ein Pendel zu verwenden, das ein Echappement in Tätigkeit setzt und den Lauf des Zähl- oder Registrierwerkes regelt. Die vorliegende Erfindung verwendet an Stelle des Pendels eine teilweise mit Quecksilber, Mahl- o. dgl. Kugeln gefüllte, um eine zentrische Achse drehbar gelagerte Trommel, deren innere Stirnmantelfläche mit schräg nach innen verlaufenden Schaufeln versehen ist. Wird die Trommel so aufgehängt, daß sie in senkrechter Ebene sich drehen kann, so erfolgt durch die auftretenden Erschütterungen ein ständiges Schwanken des Quecksilbers in der Weise,- daß dasselbe auf der einen Seite über die Schaufelräder, die noch über den NT ormalspiegel sich erheben, hinüber fließt und dadurch die betreffenden Zellen mit Quecksilber ausfüllt, während das Quecksilber gleichzeitig an der entgegengesetzten Seite von den abwärts gerichteten Schaufeln abfließt. Auf diese Weise wird ein einseitiges Drehmoment auf die Schaufelradtrommel ausgeübt, das sie in Umdrehung versetzt. , Auf der Achse dieses Schaufelrades sitzt ein Antriebsrad, das mit dein Zahnrad des Steigrades des Echappements in Eingriff steht und dieses dann in Bewegung versetzt, wenn durch die Erschütterungen die Schaufelradtrommel in Umdrehung versetzt wird. Des weiteren ist mit der Welle der Schaufelradtrommel noch durch Schneckenübertragung ein Zeitmesser oder Zählwerk in Verbindung, der die Anzahl der Umdrehungen und damit die Zahl der Schwingungen registriert. Durch entsprechende Wahl der Zahnräderübersetzung kann die Einrichtung in bekannter Weise so getroffen werden, daß der Zeitmesser bzw. Kilometermesser die bestimmte Stunden- bzw. Kilometerzahl anzeigt.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung zum Antrieb von Zeitmessern, Kilometerzählern u. dgl: in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt nach der in Abb. 2 eingezeichneten Schnittlinie .3-B durch die Schaufelradtrommel.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D von Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine Ansicht von vorne, die den Schneckenradantrieb für das Zählwerk ersehen läßt.
  • a ist die auf einer horizontalen Achse f drehbar gelagerte und mit Schaufeln b besetzte Schaufelradtromrriel. Die einzelnen Schaufeln, die schräg nach innen verlaufen, bilden Zellen c, die zur Aufnahme des Quecksilbers d bestimmt sind. Auf der Welle f, auf welcher die Schaufelradtrommel a festsitzt, ist ein Zahnrad g und eine Schnecke h aufgelceilt. Ersteres steht mit einem Zahnrad i in Eingriff, so daß es bei einer Drehung der Schaufelradtrommel a in der in Abb. i eingezeichneten Pfeilrichtung des Echappement k in Schwingung versetzen kann. Die Schnecke h dagegen greift in ein Schneckenrad l ein, deren Achse in den Zeitmesser bzw. das Registrierwerk n betätigt. Die Schaufeln in der Trommel sind schräg nach innen gerichtet, damit das über die Kante der Schaufel Übertretende Quecksilber sofort in eine dahinterliegende, tiefer nach unten reichende Zelle gelangt und nun vorerst nicht mehr zur Hauptmasse zurücklaufen kann.
  • Da das Quecksilber zufolge seiner Kohäsion verhältnismäßig große Tropfenbildung zeigt, so ist man hinsichtlich des Abstandes der Schaufeln gezwungen, diese nicht allzu nah aufeinander folgen zu lassen.
  • Damit aber die Totpunktlage besser überwunden werden kann, sieht vorliegende Erfindung noch die Anordnung von zwei oder mehr auf derselben Achse nebeneinander angeordneten derartigen Schaufelradtrommeln vor, die jedoch in bezug auf ihre Zähne um ein Bruchteil des Zahnabstandes versetzt zueinander angeordnet sind.
