AT120713B - Vergaser für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vergaser für Brennkraftmaschinen.

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AT120713B
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holes
fuel
chamber
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air
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Inventor
Eugenio Pedrini
Alfredo Vincent
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Eugenio Pedrini
Alfredo Vincent
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vergaser für Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer Vormisch- und Ausgleichkammer und besteht darin, dass die Hauptdüse und die Eintrittsöffnung für die Zusatzluft mit der   Vormisch-und Ausgleichkammer   in Verbindung stehen, so dass der Brennstoff und die Zusatzluft zur Gänze bei jeder Betriebsgeschwindigkeit gezwungen sind, durch die Kammer zu streichen, ehe sie die Saugleitung erreichen. 



   Weitere Ausgestaltungen des Erfinddngsgegenstandes seien an der Hand der Zeichnung erörtert, in welcher ein   Ausführungsbeispiel   veranschaulicht ist. 



   Die Fig. 1 zeigt den Vergaser im Aufriss ; die   Fig. : 2 und   3 zeigen den Vergaser im Schnitte nach den Linien   IN-IL   bzw.   JIT-- I-77I der Fig. 1   ; die Fig. 4 stellt eine Einzelheit in grösserem Massstabe dar. 



   Den Vergaser bildet ein   Gussstück,   das aus einem Gehäuse   J'mit gleichbleibendem   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Rohr 29 und dem Ende des Verteilers 231 entsteht ein ringförmiger Hohlraum, durch den das Ansaugen des Brennstoffes erfolgt und dessen Grösse mittels eines nach aussen konisch gestalteten, auf das obere Verteilerende angeschraubten Ansatzringes 37 eingestellt werden kann. 



   Die Rohrhülle 31'ragt durch eine Radialbohrung in den Saugkanal 5 am verengten Teile der Venturiröhre 4 hinein. 



   An der einen Seite des Gehäuses 1 ist ausserdem eine   Leitung. 99 vorgesehen,   die mit einem am Gehäuse selbst beim Giessen erhaltenen Schacht 40 in   Verbindung steht, wahrend   eine Leitung 41 die   Verbindung zwischen dein Schacht 40 und   der   Ringnut     10 am Gehäuse-   deckel 11 herstellt. Der Oberteil des Schachtes 40 weist einen   Schrauhpnsitz 42   auf. an dem 
 EMI2.2 
 durch die das von der   Hilfsdüse   44 gebildete Gemisch einlangt. Die   Hilfsspritzdüse   44 ist am Boden eines kleinen Rohres   45   angeschraubt. das den Leitungen 41 bzw. 43 entsprechende   Nuten 46 bzw.   47 aufweist, die durch radiale Löcher mit der axialen Bohrung des Rohres 45 verbunden sind. 



   Die   Luftzufuhr   für das Minimalbetriebgemisch erfolgt durch die Leitung 41. die Nuts und eine quer am Gehäusekörper ausgesparte Bohrung 49 (Fig.   1).   In der Nähe dieser Bohrung befinden sich auch Vorsprünge 48 zur Anbringung einer beliebigen zum Abschliessen 
 EMI2.3 
 
Die Wirkungsweise des Vergasers nach der vorliegenden Erfindung ist die folgende :
Beim Anlassen des Motors und während des   Minimalbetriebes   ist die Kammer 33 teilweise mit Brennstoff gefüllt, der aus dem Gehäuse 1 durch das Verbindungsrohr, 2. den Sieb- einsatz 21, die Leitungen 22. 27. die Hauptdüse 23 und die   Schlitzkränze 23 zuströmt.   



    Nachdem   man von vornherein die lichte Weite der Bohrung der   Verschlussschraube   26 ge- wählt und die Stellung des Ansatzringes 37 bestimmt hat, wird der Unterdruck. der über der
Kammer 33 herrscht. bei der Beschleunigung ein Ansteigen des Brennstoffes bewirken, der. indem er mit der durch den Schlitzkranz 35 zuströmenden Luft in Berührung kommt, sich mit dieser vermischt und sofort in die Saugleitung 3 eintritt, wodurch die Kammer 33 sehr rasch geleert und eine schnelle Anreicherung des Gemisches und demnach eine erleichterte
Beschleunigung erreicht wird.

