DE47528C - Neuerung an der unter Nr. 44390 patentirten Vorrichtung zur Sicherung der Füllung des Windkessels zwischen Absperrorgan und Motor bei Wasserdruckmaschinen - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 44390 patentirten Vorrichtung zur Sicherung der Füllung des Windkessels zwischen Absperrorgan und Motor bei Wasserdruckmaschinen

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Publication number
DE47528C
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DE
Germany
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shut
pipe
filling
motor
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47528D
Other languages
English (en)
Original Assignee
c. hoppe in Berlin N., Gartenstrafse 9
Publication of DE47528C publication Critical patent/DE47528C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 88: Wind- und Wasserkraftmaschinen.
C. HOPPE in BERLIN.
Zusatz zum Patent No. 44390 vom 3. Februar 1888.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1888 ab. Längste Dauer: 2. Februar 1903.
In manchen Fällen genügt es nicht, den Inhalt der Rohrerweiterung G W des Haupt-Patentes No. 44390 nur einmal mit Luft sich füllen zu lassen, um ein hinreichend grofses Volumen an. Prefsluft zu erhalten, und es ist deshalb erforderlich, durch wiederholtes Füllen das Volumen comprimirter Luft zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist die Abänderung des Apparates in Form einer Theilung der Erweiterung G W und Verbindung der beiden Theile durch Rohre und Einschaltung von Absperrorganen in diese Verbindungen erforderlich. Diese Abänderung kann in verschiedener Weise angeordnet werden.
In den Fig. 1 bis 4 sind schematisch vier Abarten des durch das Haupt-Patent geschützten Apparates dargestellt, welche den Uebergang des letzteren in die abgeänderte Construction veranschaulichen sollen. In sämmtlichen Figuren sind die in dem Haupt - Patent angegebenen Theile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
Die Ausführungsform Fig. 1 unterscheidet sich von der im Haupt-Patent behandelten dadurch, dafs das Luftventil / seitlich an der Rohrerweiterung G W angeordnet ist, statt in der nach dem Motor H führenden Rohrverbindung ν. Das Absperrorgan V für die Druckflüssigkeit schliefst sich unterhalb des Luftventils an die Rohrerweiterung G W an.
Die Ausführungsform Fig. 2 unterscheidet sich von der ersteren dadurch, dafs das Absperrorgan V oberhalb des Luftventils / an die Rohrerweiterung G W sich anschliefst.
Aufser an die Rohrerweiterung G W kann auch ein Anschlufs des Absperrorgans T an die Rohrverbindung ν hergestellt sein, Fig. 3. Das Absperrorgan V ist hier unten an die Rohrerweiterung G W in den Schnittpunkt beider Rohranschlüsse verlegt.
Bei der Ausführungsform Fig. 4 communicirt der obere Theil W der Rohrerweiterung G W durch ein Rohrstück mit dem unteren Theil G, während das Absperrorgan V an den oberen Theil W sich anschliefst und das von diesem nach dem Motor H führende Verbindungsrohr ν mit dem unteren Theil G durch ein Rohr ν1 communicirt. Bei allen diesen Abarten des Apparates sind die im Anspruch 1. des Patentes No. 44390 angegebenen Bedingungen erfüllt. Man wird zwar in der Praxis der einfacheren Abart Fig. 1 den Vorzug geben, indessen lassen die" anderen Figuren erkennen, welche Umänderung der Apparat erfahren mufs, um zu dem Gegenstande des vorliegenden Patentes zu gelangen. In Fig. 4 ist z. B. die Theilung der Rohrerweiterung G W in einen unteren Theil G und einen oberen Theil W bereits angedeutet, jedoch sind noch keine Absperrorgane in die Verbindungsrohre beider Theile eingeschaltet, so dafs also mit diesem dem Haupt-Patent entsprechen-
den Apparat noch keine wiederholte Füllung des Windkessels erfolgen kann.
Dahingegen zeigt Fig. 5, wie durch Anordnung zweier die beiden Theile G und W mit einander verbindenden Rohre np mit Absperrorganen e und f dieser Zweck erreicht werden kann, wenn das eine dieser Rohre η in einen tiefer gelegenen Punkt in der Abtheilung G mündet. Diese Construction läfst sich aus Fig. 2 entstanden denken, indem bei dem durch diese Figur dargestellten Apparat die Erweiterung G W in zwei Theile G und W zerlegt und die Verbindungen η und ρ angeordnet sind, welche vom unteren Boden der Abtheilung W ausgehen. Aüfserdem ist aber noch das Absperrorgan V in die Rohrverbindung ν verlegt, um den Apparat unabhängig von der Maschine H in Thäfigkeit setzen zu können.
