DE474286C - Selbstentlader - Google Patents

Selbstentlader

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Publication number
DE474286C
DE474286C DEK110110D DEK0110110D DE474286C DE 474286 C DE474286 C DE 474286C DE K110110 D DEK110110 D DE K110110D DE K0110110 D DEK0110110 D DE K0110110D DE 474286 C DE474286 C DE 474286C
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DE
Germany
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flaps
self
connection
drive shaft
clutch
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Expired
Application number
DEK110110D
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English (en)
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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Publication date
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Priority to DEK110110D priority Critical patent/DE474286C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE474286C publication Critical patent/DE474286C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader mit zwei Entladeklappen, die van einer gemeinsamen Welle aus antreibbar sind. Die Erfindung bezweckt, ein Getriebe dieser Art zu schaffen, das gestattet, entweder beide Entladeklappen gleichzeitig oder wahlweise eine der beiden Klappen mit der Antriebswelle in Verbindung zu setzen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht des Selbstentladers und
Abb. 2 die zugehörige Stirnansicht;
ferner zeigt in größerem Maßstabe
Abb. 3 eine Einzelheit der Abb. 1 im Schnitt und
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4= der Abb. 3, von links gesehen.
Der Selbstentlader besitzt zwei in der Ladestellung schräg zur mittleren senkrechten Längsebene des Wagens liegende Entladeklappen A und B, die an ihren Oberkanten am Wagenkasten C schwingbar aufgehängt sind und sich in der Ladestellung mit ihren Unterkanten berühren (s. besonders Abb. 2). An die Klappen yl und B ist das eine Ende je einer Schubstange D oder E angelenkt, deren anderes Ende an einem Kurbelarm F oder G drehbar gelagert ist. Die Kurbelarme/7 und G sitzen auf Wellen/2 oder g2, die am Wagen gelagert sind und einen zweitien Kurbelarm F1 oder G1 tragen. Die Kurbelarme F1 und G1 stehen über Lenker / oder K mit je einem Kurbelarm A41 oder N1 in Verbindung. Diese sitzten an Kupplungsteilen A4 oder N, die in der üblichen Weise mit Klauen m2 oder n2 (Abb. 3) versehen sind. Die Kupplungsteile A4 und N sind drehbar, aber unverschiebbar auf einer gemeinsamen Antriebswelle P gelagert, und zwar so, daß ihre Klauen m2 oder n2 einander zugekehrt sind. Zwischen ihnen sitzt auf der Welle/3 undrehbar, aber verschiebbar ein Kupplungsteil Q, der an beiden Stimenden Klauen q1 trägt, die zum Eingriff in die Zwischenräume zwischen den Klauen tu? oder n2 bestimmt sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß der Kupplungsteil Q in seiner Mittelstellung (Abb. 3) sowohl mit dem Teil M als auch mit dem Teil// gekuppelt ist, dagegen in der meinen oder der anderen Grenzstellung nur mit dem Teil A4 oder dem TeiliV in Verbindung steht. Zum Drehen der Welle/' dfent eine Handkurbel P1. Der Kupplungsteil Q ist durch einen an seinem freien Ende gabelförmig ausgebildeten und mit zwei zum Eingriff in eine Ringnut q2 des Teiles Q bestimmten Zapfen/·1 versehenen Hebel/? verschiebbar, der starr auf 'einer am Wagengestell gelagerten Welle r2 angeordnet ist. Auf der Welle r2 sitzt ferner undrehbar ein Stellhiebel/?3, dessen Stellung sich durch eine an seinem freien Ende angeordnete Sperrklinke S sichern laßt, die in Rasten c2, c3, c4 eines am Wagenkasten C vorgesehenen SteUbogens c1 eingreifen kann. Auf einem Zapfen/·4 des Hebels R. führt sich mit einem Langloch P-
