DE429459C - Sperrvorrichtung an Rechenmaschinen - Google Patents

Sperrvorrichtung an Rechenmaschinen

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DE429459C
DE429459C DET27338D DET0027338D DE429459C DE 429459 C DE429459 C DE 429459C DE T27338 D DET27338 D DE T27338D DE T0027338 D DET0027338 D DE T0027338D DE 429459 C DE429459 C DE 429459C
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locking
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DET27338D
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TRIUMPHATORWERK M B H FA
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TRIUMPHATORWERK M B H FA
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung an Rechenmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung an Rechenmaschinen.
  • Um den Schlitten heim Versand der Maschinen zu sichern und zu verhindern, claß der Schlitten außer Gebrauch von unbefugten Personen verschoben wird, befindet sich an Rechenmaschinen meist eine Feststellvorrichtung. Es sind beispielsweise Einrichtungen bekannt geworden, bei denen der. Schlitten durch einen versteckt liegenden Stift oder durch eine Schraube gesichert wird; auch wird der Schlitten durch eine Lasche mit dem Maschinengestell verbunden. Hierbei wurde meist der Schlitten um etwa ein halbe Teilung aus seiner Arbeitslage verschoben, um so gleichzeitig eine Kurbelsperrung zu erzielen.
  • Diese Arten der Schlittenfeststellung sind unvollkommen. Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung werden die bei den bisher gebräuchlichen Einrichtungen auftretenden -Nachteile beseitigt. Die Schlittenverschiebung, die Kurbeldrehung, die Drehung der Zahlenräder, die Bedienung der ullstellgriffe für die Zahlenräder und die Bedienung der Einstellhebel werden gleichzeitig gesperrt, wobei der Schlitten in seiner Arbeitslage verbleibt. Die Betätigung des Sperrstiftes für die Gesamtsperre erfolgt durch Beeinflussung des in der Schlittensperrleiste ruhenden Schneppers. Hierbei ist es gleichgültig, in welcher Arbeitslage der Schlitten sich befindet. Es ist also nicht mehr nötig, zwecks Festlegung den Schlitten um den Bruchteil einer Längsteilung in einer bestimmten Lage zu verschieben, so daß es auch nicht erforderlich ist, eine besondere Einrichtung zu treffen oder eine besondere Marke anzubringen, die (las .Auffinden der Sperrstelle ermöglicht, in der allein. die Sicherung erfolgen kann. Wesentlich ist ferner, daß es nicht nötig ist, die Maschine in ihrer augenblicklichen Arbeitslage zu stören, d. h. die Maschine kann bei Arbeitsunterbrechung gesichert werden, so daß später ohne weiteres die Rechnung fortzusetzen ist, da der Schlitten nicht erst wie bisher in eine Sicherungslage gebracht bzw. aus dieser verschoben zu werden braucht.
  • Bei dieser Arbeitsunterbrechung werden mit der Sicherung des Schlittens gleichzeitig die Kurbeldrehung, die Zahlenräder, deren Nullstellung sowie die Einstellhebel gesperrt. Dadurch wird erreicht, daß während der Unterbrechung keine unberufene Hand eine Änderung im jeweiligen Zustand der Rechnung herbeiführen kann. Der Rechner hat so die Gewähr, daß bei Fortsetzung der Rechnung in der Zwischenzeit keine Fehler hineingebracht worden sind. Bei Maschinen mit den bisher verwendeten Einrichtungen war diese Gewähr nicht gegeben. Die durch die neue Sperre bei der Arbeitsunterbrechung geschaffene Bequemlichkeit in der Bedienung, "Leitersparnis und Fehlerfreiheit bilden die Hauptvorzüge der Erfindung. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die Maschine nach A-A der Abb. 3. In Abb.2 ist die Sperrung der auf das Kontrollanzeigewerk wirkenden Zahlenräder in Vorderansicht dargestellt. Abb. 3 ist eine Draufsicht auf die Sperreinrichtung. Abb.4 zeigt die Einstellwalze mit der Sperrscheibe.
