DE699352C - Verstelleinrichtung fuer loesbare Fluegelholmverbindungen - Google Patents

Verstelleinrichtung fuer loesbare Fluegelholmverbindungen

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DE699352C
DE699352C DE1939J0063653 DEJ0063653D DE699352C DE 699352 C DE699352 C DE 699352C DE 1939J0063653 DE1939J0063653 DE 1939J0063653 DE J0063653 D DEJ0063653 D DE J0063653D DE 699352 C DE699352 C DE 699352C
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Expired
Application number
DE1939J0063653
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English (en)
Inventor
Otto Schreuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/56Folding or collapsing to reduce overall dimensions of aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Verstelleinrichtungen für lösbare Holmverbindungen von Flugzeugflügeln o. dgl., bei " denen die Verbindungsglieder von besonderen Betätigungsgliedern aus verstellt werden. Einrich-" tungen dieser Art werden vornehmlich bei Flugzeugen mit anklappbaren Tragflügeln verwandt. Es ist nun schon eine Verstelleinrichtung bekanntgeworden, bei der sämtliehe zum Aufklappen der Flügel zu lösenden Holmverbindungen durch ein Bedienungsglied betätigt werden können. Bei dieser bekannten Verstelleinrichtung sind auch schon mehrere in Art von Kniehebeln zusammen-
t5 wirkende Hebelanordnungen verwendet worden, die jedoch in dem Antrieb der Verriegelungsglieder derart hintereinandergereiht sind, daß sich ihre Wirkung an den einzelnen Holmverbindungsstellen voneinander abzieht·.
Die Holmverbindungen selbst bestehen bei dieser bekannten Ausgestaltung aus Klauenkupplungen, bei denen keine Möglichkeit zum Aneinanderpressen der zusammenarbeitenden Kupplungsteile vorgesehen ist. ·
Zur Herstellung einer spielfreien und damit allein für die heutigen Fluggeschwindigkeiten und Tragflügelbeanspruchungen brauchbareii-Hoknverbindung ist es aber gerade von größter Wichtigkeit, die miteinander zu verbindenden Teile beispielsweise durch das Zusammenwirken von Keilflächen mit einer gewissen Vorspannung gegeneinander zu pressen. Durch die Erzeugung dieser Vorspannung wächst aber der Widerstand, den das Verbindungsglied seiner Verschiebung in die Verbindungsendlage entgegensetzt, nahe der Verbindungsendlage beträchtlich an. Wird das Verbindungsglied z. B. durch eine Mutter ge' bildet, so ist für das Erreichen der Verbindungsendlage ein besonders großes Drehmoment, das sog. Schließmoment, erforderlich. '
In der Erkenntnis, daß der Widerstand bei vorgespannten Verbindungen besonders groß wird, wenn das Verbindungsglied seine Verbindungsendlage nahezu erreicht hat, wird gemäß der Erfindung eine Verstelleinrichtung, bei der das Betätigungsfeld und das
Verbindungsglied in solcher Weise kinematisch gekuppelt sind, daß nahe der Verbindungsendlage des Verbindungsgliedes großen Verstellwegen des Betätigungsgliedes kleine Verstellwege des^ Verbindungsgliedes entsprechen, auf Tragflügelverbindungsglieder angewandt, deren Zusammenschluß durch Zusammenwirken von Keilflächen erfolgt. Hierdurch wird erreicht, daß die für die Herstel- Λ ίο lung der Verbindung aufzuwendende Kraft während des gesamten Schließ Vorganges nahezu gleich groß bleibt.
Sollen mehrere Verbindungsglieder von einem diesen Verbindungsgliedern gemeint5 samen Betätigungsfeld verstellt werden, so verfährt man besonders vorteilhaft derart, daß das Betätigungsglied nur mit einem der Verbindungsglieder in unmittelbarer Wirkungsverbindung steht, während die übrigen Verbindungsglieder durchKraftübertragungseinrichtungen, wie Lenker o. dgl., mit dem erstgenannten Verbindungsglied gekuppelt ' sind. Die Kupplung erfolgt hierbei derart, daß nahe der Verbindungsendlage der Mehrzahl der Verbindungsglieder großen Verstellwegen des betätigenden Verbindungsgliedes kleine Verstellwege der übrigen betätigten Verbindungsglieder entsprechen. Bei dieser Anordnung' wird auch bei der Betätigung einer Mehrzahl von Verbindungsgliedern erreicht, daß die für die Herstellung der mehrfachen Verbindungen am Betätigungsglied aufzuwendende Kraft während der Schließvorgänge nahezu gleich groß bleibt, da lediglieh das in unmittelbarer Wirkungsverbindung mit dem Betätigungsglied stehende Verbindungsglied die am Betätigungsglied aufzu- ',-■ ^endende Kraft? nahe der Verbindungsehdtege im Sinne einer Vergrößerung beeinflußt:. ;.-- -Die'.Zeichnung veranschaulicht die Erfindung· in -einer beispielweisen Ausführungsform in schematischer Draufsicht, wobei vier v.> Verbindungsglieder von einem gemeinsamen
