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| Verbesserungen an Vergasern (Beschleunigungseinrichtung) |
| 1)i( @iirliegciule Frtindung betrifft Vergaser für |
| \'erhren»u»gsmi@tiiren. wie stilcltc ini :tll@emei»eit |
| für liraftf@ilirzetige ti. ihrl. verwendet werden, und |
| bezweckt insbesii»<Icr< die Schaffung einer geeigneten |
| Brennstoffzuführung für die Beschleunigung des |
| Jliitors, ein wichtiger "/.weck darin besteht, |
| einen Beschleu»igungsmeclianismus züi schaffen, der |
| es ermöglicht, den besonderen Forderungen des Motors |
| züi entsprechen. |
| Es ist df'nl Fachmann wiililbekannt, daß Mittel |
| vorgesehen \%-erden kiinnen, utn eine zusätzliche |
| Brennsti,hmenge @%;ihründ cles ()ffnens des Vergaser- |
| drossel\entils einzuspritzen, um den Motor zu be- |
| schleiinigen find tiin eine Kraftdüse züi Öffnen, wenn |
| 1h1: 1 >ro@sselventil ;t;iliczii weit iitie» ist und bzw. oder
der |
| @ammelri>liru»terdruck sehr gering ist. olche \-()r- |
| riclttu»gen liestelieit i» der H@itipts:tche au; einer |
| Pumpe mit einem Tauchkolben oder gewöhnlichen |
| Kolben. der durch eine Feder betätigt 3,vird und unter |
| dein Einfuß der S"ttig«-irkting in der Einlaßleitung |
| hinter <lein Drosselventil wirkt. Die Feder ist für |
| gewiilinlich so ausgebildet, (1a13 der Kolben sich dem |
| einen Ende seines Hubes nähert, wenn der @ammel- |
| rohrunterdruck nahezu einen hohen Wert erreicht, |
| der dem Leerlauf entspricht, während er ;ich dem |
| anderen Ende seines Hubes dann nähert, -,venn der |
| 5ammelrohrunter(inick nahezu einen verhä ltnis- |
| miißig geringen Wert erreicht, züi welcher Zeit der |
| Tauchkolben die Kraftdüse öffnet. Bei selchen durch |
| den Unterdruck betätigten Pumpen ist die Pumpen- |
| bewegung während des ganzen Bereiche; des `ammel- |
| rothrunterdruckes gleichförmig, (l. l). daß für ein |
| Teiches F;illen im Unterdruck eine gleiche Pumpen- |
| bewegung erfolgt, und zwar ohne Rücksicht d,irauf. |
ob sich das Drosselventil nahe seiner weit offenen Stellung oder
(licht bei der Leerlaufstellung befindet. Eine solche gleichmäßige Verteilung des
verfügbaren Pumpenhubes im ganzen Bereich des Sammelrohrunterdnrckes ist nachteilig,
denn eine besondere Zuführung von Brennstoff für die Beschleunigung ist nur während
einer beschränkten Bewegung des Drosselventils nötig, wenn dieses von seiner Leerlaufaellun_,
aus weiter geöffnet wird, und im allgemeinen hat irgendwelche Beschleunigungswirkung
der Pumpe, wenn das Drosselventil diesen beschränkten Bereich überschritten hat,
eine Brennstoffvergeudung zur Folge.
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Ein anderer wichtiger Zweck der Erfindung besteht daher darin, eine
Beschleunigungspumpe zu schaffen, bei welcher der größte Teil des Pumpenhubes in
einem verhältnismäßig hohem Unterdruckbereich erfolgt, wenn das Drosselventil in
einem beschränkten Bereich von seiner Leerlaufstellung aus bewegt wird.
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Durch die vorliegende Erfindung wird ferner außer dem Mittel ztrr
Zuführung einer zusätzlichen Brennstoffmenge für Beschleunigungszwecke ein Mittel
geschaffen, um den Durchfluß von flüssigem Brennstoff während solcher Arbeitszeiten
zu erhöhen, wenn der S@crnmelrohrunterdruck gering ist, um das Gemisch leim Arbeiten
unter hohen Belastungen oder mit hohen Geschwindigkeiten anzureichern.
