DE4698A - Röhrendampfkessel - Google Patents

Röhrendampfkessel

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DE4698A
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Original Assignee
M. JAHR in Gera

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Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 13.
MORITZ JAHR in GERA. Röhrendampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1878 ab.
Der auf beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 bis 5 dargestellte Dampfkessel besteht aus Fieldschen Röhren a, die in ein System gufseiserner Röhren b eingesetzt sind. Letztere haben einen hinreichend grofsen Wasser- und Dampfraum; sie sind durch Dampf- und Wasserquerröhren c d unter einander verbunden. Die Field'sehen Röhren sind mit Economiser versehen, um den sich ansetzenden Rufs zu entfernen.
An beiden Seiten der Einmauerung sind Blechkasten e angebracht; diese dienen zum Absetzen des Schlammes und Vorwärmen des Speisewassers. Damit der Schlamm sich gut absetzt', sind in e Circulationswände/angebracht, welche abwechselnd in einer bestimmten Höhe vom Boden und unter der Decke Durchgangsöffnungen g tind h für das Wasser haben. Um den an den Wänden sich ansetzenden Kesselstein leicht entfernen zu können, sind die verticalen Wände / zum Herausnehmen eingerichtet.
Die mit den Kästen e in Berührung stehenden Kesselwände sind dünn gewählt, um genügende Wärme zur Erwärmung des in den Kästen sich, reinigenden Wassers durchlassen zu können. Das gereinigte und vorgewärmte Speisewasser wird bei i, Fig. 4, in das Röhrensystem eingepumpt und gelangt von hier durch die Röhren k / m und η in den Wasserraum. Die Röhren 0 p q, welche zum Theil direct mit dem Feuerraum in Verbindung stehen, infolge dessen sich in denselben Dampf auch während des Speisens entwickelt, stellen eine Verbindung mit dem Dampfraum her, um dadurch das etwaige Schlagen zu verhindern. An den Enden der Speiseröhren sind Ventile angebracht, um während des Betriebes zeitweilig Schlamm entfernen zu können. Nach Entfernen der Kniee r können die Speiseröhren bequem gereinigt werden. Die gufseisernen Röhren haben an den Enden leicht abzunehmende Deckel s, um dieselben gut nachsehen und reinigen zu können.
Die Field'sehen Röhren sind mit einem Konus t, Fig. S, eingesetzt und werden, wenn nöthig, mit einer Hakenschraube, die in den Schlitz ν eingehakt wird, nach oben herausgeschraubt. Die nicht direct über dem Feuerraum befindlichen Field'sehen Röhren haben unten Metallschrauben w. Es können dann diese, wenn nöthig, herausgeschraubt, die Deckel χ oben abgenommen und die Röhren nachgesehen und gereinigt werden.
Der in Fig. 6 und 7 dargestellte Dampfkessel unterscheidet sich dadurch in seiner Zusammenstellung von dem vorstehend beschriebenen, Fig. ι bis 5, dafs hier die gufseisernen Röhrensysteme b der Quere nach angebracht sind. Diese Anordnung kommt zur Anwendung, wenn räumliche Verhältnisse die Anbringung des langen Systems nicht gestatten, wenn z. B. die Röhrensysteme b für das Reinigen unzugänglich, würden oder wenn der Transport unbequem würde u. dergl.
Der Vortheil dieses Systems soll sein:
1. Grofse Heizfläche in kleinem Raum.
2. Möglichst vollständige Ausnutzung der Wärme ohne Ansetzen von Rufs.
3. Der Umstand, dafs die einzelnen Röhren und Röhrensysteme vorräthig gehalten und damit beliebig grofse Dampferzeuger zusammengesetzt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Field'sehe Röhren in Röhrensysteme gehängt und combinirt mit Rufsabschabern, Schlammabsetzkästen und Vorwärmern mit herausnehmbaren, hängenden Circulationswänden, wie gezeichnet und beschrieben.

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