DE471739C - Zungenlagerung fuer aus Rillenschienen zusammengebaute Weichen - Google Patents

Zungenlagerung fuer aus Rillenschienen zusammengebaute Weichen

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DE471739C
DE471739C DEV23536D DEV0023536D DE471739C DE 471739 C DE471739 C DE 471739C DE V23536 D DEV23536 D DE V23536D DE V0023536 D DEV0023536 D DE V0023536D DE 471739 C DE471739 C DE 471739C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Zungenlagerung für aus Rillenschienen zusammengebaute Weichen Bekanntlich ist bei allen Drehstuhlweichen die Lagerung der Zungenwurzel der schwächste Punkt der Weiche. Um die Ruflagerfläche der Zungenwurzel zu vergrößern und damit den spezifischen Auflagerdruck zu verringern, hat man vor allem die Wurzelstelle verbreitert, was namentlich dadurch ermöglicht wurde, daß man den Kopf der aus einer Rillenschiene gebildeten Weichengegenschiene aussparte und das Wurzellager von der Fahrkante der Fahrschiene bis zum Steg der Gegenschiene reichen ließ. Über diese Breite, die an sich nur noch zu vergrößern gewesen wäre, wenn man mit der Zungenwurzel weiter . zurückgegangen wäre, was aber größere Länge von Zungenstück und Zunge und damit andere Nachteile, vor allem Unwirtschaftlichkeit, zur Folge gehabt hätte, ist man bei aus Rillenschienen zusammengebauten Weichen bisher nicht hinausgegangen. Dem stand vor allem entgegen, daß man die Stege der Schienen nicht angreifen und dadurch den Zusammenhalt des ganzen Zungenstückes nicht schwächen wollte. Anders bei gegossenen Manganstahlweichen, bei denn @es ein leichtes war, durch entsprechende Formgebung des Modells die Zungenwurzel beliebig zu verbreitern.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Zungenlagerung für aus Rillenschienen zusammengebaute Weichen, die einen den bisher in dieser Art bekannten Weichen gegenüber wesentlich verbreiterten Drehstuhl aufweist. Durch die neue Bauart werden die Vorteile der gegossenen Manganstahlweichen, nämlich die große Auflagerfläche der Zungenlagerung und damit Betriebssicherheit und große Haltbarkeit, auch von diesen aus Schienen zusammengesetzten Weichen erreicht, ohne daß sie die Nachteile der gegossenen Weichen, wie teuere und umständliche Herstellung und Unmöglichkeit des Auswechselns einzelner Teile, in sich bergen.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die die Wurzelstelle seitlich begrenzende, aus einer Rillenschiene mit weggenommener Zwangslippe oder einem ähnlichen Profil bestehende Gegenschiene a. um die verbreiterte Zungenwurzel durch entsprechend ausgebildete Verkröpfung nach außen herumgreift, wobei ihr Kopf b an der Wurzelstelle entsprechend dem Durchmesser der verbreiterten Zungenwurzel entfernt ist, und die Gegenschiene a. sich außen gegen die Anschlußschiene d legt und mit dieser fest verbunden ist.
  • Dabei wird die Schiene zweckmäßig derart verkröpft, daß die Ausfräsung des Kopfes der Schiene und damit die Anlagefläche für den verbreiterten Drehteller genau mit der Außenkante des zu verkröpfenden Steges zusammenfällt. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Gegenschiene ohne wesentliche Schwächung in ihrer ganzen Länge erhalten bleibt und unmittelbar mit der Anschlußschiene verbunden werden kann.
  • Weiterhin besteht die Erfindung noch darin, daß an Stelle der völlig um die Lagerstelle der Zungenwurzel herumgreifenden, gekröpften Gegenschiene der verkröpft um die verbreiterte Zungenwurzel herumgreifende Teil derselben durch ein besonderes Gußstück e ersetzt sein kann, das mit der Gegenschiere a und der Anschlußschiene d durch Verschweißung, Verschraubung.oder Vernietung oder auch durch mehrere dieser Verbindungsarten gleichzeitig fest verbunden ist und dessen entsprechend geformter Teil zur Aufnahme der verbreiterten Zungenwurzel dient.
