DE166199C - - Google Patents

Info

Publication number
DE166199C
DE166199C DENDAT166199D DE166199DA DE166199C DE 166199 C DE166199 C DE 166199C DE NDAT166199 D DENDAT166199 D DE NDAT166199D DE 166199D A DE166199D A DE 166199DA DE 166199 C DE166199 C DE 166199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
cavity
carburator
machine
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166199D
Other languages
English (en)
Publication of DE166199C publication Critical patent/DE166199C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/16Other means for enriching fuel-air mixture during starting; Priming cups; using different fuels for starting and normal operation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M15/00Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M15/02Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation
    • F02M15/027Air or air-fuel mixture preheating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/03Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 166199 KLASSE 46 c.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Karburator sehr einfacher Bauart, dessen besonderes Kennzeichen in der Art der Einspritzung des flüssigen Brennstoffes besteht. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt des zusammengestellten Karburators, die
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt desselben
und Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach
ίο der Linie A-A der Fig. 2, sowie die Einspritz- und Zerstäubungsvorrichtung für den flüssigen Brennstoff.
Die Vorrichtung besteht im ganzen aus einer Mischvorrichtung,. einem Verdampfer und einem Behälter von konstanter Flüssigkeitshöhe.
Die Mischvorrichtung bildet den Hauptbestandteil des Apparates; an dieser ist seitlich der Behälter mit konstanter Flüssigkeitshöhe N und am oberen Teil der Verdampfer V befestigt.
Sie besteht aus einem Teil 1, welcher nach oben zu durch ein an seinem Umfang mit Durchbrechungen α versehenes rohrartiges Stück verlängert ist, in dessen Mitte sich die Einspritzdüse 2 befindet. Auf dieser ist der mit Hilfe zweier Arme m mit dem aufgeschraubten Ring η verbundene übliche konische Zerstäuber ρ befestigt.
Der Ausfluß der Flüssigkeit wird mittels eines kegelförmigen Ventilstiftes 3 in bekannter Weise durch Drehen an der Griffscheibe 4 geregelt.
Die Einspritzdüse 2 weist an ihrem oberen Ende eine kleine Höhlung ο auf, welche rings um die Austrittsöffnung ausgespart ist. Das Niveau x-x der Flüssigkeit in dem Behälter N mit konstantem Niveau und infolgedessen auch dasjenige in der Düse 2 liegt nur wenig unterhalb dieser Höhlung. Da nun der ringförmige Raum zwischen der Einspritzdüse und dem kegelförmigen Stift 3 nur eine geringe Weite besitzt, steigt der flüssige Brennstoff in demselben infolge der Kapillarwirkung von selbst in die Höhe, auch wenn der Motor still steht, und breitet sich längs der Wände der Höhlung ο als Flüssigkeitsschicht aus, so daß in dem Augenblick, in welchem die Maschine in Bewegung gesetzt wird, die kleine in der Höhlung 0 enthaltene Flüssigkeitsmenge trotz des schwachen Ansaugens mit fortgerissen und zerstäubt wird. Dadurch werden die ersten Zylinderfüllungen mit explosivem Gemisch erlangt, deren Entzündung durch die Bewegung der Maschine bewirkt wird, und auf diese Weise ein augenblickliches Anlaufen der Maschine erreicht. Es ist leicht einzusehen, daß die gleiche Wirkung nicht erreicht werden könnte, wenn der Flüssigkeitsspiegel so hoch liegen würde, daß die Höhlung 0 direkt mit der Flüssigkeit gefüllt wäre, denn bei der geringsten Erschütterung oder Störung der wagerechten Lage des Karburators würde die Flüssigkeit überlaufen, während durch die vorliegende Erfindung erreicht wird, daß die Flüssigkeit einfach an den Wandungen der kleinen Höhlung infolge der Kapillarwirkung anhaftet und, wie groß auch die Schrägstellung des Apparates sein mag, niemals überlaufen kann.
Die Öffnungen α des Stückes 1 dienen zum Durchlaß der Ansaugluft, welche um die Einspritzvorrichtung herumströmt und das
Ansaugen und die Aufnahme des flüssigen Brennstoffes bewirkt.
Auf dem Stück ι ist ein Rohrstutzen 7 aufgeschraubt, welcher den Kopf der Misch-Vorrichtung trägt und an seinem Umfang durch Öffnungen b durchbrochen ist, deren vollständiger oder teilweiser Verschluß mit Hilfe einer Hülse 8, die eine gleiche Anzahl solcher Öffnungen besitzt, durch einen Hebel c bewirkt werden kann. Durch diese regulierbaren Öffnungen b wird noch ein weiterer Luftzug bewirkt.
Um die Einspritzvorrichtung und den Zerstäuber ist im Innern der Röhren 1 und 7 ein Rohr 6 angeordnet, welches zwischen den Teilen 1 und 7 eingeklemmt ist.
Dasselbe besitzt, je nach der Größe des Maschinenzylinders, einen mehr oder weniger großen Durchmesser, so daß der Unterdruck an der Mündung der Einspritzvorrichtung genügend ist, um das Ausströmen der brennbaren Flüssigkeit selbst beim langsamsten Gang der Maschine zu sichern.
Die Luftzuführungsöffnungen α und b sind in einer gewissen Entfernung mit einem Mantel d umgeben, welcher eine mit Ausgleichmutter versehene Öffnung zur Entnahme der nötigen Luftmenge von einem geeigneten Orte, insbesondere einem heißen Teile der Maschine, z. B. dem Auspuffrohr, aufweist. Das Gefäß mit konstanter Flüssigkeitshöhe N besitzt die übliche Form und ist auf einem seitlich von dem Teil 1 abzweigenden Rohr befestigt.
Auf dem Kopf 7 des Mischers ist andererseits der Verdampfer V aufgeschraubt, welcher in bekannter Weise aus einer senkrechten, zylindrischen Leitung, durch welche das Gemisch von Luft und Petroleum von unten nach oben zieht, und aus einem doppelwandigen, zylindrischen Mantel besteht, in welchen die Auspuffgase der Maschine geleitet werden.
Die von dem Gemisch durchströmte Leitung wird auf diese Weise beständig erwärmt, wodurch sich das Petroleum verflüchtigt und innig mit der Luft mischt. Die Erwärmung des Verdampfers kann mit Hilfe einer Klappe P, welche in der Hauptleitung für die Auspuffgase angeordnet ist, in ebenfalls bekannter Weise geregelt werden. Die Klappe P ist in einem Rohr, das mit dem Auspuffrohr in Verbindung steht, derart angeordnet, daß bei entsprechenden Stellungen derselben alle Auspuffgase entweder in die Hauptleitung oder in den Verdampfer, oder ein Teil derselben in die Hauptleitung und der Rest in den Verdampfer geleitet werden können, um auf diese Weise eine der Natur des angewendeten flüssigen Brennstoffes entsprechende Erwärmung zu erreichen, und kann durch Kurbeln o. dgl. bewegt werden.
Das aus dem Verdampfer hervorgehende explosive Gemisch gelangt durch die Klappe M, welche von Hand oder durch den Regulator der Maschine reguliert werden kann, in die Maschine.
Der Karburator ist an der Maschine oder dem Rahmen desselben durch Schraube 10 befestigt. Beim Anlassen sind die Luftzuführungsöffnungen vollständig geschlossen. Der Durchmesser des Zylinders 6 ist geeignet gewählt, so daß die Maschine auch bei ihrer langsamsten Umdrehungszahl noch sicher arbeitet. Die hierauf während des Laufens der Maschine zugeführte Luftmenge wird durch den Hebel c geregelt.
Die Klappen P und M können je nach der Größe der Maschine in gewisser Entfernung vom Verdampfer angeordnet und in jedem Falle durch die Verbindungsteile in geeigneter Weise mit den entsprechenden Räumen des Verdampfers verbunden werden. In der Zeichnung sind daher diese Klappen mit ihren Gehäusen abgetrennt von dem Verdämpfer gezeichnet.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Karburator, in dessen Mischraum von einem Behälter mit konstantem, unter dem Austrittsniveau im Mischungsraum liegenden Flüssigkeitsniveau durch eine ringförmige, von der konischen Einspritzdüse und einen in derselben angeordneten konischen Stift gebildete und regulierte Leitung flüssiger Brennstoff eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende der Einspritzdüse (2) eine rings um die Brennstoffaustrittsöffnung laufende Höhlung (o) ausgebildet ist, so daß in der ringförmigen kapillaren Zuleitung flüssiger Brennstoff durch die Kapillarwirkung ansteigt und dessen Flüssigkeitsspiegel mit der kleinen Höhlung (o) abschneidend erhalten wird, um jederzeit ein augenblickliches Anlaufen der Maschine zu gewährleisten, dagegen ein Überfließen der Flüssigkeit in den Karburator, wie es bei unmittelbarer Füllung bis zu der Höhlung ohne Kapillarwirkung bei Schrägstellung des Karburators eintreten würde, zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166199D Active DE166199C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE166199C true DE166199C (de)