  • In Abb. q. ist die Art der Versetzung beispielsweise mit zwei solchen Schaufelrädern angedeutet.
  • Die Wirkungsweise, die sich ohnedies aus der Zeichnung schon ersehen läßt, ist kurz folgende: Die Vorrichtung wird zweckmäßig quer im Auto usw. eingebaut, so daß die Erschütterungen bzw. Schwankungen, die zufolge der Unebenheiten des Bodens in bezug auf die Seitenrichtung auftreten, zum Antrieb der Trommel Verwendung finden können.
  • Bei jeder Schwankung wird, da ja die Trommel mit Rücksicht auf das Echappement keine Rückwärtsbewegung ausführen kann, das Quecksilber nach der einen Seite gedrängt und gelant dabei über ,die zunächst liegpnde, mit ihrer nach innen gerichteten Kante über den Normalspiegel des Quecksilbers vorstehende Schaufel, füllt die dahinter befindliche Zelle, während zugleich an der entgegengesetzten Seite eine Entleerung erfolgt. Durch das Zusammenwirken dieser beiden Tatsachen erfolgt eine einseitige Belastung, und auf der Seite der Mehrbelastung erhält dann die Schaufelradtrommel einen Impuls zur Drehung in der nach Abb. i eingezeichneten Pfeilrichtung. Diese Drehung kann aber nicht mit willkürlicher Geschwindigkeit oder Folge geschehen. Sie wird vielmehr geregelt durch das von der Trommel selbst angetriebene Echappement. Sowie der Wagen wieder steht und damit keine Erschütterungen mehr auftreten, wird nach kurzer Zeit, wenn das Gleichgewicht des Quecksilbers in der Trommel wiederhergestellt ist, die Vorrichtung zum Stillstand gebracht.
  • Erwähnt sei noch, daß durch den Wegfall des Pendels vor allem auch der Weiterschalthebel, das Schaltgesperre, Zugfeder und Friktionseinrichtungen,wie sie bei einem Pendelapparat notwendig sind, entbehrlich werden.
  • Außerdem kann die ganze Vorrichtung eine gedrängtere Form erhalten, so daß sie weniger Platz beansprucht. Besonders wichtig ist auch, daß bei dieser Vorrichtung nicht die Störungen zu befürchten sind, die bei den Pendelapparaten durch die in der Längsachse des Wagens auftretenden Erschütterungen verursacht werden. Bei der Länge und Schwere des Pendels besteht immer eine Gefahr auf Überbeanspruchung der Pendelachsen und der hierfür bestimmten Lager.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontrollvorrichtung für Fahrzeuge, bei der eine durch die Erschütterungen des Fahrzeuges in Bewegung versetzte Schwingmasse ein Zählwerk oder Zeitwerk weiterschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung eine um eine zentrische Achse (f) drehbare und teilweise mit Quecksilber (d), Stahlkugeln o. dgl. gefüllte Hohltrommel dient, deren innere Mantelfläche mit schräg nach innen verlaufenden Schaufeln (b) derart besetzt ist, daß durch das infolge der Erschütterungen hervorgerufene Überströinen des Quecksilbers über die Schaufelräder ein einseitiges Drehmoment auf die Trommel ausgeübt wird. a. Kontrollvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwindung von Totpunktlagen zwei oder mehrere Trommeln konaxial angeordnet sind, deren Schaufeln um einen der Zahl der Trommeln entsprechenden Bruchteil des Schaufelabstandes gegeneinander versetzt sind. 3. Kontrollvorrichtung nach Anspruch i i:iit geringer Kraftreserve, deren Ablauf durch ein Laufwerk mit Echappement geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Achse (f) der Schaufelradtrommel (a) sowohl ein Zahnrad (g) zum Antrieb des Laufwerks (% k) als auch eine Schnecke (h) zum Antrieb des Zeitmessers oder Zählwerkes sitzt.
DEW76660D 1927-07-26 1927-07-26 Kontrollvorrichtung fuer Fahrzeuge Expired DE475901C (de)

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