DE468357C - Verfahren zur Gaserzeugung, insbesondere fuer die Motoren von Kraftwagen - Google Patents

Verfahren zur Gaserzeugung, insbesondere fuer die Motoren von Kraftwagen

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DE468357C
DE468357C DEH112926D DEH0112926D DE468357C DE 468357 C DE468357 C DE 468357C DE H112926 D DEH112926 D DE H112926D DE H0112926 D DEH0112926 D DE H0112926D DE 468357 C DE468357 C DE 468357C
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EDMOND HUBERT
PAUL HEUMEZ
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EDMOND HUBERT
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gaserzeugung, insbesondere für die Motoren von Kraftwagen Die Gaserzeuger müssen, insbesondere wenn sie die Motoren von Kraftwagen speisen, je nach den Schwankungen der von dem Motor geforderten Leistung erheblichen und schnellen Änderungen in der Verausgabung des Gases gewachsen sein.
  • Bei den gebräuchlichen Gaserzeugern ist die Verbrennungsfläche und das Volumen der Reduktionszone hinsichtlich einer bestimmten Gasmenge ein für allemal festgelegt.
  • Es ergibt sich hieraus, daß bei schwacher Gasverausgabung die Verbrennungstemperaturen abnehmen, und daß die Gaserzeugung nicht mehr gesichert ist, wenn man eine längere Fahrt mit verringerter Gangart ausführt. Der Gaserzeuger ist dann nicht mehr in der Lage, sofort wieder seine Tätigkeit aufzunehmen, wenn die von ihm angeforderte Gaslieferung schnell zu wachsen beginnt. Hieraus ergibt sich dann weiter, daß das Wiederinbetriebsetzen des Motors nicht so unabhängig erfolgen kann wie beispielsweise mit einem flüssigen Brennstoff. Wenn man umgekehrt nach einer Fahrtperiode mit erhöhter Gangart zu einer gemäßigteren Gangart übergeht, bedingt dies für das Gas eine augenblickliche Anreicherung, welche den Gang des Motors ungünstig beeinflußt.
  • Gemäß der Erfindung soll den genannten Mängeln dadurch abgeholfen werden, daß man die Luft in Form einer pyramidenförmigen oder kegelförmigen Schicht, je nach der Verwendung eines Gaserzeugerbehälters von quadratischem oder kreisförmigem Querschnitt, in den Gaserzeuger einführt und die Lage dieser Schichten ändert.
  • Bildet die betreffende Luftschicht beispielsweise einen Kegel, welcher an der Spitze einen Winkel von 6o° - besitzt, und ist die Länge einer Erzeugenden gleich D, gleich dem Durchmesser des Behälters, und H die Höhe des Kegels, so ist die Seitenfläche des Kegels, welche die Verbrennungszone bildet: während ein Gaserzeuger von gleichem Durchmesser bei Eintritt der Luft im ganzen Querschnitt eine Verbrennungsfläche hat, also nur die Hälfte. Das Volumen der durch die Kegelfläche begrenzten Reduktionszone ist ist also ein Drittel des Volumens der zylindrischen Reduktionszone von gleicher Höhe D und gleicher Höhe H.
  • Wenn man Vorkehrungen trifft, um beispielsweise den öffnungswinkel der kegelförmigen Luftschicht zu verändern, so wird es möglich, die Werte der genannten Fläche und des genannten Volumens schnell der von dem Gaserzeuger in einem gegebenen Augenblick angeforderten Gasmenge anzupassen.
  • Das öffnen der verschiedenen Luftkanäle zur Herstellung einer kegelförmigen Luftschicht kann durch das Pedal des Beschleunigers oder auch selbsttätig als Folge der Druckänderung im Gaserzeuger gesteuert werden, wobei dieses Öffnen aber unabhängig hiervon noch durch den Fahrer beeinflußt werden kann, der auf diese Weise seinen Gaserzeuger einer Bedarfsänderung anpassen kann entweder für eine Erhöhung, wenn er weiß, daß er in Kürze eine Steigung erklimmen muß, oder für eine Verringerung, wenn er am Ende einer Steigung oder einer Bahn, welche viel Kraft verbraucht hat, anlangt.
  • Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar ist Abb. i ein- schematischer Schnitt durch eine Ausführungsform mit umgekehrter Verbrennung und zentralem Luftzuführtingsrohr, Abb. 4 ein Schnitt durch einen Gaserzeuger von gleicher Art.
  • Abb. z und 3 zeigen in vergrößertem Maßstabe einen Einzelteil dieses Vergasers.
  • Abb. 5 ist ein anderer schematischer Schnitt einer zweiten Ausführungsform des Gaserzeugers.
  • Abb. 6 zeigt einen Einzelteil dieser Ausführungsform.
  • Abb. 7 und 8 sind in vergrößertem Maßstabe Querschnitte nach Linie A-A der Abb. 5. Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i ist das Rohr i in der Achse des Behälters ja des Gaserzeugers in einer gewissen Höhe oberhalb des Rostes z angeordnet. Dieses Rohr besitzt. bei. dem gewährten Ausführungsbeispiel rei onzentrische Lufteinlassungsöffnungen. Die Öffnungen einer jeden Reihe konvergieren zu einem bestimmten Punkte der Achse hin, so daß die aus diesen öffnungen austretenden Luftstrahlen kegelförmige, koaxiale Schichten bilden.
  • Die der Achse des Rohres zunächstge-Iegenen Öffnungen ergeben eine Verbrennungsfläche und ein Reduktionszonenvolumen, die der langsamen Fahrt entsprechen. Was die anderen Öffnungen anbelangt, so wächst die Verbrennungsfläche in dem Maße, als die Reihe der Öffnungen sich von der Achse entfernt; das Volumen der Reduktionszone wächst entsprechend schneller.
  • Der gewählte Winkel kann von i8o° bis o° variieren, d. h. von der gewöhnlichen Verbrennungsebene bis zur zentralen und einzigen Luftdüse.
  • Die Winkel ergeben folgende Verhältnisse: Winkel von iSo°: Minimale Verbrennungsfläche und maximales Reduktionsvolumen; von i8o° bis 6o°: Erhöhung der Verbrennungsfläche und Verringerung des Reduktionsvolumens; von 6o° bis o° : Verringerung der Verbrennungszone und der Reduktionszone.
  • Diese Änderungsskalen sind. von Wichtigkeit und können-ebensogut je nach der Natur des Brennstoffes als nach der Gangart, welche von dem Gaserzeuger angefordert wird, angewendet werden. , Um je nach Bedarf die eine oder andere der Serien von Öffnungen des Rohres in Betrieb setzen zu können, kann man dieses Rohr anordnen, wie aus Abb. z bis .4 hervorgeht. Das Rohr besitzt alsdann einen Windkasten 3, der durch ein quer zum Behälter des Gaserzeugers angeordnetes und dem Behälter vollständig durchdringendes Rohr ,4 mit Luft gespeist wird. Der Kasten 3 besitzt eine obere Kammer 3a, wo die Luft zutritt, und drei konzentrische untere Kammern 3b, 30 und 3d, in deren Boden je eine Reihe von Öffnungen mündet, die einen immer größeren Umfang aufweisen, wenn man von der Mitte des Rohres zu seinem Umfang hingeht.
  • Die beiden - äußersten Kammern 3b und 3e sind von der Kammer 3a durch eine horizontale Zwischenwand getrennt, die mit Öffnungen versehen ist. Die zentrale Kammer 3" geht über diese Zwischenwand hinaus und ist mit ihrem nach oben vorstehenden Teil mit seitlichen Öffnungen versehen. Auf diese nach oben vorstehenden Teile ist eine Muffe 5a aufgeschraubt, die einen Flansch 5 besitzt, der sich auf die obere Zwischenwand der Kammern 3b und 3e auflegt. Die Muffe 5a und der Flansch 5 sind mit Öffnungen versehen, die so angeordnet sind, daß sie bei Drehung die Kammern 3a, 3e und 3b mit der oberen Kammer 3a in Verbindung setzen.