   Wenn der Motor die normale, d. h. eine beträchtlich hohe
Umdrehungszahl erreicht hat. ist die Kammer 33 fast leer und der durch die Spritzdüse 23 zugeführte Brennstoff verteilt sich durch die von oben nach unten wachsenden Schlitze   23 a   und kommt mit der Luft, die durch die Öffnungen 35 eintritt und sich durch die Schlitz- kränze   29 a   des Kegels 29 verteilt, in Berührung, wobei er sich mit dieser innig vermischt und zerstäubt, so dass er dann zum Teil zur Venturiröhre 4 bereits in einem fein verteilten
Zustand gelangt und ein gasartiges und gleichförmiges Gemisch bildet. 



   Gleichzeitig erfüllt jedoch die Luft, die durch die Öffnungen 35 zuströmt, abgesehen von der erwähnten Zerstäubung, noch eine andere äusserst wichtige Aufgabe. und zwar die der teilweisen Ausgleichung des Unterdruckes, der auf den unteren Schlitzkranz   53 (1   in der
Nähe der Spritzdüse 23 herrscht, und übt auf diese Weise eine   Bremswirkung   auf die
Brennstoffzuführung bei hohen Umdrehungszahlen aus, wodurch das Gemisch   warmer gemacht   wird. Die auf diese Art erzielbare Brennstoffersparnis hat sich in der Praxis als recht beträcht- lich erwiesen. 
 EMI2.4 
 Brennstoffes. Da die Hilfsspritzdüse sich unterhalb des Brennstoffstandes im Gehäuse befindet. ist stets im Rohr 45 eine Brennstoffmenge zur Erleichterung des Motoraulassens aufgespeichert. 



   Wenn man mit einer beliebigen Vorrichtung die   Luftzufuhröffnung   49 für den Minimalbetrieb schliesst, wird dadurch im Inneren des Schwimmergehäuses ein gewisser Unterdruck hergestellt, der unter Umständen jeden Austritt des Brennstoffes verhindert. Man kann sich z. B. vorteilhaft dieses Systems beim Fahren langer Abstiege bedienen, indem man den Motor als Bremse benutzt, besonders wenn man dafür sorgt. dass die Drosselklappe vollkommen offen bleibt, damit der auf die   Hilfsspritzdüse   herrschende   Unterdruekgrad   tief herabsinkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer   Vormisch-und Ausgleichkammer, dadurch   gekennzeichnet, dass die Hauptdüse und die   Eintrittsöffnung   für die Zusatzluft mit der   Vormisch-   und Ausgleichskammer in Verbindung stehen, so dass der Brennstoff und die Zusatzluft zur Gänze bei jeder Betriebsgeschwindigkeit gezwungen sind, durch die Kammer zu streichen. ehe sie die Saugleitung erreichen.

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleich-und Vormischkammer mittels einer regelbaren Öffnung mit der Saugleitnng verbunden ist und durch diese Öffnung die Luft und der Brennstoff gezwungen sind. sich zu mischen. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitung und die Hauptdüse mit der Vormisch-und Ausgleichkammer durch Verteiler in Form von konzentrischen Röhren, die mit ringförmigen Lochreihen versehen sind, in Verbindung stehen.
    4. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher der ringförmigen Lochreihen des Brennstoffverteilers einen von oben nach unten zunehmenden Durchmesser besitzen, während die Löcher der ringförmigen Lochreihen des Zusatzluftverteilers einen von oben nach unten abnehmenden Durchmesser besitzen.
    5. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Öffnung, welche die Ausgleich- und Vormischkammer mit der Saugleitung in Verbindung setzt, vermittels eines Ansatzringes, der auf dem freien Ende des Brennstoffverteilers verschraubbar ist, erfolgt. EMI3.1
AT120713D 1929-02-19 1929-02-19 Vergaser für Brennkraftmaschinen. AT120713B (de)

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