DE567706C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE567706C
DE567706C DE1930567706D DE567706DD DE567706C DE 567706 C DE567706 C DE 567706C DE 1930567706 D DE1930567706 D DE 1930567706D DE 567706D D DE567706D D DE 567706DD DE 567706 C DE567706 C DE 567706C
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MARIE CHARLES HENRI RAGONNET
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M17/36Carburettors having fitments facilitating their cleaning
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M1/02Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling being chokes for enriching fuel-air mixture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description

Bei der Herstellung eines Brennstoff-Luft-Gemisches für Brennkraftmaschinen treten Schwierigkeiten auf, welche davon herrühren, daß der Brennstoff und die Luft nicht den gleichen Strömungsgesetzen folgen und daher ein Gemisch liefern, dessen Zusammensetzung bei den verschiedenen Gangarten des Motors nicht gleichbleibend und gleichmäßig ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Spritzvergaser für Brennkraftmaschinen, welcher dem genannten Übelstand abhilft und bei allen Motorgeschwindigkeiten ein gleichbleibendes und gleichmäßiges Brennstoff-Luft-Gemisch liefert. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Innern des Brennstoffzerstäubers des Spritzvergasers ein Einsatzrohr angeordnet ist, welches einerseits mit der Außenluft in Verbindung steht und andererseits durch eine Anzahl feiner Kapillarlöcher dicht über dem Brennstoffspiegel in den Innenraum des Brennstoffzerstäubers mündet. Sobald der Motor aus dem Brennstoffzerstäuber Brennstoff ansaugt, treten durch die Kapillarlöcher des Einsatzrohres feine Luftbläschen in den Innenraum des Brennstoffzerstäubers und bilden hier mit dem Brennstoff ein inniges und gleichförmiges Schaumgemisch. Dieses hat ein geringeres spezifisches Gewicht als der Brennstoff und fließt leichter, derart, daß die Zusammen-Setzung des Gemisches von der Motorgeschwindigkeit in geringerem Maße abhängt, als es bei direkter Ansaugung des flüssigen Brennstoffes der Fall war. Außerdem wird die Verflüchtigung des Brennstoffes durch die fein verteilte Schaumluft in hohem Maße gefördert.
Es sind bereits Spritzvergaser bekannt, in deren Brennstoffzerstäuber ein Luftzuführungsrohr angeordnet ist, welches dicht über dem Brennstoffspiegel durch eine oder mehrere Öffnungen in den Zerstäuber mündet. Die Quers'chnitte der Mündungsöffnungen für den Lufteintritt waren jedoch stets von der Größenordnung des Querschnittes der Brennstoffzuleitung, so daß die Zusatzluft in verhältnismäßig breiten Strahlen in den Brennstoffzerstäuber eingeführt wurde und daher kein gleichmäßiges Schaumgemisch bilden konnte, während erfindungsgemäß die Schaumluft durch die Kapillarlöcher in fein verteiltem Zustand in den Brennstoffzerstäuber gelangt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein lotrechter Schnitt durch den Vergaser, und
Abb. 2 ist ein lotrechter Schnitt in größerem Maßstabe durch den Oberteil des Brennstoffzerstäubers und des Einsatzrohres mit schematischer Darstellung der Schaumgemischbildung.
Der den Erfindungsgegenstand bildende Vergaser weist im wesentlichen einen Behälter ι mit gleichbleibender Spiegelhöhe auf, dessen Benzinspiegel N-N mit Genauigkeit mittels einer besonderen Vorrichtung 2 geregelt werden kann. Dieser Behälter steht durch einen geneigten Kanal 3 mit einer Kammer 4 in Verbindung, in die eine Düse 5 eingeschraubt ist. Diese Düse ist in der Mittellinie eines Diffusors 6 angeordnet, in welchen sie mündet. In dem Boden der Kammer 4 ist ein Einsatzrohr 7 eingeschraubt, das auf seinem kegeligen oberen Teil 8 Kapillarlöcher von ungefähr 0,02 mm Weite aufweist, die auf die folgende Weise verteilt sind: ein Loch in der abgeflachten Kegelspitze und eine Reihe von Löchern auf dem Kegelmantel 8, die sich in einem Abstande von ι bis 2 mm vom oberen Loch befinden (Abb. 2). Das obere Loch mündet in einer Entfernung von einigen Zentimetern unterhalb der kalibrierten Öffnung der Düse. Das Rohr 7 ist in seinem unteren Teil mit einem Luftfilter 9 versehen. Das Rohr 7 steht unmittelbar mit der Atmosphäre in Verbindung und spielt die Rolle eines Lufteinlasses.
Die kegelige Form des oberen Teiles des Rohres 7 hat die Wirkung, das Ausströmen der Luft zu begünstigen, indem durch die Bewegung der. Flüssigkeit eine-Mitreißung von Luftbläschen herbeigeführt wird, die das Bestreben haben, sich infolge der Kapillarkräfte an der Wandung zu halten.