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Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung dieser
Art zrr schaffen, in welcher eine Beschleunigungsladung bei Beschleunigung vom Leerlauf
bzwv. von geringen Geschwindigkeiten aus verhältnismäßig rasch und heim Offnen der
Kraftdüse oder de> Sperrventils verliältnism;ißig langsam zwangsläufig zugeführt
wird.
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Noch ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, einen zusammengesetzten
oder mehrstufigen Beschleunigungsmechanismus zu schaffen, welcher durch die Saugwirkung
im Saugsammelrohr hinter dem Drosselventil beeinflußt wird und in welchem der größte
Teil des Pumpenhubes für die Beschleunigung bei einer Abnahme des Sammelrohrunterdruckes
im Bereich des hohen Unterdrucke; und ein kleinerer, zum öffnen der Kraftdüse genügender
Teil des Hubes im Bereich eines sehr geringen Unterdruckes stattfindet, wobei die
Vorrichtung während eines wesentlichen Unterdruckbereiches z"vischen dem hohen und
(lern niedrigen Unterdruck außer Tätigkeit bleibt.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung dieser
Art zu schaffen, bei welcher der kleinere zum öffnen der Kraftdüse dienende Teil
des Pumpenhubes bei einer geringen Änderung des Sammelrohrunterdruckes in einem
verhältnismäßig geringen Bereich erfolgt.
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Ein anderer Zweck besteht darin, eine Beschleunigungspumpe dieser
Art zu schaffen, bei welcher die Lauge- des Pumpenhubes einstellbar ist.
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Noch ein anderer Zweck besteht darin, eine Vorrichtung dieser Art
zu schaffen, die in der Konstruktion einfach, im Betrieb zuverlässig und in der
Herstellung verhältnismäßig wenig kostspielig ist.
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Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann
aus der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen mehrere bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind. Es ist jedoch selbstverständlich,
daß auch andere Ausführungsformen sowie andere Konstruktionen, Anordnungen und Arbeitsweisen
im Rahmen der Erfindung möglich sind, soweit diese in den Patentansprüchen gekennzeichnet
sind.
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In den Zeichnungen zeigt Fig. i einen lotrechten Schnitt durch einen
\-ergaser nach der Erfindung, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt, in größerem Maßstab,
durch die Beschleunigungsvorrichtung mit dein Kolben dieser Vorrichtung in einer
Zwischenstellung, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt durch den Tauchkolben der Pumpe
nach der Linie 3-3 der Fig.2. Fig. 4 einen Schnitt durch einen Vergaser nach einer
anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig.5 einen Teilschnitt durch einen Vergaser
nach einer weiteren der Erfindung, Fig.6 ein Diagramm mit den Charakteristiken der
Wirkung einer üblichen Beschleunigungspumpe und den Charakteristiken der Wirkung
einer üblichen Beschleunigungspumpe und den Charakteristiken der Wirkung einer Pumpe
nach der vorliegenden Erfindung, in beiden Fällen gegenüber dem Sammelrohrunterdruck,
und Fig. 7 ein Diagramm mit weiteren Charakteristiken der Wirkung einer Pumpe nach
der Erfindung gegenüber dem Sammelrohrunterdruck.
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In der ganzen Beschreibung wird auf die Stellung der verschiedenen
Teile und die Richtung der Bewegung dieser Teile unter Berücksichtigung der Zeichnungen
Bezug genommen, und gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugsnummern
bezeichnet, wobei andere Bezugsnummern nur dann verwendet werden, wenn die Teile
in der Herstellung und in der Arbeitsweise verschieden sind.
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Zunächst soll besonders die Fig.r betrachtet werden. In dieser Figur
ist jedoch nur beispielsweise ein Fallstromvergaser io mit einem glatten Rohr und
einem Saugkanal mit einem Lufteinlaß 12, einem großen und einem kleinen Venturirohr
14 bzw. 16 und einem Gemischauslaß 18 dargestellt, der am Saugsammelrohr 21 eines
Verbrennungsmotors befestigt ist. Der Lufteinlaß wird durch das übliche Absatzabsperrventil
22 gesteuert, und der Gemischauslaß wird durch ein Drosselventil 24 gesteuert.