  • In dem Schlitten i ist in bekannter Weise der Sperrhebel 2 drehbar gelagert, an dessen Arm ein Ansatz 3 sitzt, der durch Feder d. in die Rasten.5 der Maschinengrundplatte gedrückt wird und so den Schlitten sichert. Auf einer Welle 6 sitzen Arme 7, die das Klappenlineal 8 tragen, das über dem Ende 9 des Sperrhebels 2 liegt. Neben dem einen Arm 7 sitzt auf Welle 6 noch ein Doppelhebel, dessen Arm io den in die Sperrscheibe i i, die in bekannter Weise am Ende der die Einstellscheibjen tragenden Welle sitzt, eingreifenden Sperrzahn 12 trägt. Der andere Arm 13 ist durch Stange 1¢ mit einem bei 15 gelagerten Winkelhebel 16 verbunden, der auf die Sperrstange 17 einwirkt, die im Bereiche der Zahnräder i8 abgeflacht ist. Die Zahnräder 18 stehen einerseits mit den Einstellscheiben i i, andererseits mit Zahnrädern des Kontrollanzeigewerks 18' in Eingriff. Das den Sperrzahn 12 tragende Ende des Doppelhebels übergreift den Arm 7 und wird durch Feder i9 gegen diesen gezogen. In der Seitenwand 2o der Maschine oder in einem am Gestell befestigten Teil sitzt ein Stellstift 21, der mit einer Kegelspitze 22 versehen ist, welche bis an den von der Seite gesehen keilförmigen, von den Armen 7 und io begrehzten Winkelraum reicht. Der Stellstift 21 kann durch einen Steckschlüssel27 oder in anderer Weise verstellt werden.
  • Auf der Welle 23 des Schlittens sitzt in bekannter Weise eine mit einem Absatz 2.I versehene exzentrische Scheibe 25. Eine an der Taste 2 des Sperrhebels 9 sitzende Zunge 26 liegt gegen den exzentrischen Umfang der Scheibe 25 an.
  • Die Wirkungsweise der .Vorrichtung ist folgende Wird die Taste :2 gedrückt, so daß der Ansatz 3 aus der Rast 5 heraustritt und den Schlitten i freigibt, so wird durch das auf das . Klappenlineal 8 wirkende Hebelende 9 der durch die Feder i9 auf den Arm 7 aufsitzende Sperrzahn 12 in die Sperrscheibe i i gedrückt und hierdurch die Kurbeldrehung gesperrt.
  • Soll eine Sperrung aller Teile erfolgen, so wird mittels Schlüssels 27 o. dgl. der Stehstift 21 eingeschraubt, so daß dessen Kegelspitze 22 in den Winkelraum zwischen Arm 7 und Arm io dringt (Abb. i). Hierdurch wird der Arm 7 abwärts gedrückt, so daß das Klappenlineal 8 das Ende 9 des Einstelltastenhebels unbeweglich niederhält und eine Betätigung der Taste"2, somit eine Schlittenverschiebung unmöglich macht. Gleichzeitig ist der Arm io hochgedrückt worden, so daß sich der Sperrzahn 12 in die Scheibe i i eingelegt hat und so Kurbel, Einstellwerk, Kontrollanzeigewerk und dessen Nullstellung sperrt. Denn durch Heben des Armes io wird der Arm 13 abwärts gezogen und hat durch Winkelhebel 16 die Sperrstange 17 verschoben, wodurch die Zahnräder i8 gesperrt werden. Wenn das Hebelende g unbeweglich ist, so können auch die diesen Hebel betätigenden Sperrscheiben auf der Stiftwelle nicht gedreht werden, es sind also der Nullstellungsflügel und die Zahlenräder am Schlitten ebenfalls gesperrt.
