DE453514C - Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge - Google Patents

Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge

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DE453514C
DE453514C DEN25874D DEN0025874D DE453514C DE 453514 C DE453514 C DE 453514C DE N25874 D DEN25874 D DE N25874D DE N0025874 D DEN0025874 D DE N0025874D DE 453514 C DE453514 C DE 453514C
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Germany
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DEN25874D
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F Kloos & Zonen S Werkplaatsen
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F Kloos & Zonen S Werkplaatsen
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/06Constructions with flexible tongues or flexible fishplates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge. Die Erfindung betrifft eine Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Zunge an ihrem Wurzelende unten einen Ansatz mit Öse zur festen Befestigung des Wurzelendes der Zunge besitzt, dies Ende genau in eine Lagerstelle paßt, die in Lauf- und Zwangschiene, bei größeren Ausweichungen zwischen Zwangschiene und Füllblock, angebracht ist, derart, daß das Zungenende sowohl in seiner Längs- wie in seiner Querrichtung eingeschlossen ist, während das Ende zentrisch nach unten auf seinen Platz gezogen wird, wobei sowohl Lauf- als Zwangschiene als Widerlager dienen.
  • Ferner kommt es bei der Erfindung auf die besondere Ausbildung einzelner Merkmale an. Durch die neue Konstruktion ist eine federnde Zungenweiche geschaffen, die besser als die bis jetzt bekannten Weichen allen Anforderungen genügt. Diese Anforderungen sind in erster Linie, daß die Zungenverbindung vollkommen fest ist und sich w ecler durch Fahren in der einen noch durch Fahren in der anderen Richtung löst, und in zweiter Linie, daß die Zunge ohne große Mühe und Schwierigkeit, wenn nötig zwischen den Fahrzeiten zweier Züge, ausgewechselt werden kann.
  • Diesen Anforderungen wird durch die bisher bekannt gewordenen Weichen mit in ihrem Wurzelende festgelagerter Zunge entweder in dem einen oder in dem anderen Punkte nicht genügt.
  • Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wieder.
  • Abb. I zeigt einen Querschnitt der Wurzelbefestigung nach Linie III-III in Abb. 2. Abb. z zeigt eine Obenansicht der Zungenbefestigung und Abb. 3 eine Seitenansicht des Wurzelendes der Zunge.
  • i ist die Laufschiene, 2 die federnde Zunge und 3 die Zwangschiene. Die Zunge ist an ihrem Wurzelende an beiden Seiten ausgekragt (q., 5) und dort T-förmig im Querschnitt. Der Zungensteg ist mit 6 bezeichnet. Bei dem Anbringen wird die Zunge mit ihrem Wurzelende von oben eingelassen, und zwar in einen bearbeiteten Raum, der zwischen Laufschiene i und Zwangschiene 2 ausgespart ist. Um bei 7 einen absolut steifen Stoß zu erhalten, muß die Zunge in der Richtung des Pfeiles 8 gegen die normale Anschlußschiene geklemmt gehalten werden. Ferner muß die Zunge in senkrechter Richtung, wie durch Pfeil 9 angedeutet, derart stark angedrückt werden, daß dieser Druck mindestens gleich groß, womöglich größer ist als der Raddruck des schwerst beladenen Wagens, welcher über die Weiche fahren kann.
  • Um dies zu erreichen, ist die Kante io des verbreiterten Wurzelendes in der Zwang schiene 3 und die Kante i i in der Laufschiene i eingelassen.
  • Diese Befestigung wird sehr genau bearbeitet, und zwar bei io und ii mit einer Abschrägung von zweckmäßig i zu 5, abhängig von der Länge des Wurzelendes.
  • Wenn nun die Zunge in eine Weiche eingelegt und angedrückt wird, dann entsteht außer einem Druck in der Richtung des Pfeiles 9 ein Druck in der Richtung des Pfeiles 8, d. h. die Zunge wird von den schrägen Kanten bei io und i i in der Pfeilrichtung 8 gegen die anschließende Schiene gedrückt.
  • Ferner wird dann ein stählerner Keil 12 durch die Öffnung 13 geführt und dieser, nachdem er genügend eingetrieben ist, mit Hilfe einer Mutter und mit Federringen befestigt, wodurch die Zunge sowohl in der Richtung 9 wie in der Richtung 8 steif angedrückt ist.
  • Das breite Wurzelende ruht mit Armen q., 5 des T auf zuvor angebrachten Füllstücken 1q., durch welche der Keil mit Spielraum hindurchgeht.
  • Es ist notwendig, daß der Flächendruck pro Quadratzentimeter bei 15 stets so klein bleibt, daß er bei Maximalbelastung und z. B. zehnfacher Sicherheit unter der zulässigen Grenze bleibt.
  • Die weitere Befestigung geschieht durch einzelne gegossene stählerne Füllblöcke 16 und Klemmbolzen 17. Es ist ersichtlich, daß die große Tragfläche bei 15, die schrägen mit großer Sorgfalt bearbeiteten Einsetzkanten bei io und ii, der stählerne Keil, welcher durch die ganze Konstruktion hindurchgeht, trotz großer Einfachheit eine auch unter schweren Bedingungen in Ordnung bleibende, aber schnell auswechselbare Zungenbefestigung liefern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge an ihrem Wurzelende unten einen Ansatz mit Öse zur festen Befestigung des Wurzelendes der Zunge besitzt, dies Ende genau in eine Lagerstelle paßt, die in Lauf- und Zwangschiene, bei größeren Ausweichungen zwischen Zwangschiene und Füllblock, angebracht ist, derart, daß das Zungenende sowohl in seiner Längs- wie in seiner Querrichtung eingeschlossen ist, während das Ende zentrisch nach unten auf seinen Platz gezogen wird, wobei sowohl Laufals Zwangschiene als Widerlager dienen.
  2. 2. Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wurzelende der Zunge durch einen Keil, ,der durch Laufschiene, Zwangschiene und Zungenansatz hindurchtritt, zentrisch nach unten auf seinen Platz gedrückt wird.
  3. 3. Weiche mit federnder Weichenzunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle in der Zwangschiene, eventuell auch diejenige in der Laufschiene, eine Kante besitzt, die von oben nach unten in der Richtung der Anschlußschiene hin abfällt; und welche die Zunge, wenn sie angezogen wird, nach der anschließenden Schiene hindrückt. ¢. Weiche und federnde Weichenzunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wurzelende der Zunge im Querschnitt T-förmig gestaltet ist, der senkrechte Steg des T zwischen zwei oder mehr unter sich unabhängigen Füllblöcken angeordnet ist und die Arme des T als große Tragflächen auf diesen Blöcken aufruhen.
DEN25874D 1926-03-13 1926-05-08 Weiche mit in ihrem Wurzelende festgelagerter federnder Zunge Expired DE453514C (de)

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DE (1) DE453514C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948513C (de) * 1952-11-27 1956-09-06 Kloeckner Georgsmarienwerke Ag Wanderschutz fuer auswechselbare Federzungen fuer Rillenschienenweichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE948513C (de) * 1952-11-27 1956-09-06 Kloeckner Georgsmarienwerke Ag Wanderschutz fuer auswechselbare Federzungen fuer Rillenschienenweichen

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