DE475602C - Sprechmaschine mit zwei Plattentellern - Google Patents

Sprechmaschine mit zwei Plattentellern

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DE475602C
DE475602C DEZ16805D DEZ0016805D DE475602C DE 475602 C DE475602 C DE 475602C DE Z16805 D DEZ16805 D DE Z16805D DE Z0016805 D DEZ0016805 D DE Z0016805D DE 475602 C DE475602 C DE 475602C
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gears
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Sprechmaschine mit zwei Plattentellern Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine mit zwei Plattentellern, die wechselseitig von einem einzigen Triebwerk aus gedreht werden. Es sind solche Sprechmaschinen bekannt, bei denen eine auf einem Arm hin und her schwenkbare Einrichtung, nämlich eine mit zwei Zähnkupplungen versehene Welle, wechselseitig mit Zahngliedern, d. h. den anderen Kupplungsteilen der Wellenkupplungen, in Eingriff tritt, die für jeden der beiden Plattenteller, also beiderseits der Schalteinrichtung, vorgesehen sind. Diemgegenübier besteht gemäß der Erfindung die Neuerung darin, daß die Drehbewegung den Plattentellern durch ein dauernd umlaufendes Zwischenrad erteilt wird, das abwechselnd mit einem der beiden Zahnräder in Eingriff gebracht wird und, bevor es sich von dem einen Zahnrad ablöst, um mit dem anderen Zahnrad in Eingriff zu kommen, für eine gewisse Zeit mit beiden Zahnrädern zugleich in Eingriff bleibt, so daß die beiden Platten zugleich arbeiten. - Hierdurch wird erreicht, daß die BewegLmgsübertragung von der einen Schallplatte auf die andere Platte ohne jede Unterbrechung, sondern unter zeitweise gleichzeitiger Wiedergabe von zwei Schallplatten zweckmäßig unter entsprechender Dämpfung der Tonstärke erfolgt. Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Aws£ührungsbeispiel, und zwar: Abb. i die Vorrichtung im Aufriß, Abb. 2 im Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 bis 5 Einzelteile.
  • i und i' sind die Achsen, die die Teller 3 und 3' mit den Schallplatten 2 und 2' tragen. Auf den Achsen i sitzt erfindungsgemäß je ein Zahnrad q. und d.', mit denen ein Zwsschenrad 5 in und außer Eingriff gebracht werden kann. Dieses Zwischenrad sitzt auf einer senkrechten Welle 6, die an dem einen Ende 7 eines um einen Zapfen 9 drehbaren zwetiarmi"@n Steuerhehels 8 gelagert ist. Auf der Welle 6 ist außerdem noch ein zweites Zahnrad io befestigt. Dieses zweite Zahnrad io steht in dauerndem Eingriff mit einem dritten Zahnrad i i, dessen Achse 12 ihre Drehbewegung von der Hauptantriebswelle 13 über ein Kegelräderpaar 14 erhält. Die Drehung der Hauptwelle 13 versetzt durch das Getriebe das Zwischenzahnrad 5 in Drehung.
  • Bei der einen Endlage,des Armes 7 kämmt das Zwischenrad 5 mit dem Zahnrade ¢ der einen Plattentellerwelle, bei der anderen Endlage mit dem anderen Tellerwellenrade q.'. Bei der Mittellage ist dagegen das Zwischenrad 5 zugleich mit den Zahnrädern :4 und q.' in Eingriff.
  • Das Schwenken des Hebels 8 erfolgt durch einen von der Hauptwelle 13 betätigten Antrieb. Eine in dieser Welle 13 eingefräste Schnecke 15 kämmt mit dein Schneckenrad 16. Die verschiedenen Durchmesser dieser Teile sind derart gewählt, daß, während das Schneckenrad 16 eine volle Drehung macht, ein Plattenteller fast alle zum vollständigen Abspielen der betreffenden Scheibe erforderlichen Drehungen ausführt. Das Schneckenrad 16 ist mit einer Nockenscheibe 17 verbunden, gegen deren Umfang eine Stange 18 durch eine Feder i9 dauernd angepreßt gehalten wird. Ein Teil 2o der Stange 18 ist als Zahnstange ausgebildet und kämmt mit einem Zalinrad2i,das die Schwingbewegungen des Steuerhebels 8 hervorruft. Das Zahnrad 21 sitzt lose auf einer Welle 22 und ist fest mit der Scheibe 23 verbunden, an deren Umfang Kerben 2.1. (Abb. 4.) vorgesehen sind. Die Scheibe 23 liegt in einer Scheibe 25, in denen hurvenmfluit 26 ein am linken ;Ende des Steuerhebels 8 sitzender Zapfen eingreift. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Scheibe 23 in der Scheibe 25 in der Richtung des Pfeiles x frei umlaufen kann; dreht sich dagegen die Scheibe 23 in entgegengesetzter Richtung, so nimmt sie die Scheibe 25 durch die bei 28 angeordneten federnden Klinken 27 mit.