  • Der Antrieb des durch die Muffe 511 und ihren Flansch 5 gebildeten Verteilers erfolgt unter Vermittlung einer Stange 6, die in einer Führung eines Armes des Rohres 4 sich verschiebt und sich nach außen erstreckt. Diese Stange 6 ist durch eine Pleuelstange 7 mit einer Öse 5b der Muffe 511 verbunden. Eine Feder 8, die an einer anderen Öse der Muffe 5a befestigt ist, sucht den Verteiler beständig in seine Stellung für langsame Vergasung zurückzubringen, für welche die Luft dem Gaserzeuger nur durch die. Öffnungen der zentralen Kammer 3d des Rohres zugeführt wird.
  • Das erzeugte Gas tritt durch den Rost hindurch, gelangt zum Aschenfall 9 und verläßt den Gaserzeuger durch io.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb: 5 bis 8 wird das Rohr von einer Ringkammer i i gebildet, welche die Kehle des Behälters des Gaserzeugers zwischen der Verbrennungskammer 12 und der Reduktionskammer 13 umgibt. Auch dieses Rohr besitzt drei Reihen von Öffnungen. Die Öffnungen 14 erzeugen waagerechte Luftstrahlen. Beiden Öffnungen 15 bilden die Luftstrahlen mit der Senkrechten einen Winkel von 45°, während bei den Öffnungen 16 die Luftstrahlen mit der Senkrechten einen Winkel von 6o° bilden.
  • Ändert man die Reihe von Öffnungen, durch «-elche (lie Luft eingeführt wird, so ändert man auch das Voltunen der Reduktionszone, und zwar schneller, als es bei der oben beschriebenen Anordnung mit Bezug auf dit Verbrennungsfläche geschieht.
  • Andererseits kann man, anstatt den Ko(ivergierungspunkt der Luftstrahlen nach oben zu verschieben, d. h. zum Innern der Verbr, ennttngskariirner, die Öffnungen des Rohres so anordnen, daß man den Konvergierungspunht der Luftstrahlen unter die Ehene der waagerechten Öffnungen 14. verlegt. Anstatt (las Volumen der Reduktionszone zu erhöhen, indem man von der Verwendung der Offntingen i-. zur Verwendung der Öffnungen it) übergeht, verringert man im Gegenteil dieses Volumen, was bei gewissen Brennstoffen, die wenig flüchtige Stoffe besitzen, vorteilhaft sein kann.
  • Die Inbetriebsetzung der verschiedenen Reihen des Rohres i i wird durch einen Verteiler geregelt, der die Gestalt eine: drehbaren Ringes 17 besitzt, welcher mit Offnungen versehen ist und sich der Fläche des Rohre: anpaßt, wo die Öffnungen münden. Abb. 6 veranschaulicht diese Wandung in eine Ebene abgewickelt und läßt die Anordnung der Öffnungen 14., 15 und 16 erkennen.
  • Der Ring 17 besteht aus einer Anzahl gleicher Teile 17a (Abb. 7 und 8), zwischen welchen ein Zwischenraum gelassen wird, dur hinreicht, um den Wirkungen der Ausdehnung Rechnung zu tragen. Diese Teile 17" sind untereinander durch elastische Befestigungsmittel verbunden. In Abb.7 bestehen dieselben aus unterbrochenen Ringen 18, und in Abb. 8 wird dieselbe Rolle von Spiralfedern i9 gespielt, welche die gesamten Teile 17a umgeben. jeder Teil 17a ist mit Öffnungen 1; b versehen.
  • Der Ring 17 kann von außen her eine Drehung erhalten, so= daß seine Öffnungen 17b, die zunächst nur die waagerechten Öffnungen 1d., welche der langsamen Fahrt entsprechen, freigeben (Stellung a in Abb.6). schließlich die Öffnungen 16 freigeben, welche der Höchstverausgabung des Gaserzeuger entsprechen (Stellung b in Abb. 6).
