DE339429C - Hemmvorrichtung bei Rechenmaschinen - Google Patents

Hemmvorrichtung bei Rechenmaschinen

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DE339429C
DE339429C DE1919339429D DE339429DD DE339429C DE 339429 C DE339429 C DE 339429C DE 1919339429 D DE1919339429 D DE 1919339429D DE 339429D D DE339429D D DE 339429DD DE 339429 C DE339429 C DE 339429C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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Description

  • Hemmvorrichtung bei Rechenmaschinen. Bei Rechenmaschinen ist es wichtig, daß die einzelnen zur Ausführung der Rechenoperation dienenden Teile in ihrer Funktion gehemmt werden, wenn sich einer derselben in einer unrichtigen Lage befindet; da sonst dieser oder jener Teil brechen und! Verrechnung stattfinden kann. Die Erfindung .bezweckt bei Rechenmaschinen mit Einstellscheiben und mit in einem Schlitten gelagerten Registrierrädern nebst Ziffernscheiben sowie mit einer Welle für die Zurückführung der Regstrierräder und .der Ziffernscheiben in die Nullage eine Vorrichtung, die bei einer falschen Lage dieser Welle die Ausführung der Rechnung verhindert.
  • Fig. i der Zeichnung veranschaulicht in ,der Endansicht so viel von einer. Rechenmaschin.e, wie nötig ist, tun die Erfindung zu erläutern. Fig. 2 und 3- zeigen die zur Erfindung gehörenden Teile in der Draufsicht und in verschiedenen Lagen. Fig.4 zeigt in -der Draufsicht eine Abänderung der Erfindung.
  • i bezeichnet die die Einstellscheiben 2 tragende Welle, und 3 ist die .im Schlitten 4 ,drehbar und' verschiebbar gelagerte Welle; die die Registrierräder nebst den Ziffernscheiben trägt. Die Welle i wird wie gewöhnlich durch ein Getriebe mittels einer Kurbel gedreht. Die Welle 3 ist wie gewöhn., lieh mit Flügeln 4 o. @dgl. zum Drehen der Welle versehen. Bei ,der Umdrehung der Welle läuft ein daran vorgesehener Absatz 5 auf eine feste schiefe Fläche des Schlittens auf, so daß sich die Welle um eine Strecke in der Längsrichtung verschiebt, wobei Stifte der Welle mit Stiften der Registrierräder in Eingriff kommen, diese mitnehmen und samt den Ziffernscheiben in die Nullage zurückführen. Wenn sich die Welle 3 einmal gedreht hat, wird sie von einer Feder 7 in ihre Ausgangslage zurückgeschoben.
  • Auf einem Zapfen oder einer Welle 8 ist eine Scheibe g drehbar, die mit einem Zahnrad i o, das mit einem Zahnrad i i der Welle i in Eingriff steht, verbunden oder aus einem Stück gearbeitet ist. Nach der Zeichnung besitzen sämtliche Räder dieselbe Anzahl Zähne, so daß sich die Scheibe 9 bei jeder Umdrehung :der Welle i einmal dreht. Am Umfang der Scheibe 9 ist eine Aussparung 1:2 vorgesehen. In Führungen des Schlittens 4 ist an diesem verschiebbar eine Stange öder Schiene 13, die durch eine Aussparung 12 der Scheibe 9 läuft und mit Aussparungen 14 von solcher Lage versehen ist, daß bei der Verschiebung des Schlittens in seine verschiedenen Stellungen, während die Welle 3 noch in der Normallage ist, eine der Aussparungen 14 mitten vor die Scheibe 9 zu stehen kommt, wie Fig. 2 zeigt. Am Schlitten ist ein zweiarmiger Hebel 15 schwingbar gelagert, der :durch einen Zapfen 16 mit der Schiene 13 verbunden ist und mittels einer Gabel 17 um einen kreisförmigen Flansch 1$ der Welle 3 greift.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise. Wenn sich die Welle 3 in .der Normallage (Fig.2) befindet und der Schlitten 4 richtig eingestellt ist, liegt eine der Aussparungen 14 der Schiene 13 mitten vor der Scheibe 9. Diese läßt sich also drehen, ohne von der Schiene 13 behindert zu werden, und erlaubt auch die Drehung der Einstellscheiben. Wenn sich die Welle 3 dreht und in ihrer Längsrichtung verschiebt, um die Reg istrierräder und-, Ziffernscheiben in die Nullage zurückzuführen, ruft die Welle 3 mittels des Flansches 18 und des Hebels 15 eine Verschiebung der Schiene 13 hervor, wobei letztere mit einem vollen Teil in :die Aussparung 12 der Scheibe 9 ;greift, wie Fig. 3 zeigt. Dreht sich die Welle 3 ein ganzes Mal, d. h. nach ihren Ausgangspunkt zurück, so wird sie von der Feder 7 zurückgeschoben, weshalb :die Schiene 13 in