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Der Vergaser ist mit einem Raum 26 für flüssigen Brennstoff versehen,
der in wohlbekannter Weise mit dem Lufteinlaß mittels eines Schlagrohres 27 verbunden
ist und auch den üblichen Schwimmermechanismus , 28 besitzt. Eine Hauptbrennstoffvorrichtung
besteht aus einer geeichten Brennstoffdüse 30, die den Brennstoff aus dem Brennstoff
raum26 erhält und ihn durch Brennstoffkanäle 32 und 34 in einen ringförmigen Kanal
36 im kleinen Venturirohr 16 leitet, von wo aus er durch die Saugwirkung und durch
einen Schlitz 38 in den Luftstrom des Saugkanals angesaugt wird, wobei Luft durch
Kanäle 40 und 42 und Öffnungen 44 eines Rohrs 46 in die Hauptbrennstoffvorrichtung
eindringt. Es ist ferner eine
| Leerlau(vorric htl1llg vorgesellell, (nie aus einem Leer- |
| laufrohr 3S, c,iner geeichten Düse 5c) und Brenrlstoff- |
| kan ölen 52, 34 und 56 bestellt, wobei der Leerlauf- |
| breunstc)ft durch die wohnbekannte Leerlaufdüse 58 |
| eingespritzt wird, die sich neben einem Rand des |
| Urc@sselvcntils -,4 befindet, und Luft gelangt in diesen |
| Leerlaull)renllstc)tt durch einen Kanal 6c), der mit dem |
| Saugkanal verbunden ist »1d durch (-in einstellbares |
| \;« Iulvelitil 62 gesteuert wird. |
| Die vorliegende ßeschleunigungrynrrichttmg ist |
| eine solche %on (her zusanunengesetzten Bauart, die |
| in mehreren -(,trennten Stufen arbeitet, welche ver- |
| sclliedelle Ch;lr;rktcristiken besitzen, Mie weiter unten |
| beschrieben llerden soll, wobei eine Ausführungsform |
| der Hi-tin(lung in den Fig. i, a und 3 dargestellt ist. |
| 1)ic Vorrichtung Inseln aus einem Brennstoffz0in(Ici- |
| 7o, der im lirelilrstc)ftraum -26 ;tllgec)r(Ille( ist,
obwohl |
| ur auf Wunsch auch außerhalb des Vergasers angeord- |
| net sein kann. Ein ßuscllleuniglenga)rerlllstofft@tlicll- |
| kc)11)en bzur I3retiwtoffI)11wn ;2 ist im Zylinder ;c) |
| hile und Ir lu)wcglich angeordnet, wobei die gesamte |
| Kolbeilanordnung der Vorrichtung aus einem durch |
| denn Unterdruck I)(,t;itigten Kolben ;i bestellt, der |
| (1t11(11 eiere `tauge ;t) mit denn Kolben ; 2 verblenden |
| ist. Die Stange ;ti ist ;r111 Kc)Iben ;l in bekannter |
| Weise durch eine Klanilner ;5 befestigt, die in einer |
| in der genalriitell Stange, und z«ar alt delle in das |
| Innere (los Kolben' ;.l eindringenden 1:1(1e v()Fge- |
| selleiwil lzillgllllt ;li:gcorclnet ist. Dur Kolben ;2 ist |
| an der Stange -f-) durch einen schlüsscllochartigen |
| Schlitz befestigt, der mit der \11t ;j zummnwn- |
| wirkt. I:ilrc zucite mit ;; ist ferner züi einem weiter |
| unten züi beschreibenden Zweck vorgesehen. |
| L`ber (nenn Zylinder ;c) ist ein entgegengesetzt an- |
| gec)rdneter X-akuumzvlinder So angeordnet, in welchem |
| der Vakuumkdlwn 74 adwitsmäßig auffenommen |
| Wird, 1111c1 dessen ob('1'es Hilde (hlr(ll` satlgklmäle
Se |
| ,@.1 1111,1 @6 mit denn @uu@2kcrn;ll des Vergasers hinter |
| dein Dnemlventil24 verbululen ist, l")durch der Kolben |
| ;.l unter (lein Viniluß des Saminelrohrunterdruckes |