  • Zwischen diesen beiden äußersten Stellungen haben die Öffnungen 17b die Öffliuligen 15 für Mittelfahrt freigegeben (Stellung c in Abb.6). Die Anordnung der Öffnungen 14, 15, 16 ist eine solche, daß die eine dieser Reihe sich zu öffnen beginnt, sobald die benachbarte Reihe sich zu schließen anfängt (Stellungen d und c in Abb. 6). Infolge dieses Umstandes kann keine Unterbrechung in der Luftzufuhr während der Bewegung des Verteilers 17 stattfinden.
  • Der Verteiler kann wie die Muffe 5a lnit Flansch 5 in der ersten Ausführungsform entweder durch das Beschleunigerpedal betätigt werden, wenn der Gaserzeuger auf cinem Fahrzeug angebracht ist, oder selbstt', tig durch eine Vorrichtung, welche die Änderung des Druckes im Innern des Gaserzeugers infolge der Änderung der Gangart des Motors ausnutzt. Man kann beispielsweise den Verteiler durch einen Kolben oder eine Membran betätigen, deren eine Fläche dem im Gaserzeuger herrschenden Druck unterworfen ist. In allen Fällen dieser Zwangläut`igkeit ist es außerdem notwendig, daß der Verteiler durch den Wagenführer gesteuert werden kann, damit er sich einem Wechsel in .ler Gangart anpassen kann.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gaserzeugung, insbesondere für die Motoren von Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft in Form von kegel- oder pyramidenförmigen Schichten in den Brennstoff eingeführt wird und Vorkehrungen getroffen sind, um die Oberfläche der Luftschichten in ihrer Lage verändern zu können zum Zwecke, eine Änderung des Volumens der Reduktionszone und der Größe der Verbrennungsoberfläche herbeiführen zu können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- Luft beliebig durch eine oder mehrere Reihen von Öffnungen in parallelen, kegelförmigen Schichten, deren Spitzen in verschiedenen Höhen liegen, eingeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Luft durch eine odermehrere Reihen von Öffnungen in kegelförmigen Schichten eingeführt wird, die ein und dieselbe Spitze haben, aber unter verschiedenen Öffnungswinkeln verlaufen. d.
  4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Spitze und Offnungswinkel der kegelförmigen Luftschichten sich gleichzeitig ändern, wenn man von einer Reihe von Öffnungen zu einer andern übergeht.
  5. 5. Gaserzeuger zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittleres Rohr (i) vorgesehen ist, welches eine Windkammer (3) besitzt mit einer oberen Kammer (3a) und mehreren Ringkammern (3b, 3e, 3d), welche durch Luftauslaßöffnungen mittels eines verstellbaren Verteilers mit der Windkammer (3a) in Verbindung gesetzt werden können.
  6. 6. Gaserzeuger zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiges Rohr (i i) zur Verwendung kommt, «-elches eine Auskehlung des Behälters des Gaserzeugers umgibt und mit mehreren Reihen von Öffnungen versehen ist, die nach verschiedenen Punkten hin konvergieren, wobei die eine. oder andere dieser Reihe von Öffnungen durch einen Verteiler in Form eines drehbaren Ringes (i7) freigegeben wird.
  7. 7. Gaserzeuger gemäß den Ansprüchen 5 und 6 in Anwendung auf einen Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Verteilers durch das Pedal des Beschleunigers erfolgt. B.
  8. Gaserzeuger nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Verteilers als Folge der Druckänderung im Gaserzeuger selbsttätig geschieht.
  9. 9. Gaserzeuger nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch die Kombination der Antriebe des Verteilers gemäß den Ansprüchen 7 und B.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876131C (de) * 1940-11-21 1953-05-11 Daimler Benz Ag Gaserzeuger, insbesondere Fahrzeuggaserzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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