DE472591C - Kurvenbewegliche Lokomotive mit mehreren, insbesondere fuenf gekuppelten Achsen - Google Patents

Kurvenbewegliche Lokomotive mit mehreren, insbesondere fuenf gekuppelten Achsen

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DE472591C
DE472591C DEE34089D DEE0034089D DE472591C DE 472591 C DE472591 C DE 472591C DE E34089 D DEE34089 D DE E34089D DE E0034089 D DEE0034089 D DE E0034089D DE 472591 C DE472591 C DE 472591C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die bisherigen mehrfach, beispielsweise 5/5 gekuppelten Lokomotiven müßten, um eine Anbringung normaler Kuppelstangen überhaupt zu ermöglichen, mindestens zwei feste Achsen haben. Hierbei war es offenkundig, daß sich aus der Anordnung nur einer fest im Rahmen gelagerten Kuppelachse erhebliche Vorteile, wie z. B. die Möglichkeit des Durchfahrens kleinster Kurven, ergeben ίο würden. Es gelang aber dennoch nicht, eine entsprechende brauchbare Konstruktion zu finden. λ
Man hat zwar schon früher Lokomotiven ausgeführt, bei denen zwei hintereinander laufende, seitlich verschiebbare Kuppelachsen angeordnet sind, und die Kuppelstangenführung dadurch erreicht, daß eine Blindwelle eingeschaltet worden ist. Die Verwendung einer Blindwelle an sich zur Führung von Kuppelstangen wird also als bekannt angenommen. Es ist ferner auch eine andere Ausführung bekannt, die die Kuppelstangenfuhrung dadurch erreicht, daß an einer festen Achse und an der vorderen oder hinteren seitlich bewegbaren Achse durch Kugellager angelenkte Stangen vorgesehen sind, deren Ausführung gestattet, daß eine weitere Achse sich seitlich verschieben kann.
Die Erfindung beruht nun darauf, daß eine Konstruktion geschaffen worden ist, durch die es ermöglicht wird, beispielsweise 5/5 gekuppelte Lokomotiven mit nur einer fest gelagerten Achse auszuführen, während die übrigen vier Kuppelachsen sich wie Gölsdorf-Achsen nach jeder Seite verschieben können, ohne daß Hohlachsen Klien-Lindner usw. verwendet werden müssen.
Es ist nämlich erfindungsgemäß nun eine Kombination dieser beiden an sich bekannten Ausführungen bei gleichzeitiger Benutzung einer Achsanordnung nach Patent 435 471 geschaffen, welche es ermöglicht, daß von fünf in einem Rahmen gelagerten Kuppelachsen sich vier verschieben können. Hierzu sei besonders bemerkt, daß diese Ausführung der Kombination keineswegs nahelag, ja bisher überhaupt nicht verwendbar gewesen ist, r da das Fahrzeug in der Geraden keine Fuhrung infolge Fehlens des festen Radstandes gehabt hätte. Durch die neue Achsanordnung ■ indessen wird eine gute Führung in der Geraden gewährleistet, so daß man auf einen festen Radstand verzichten kann. Damit wurde auch die Kombination der an sich bekannten Stangenanordnungen praktisch brauchbar, und diese, unter Verwendung einer Achsanordnmig, stellt jene Kuppelstangenanordnung dar, welche Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
Die Anordnung der Kuppelstangen ist auf der Zeichnung (Abb. r und 2) zu ersehen. Die Achse c ist im Rahmen fest gelagert. Die Kuppelstange I ist an der seitlich verschiebbaren Achse α mittels kugeligen Lagers h angelenkt. Die Stange m verbindet die bewegliehe Achse b mit der festen Achse c und ist mittels kugeligen Lagers g an der Stange η angelenkt. Das kugelige Lager i an der beweglichen Achse b gestattet ein Schrägstellen der Kuppelstangen nach Abb. 2, ohne daß ein Klemmen des Kuppelzapfens beim Verschieben der beweglichen Achse b eintreten kann. Das Kuppelstangenlager k an dem Zapfen der festen Achse c ist sehr breit gehalten, um eine möglichst große Auflagefläche zu erhalten. Die Verbindung der beweglichen Achsen d und e mit der festen Achse c erfolgt durch die Kuppelstangen η und 0, und zur Führung dieser Stangen ist die Blindwelle f und die Stange p eingeschaltet, so daß durch diese Kuppelstangenanordnung eine gute Führung der Stangen gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kurvenbewegliche Lokomotive mit mehreren, insbesondere fünf gekuppelten Achsen, von denen vier seitlich verschiebbar sind, und mit im Fahrzeugrahmen fest gelagerter Treibachse, dadurch gekennzeichnet, daß von der Treibachse c aus in Richtung auf das eine Lokomotivende die Kuppelstangen (n, 0, p) durch eine Blindwelle (/) und gabelförmige Stangenenden in einer vertikalen Ebene fest geführt werden, während die in Richtung auf das andere Lokomotivende sich erstreckenden Kuppelstangen (m, I) kugelig gelagert und schwenkbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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