  • ZVenn also die Scheibe 25 mit ihrer Kurvennut 26 eine volle Drehumg macht, -führt der Steuerhebel 8 eine volle Schwenkung aus, so daß bei jeder vollen Drehung der Kurvennut das Zwischenrad 5 von dem einen Zahnrad 4. auf das andere q:' und dann zum ersteren Zahnrad 4. zurückgeht. Dagegen macht während einer vollen Umdrehung des Schnekkenrades 16 die Scheibe 25 nur eine halbe Umdrehung, und zwar wenn einer der Plattenteller seinem Spielende nahe ist. Zu diesem Zwecke hat der Nocken 17 eine besondere Erhöhung 29 (Abb. 2), mittels der er die Stange 18 und die Zahnstange 2o zwingt, einen toten Hub nach links auszuführen, der dem Stillstehen der Scheibe 25 und der Kurvennut 26 entspricht. Sobald die Erhöhung 29 die Stange 18 freigelassen hat, schnellt die Feder 19 die Stange 18 zurück und drückt sie gegen die der Erhöhung 29 zunächst liegende Schulter 30. Während dieses Rückhubs dreht die Zahnstange 2o das Zahnrad 21 um eine Vierteldrehung in entgegengesetzter Richtung zu dem Pfeil x, weshalb die Scheibe 23 die Scheibe 25 ebenfalls um eine Vierteldrehung mitumdreht. Dabei dreht sich auch die KurvennUt 26 um eine Vierteldrehung und bringt den Steuerhebel 8 in seine Mittellage, bei der das Zwischenrad 5 zugleich mit beiden Zahnrädern q. und .4` kämmt. Die bleichzeitige Betätigung beider Zahnräder q. und 4.' dauert einige Umdrehungen, nämlich bis die Schulter 3o an dem Nocken 17 die Stange 18 freigibt; in diesem Augenblick drückt die Feder i 9 die Stange 18 gegen das kreisförmige Profil 31 des, Nacklens. 17. Während dieses zweiten Hubes der Stange 18 findet eine entsprechende Verstellung der Zahnstange 2o nach rechts statt, so daß das Zahnrad 2i, die Scheibe 23 und die Platte 25 eine Vierteldrehung machen. Infolgedessen kommt der Zapfen des Steuerhebels 8 mit der Kurvonnut 26 an einer Stelle in Einsgriff, die der vor der erwähnten Vierteldrehung vom Zapfen innegehabten Stelle ,genau gegenübersteht; diese neue Stelle entspricht der anderen Endlage des Steuerhebels 8, d. h. sie entspricht dem Eingriff des Zahnrades 5 mit denn anderen Zahnrad q. bzw. q.' allein. Während der nächsten Umdrehung des Nockens 17 findet einie Vierteldrehvmg der Scheibe 25 und deren Kurvennut 26, ebenfalls in zwei Schritten, statt, und .das Zwischenzahnrad 5 wird wieder mit dem früheren Zahnrad q. bzw. q.' in Eingriff gebracht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCRE: --- -i. Sprechmaschine mit zwei Plattentellern, die wechselseitig dadurch von einem einzigen' Triebwerk aus gedreht werden, daß eine auf einem Arm hin und her schwenkbare Schalteinrichtung wechselseitig mit Zahngliedern in Eingriff tritt, die für jeden der beiden Plattenteller, also beiderseits der Schalteinrichtung, vorhanden _ sind, - gekennzeichnet durch ein dauernd umlaufendes Zwischenrad (5), das abwechselnd mit einem von zwei Zahnrädern (4, q.'), deren jedes seine Umdrehung auf einen der Plattenteller (3) überträgt, in Eingriff gebracht wird, bevor es sich von dem einen Zahnrad (q.) ablöst, um mit dem anderen Zahnrad (q.') in Eingriff zu kommen, für eine gewisse Zeit mit beiden Zahnrädern (q., q.') zugleich in Eingriff bleibt, so d'aß die beiden Plattenteller (3) zeitweise gemeinsam gedreht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit Führung eines Steuerhebels in der Kurvennut einer Scheibe, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Steuerhebel (8) an seinem einen Ende das Lager des Zwischenrades (5) und am anderen Ende den in die Kurvennut (26) eingreifenden Zapfen trägt und daß die Kurvenscheibe (25) ihre Drehbewegung von derselben Hauptwelle (13) aus erhält, von der die dauernde Drehbewegung des schwenkbaren Zwischenrades (5) abgeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle ( 13.) verxn;ittels Schneckenantriebs ( 15, 16) einen Nocken-(z7, Abb.2) antreibt, der mittels einer Erhöhung (29) durch ein Zahnstangengetriebe (i8, 2o, 21) die Kurvenscheibe (25, 26) betätigt und mit einer Zwischenschulter (30) versehen ist, die das Schwenken des Hebels (8) in die Mittellage veranlaßt, bei der das Zwischenrad (5) zugleich mit den beiden Zahnrädern (4, 4') in Eingriff ist.
DEZ16805D 1926-05-19 1927-05-19 Sprechmaschine mit zwei Plattentellern Expired DE475602C (de)

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IT475602X 1926-05-19

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DE475602C true DE475602C (de) 1929-05-02

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ID=11261091

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DEZ16805D Expired DE475602C (de) 1926-05-19 1927-05-19 Sprechmaschine mit zwei Plattentellern

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DE (1) DE475602C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2520284A (en) * 1944-12-09 1950-08-29 Harry G Lundgren Time announcing phonograph

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2520284A (en) * 1944-12-09 1950-08-29 Harry G Lundgren Time announcing phonograph

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