DE471041C - Vorrichtung an der Galonmaschine zur Bemusterung von Fransenkappen ohne Verwendung von Jacquardketten und Musterraedern - Google Patents

Vorrichtung an der Galonmaschine zur Bemusterung von Fransenkappen ohne Verwendung von Jacquardketten und Musterraedern

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DE471041C
DE471041C DER74570D DER0074570D DE471041C DE 471041 C DE471041 C DE 471041C DE R74570 D DER74570 D DE R74570D DE R0074570 D DER0074570 D DE R0074570D DE 471041 C DE471041 C DE 471041C
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Germany
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rod
threaded spindle
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caps
galon
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DER74570D
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FRIEDRICH REUTHER FA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B33/00Crocheting tools or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung an der Galonmaschine zur Bemusterung von Fransenkappen ohne Verwendung von Jacquardketten und b'Iusterrädern Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an der Galonmaschine, welche es ermöglicht, Kappenfransen der verschiedensten Form mit großer Gleichmäßigkeit in der Kappenlinie mit einfachen Mitteln herzustellen.
  • Die Herstellung von Kappenfransen auf der Galonmaschine war, besonders wenn es sich um Kappen mit vielen Stengeln handelte, bisher sehr mühsam: Besondere Übelstände bestanden darin, daß die Jacquardketten und Musterräder, selbst bei Verwendung von Sparvorrichtungen bei in der Länge symmetrischen Mustern zu ganz flachen und langen Kappen, sehr umfangreich wurden, und daß die Anwendung vieler Jacquardkettenglieder den Gang der Maschine sehr erschwerte. Auch der Versuch, den Krallerstab auf einer schiefen Ebene oder in einem Schlitz zu führen, mißlang, weil sich damit .ein ruckweises Arbeiten und infolgedessen eine unsaubere Kappenlinie ergab.
  • Die vorstehend erwähnten Mängel werden durch die Erfindung behoben. Diese besteht im wesentlichen darin, daß vor der und parallel zur Nadelbarre eine Gewindespindel angeordnet ist, durch deren Drehung unter Zwischenschaltung einer Spindelmutter der die Fransenlänge bestimmende Teil - Kraller bzw. Schere - der Fransenlänge entsprechend verschoben wird. Um eine scharfe Linienführung an den Umkehrstellen zu erzielen, erfolgt der Antrieb der Gewindespindel durch ein schnell umschaltendes, von der Spindelmutter gesteuertes Wechselgetriebe. Die Form der Kappen, ob lang oder kurz, wird durch die Größe des Hubes der Spindelmutter bestimmt, zu welchem Zweck der Antrieb des Wechselgetriebes von einer gleichmäßig umlaufenden Schaltscheibe mit veränderlicher Schaltstiftezahl abgeleitet wird.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung mit den Abb. i bis 6 an einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht. Abb. i zeigt die Vorrichtung bei der Herstellung von Schneidfransen auf der Galonmaschine, und zwar in Vorderansicht; Abb. a stellt die Draufsicht; Abb. 3 die Seitenansicht und Abb. q., schematisch gezeichnet, die Wirkungsweise der Schneidvorrichtung als Schnitt A-B durch Abb. i dar. In der Abb. 5- zeigt sich ein langes und flaches, in der Abb. 6 ein kurzes und steiles Kappenmuster in der Richtung, wie es die Maschine arbeitet.- Mit den Pfeilen sind einige augenblickliche Bewegungsrichtungen angedeutet.
  • Vor der und parallel zur Nadelbarre a liegt eine Gewindespindel b, deren Länge durch die größte Breite der Fransen bestimmt ist. Die Mutter c ist mit dem oberen. Krallerstab e verbunden, auf dem vor jeder Arbeitsstelle der Maschine ein Kraller oder ein Schenkel der zum Zerschneiden der Fransenstengel dienenden Schere d festgemacht ist. Die Anordnung von hrallern zur Herstellung von Drillier- und urgeschnittenen Fransen ist nicht gezeichnet, weil sich damit nichts Neues bietet. Dafür ist aber die Anordnung der Schere d . zur - Herstellung von Schneidfransen mit Kappen dargestellt. Der andere Schenkel der Schere sitzt lose auf einem Hilfsstab f, der vom unteren Krallerstab g so - ausgeschwenkt wird, daß die Schere d, xie in Abb. 4 ersichtlich gemacht ist, in der Pfeilrichtung zum Schnitt kommt. Parallel zur Gewindespindel b befindet sich ein Stab h, der vier Anschläge trägt. Davon werden zwei, i, von der Mutter c bei deren Annäherung an das Hubende hin und her geschoben, während die zwei andern i ein Kegelräderpaar h abwechselnd in Eingriff mit einem Antriebskegelrad L bringen, wobei sich das Räderpaar