ihre Normallage zurückgeht und eine ihrer Aussparungen 14 mitten vor die. Scheibe 9 zu liegen kommt. Wenn dagegen die Welle 3 keine ganze Umdrehung macht und die Registrierräder und Ziffernscheiben also nicht in die Nullage zurückkehren, so bleibt die Schiene mit einem vollen Teil in der Aussparung 12 der Scheibe 9 liegen, wie Fig. 3 zeigt, wodurch die Schiene die Scheibe 9 und die Einstellscheiben an der Umdrehung verhindern. Stellt sich der Schlitten 4 nicht in die richtige Lage, so kommt die Schiene 13, die sich gleichzeitig mit dem Schlitten 4 bewegt, in eine solche Stellung, daß' ein voller Teil in der Aussparung i2 der Scheibe 9 liegenbleibt, so daß auch in diesem Falle .die Einstellscheiben gehemmt sind..
  • Sollten dagegen die Einstellscheiben. keine ganze Umdrehung gemacht haben, d. 1i. sollte die ihre Drehung bewirkende Kurbel nicht in die Normallage zurückgeführt sein, so befindet sich ein voller Teil des Umkreises der Scheibe 9 in einer der Aussparungen 14 der ;Schiene 13 und -verhütet somit sowohl die Drehung der Welle 3 als auch die Verschiebung des Schlittens -:.
  • Die beschriebene Vorrichtung bildet also eine Gewähr dafür, daß sowohl die Einstellscheiben als auch die Rückführungswelle 3 immer in die Normallage zurückgehen müssen, und daß :der Schlitten stets in die richtige Lage gebracht werden muß, wenn die Maschine betriebsfähig sein soll.
  • Die in Fig.4 gezeigte Abänderung unterscheidet sich von der oben beschriebenen nur dadurch, daß id e Schiene 13 durch einen Arm 18 starr mit der Hülse 19 verbunden ist, welche die Welle 3 umfaßt und an deren Verschiebung teilnimmt.
  • Als fernere Abänderung sei folgendes angeführt. An der Welle 8 können mehrere Scheiben 9 befestigt sein, je eine für die ver= schiedenen Lagen :des Schlittens, mit denen eine mit dem Schlitten verschiebbare und mit der Welle 3 gekuppelte Schiene zusammenwirkt, :die einen. gabelförmigen Seitenvorsprung besitzt, der bei richtiger Einstellung des Schlittens, und wenn die Welle 3 in der Normallage ist, sich .mit der Gabelöffnung vor einer der Scheiben befindet, der aber, wenn .der Schlitten nicht richtig eingestellt ist, oder wenn die Welle nicht die Normallage einnimmt, mit einem der Gabelenden in der Aussparung einer :der Scheiben 9 liegt.
  • Die Scheibe 9 kann in jedem Falle mehr als eine Aussparung 12 haben, sofern nämlich das Getriebe der Zahnräder io, 1i so bemessen ist, daß die Scheibe jedesmal eine halbe, eine drittel, eine viertel usw. Umdrehung macht, wenn sich die Einstellungsscheiben ein. ganzes Mal :drehen, in welchem Falle die Scheibe 9 mit zwei, bzw. drei, vier usw. Aussparungen zu versehen ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcFIE: i. Hemmvorrichtung bei Rechenmaschinen mit Einstellscheiben und einer mit diesen zusammen drehbaren runden Scheibe, an deren Umfang sich eine oder mehrere Aussparungen ^befinden, und einem Schlitten, :der Registrierräder und eine dreh- und verschiebbare Welle für deren Rückführung in die Nullage, sowie eine an ihm entlang verlegte, mit der Aussparung oder den Aussparungen der Scheibe zusammenwirkende Sperrschiene trägt, die an einer Kante mit den betreffenden Einstellungslagen des Schlittens entsprechenden Aussparungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene im Schlitten verschiebbar und mit der Rückführungswelle in der Weise verbunden ist, :daß sie sich bei der Verschiebung der Welle verschiebt. .
  2. 2, Vorrichtung nach Anspruch i, wobei mit den Einstellscheiben mehrere den verschiedenen Stellungen des - Schlittens entsprechende Scheiben drehbar sind, da-,durch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene(13)einen gabelförmigen oder ähnlich gestalteten, Seitenvorsprung hat, der mit den Scheiben (9) zusammenarbeitet.
  3. 3. Hemmvorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene (13) mittels eines doppelarmigen Häels (15) und eines an der Welle vorgesehenen Flansches (18) mit der Welle (3) gekuppelt ist.
DE1919339429D 1918-06-11 1919-12-30 Hemmvorrichtung bei Rechenmaschinen Expired DE339429C (de)

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