AT96656B - Verfahren und Vorrichtung zum Nachvergasen von Brennstoffluftgemischen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Nachvergasen von Brennstoffluftgemischen.

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Wilhelm Kieffer
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  Verfahren und Vorrichtung zum Nachvergasen von Brennstoffluftgemischen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum   Nachverga-en   von Brennstoffluftgemisehen, bei welchem Zusa. tzluft in den zwischen der   Gemischdrossel   eines Spritzvergasers und dem Einlassventil der Kraft- 
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 vom Vergaser gelieferten ersten Brennstoffluftgemisch Zusatzluft in Form eines kräftigen Luftstrahls zugeführt wird, der eine Durchwirbelung des vom   Spritzvergaser kommenden Gemischstromes herbeiführt,   dadurch einerseits Vergasungsarbeit leistet, d. h. den Brennstoffnebel in Brennstoifgas überführt, anderseits aber den   Luftüberschuss   im Rahmen der   Zweckmässigkeit   regelt. 



   Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass dem vom Vergaser gelieferten ersten 
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 ist als die des Gemischstromes, so dass infolge der kräftigen Durchwirbelung des   Gemischstromes   mit Hilfe des in ihn eindringenden beschleunigten Luftstrahles ausser der ersten Vergasung im Vergaser selbst (Herstellung des Rohgases) noch eine zweite Vergasung in dem hinter der Drossel liegenden Teil der Ansaugleitung   (überführung   des Rohgases in   Feingas) stattfindet. Man kann dem Brennstoff-   luftgemisch auch sauerstoffreiche Druckluft zuführen. 



   Man hat zwar schon vorgeschlagen, Sauerstoff dem Verbrennungsgemisch   zuzuführen,   aber praktische Ergebnisse damit nicht erzielt, weil die hiebei angewandte einzige einmalige Vergasungsweise erfahrungsgemäss auch bei Sauerstoffzufuhr nicht ausreicht, um den Brennstoff vor dem Ver- 
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 zeitig mit jenen Mengen von Luft zu vermischen, die zur   gleichmässigen   und völligen   Verbrennung   des Brennstoffes erforderlich sind. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine zur   Durchführung   des neuen Verfahrens geeignete Einrichtung im Längsschnitt. 



   Am unteren Teile der   Ansaugeleitung 1   ist in bekannter Weise ein Spritzvergaser 3 angebracht, dessen Düse 2 an einer Drosselstelle für die Hauptluft in die Ansaugeleitung 1 hineinragt. 



   In die Ansaugleitung 1 mündet hinter der Gemischdrossel 7 an einer vom Einlassventil 4 entfernt 
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 führungsform den gleichen Durchmesser wie an der Gemischdrossel 7. Der Raum der   Ansaugleitung   zwischen der Mündung der   Leitung j ! C   und dem Einlassventil 4 des Motors 5 bildet   den Mischraum .   



   Die Strahlluftleitung 10 ist mit einem Drosselkörper 9 versehen, der z. B. als Rundschieber ausgebildet sein kann. Die Luftdrossel steht durch eine Steuerstange 6 mit der Gemischdrossel 7 unterEinschaltung einer Feder 12 in Verbindung, wobei zwischen beiden Drosselkörpern ein Leerlauf vor- 
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 Der Hub der Gemischdrossel 7 ist durch einen einstellbaren Anschlag 8 begrenzt und die Luftdrossel 9 öffnet sich erst nach einem gewissen Hub der Gemischdrossel 7, wenn die Stange 6 um die Länge des Schlitzes 11 verschoben ist. 



   Im Spritzvergaser 3 wird in der bekannten Weise ein grob zerstäubtes Gasluftgemisch erzeugt. 



  Dieses Gemisch, das als Rohgas bezeichnet werden kann, fliesst durch die offene Drossel 7 und vereinigt sich an der Einmündungsstelle der   Strahlluftleitung   mit der aus dieser mit wesentlich höherer Ge- 
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   Zur Zufuhr von Druckluft oder Sauerstoff ist ein Behälter 14 mit Druckminderungsventil 15 durch eine enge Verbindungsleitung 16 mit der Strahlluftleitung 10 verbunden. Durch Öffnen des Ventils 15 kann entweder Druckluft in die Leitung eingeführt oder der durch diese   fliessende   Saugluftstrom n. it
Sauerstoff in   belieibiger   Menge angereichert werden. 
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 luftleitung 10 erheblich grösser, da der Durchgangsquerschnitt wesentlich kleiner ist, es sieh um nicht mit Brennstoff beschwerte Luft handelt und insbesondere auch deshalb, weil in den Hauptbetriebszeiten die Luftdrossel ganz geöffnet ist. An der   Einmündungsstelle   der Leitung 10 schiesst daher die Strahlluft frei in die Ansaugleitung 1 hinein. 



