DE694768C - Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE694768C
DE694768C DE1934K0136071 DEK0136071D DE694768C DE 694768 C DE694768 C DE 694768C DE 1934K0136071 DE1934K0136071 DE 1934K0136071 DE K0136071 D DEK0136071 D DE K0136071D DE 694768 C DE694768 C DE 694768C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/127Recording devices for acceleration values

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Fahrüberwachungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Es gibt bereits Gerate, welche die Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen registrieren, z. B. auf einer runden Registrierscheibe.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß es nicht einfach ist, die Diagramme solcher Tachographen richtig auszuwerten. Die richtige Auswlertung ist aber deshalb von größter Bedeutung, weil Geschwindigkeitsänderungen den Aufwand an Leistung m Form von Brennstoff und Öl sowie Beanspruchung beweglicher Organe des Wagens, insbesondere der Getriebe und der Kolbengestänge, bedingen und somit maßgebend das Lebensalter 'beeinflussen.
  • Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß selbst berufsnaäßige Fahrer auf b,estimmten Linien, wie dies blei der Post und anderen Verkehrsanstalten der Fall ist, das Fahrzeug außerordentlich verschieden beanspruchen und daß hierfür ein außerordentlich großer Spielraum vorhanden ist, auch wenn ein scharf durchkalkulierter Fahrplan vorliegt und den Verkehrsvorschriften Rechnung getragen ist.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Überwachungsvorrichtung geschaffen, bei welcher ein Anzeigeglied eines Gesch'vindigkeilsmessers in der Weise mit einem Zählwerk gekuppelt ist, daß die in einer Richtung erfolgenden Ausschläge des Anzeigegliedes einzeln in Schaltschritte unterteilt, d. h. nach Größe und Anzalil der Gesühwindigkeitsänderungen zusammengezählt werden.
  • Erfindungsgemäß geht man also davon aus, daß die Größe und Zahl der Geschwirlldigkeitswechsel einen Maßstab für die richtige und wirtschaftliche Fahrweise und damit für den Materialverschleiß bilden. Mit d,er ßerfindungsgemäßen Vorrichtung werden also die Geschwindigkeitsänderungen ohne Rücksicht auf die Zeit zahlenmäßig erfaßt. Die Summe dieser Geschwindigkeitswechsel ist somit ein direkter Maßstab für die Fahrweise.
  • Erfindungsgemäß wird also gleichsam die Geschwindigkeitskurve, deren Länge ein Maß für das wirtschaftliche Fahren ist, abgeschritten und diese Länge dadurch gemessen, daß man die Anzahl der Schritte zählt. Die Geschwindigkeitskurve gibt nämlich gerade Geschwindigkeitsänderungen an. Ist die Geschwindigkeit konstant, so ist die Geschwindigkeitskurve bei den bekannten Tachographen mit runder Registrierscheibe ein Kreis.
  • Die Erfindung ist nicht zu verwechseln mit einem bereits bekannten Geschwindigkeitsmesser, der trifft zwei Zählwerkes verbunden ist, deren eines die Überschreitungen einer je nach Bedarf einzusteI3(etden Normalgeschwindigkeit und deren anderes die Zeit zählt, wie lange mit der höheren Geschwindigkeit gefahren wird.
  • Mit diesem Gerät kann immer nur die Überschreitung einer einmal eingestellten Geschwindigkeit ermittelt werden. Ers.t mit Erreichen der eingestellten Geschwindigkeit wird über eine Wippe ein Klinkengetriebe so beeinflußt, daß ein Überschreitungszählwerk um eine Einheit weitergeschaltet wird. Steigt die Geschwindigkeit noch weiter, so wird das Uberschreitungszählwerk nicht weitergesclialtet.
  • Die Erfindung unterscheidet sich daher grundsätzlich von dieser Vorrichtung selbst dann, wenn man bei ihr als Normalgeschwindigkeit die Geschwindigkeit Null einstellen würde. Dann würde dieses an sich bekannte Gerät offenbar nur das jedesmalige Anfahren des Kraftwagens aus dem Halten und die Gesamtfahrzeit, aber keine Geschwindigkeitsänderungen während der Fahrt zählen.
  • Außerdem wird das Maß, um welche Geschwindigkeitserhöhung die Grundgeschwindigkeit bei jeder Geschwindigkeitsänderung überschritten wird, bei diesem bekannten Gerät nicht wertmäßig in das Zählwerk eingeführt. Dies ist aber gerade für die Erfindung wesentlich, mit der ein Gerät geschaffen werden soll, das mit einem einzigen Blick erkennen lassen soll, ob der Fahrer eine als Richtzahl ermittelte Gütezahl' für eine bestimmte Fahrstrecke über- oder untersch.ritten hat und gemäß welcher das aus Anzahl und aus der Größe der während der Fahrt vorkommenden einzelnen Geschwindigkeitsänderungen sich zusammensetzende Ergebnis in einer Zahl sichtbar gemacht werden soll, deren Abweichen von der für die betreffende Fahrstrecke ermittelten Güte- bzw. Richtzahl eine Beurteilung der Fahrweise des jeweiligen Fahrzeugführers gestattet.
  • Die Erfindung bezieht sich also nicht auf Geräte, welche die Zahl der Cberschreitungen einer bestimmten Geschwindigkeit und die mit der überschrittenen Geschwindigkeit erreichten Kilometcr- oder Umdrehungshöchstzahl registrieren, oder auf solche, welche die Zahl der Überschreitungen und die gesamte Dauer derselben registrieren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fahrüberwachungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welcher ein Geschwindigkeitsanzeiger auf einZãhlwerk einwirkt, dadurch gckennzeichnet, daß ein Anzeigeglied (2) des Geschwindigkeitsmessers in der Weise mit einem Zählwerk (8) gekuppelt ist, daß die in einer Richtung erfolgenden Ausschläge des Anzeigegliedes (2) einzeln in Schaltschritte unterteilt, d. h. nach Größe und Anzahl der GeschwindiglSeitsänderungen, zusammengezählt werden.
  2. 2. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine durch das für den Geschwindigkeitsmesser verwendete Fliehpendel (1) axial verschiebbare, umlaufende Zahnstange (2), die mit einem Stirnrad (3) in Eingriff steht, welch letztere eine Schaltklinke (4) trägt, die ihrerseits mit einem auf der Antriebsachse (7) des Zählwerks (8) sitzenden Schaltrad (6) zusammenarbeitet.
DE1934K0136071 1934-11-29 1934-11-29 Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE694768C (de)

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