eine aus zwei Flachstücken bestehende Lenkerstange T, die an jedem Ende mit einem am Wagengestell gelagerten Hebel U oder V verbunden ist. Die Hebelf/ und V liegen so zu dein Ivupplungsteilen M oder M, daß einer der beiden Hebel, in die Bahn eines Knaggens m3 oder /z3 der Kuppluingsteale M oder N hineinragt, wenn der Hebel /? in der einen oder anderen Greinzstellung liegt, bei dier ίο der Kupplungsteil Q nur mit dem Kupplungsteil N oder M gekuppelt und von dem Kupplungsteil M Older N entkuppelt ist. Bei der aus Abb. 3 larsichüiichen Äföttelstellung, bei der Q mit M und gleichzeitig mit N gekuppelt ist, liegen jedoch beide Hebel U und V außerhalb der Bahn des zugehörigen Knaggens m3 oder n3. Aus Abb. 4 ist zu ersehen, daß die Knaggen3 und die in der Abbildüng^hinter ihr liegende Knagge/ra3, wenn die Klappend und B geschlossen sind, so liegen, daß eine Drehung der Kupplungsteile M oder N im Sinne des Pfeiles x, durch die die Klappend, oder B geöffnet werden, bei entsprechender Lage der Hebel U oder V nicht möglich ist. Wie Abb. 2 zeigt, haben die Schubstangen D und E Fortsätze ^1 oder e1, die mit je einer Schraube H versehen - sind. Wenn, die KuirbeliEriebe Di F oder "E, G sich angenähert in TotpupkUage. befinden, was der Fall ist, wenn die Klappend, und B geschlossen sind, legen sich die Schrauben H gegen die Kurbelarme/7 oder G.
B>ei der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung sind die Klappen A und B geschlossen und bis zu 'einem gewissen Grade dadurch gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert, daß die KurfaeltriebeZ),/7 und Q,E sich in Totpunktlage befinden. Die Hebel/? und /?■" nehmen ihre' durch die Raste3 be-4.0 stimmte Mittelstellung 'ein, und die durch die Kupplungsteile M> Q, N gebildete Kupplung verbindet die Antriebswelle P mit beiden Entladeklappen A und B, während die beiden durch die Hebel U und V gebildeten Sperr körper so zu ihren durch die Knaggen m3 und ß3 gebildeten Sperrteilen liegen, daß die Gesperre Um? und V«8 gelöst sind. Bei dieser Stellung des Hebels /?3 lassen sich also durch Drehen der Kurbel P1 beide Klappen A und B gleichzeitig öffnen. Bringt man dagegen den Hebel/?3 in die durch die Raste4 bestimmte Gnenzstellung, so· ist die Antriebswelle P nur noch (über den Kupplungsteil M) . mit der Klappet verbunden, 90 .daß diese beim Drehen der Kurbel P1 allein geöffnet wird. Dabei ist die von der Welle P abgekuppelte, vorher über den Kupplungsteil N mit der Welle P verbundene KlappeB gegen unbeabsichtigtes Öffnen durch das Gesperre ^o V, ns gesichert. Dasselbe gilt in entsprechend umgekehrter Weise für die Klappen B und A1 warn der Hebel/?3 die durch die Raste2 bestimmte andere Grenzstellung einnimmt. Ebenso· trifft alles, was hier über das Öffnen der Klappen gesagt ist, in entsprechender 6g Weise auch für das Schließen zu. Einige Vorteile der beschriebenen Bauart sind ohne weiteres ersichtlich und brauchen nicht näher geschildert zu werden. Ein besonderer Vorteil Segt darin, daß die Kupplung M, Q, N und die beiden Gesperre Um3 und Vn? derart zwangläufig verbunden sind, daß 'die jeweilig nicht mit der Antriebswielle in Verbindung stehende Enüadeklappe gesperrt ist, wodurch Bedienungsfehler ausgeschlossen werden. Diese zwangläufige Verbindung ist verhältnismäßig einfach, weil der Hebel/? und die Hebelt/ und V in derselben Axialebenie liegen. Die an .sich bekannte Verbindung zwischen Entladeklappen und Antriebswelle durch je einen Kurbeltrieb, der bei gesehloissianen Klappen sich angenähert in Totpunktlagie befindet, bietet hier den besonderen Vorteil, daß der Hebel/?3 sich leicht verstellen läßt, weil der vom Ladegut auf die Klappien ausgeübte Drude kein oder nur ein geringes Drehmoment in der Welle P hervorruft, die Reibung zwischen den Hebeln U und V und den Klappen m3 oder ti3 somit sich mindestens in mäßigen Grenzen hält. Die Totpunktlage braucht bekanntüich nicht genau eingehalten zu werden; anderseits ist es klar, daß durch eine Abweichung von dieser Lage sich auch Abweichungen in den übrigen Teilen der zwangläufigen Vierbindung zwischen Entladeklappen und Antriebswelle ergeben. Diese Abweichung von dar Totpunktlage kann nun so gewählt werden, daß bei der" aus Abb. 4 ersichtlichen Stellung der einzelnen Teile die Hebelt/ und V die KnaggenOT3 oder ti3 gar nicht berühren, Wienn die Hebel in ihre Sperrsbellung eingerückt werden, so> 'daß also der Hebel/?3 ohne besonderen Kraftaufwand 'umgelegt werden kann. Diese angenäherte Totpunktlagie wird in 'einfachster Weise durch Verstellen der Schrauben// festgelegt, die hier veränderliche Anschläge zwischen den Kurbelarnuen und der zugehörigen Schubstange bilden.

