DE29874C - Dampfkessel mit unten durch Kasten verbundenen FlELD'schen Röhren - Google Patents

Dampfkessel mit unten durch Kasten verbundenen FlELD'schen Röhren

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DE29874C
DE29874C DENDAT29874D DE29874DA DE29874C DE 29874 C DE29874 C DE 29874C DE NDAT29874 D DENDAT29874 D DE NDAT29874D DE 29874D A DE29874D A DE 29874DA DE 29874 C DE29874 C DE 29874C
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DENDAT29874D
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ST. LENTNER in Breslau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B23/00Water-tube boilers built-up from sets of spaced double-walled water tubes of return type in unilateral abutting connection with a boiler drum or with a header box, i.e. built-up from Field water tubes comprising an inner tube arranged within an outer unilaterally-closed tube

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Fig. ι stellt den Längsschnitt, Fig. 2 den Grundrifs, Fig. 3 den Querschnitt des neuen Dampfkessels dar. Derselbe besteht aus einem horizontalen, cylindrischen Kessel mit vertical daran hängenden Wasserröhren nach Fiel d 'schem Princip, deren untere offene Enden vom Feuer nicht berührt werden. ■ In den Boden des gewöhnlichen cylindrischen Dampfkessels a, der auch als Dampfsammler dient, sind zwölf Röhrenreihen b von je vier Stück offenen Wasserröhren h eingehängt, welche etwa zwei Drittel der ganzen Kessellänge einnehmen. Am unteren Ende münden die vier Röhren h jedes Röhrensystems b in einen gufseisernen Kasten c, Fig. ι bis 4. Sämmtliche Kasten sind unter einander wieder durch die Verschraubungen d an ihren beiden seitlichen Enden zu «inem grofsen Rohrsystem verbunden.
Die 48 vertical hängenden Wässerröhren gehen durch drei gufseiserne Platten efg, welche die Scheidewände der drei unteren Feuerzüge bilden. In die Wasserröhren h, welche 93 mm lichten Durchmesser und 4,5 mm Wandstärke haben, werden engere, auf beiden Seiten offene Röhren ti .. . von 73 mm lichtem Durchmesser und 1,5 mm Wandstärke frei eingehängt; sie reichen bis zur Unterkante der unteren Scheidewand g. Durch die unteren Oeffnungen der gufseisernen Kasten kann, nachdem die eisernen Verschraubungen k entfernt sind, jedes schadhafte Rohr einzeln leicht ausgewechselt werden, ohne eine weitere Demontirung des Kessels vornehmen zu müssen. Auf diesem Wege wird auch die Entfernung des sich etwa ansammelnden Schlammes erfolgen können; auch kann, wenn der Kessel wasserleer ist, jedes einzelne Rohr h und i beleuchtet und untersucht werden.
Die äufseren Wasserröhren h haben bei 93 mm lichtem Durchmesser einen lichten Querschnitt von 68 qcm, die inneren Röhren i bei einem äufseren Durchmesser von 7 6 mm einen vollen Querschnitt von 46 qcm, mithin bleibt ein ringförmiger Querschnitt von 22 qcm. Die inneren Röhren i haben bei 73 mm lichtem Durchmesser einen lichten Querschnitt von 52 qcm. Der ringförmige Querschnitt verhält sich sonach zum inneren lichten Querschnitt nahezu wie .1:2. Es soll dies das günstigste Verhältnifs für die schnellste Dampfentwickelung in den Röhren h und für die kräftigste Wassercirculation in den Röhren i sein.
Bei den Field'schen Röhren, die unten geschlossen sind, infolge dessen von unten aus nie gereinigt werden können, und in welchen namentlich in den Fällen, wo jeden Abend der Kesselbetrieb unterbrochen wird, sich der Schlamm unten ablagert, brennt der Schlamm unten leicht so fest, dafs dadurch, weil Wasser nicht mehr an diese Stellen kommen kann, das Rohr hier zerstört und unbrauchbar wird. Um diesem Uebelstande sicher abzuhelfen, hat· der Erfinder unten offene Röhren h angewendet, deren Enden noch ca. 200 mm unter die feuerberührte Fläche der Platte g hinunterreichen. Wenn sich also auch in den Röhren Schlamm ausscheidet, so fällt er in die Kasten c und kann, da dieselben mit den Röhrenenden aufser-
halb des Feuers liegen, nicht festbrennen, sondern, wie schon oben erwähnt, leicht entfernt werden. Die Einsteckröhren i können ebenso leicht gereinigt werden.
Das auf dem Rost m entzündete Feuer bestreicht, nachdem es die Feuerbrücke ο passirt, die verticalen Wasserrohren h in drei verschiedenen Höhen, wie die Richtungen der Pfeile in Fig. ι zeigen; die Verbrennungsgase umspulen dann zuletzt den cylindrischen Kessel noch von drei Seiten und gehen schliefslich durch den Fuchs in den Schornstein.
Da in dem cylindrischen Kessel α das Wasser nur etwa die Hälfte des Raumes einnimmt und der grofse Dampfraum desselben auch noch von den Verbrennungsgasen umspült wird, so soll der Dampf vollkommen getrocknet bezw. überhitzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampfkessel, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung eines horizontalen, cylindrischen Kessels a, der vertical daran hängenden Wasserrohren h und i nach Fieldschem Princip, deren untere offene Enden vom Feuer nicht berührt werden und durch die abnehmbaren Kasten c, welche zugleich ein Auswechseln und Reinigen der Röhren gestatten, geschlossen werden, durch die Anordnung der Scheidewände efg, welche bewirken, dafs die Röhren h dreimal hinter einander vom Feuer senkrecht getroffen werden, sowie dadurch, dafs die abziehenden Verbrennungsgase noch im Cylinderkessel α ein Trocknen event. Ueberhitzen des Dampfes bewirken, in der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Anordnung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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