  • Die mittelbare Verbindung der Gegenschiene und der Anschlußschiene durch das dazwischengeschaltete Gußstück e, z. B. durch ausreichende elektrische Verschweißung, macht bei dem heutigen hohen Stande der Schweißtechnik keine Herstellungsschwierigkeiten.
  • Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Notwendigkeit der Schienenerwärmung zur Verkröpfung und die Gefahr ungenauer Verkröpfung vermieden wird.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung Xeranschaulicht.
  • Abb. i bis q. zeigt eine Ausführungsform, bei der die die Wurzelstelle seitlich begrenzende Gegenschiene durch entsprechend ausgebildete Verkröpfung um die Zungenwurzel herumgreift und unmittelbar mit der Anschlußschiene verbunden ist.
  • Abb. i zeigt diese Zungenlagerung in der Draufsicht.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i, und Abb. q, ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Abb. i.
  • Die aus einer Rillenschiene mit abgehobelter Zwangslippe gebildete Gegenschiene a ist an der Wurzelstelle zweckentsprechend verkröpft, und ihr Kopf bist an der Wurzelstelle entsprechend dem Durchmesser der verbreiterten Zungenwurzel c weggefräst. m sind die die Gegenschiene mit dem ganzen Weichengehäuse verbindenden Schraubenbolzen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.5 bis 8 ist die Gegenschiene a nicht bis zur unmittelbaren Verbindung mit der Anschlußschiene d durchgeführt, sondern die Verbindung zwischen beiden durch ein besonderes Gußstück e bewerkstelligt.
  • Abb. 5 zeigt diese Ausführungsform in der Draufsicht.
  • Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie C-H der Abb. 5, Abb. 7 ein Schnitt nach der Linie T-K der Abb. 5.
  • Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie L-M der Abb. 5.
  • Das Gußstück e ist zur Aufnahme der verbreiterten Zungenwurzel c entsprechend geformt und hat außerdem einen kastenförmigen Teil f, der durch einen Deckel g verschlossen wird, und durch den ein Keil h eingeführt wird, der in eine entsprechende Aussparung der Zungenwurzel eingreift und zum Niederhalten der Zunge dient. Dabei kann der Deckel g mit einer entsprechenden Nase versehen sein, um den Keil h gegen Lockerung zu sichern. Das Gußstück e ist durch mehrere Schraubenbolzen i und durch Verschweißung h mit dem Weichengerippe verbunden; außerdem kann es noch durch eine oder mehrere Paßschrauben l mit dem z. B. aus Stahlguß bestehenden Kopflager s verschraubt sein. Die Zungenwurzel ist außer mit dem üblichen Drehring mit einer Verstärkung q versehen, die in eine entsprechende Aussparung y des Zungenkopflagers s paßt, um Schubkräfte in der Längsrichtung der Zunge wirksam übertragen zu können und das Gußstück e davon zu entlasten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zungenlagerung mit verbreitertem Drehstuhl für aus Rillenschienen zusammengebaute Weichen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Wurzelstelle seitlich begrenzende, aus einer Rillenschiene mit weggenommener Zwangslippe oder einem ähnlichen Profil bestehende Gegenschiene (a) um die verbreiterte Zungenwurzel durch entsprechend ausgebildete Verkröpfung nach außen herumgreifi, wobei ihr Kopf (b) an der Wurzelstelle entsprechend dem Durchmesser der verbreiterten Zungenwurzel entfernt ist und die Gegenschiene (a) sich außen gegen die Anschlußschiene (d) legt und mit dieser fest verbunden ist.
  2. 2. Zungenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verkröpft um die verbreiterte Zungenwurzel herumgreifende Teil der Zungenlagerung aus einem besonderen Gußstück (e) besteht, das mit der Gegenschiene (a) und der Anschlußschiene(df durch Verschweißung, Verschr'äubung oder Vernietung fest verbunden ist und dessen entsprechend geformter Teil zur Aufnahme der verbreiterten Zungenwurzel dient.
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