   Dadurch, dass die Strahlluft dauernd mit grösserer   Strömungsgeschwindigkeit auf das weniger   beschleunigte, aus grob zerstäubten Brenmstoff und Luft bestehende, insbesondere bei höheren   Um-   drehungszahlen der Maschine stark mit Brennstoff   übersättigte Gasluftgemisch auftrifft, findet, auf   dem Wege von der Vereinigungsstelle der beiden Ströme ab bis zum Einlassventil, im Mischraum 13 eine weitgehende Nachvergasung statt. 
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 stoffverbrauch wird dann besonders bei den höheren Umdrehungszahlen der Maschine sehr günstig. 



   Es   können auch schwer und übersatt vergasende   Brennstoffe verwendet   werden, u. zw. ohne   Vergaserumstellungen und ohne dass Verrussungen der   Zündkerzen und   der Ventile eintreten, da   durch   die   Nachvergasung   auch diese Brennstoffe in Feingas verwandelt werden. Es braucht   nur die Srhraube   des Anschlags 8 entsprechend verstellt zu werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Nachvergasen von Brennstoffluftgemischen mittels Einführung von Luft in den zwischen der Gemischdrossel eines   Spritzvergasers   und dem Einlassventil der Maschine liegenden Teil der Ansaugleitung, dadurch   gekennzeichnet,   dass dem vom Vergaser gelieferten Gemisch Luft (Ansaugeluft, Druckluft oder mit Sauerstoff angereicherte Druckluft) zugeführt wird, deren Geschwindigkeit grösser ist als die des Gemisches an der Zuführungsstelle, derart, dass infolge kräftiger Durchwirbelung dieses Stromes mit Hilfe des in ihn eindringenden beschleunigten   Luft-Strahles   ausser der ersten Vergasung im Vergaser selbst (Herstellung des Rohgases)

   noch eine zweite Vergasung in dem hinter der Drossel liegenden Teil der Ansaugleitung zwecks   Überführung   des Rohgases in   Feingas   stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ansaugleitung (1) hinter der Drossel (7) eine langgestreckte, an ihrem offenen Ende durch eine zweite Drossel (9) gesteuerte Strahlluftleitung (10) möglichst unter spitzem Wunikel einmündet. die erheblich enger als die Ansaugleitung ist, wobei an der Mündung der beiden Leitungen (1 und 10) weder in der einen noch in der anderen eine Drosselstelle (Einschnürung) vorhanden ist, die beiden Drosselkörper (7 und 9) aber derart eingestellt sind, dass die Leirung (10) im Verhältnis weniger stark gedrosselt wird als die Ansaugeleitung (1), um in dem Mischraum (13) die aus der Leitung (10)
    aus- tretende Strahlluft dauernd mit erheblich grösserer Geschwindigkeit in das langsamer strömende Gasluftgemisch unter Bildung von Wirbeln an der gemeinsamen Berührungsfläche eintreten zu lassen und dadurch eine Nachvergasung herbeizuführen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Drosselkörper (7, 9) derart miteinander in Verbindung stehen, dass bei Übergang von Leerlauf auf Belastung die Ge1lli-ch- drossel (7) zunächst allein geöffnet wird und erst, nachdem sie teilweise geöffnet ist, die Luftdrossel (9) mitnimmt und die Strahlluftleitung im Sinne einer Nachvergasung zu steuern beginnt, wobei die Gemischdrossel auch bei weiterem Öffnen der Luftdrossel in ihrer teilweise geöffneten Lage festgehalten wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Strahlluftleitung (10) ein Behälter (14) mit einem Druckminderventil (15) durch eine enge Leitung (16) in Verbindung steht, um Druckluft oder Sauerstoff einzuführen.
AT96656D 1921-08-13 1921-08-13 Verfahren und Vorrichtung zum Nachvergasen von Brennstoffluftgemischen. AT96656B (de)

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