Das aus den erwähnten Bestandteilen zusammengesetzte Gesamtgebilde ist am Einlaßrohr 10 mittels der Flügelschraube 11 befestigt, die von Hand fest- und losgeschraubt werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Der im Behälter 1 enthaltene Brennstoff gelangt durch den geneigten Kanal 3 in die Kammer 4, und die Regelung des Schwimmers wird mit Genauigkeit in der Weise durchgeführt» daß die Spiegelfläche N-N des Benzins unterhalb der niedrigsten Kapillar löcher (Abb. 2) des Einsatzrohres 7 weggeht.
Sobald der Motor läuft, wirkt der in den Zylindern erzeugte Unterdruck an den Öffnungen der Düse 5 und des Einsatzrohres 7 und saugt Luft an, die den oberen Teil des Einsatzrohres 7 durchströmt. Der Brennstoff wird infolge des Unterdruckes angesaugt und durch die aus dem Einsatzrohr kommende Luft mitgerissen. Diese Luft mischt sich auf innige Weise mit dem Brennstoff und erniedrigt dessen spezifisches Gewicht.
Die Drossel 13 wird in der Weise geregelt, daß sie das Einlaßrohr 10 nicht vollständig absperrt. Diese Regelung bestimmt den Langsamgang.
Sobald die Drossel 13 offen ist, übt der in den Zylindern erzeugte Unterdruck ,seine größte Wirkung auf die Öffnungen der Düse 5 und des Einsatzrohres 7 aus. Die Abgabemenge des in ein Schaumgemisch umgewandelten Brennstoffes vergrößert sich proportional zur Abgabemenge der vom Diffusor angesaugten Luft. Diese beiden Betriebsmittel folgen dann, gleichartigen Ausströmungsgesetzen, und das Mischungsverhältnis bleibt gleich.
Infolge der Bildung eines Schaumgemisches aus Brennstoff und Luft fließt diese, da es leichter geworden ist, rascher und vollständiger und macht dabei die Gleichmäßigkeit des Luft-Brennstoff-Gemisches zu einer vollkommenen.
Die allgemeine Regelung des Vergasers hängt von der kalibrierten Öffnung der Düse und von dem Durchmesser des Diffusors ab.
Außerdem wird die Regelung des Einsatzrohres ein für allemal bei einem bestimmten Motor dadurch erzielt, daß man sich auf die Abmessungen des Einlaßrohres und der kalibrierten Düsenöffnung stützt.
Ein Lufteinlaß, der vor dem Diffusor angeordnet und von einem mit seitlichen Löchern 17 versehenen Zylinder 16 gebildet wird, der sich mit sanfter Reibung auf dem Fortsatz des mit gleichartigen Löchern 18 versehenen Einlaßrohres so dreht, daß die Löcher übereinander 9t angebracht werden können, ermöglicht es, bei schlechtem Wetter den Motor leicht anzulassen. Dieser Lufteinlaß kann mittels einer Stellstange bewegt werden, die beim Schaltbrett des Fahrzeuges endigt.
Der oben erläuterte Vergaser kann sowohl auf einer waagerechten Einlaßleitung als auch auf einer lotrechten Einlaßleitung angebracht werden und ermöglicht es, die verschiedenen Brennstoffe mit der zu jedem von ihnen ge- 1°° hörigen Einregelung zu benutzen.
Die oben beschriebenen Einrichtungen haben die Wirkung, daß sie einerseits das spezifische Gewicht des Benzins verkleinern, indem ein Schaumgemisch aus Luft und Benzin gebildet wird, dessen Ausströmungsgesetz dem der Luft nahekommt, und andererseits die Benzinmenge regeln, indem die Zerteilung des Benzins infolge der Einverleibung von in Bewegung befindlichen Luftbläschen, die die Verdampfungsfläche vergrößern, erhöht wird. Schließlich wird die Ausströmung der Flüssigkeit erleichtert und selbst für sehr niedrige Unterdrücke möglich gemacht. Infolgedessen ist es zulässig, die besondere Düse wegzulassen, die gewöhnlieh für den Langsamgang benutzt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Spritzvergaser mit Schaumgemischbildung lao innerhalb des Zerstäubers für Brennkraftmaschinen, bei welchem die Schaumluft-
    zufuhr durch ein im Zerstäuber angeordnetes und dicht über dem Brennstoffspiegel mündendes Einsatzrohr erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Einsatzrohres (7) durch eine Anzahl von feinen Kapillarlöchern gebildet wird, durch welche in den Innenraum (12) des Brennstoffzerstäubers feine Luftfäden oder -Waschen treten, die mit dem Brennstoff ein gleichförmiges Schaumgemisch bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930567706D 1930-08-13 1930-08-30 Spritzvergaser Expired DE567706C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR567706X 1930-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE567706C true DE567706C (de) 1933-01-07

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ID=8947964

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DE1930567706D Expired DE567706C (de) 1930-08-13 1930-08-30 Spritzvergaser

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DE (1) DE567706C (de)
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FR700623A (fr) 1931-03-05

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