Family

ID=431618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT166199D Active DE166199C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE166199C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2461694C3 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines mit Feuchtigkeit angereicherten Gasstromes
DE2500834C3 (de) Vorrichtung zur Verbrennung von Abfallflüssigkeiten
DE166199C (de)
DE3238722C2 (de) Verdampfungsölbrenner für Feldkochherde
DE226719C (de)
DE468357C (de) Verfahren zur Gaserzeugung, insbesondere fuer die Motoren von Kraftwagen
DE184749C (de)
DE627495C (de) Spritzvergaser
DE390927C (de) Zerstaeubender Brenner fuer fluessigen Brennstoff
DE567706C (de) Spritzvergaser
DE357773C (de) Erzeugung eines kuehlen Dunstnebels aus einer brennbaren Fluessigkeit
DE257786C (de)
DE693624C (de) Oberflaechenvergaser fuer Brennkraftmaschinen
DE214308C (de)
DE166794C (de)
DE431959C (de) Einrichtung zur Herstellung von Gemischen aus Fluessigkeiten und Gasen
DE137516C (de)
DE386648C (de) Tragbare, mit einem fluessigen Brennstoff, wie OEl o. dgl., betriebene Kochvorrichtung
DE279787C (de)
DE214823C (de)
DE810556C (de) Vergaser
DE322450C (de) Spritzvergaser fuer Explosionsmotoren mit einer aus zwei ineinander angeordneten Gliedern bestehenden Drosselvorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Brennstoffausflusses
DE288651C (de)
DE573159C (de) Verfahren und Vergaser zum Vergasen fluessiger Kraftstoffe
DE369228C (de) Brenner fuer fluessige Brennstoffe, insbesondere fuer Naphtharueckstaende