k in an sich bekannter Weise auf der Antriebsseite der Gewindespindel b, auf einer gemeinsamen Büchse m federk eilgeführt, verschiebt. In-den Endstellungen werden die Kegelräder k durch eine Kastenfeder u gesichert, die in Rillen o der zu diesem Zweck verlängerten Büchse m faßt. Der Stab h zwingt bei seiner Verschiebung eine auf ihm einstellbar befestigte Nase p, einen Schnepper g gegen die Wirkung einer Feder langsam niederzudrücken, bis Spitze gegen. Spitze steht. Von da ab verschiebt aber der Schnepper g den Stab h, indem er auf der andern Seite der Nase p unter Wirkung der Feder in die Höhe schnellt. Bis zur Begegnung der beiden Spitzen waren die Anschlaghebel i' für das Kegelräderpaar k in langsamer Bewegung, ohne schon gegen die Räder h zur Anlage zu kommen. Bei dem Übereinanderweggleiten der Spitzen legen sie sich jedoch gegen die Räder und bewirken die plötzliche Umstellung des Kegelräderpaares ohne jeden Verzug, indem der kräftigere Schnepper g die Sicherung der Federnase it in den Rillen o überwindet und dann auf einige Zeit die Hauptsicherung übernimmt. Das Kegelrad L wird von einem Stirnrad s angetrieben, das sich nur wenig dreht. Auf der Antriebswelle t der Maschine sitzt eine Musterscheibe r mit einer großen Anzahl Löcher v am Rande für die Aufnahme einer beliebigen Anzahl gerader, parallel zur Antriebswelle t gerichteter Bemusberungsstifte u. Ist z. B. nur ein solcher Stift u eingesetzt, so greift er bei einer Umdrehung der Kurbel u, fingerartig in das Stirnrad s und bringt dieses um einen Zahn vorwärts. Mehrere Einsatzstifte u ergeben eine entsprechend größere Drehung des Rades s. Dementsprechend wird die Gewindespindel mehr oder weniger gedreht und erfährt dadurch die Mutterc und die mit ihr verbundene Krallerstange eine größere oder kleinere Längsverschiebung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an der Galonmaschine zur Bemusterung von Fransenkappen ohne Verwendung von jacquardketten und Musterrädern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Drillier- oder nicht geschnittenen Fransen die Verschiebung des Krallers unter Einschaltung einer Gewindespindelmutter (c) durch eine vor der -und parallel zur Nadelbarre (aj angeordnete Gewindespindel (b) erfolgt, die von einer auf der Antriebswelle (t) sitzenden Schaltscheibe (v) eine absatzweise Bewegung erhält, wobei die Drehrichtung der Spindel und demzufolge die Bewegungsrichtung des Krallers durch ein zwischen ein von der Schaltscheibe (Y) angetriebenes Schaltrad (s) und die Gewindespindel (b) eingeschaltetes Kegelradwechselgetriebe (k, l) am Ende des Hubes der Schneidvorrichtung umgestellt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Hubes des Krallers durch Änderung der Zahl der in die Schaltscheibe eingesetzten Einsatzstifte (u) erfolgt, wodurch die Größe der Drehung des Schaltrades (s) und somit der Gewindespindel (b) verändert wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindelrhutter (c) jeweils vor dem Hubende gegen einen von zwei an einer verschiebbaren Verstellstange (h) festen Anschlägen (i) zur Anlage kommt und den Stab (h) langsam so lange verschiebt, bis die Spitze einer an der Stange (h) festen Nase (p) über die Spitze eines entgegen der Wirkung einer kräftigen Feder niedergedrückten Schneppers (g) hinweggleitet, worauf die Stange unter Wirkung des nach oben schnellenden Schneppers schnell bis zum Ende ihres Hubes weiterverschoben wird und hierbei mittels der Mitnehmerstifte `(i) die Räder der Wechselkupplung plötzlich umschaltet, wobei die Endstellungen der Wechselräder durch in Nuten ihrer Naben eingreifende Kastenfedern (n) gesichert werden. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von. Schneidfransen statt des Krallers eine Schere (d) mit dem einen Schenkel auf dem oberen Krallerstab (e) festgemacht ist, während der andere Scherenschenkel lose seitlich gleitend auf einem Hilfsstab (f) sitzt, und daß der Hilfsstab (f) zur Ausführung des Scherenschnittes von dem unteren Krallerstab (g) ausgeschwenkt wird.
DER74570D 1928-05-11 1928-05-11 Vorrichtung an der Galonmaschine zur Bemusterung von Fransenkappen ohne Verwendung von Jacquardketten und Musterraedern Expired DE471041C (de)

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DE (1) DE471041C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4034579A (en) * 1974-09-13 1977-07-12 Etablissements Giraudon S.A. Continuous production of fringed textile articles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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