| stellt und durch (Hosen >'(steuert Wird, u-obei dieser |
| Unterdruck für ;i11g(,ilieincii als derjenige gilt, der |
| hinter (lein genannten I>ros>elventil herrscht. Ein |
| Halsring #s#@, der- in eine Werzu vorgesehene ringförmige |
| Aussparung eingedrückt Miau verschließt das untere |
| Ende des Zylinders Sc), und eine von diesem Zylinder |
| ausgehende Entlüftungsiiffnung (1c) mündet in (In |
| Brennstc)ttrauin 2i;, um jeden unerwünschten Druck |
| ;II)zulasscn, der s@)Irst unter du]" @'akuurnkolben ;3 |
| vorhanden still kiinnte. Auf Wunsch kann die Hut- |
| auch in (1e11 I.llt@ellllaßkatlal 12 ein- |
| münden. |
| I)er Halsring S'N besitzt eine mittlere Öffnung, in |
| m-elcher eine Muffe (t z verschiebbar aufgenommen wird, |
| die auf der Stange ;ti gleiten kann und einen Fhmsch().l |
| aufweist, der sich nobel ihrenn inneren linde und unter |
| (lern llalsring Ss bctindet und gegen welchen sich das |
| eine linde einer kleinen, verhältnismäßig starken |
| Feder oo niitzl, (lcren anderes Ende auf den Brenn- |
| stc)ffkcrlben ;2 wirkt. I;illc zweite, große, aber ver- |
| Ir;i@trlism:illig sch w ache heller cj'N ist zwischen
dem |
| I l;ilsi-iiig und den) genannten Kolben 7.? ange- |
| c)rcltrct. |
| In der Zusatz- oder Hilfsbrerinstoffvorrichtung |
| gelangt der Brennstoff in den Zylinder 7o durch einen |
| Hinlaßkanal 111, der mit dem Brennstoffraum 26 |
| verbunden und für gewöhnlich offen ist, aber ein |
| Absperrventil 116 enthält, um einen Rückfluß des |
| Brennstoffes während des Druckhubes des Kolbens 7 2 |
| züi verhindern. Es ist züi bemerken, daß der Brenli- |
| sto11, der sich über dem Kolben 72 anhäufen |
| ki;rnte, |
| über dein oberen Ende des Zylinders ,-c) fließen lind in |
| den ßrennstc)Hhehälter oder Brennstoffraum 2fizlli-iick- |
| kehren kann. |
| Die Hilfsvorrichtungen, durch welche der Brcnlstc)il |
| aus (lern Zylinder ;o gefördert wird, sind in der |
| in den Fig. i und 2 dargestellten Ausführnlgsforln |
| der Erfindung gezeigt; die beiden in Frage kommenden |
| Vorrichtungen lassen den Brennstoff in den ring- |
| förmigen Kanal 36 des kleinen Venturirohres eh- |
| dringcn. |
| Die eine Fördervorrichtung, die als Kraft- oder |
| Sparvorrichtung bezeichnet wird, besteht aus d(,ii |
| Kar;ilen 120, 122 und 124 und ist mit einem Kraft- |
| düsenregler versehen, der aus einem Körper 12t»lnd |
| einem Kraftdüsenregler- oder Sparventil i2S Inseln, |
| das nlit einer Ventilspindel 130 aus einem Stück |
| besteht und in der Mitte zwischen den linden dieser |
| Spindel angeordnet ist. Das eine linde dieser Ventil- |
| spindel greift in den Brennstoffz5-linder ;c) eilt, so |
| claß der Kolben ;2 mit diesem Ende in Berührung |
| kommen send (las Ventil 12S iiffileil kann. Eine Feder |
| 132 %Irkt in nachgiebiger Meise auf dieses \'ertil |
| und stecht es zu schließen. |
| Eine vorn der einen nach der anderen Seite des |
| Ventils W führende Nehenleitung besteht aus einem |
| Längskanal 134, der in der Ventilspindel 13c) vc)r- |