  • Beim Drehen der Welle 23 in einer der Uhrzeigerdrehung entgegengesetzten Richtung drückt die exzentrische Sperrscheibe 25 radial gegen die Zunge 26 der Taste 2. Durch den Niedergang der Taste wird das Hebelende g angehoben und vermittels der Teile 7, 8, io, 12 die Kurbel gesperrt. Andererseits kann beim zwangsweisen Niederhalten des Hebelendes 9 durch Lineal.8 die Nullstellwelle 23 nicht gedreht werden, weil die Zunge 26 der am Sperrhebel sitzenden Taste 2 gegen den exzentrischen Umfang der Sperrscheibe 25 liegt und nicht ausweichen kann. Der Zahn 2.4 verhindert ein Drehen der Welle 23 in verkehrter Richtung beim Löschen des Resultatwerkes. Ferner bewirkt er, daß im Augenblicke der Beendigung des Löschens die radial fortgedrängte Zunge 26 in die hinter dem Zahn 2,4 liegende Kerbe einfällt, wodurch die richtige Ruhelage der Welle 23 angezeigt wird.
  • Um ein unbefugtes Verstellen des Sicherungsstiftes 21 zu verhindern, wird dieser zweckmäßig durch einen besonderen abnehmbaren Steckschlüssel 27 betätigt.
  • An Stelle der Schraube kann auch ein anderes Organ, z. B. Bolzen, Schieber oder Hebel, dessen Griff abnehmbar ist, angebracht werden.
  • Die Betätigung des Sperrstiftes 21 kann in jeder Schlittenstellung erfolgen. Irgendwelche Verstellungen sind nicht erforderlich, so daß also Rechnungen unterbrochen und nach Aufhebung der Sperrung ohne weiteres wieder fortgesetzt werden können.
  • Durch das auf das Ende g des Tastenhebels 2 wirkende Lineal 8 wird der Ansatz 3 in der least 5 gehalten und verhindert eine Verstellung des Schlittens i. Durch die gegen den exzentrischen Umfang der Sperrscheibe 25 angepreßte Zunge 26 ist ein Drehen der Welle 23 verhindert.
  • Die Einstellscheiben sind in ihrer Lage durch die auf derselben Welle sitzende, durch den Sperrzahn 12 gesicherte Sperrscheibe i i gehalten. Durch Stange 1d. und Winkelhebel 16 ist die Sperrstange so verschoben, daß die Zahnräder 18 und dadurch auch die mit ihnen in Eingriff stehenden Zahnräder 18' gesperrt sind. Alle für die Ausführung einer Rechnung erforderlichen Teile der Maschine sind so durch ein einziges Organ insgesamt gesperrt.

Claims (3)

  1. YATRNT-ANSPRÜcFiR: i. Sperrvorrichtung an Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Glied, z. B. ein Sperrstift (21, 22), unter Festhalten der normalen Schlittensperre den Schlitten sichert und gleichzeitig alle anderen beweglichen Teile der Rechenmaschine bei jeder beliebigen Schlittenlage verriegelt.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle beweg liehen Teile der Rechenmaschine durch einen in den Winkelraum zwischen einem Sperrlineal (8) und einem mit diesem um die gleiche Achse drehbaren Sperrhebel. (io) eintretenden Stift (21, 22) o. dgl. festgelegt -werden, und zwar einerseits durch das niedergehaltene Sperrlineal (8) der Schlittensperrhebel (2) in jeder Schlittenstellung und damit gleichzeitig auch das Resultatwerk mit Hilfe einer am Schlittensperrhebel (2) sitzenden Zunge (26) und andererseits durch den angehobenen Sperrhebel (io) die Kurbel und über ein an den Hebel (io) anschließendes Gestänge (1q., 15, 16) und mittels einer von diesem bewegten Sperrstange (17) das Einstellwerk, das Kontrollanzeigewerk (18') und dessen Nullstellwerk.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken des Schlittensperrhebels (2), also beim Aufheben der Schlittensperrung, das Sperrlineal (8) angehoben und durch dieses der Sperrhebel (io) mitgenommen wird, so daß dessen Sperrzahn (12) in eine Rast einer auf der Kurbelwelle befestigten Sperrscheibe (i i eingreift und diese festlegt. 4.. Sperrvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung des Stiftes (21, 22) ein besonderer abnehmbarer Schlüssel (27) vorgesehen ist.
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