Angenommen, beide Absperrorgane e und f der Rohre η und ρ seien geschlossen und der Raum G mit Druckflüssigkeit gefüllt. Dann kann man durch Oeffnen des Ablafsventils ^ den Raum G zunächst entleeren, wobei durch Ventil / Luft in den Raum G strömt. Hierauf schliefst man die Ventile / und %. Wird nun zuerst das Absperrorgan e geöffnet, so füllt sich der Raum G aus der Druckleitung mit Druckflüssigkeit, welche die Luft in G über sich comprimirt. Diese comprimirte Luft füllt auch den zweiten Rdhranschlufs ρ bis zum Absperrorgan f an. Wird dann dieses letztere geöffnet, so steigt die comprimirte Luft durch f in den oberen Raum W, indem die Druckflüssigkeit dieselbe vor sich herschiebt. Schliefst man nun wieder die beiden Absperrorgane e und f und öffnet / und ^, so entleert sich, wie beschrieben, der Raum G wieder und das Spiel kann von neuem beginnen, um eine folgende Ladung Prefsluft nach W hineinzuschaffen. Das Druckrohr mündet hier in den oberen Raum W ein.
Es kann aber auch, wie in Fig. 3, ein Anschlufs v1 der Druckleitung an die Rohrverbindung ν und ein zweiter Anschlufs η an den unteren Raum G hergestellt und das eine Absperrorgan e zum Absperren beider Rohranschlüsse η und v1 angeordnet sein, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Hier führt nur ein das Absperrorgan f enthaltender Rohranschlufs direct vom Boden des oberen Theiles W in den unteren Theil G, . während die zweite Verbindung durch die Anschlüsse η und v1 dargestellt wird, von denen v1 unter Umständen auch fortfallen kann, wenn ρ so weit genommen wird, dafs beim Betriebe alle Druckflüssigkeit für die Maschine H durch diese Verbindung gelangen kann.
Auch kann das Organ e, nach Fig. 7, unter Beibehaltung der sonstigen Einrichtung lediglich zum Absperren des nach dem unteren Raum G führenden Rohranschlusses dienen, während die Druckleitung mit der Rohrverbindung ν beständig durch Rohr νl communicirt.
Endlich kann nach Fig. 8 auch noch unter Beibehaltung eines durch das Absperrorgan f verschliefsbaren Rohranschlusses ρ nach dem unteren Raum G und eines ebensolchen η nach der Rohrverbindung v1 die Druckleitung in den oberen, als Windkessel wirkenden Theil W einmünden. Ein Vergleich der beiden Fig. 7 und 8 ergiebt ohne Weiteres, wie die in Fig. 8 dargestellte Einrichtung aus Fig. 4 durch Hinzufügung zweier Absperrorgane und Verlegung des Absperrorgans V in das Rohr ν entstanden ist. · Diese Verlegung ist jedesmal nöthig, wenn eine Füllung des Raumes W mit comprimirter Luft erfolgen soll, ohne dafs der Motor H in Thätigkeit tritt.
Die Wirkung der Ausführungsformen Fig. 6 bis 8 ist die mit Bezug auf Fig. 5 näher beschriebene und bedarf keiner besonderen Erläuterung. Ihr Wesen besteht wie bei dieser darin, dafs man durch Umsteuern der betreffenden Absperrorgane den. unteren Raum G der Rohrerweiterung behufs auf einander folgender Ladung des oberen Raumes W mit comprimirter Luft immer von neuem entleeren und füllen kann. Das Luftventil / kann in jedem Falle entweder selbsttätig sich öffnen und schliefsen oder besonders gesteuert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Bei der unter No. 44390 patentirten Windkessel-Füllvorrichtung die Theilung der Rohrerweiterung (G W) des Haupt-Patentes in zwei Räume (G) und (W), welche durch zwei in verschiedenen Rohranschlüssen (np) liegende Absperrorgane (ef) so von einander oder von der Druckleitung abgesperrt werden können, dafs man auf einander folgend Ladungen comprimirter Luft in den oberen Raum (W) hineinschaffen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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