Betätigungsglied: verstellt werden. \Vier als Verbindungsglieder dienende, in Art -:von. .Renkverschlüssen gestaltete Muttern i, 2, 3 und 4 beispielsweise der Holme ί: eines Flugzeugträgflügels werden gemeinsam vosf einem 'Betätigungsglied 7 verstellt, und so zwar festgeschraubt oder "gelöst. Bei derartigen Renkverschlüssen weisen die Muttern und die Schrauben' in- ihren Gewinden in «: Achsrichtung verlaufende, '. einander entsprechende Ausnehmungen auf, die ein axiales Ineinanderschieben der beiden Teile ohne Drehung zulassen, während beim gegenseitigen Verdrehen die Gewindegänge ineinander- ;:· fassen -und ein festes Anziehen der beiden Terle gegeneinander gewährleisten. .' Die J)r ehbewegung des Verbindungsgliedes ι erfolgt /unmittelbar "durch eine Schnecke 5, die in ein Schneckenradsegment 6 des Verbindungsgliedes ι eingreift und mittels Handkurbel 7 angetrieben wird. Die Handkurbel 7 kann außer ihrer Kurbelbewegung noch eine ^Schwenkbewegung im Sinne des Pfeilesc ausführen und ist derart eingerichtet, daß sie in ihrer Schwenkendlage die Schnecke 5 sichert. Die Drehbewegung des Verbindungsgliedes ι wird auf die Verbindungsglieder 2, 3 und 4 durch Lenker 8, 9 bzw. 10 übertragen.
Die Lenker 8, 9 und 10 sind derart angeordnet, daß das antreibende Verbindungsglied ι gegenüber den angetriebenen Gliedem 2, 3 und 4 nahe ihrer Verbindungsendlage größere Verstellwege (a gegenüber b) aufweist, so daß bei nahezu gleicher Kraftanwendung große Schließmomente für sämtliche Vers ehr aubungen erreicht werden. Die Schließ- und Offenendlagen der Verschraubungen mit ihren Lenkern sind in der Zeichnung durch ausgezogene bzw. strichpunktierte Linien gekennzeichnet, und es ist aus einem Vergleich der Verstellwege ο und b die Unterschiedlichkeit der Wege erkenntlich.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß statt der Muttern andere Verbindungsglieder angewandt werden, und zwar solche, die ihrer Verstellung in die Verbindungsendlage einen wachsenden Widerstand entgegensetzen, je näher sie die Verbindungsendlage erreichen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    i. Verstelleinrichtung für lösbare Flügelholmverbindungen o. dgl. von Flugzeugen, bei denen die Verbindungsglieder von besonderen Betätigungsgliedern aus ver-
    ■ ;\ stellt werden "und" letztere mit ers'teren in solcher Weise kinematisch gekuppelt sind, daß nahe der Verbindungsendlage der
    " Verbindungsglieder großen Verstellwegen der Betätigungsglieder kleine Verstellwege der Verbindungsglieder entsprechen, gekennzeichnet durch die Anwendung auf X05 Tragflügelverbindungsglieder, deren Verschluß durch Zusammenwirken von Keilflächen erfolgt.
  2. 2. Verstelleinrichtung nach Anspruch! mit Renkverschraubungen als Flügelholmverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied eine der Renkverschraubungen (1) unmittelbar antreibt und diese die Bewegung auf die anderen Renkverschraubungen (2, 3,; 4) durch Lenker, Stangen (8, 9, 10) o. dgl. überträgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbare Antrieb der einen Renkversphraubung durch eine Schnecke (5) erfolgt, die in einen als Schneckenradsegment (6) aus-
    gebildeten Umfangteil der Überwurfmutter (i) der Renkschraubverbindung eingreift.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckengetriebe (5, 6) durch eine klappbare Handkurbel (7) drehbar ist, die in ihrer der Nichtwirklage entsprechenden Stellung eine Bewegung des Schneckengetriebes verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939J0063653 1939-01-31 1939-01-31 Verstelleinrichtung fuer loesbare Fluegelholmverbindungen Expired DE699352C (de)

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