Claims (7)

Patentansprüche: .
1. Selbstentlader mit zwei Entladeklappen, die von einer gemeinsamen Welle aus antneibbar sind, dadurch gekennzeichnet,, daß in 'die Verbindung zwischen Entladeklappen (A und B) und Antriebswelle (P) leine Kupplung (M, Q, N) eingeschaltet ist, dale es gestattet, 'entweder beide Entladeüdappen gleichzeitig 'ader wahlweise nur die iefce der beiden Klappen mit' der Antriebswelle in Verbindung zu setzen.
2. Sielbstentlader nach Anspruch i, da-
durch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen jeder Entladeklappe (A oder B) und der Kupplung (M, Q, N) ein lösbares Gesperre (U m3 oder V«3) zum Festlegen der Klappe eingeschaltet ist.
3. Selbstentlader nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein© solche zwangläufige Verbindung (R, ή, έ1, T) zwischen der Kupplung (M, Q, N) und den beiden Gesperren (Um3 und Vn3), daß die jeweilig außer Verbindung mit der Antriebswelle (P) stehende Entladeklappe durch das zugehörige Gesperre (Utn3 oder V ti3) festgelegt ist.
4. Selbstentlader nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet;, daß die mit den Entladeklappen (A und B) in Verbindung stehenden Teile (M oder N) der als Klauenkupplung (M, Q, N) ausgebildeten Kupplung drehbar, aber unverschiebbar auf der Antriebswelle (P) sitzen und zwischen ihnen ein auf der Antriebswelle (P) undrehbar, aber verschiebbar sitzender, zum Eingriff in die beiden erwähnten Kupplungsteäle (M und N) bestimmter Kupplungsteil (Q) vorgesehen ist, der durch einen in einer Axialebene der Antriebswelle (P) beweglichen Teil (R) verstellbar ist, und daß dieser Teil (R) mit ebenfalls in dieser Axialebene beweglichen Sperrkörpern (U und V) in Verbindung steht, denen jeder zum Eingriff mit dem zugehörigen, mit einem Sperrteil (m3 oder ti3) versehenen Kupplungsteil (M oder N) bestimmt ist, der mit eimer Entladeklappe (A oder B) in Verbindung steht.
5. Selbstentlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen EntLadeklappen (A und B) und Kupplung (M, Q, N) in an sich bekannter Weise durch je einen Kurbeltrieb (D, F oder E, G) gebildet wird, der bei geschlossener Klappe sich mindestens angenähert in Totpunktlage befindet.
6. Selbstentlader nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Kurbieüarmes (F oder G) in der angegebenen Lage durch einen einstellbaren Anschlag (H) begrenzt ist.
7. Selbstentlader nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (H) zwischen Kurbelarm (F oder G) und Schubstange (D oder E) vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEK110110D 1928-07-01 1928-07-01 Selbstentlader Expired DE474286C (de)

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