DE474069C - Foerderwagenkippvorrichtung mit einer ausserhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden Hilfskippvorrichtung - Google Patents
Foerderwagenkippvorrichtung mit einer ausserhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden HilfskippvorrichtungInfo
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Description
- Förderwagenkippvorrichtung mit einer außerhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden Hilfskippvorrichtung Es sind bereits Einrichtungen zum Kippen von Förderwagen bekannt, bei denen die Wagen von einem Wiegengestell aufgenommen werden, das sich bei eingeleiteter Kippbewegung in eine an der Kippseite vorgesehene Hilfskippvorrichtung einlegt und dann um die Drehachse der Aufnahmehaken weiterkippt, so daß die gesamte Bewegung des Wagens ohne Anhebung des Schwerpunktes bis zur vollständigen Entleerung durchgeführt werden kann. Baulich ist diese Aufgabe in der Weise gelöst worden, daß die Förderwagen mit ihren Rädern in Längsrahmen des Wiegengestelles einfahren, die sich beim Kippen - auch mit Hilfe besonderer Anschläge oder Ösen - in durch einen in Böcken verlagerten Schwingbügel unter sich verbundene hakenförmige Arme einlegen. Hierbei greifen diese Arme auch in der Ruhestellung des Kippers um den Fahrbahnrahmen des Wiegengestells; auf diese Weise soll der sichere Eingriff mit der Hilfskippvorrichtung gewahrt bleiben.
- Im Betriebe hat sich nun gezeigt, daß sich mit dem Ein- oder Durchfahren der Förderwagen Stöße auf die Aufnahmearme der Hilfskippvorrichtung derart auswirken können, daß sich diese Arme leicht verbiegen. Da aber beim Kippen die Arme das Wiegengestell aufzunehmen haben, so kann der Kippvorgang, wenn erstere verbogen sind; in seiner Durchführung nicht nur störend beeinflußt, sondern auch gänzlich unmöglich werden.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand in einfachster Weise dadurch vermieden, daß der um Zapfen schwingende Bügel der Hilfskippvorrichtung mit seinen Armen fortfällt und an dessen Stelle lediglich zwei voneinander getrennt gelagerte Haken verwandt werden. Für den Eingriff des Wiegengestells mit diesen Haken wird an jeder Seite des Fahrbahnrahmens -ein Flacheisen angenietet oder angeschweißt, das so weit übersteht, daß es sich beim Kippen in den entsprechenden Haken einlegt. Hierdurch ergibt sich gegenüber den bekannten Einrichtungen noch der Vorteil, daß die kurbelartigen Haken für die Aufnahme der Flacheisenenden des Wiegengestells außerhalb der Entleerungsseite des Wagens liegen und nicht durch etwa aus den Wagen fallendes Gut weggedrückt werden können. Nach erfolgter Kupplung des Wiegengestells mit den kurbelartigen Haken schwingt das Kippgestell um die Tragzapfen der Haken, da eine Drehung der Flacheisen in den Haken --unmöglich ist, aber andererseits letztere durch das Wiegengestell zu einer einheitlichen Kippvorrichtung verbunden sind.
- In den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in Abb. i in Ansicht, in Abb. z in Seitenansicht wiedergegeben, während Abb. 3 und .4 zwei verschiedene Stellungen *des Kippers erkennen lassen.
- Der zu kippende Förderwagen a wird über die Auflaufschienen b in das Kippgestell c gefahren, das sich in der Ruhestellung in den Schneidenlagern d und in dem U-Eisen e abstützt, wobei die Räder des Förderwagens von dem Winkeleisen f umfaßt werden. Auf den außerhalb des Durchgangsprofils liegenden U-Eisen g, die mit den U-Eisen e verbunden sind, sind die Böcke h angebracht, in denen mittels Bolzen i die Haken k schwingend gelagert sind. Damit die Haken das Kippgestell aufnehmen können, sind an letzterem zwei Flacheisen l angenietet. Der Kippvorgang ist nun folgender: Da der Schwerpunkt des zu kippenden Förderwagens zwischen dem Lager d und U-Eisen c liegt, damit der Kipper nicht von selbst umschlägt, muß man das Kippgestell zunächst ein wenig anheben. Sobald der Schwerpunkt über das Schneidenlager hinausfällt, erfolgt das Kippen selbsttätig. Es legen sich dann die Ecken m des Kippgestells in die Pfannen n (AM. 3). Währenddessen haben sich die Flacheisen b so weit in die Haken lz eingelegt, daß der Förderwagen nunmehr um die Tragzapfen i der Haken schwingt. Das übergewicht bringt den Wagen bis in die Endstellung und hält ihn dort fest (Abb. 4). Soll der Wagen zurückgehen, so braucht .man ihn nur anzuheben, und er geht von selbst in die Anfangslage zurück. Die Haken k sind dabei so bemessen, daß sie in der Ruhestellung nicht über die Fahrbahn greifen können und so gegen Verbiegen geschützt sind, wodurch ein einwandfreies Arbeiten der Einrichtung gewährleistet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Förderwagenkippvorrichtung mit einer außerhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden Hilfskippvorrichtung mit in Böcken kurbelartig verlagerten Haken, in die sich beim Kippen zwei am Kippgestell angenietete Flacheisen einlegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken jeder für sich gelagert sind und nur durch das Kippgestell verbunden werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH83384D DE474069C (de) | 1927-07-27 | 1927-07-27 | Foerderwagenkippvorrichtung mit einer ausserhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden Hilfskippvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474069C true DE474069C (de) | 1929-03-26 |
Family
ID=7442718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH83384D Expired DE474069C (de) | 1927-07-27 | 1927-07-27 | Foerderwagenkippvorrichtung mit einer ausserhalb des freien Durchfahrtprofils liegenden Hilfskippvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474069C (de) |
-
1927
- 1927-07-27 DE DESCH83384D patent/DE474069C/de not_active Expired
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