| gesehen ist und an einem Ende in den Zylinder ein- |
| mündet und neben diesem Ende mit einem Seiten- |
| kanal 1;6 versehen ist. Unter dem Ventil 12S l)etin- |
| det sich eine gecichtel)osierdüse 131, die den Kanal 13.1 |
| mit dem Innern des Körpers 126 verbindet, der ein |
| geeichte Kraftdüse 14o aufweist, welche griißer als |
| die Düse 13S und mit dem Kanal 120 verbundoll ist. |
| Wenn (las Ventil 128 gesclilosseil ist, fließt :()mit |
| durch die Düse 138 dosierter Brennstoff durch die |
| Sparvorrichtung, und wenn dieses Ventil e)ffen ist, |
| so wird der Brennstoff durch die Düse 140 dosiert, |
| wobei der Vorteil dieser Anordnung darin besteht, |
| daß die Flachstelle bzur das Loch beseitigt wird, |
| clie bzw, das für gewöhnlich bei geringen Beschleuni- |
| gungen vorn Laut mit geringen Geschwindigkeiten |
| bz«r vom Leerlauf aus dicht bei der Leerlaufstellung |
| erscheint. Auf Wunsch kann jedoch die Nebenleitung |
| 136, 13.1 und 138 weggelassen werden. |
| Die andere, als Beschleunigungsfördervorrichtung |
| bezeichnete Hilfsvorrichtung für die Förderung des |
| Brennstoffes besteht aus Kanälen 112, 1.1.1 und einer |
| in (lern Kanal 121 angeordneten Beschleunigungs- |
| düse 46, die den Brennstoff durch eine geeichte |
| Üffnutlg 1.1S austreten MM. Es ist zu bemerken, daß |
| der Durchmesser der Düse 146 kleiner ist als der Durch- |
| messer des Kanals 12.1, damit der Brennstoff vom |
| Kanal i'22 durch den Ituml 12.1 fließen kann. |
| Der Kanal 1.11 ist auf dem größten Teil seiner Länge |
| erweitert, wie Fig. 1 zeigt, und enthält neben seinem |
unteren Ende ein durch die Schwerkraft betätigtes Absperrventil
i5o, welches ein Gewicht
152 zu schließen sucht. Aus dem oberen Ende des
Kanals 144 entweicht die Luft bei 154 in den oberen Teil des Brennstoffraumes 26,
um zu verhindern, daß Brennstoff aus der Düse 148 angesaugt wird, wenn die Beschleunigungspumpe
nicht arbeitet; die betreffende Entlastungsöffnung wird durch ein Absperrventil
156 gesteuert, das durch den Druck des im Kanal 144 fließenden Brennstoffes geschlossen
wird, wenn die Pumpe fördert.
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Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende. Wenn sich (las Drosselventil
in der Leerlaufstellung befindet, so beträgt die Saugwirkung im Saugsammelrohr unter
dem Drosselventil ungefähr 457 oder 483 mm Quecksilber, wodurch der Vakuumkolben
74 bis zur oberen Grenze seiner Bewegung gehoben und der Kolben 72 entsprechend
nach oben bewegt wird, wobei die Federn 96 und 98 gespannt bzw. belastet
werden.
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Der Förderhub der Pumpe ist in der Hauptsache in zwei Stufen geteilt.
Die erste Stufe besteht aus dem größten Teil des genannten Hubes und enthält die
Kolbenbewegung von der oberen Bewegungsgrenze aus, wie Fig. i zeigt, bis zur Stelle,
wo der Kolben 74 mit dem oberen Ende der Muffe 92 in Berührung kommt, wie Fig. 2
zeigt. Dieser Hub wird durch beide Federn 96 und 98 im Fall einer Abnahme des Sammelrohrdruckes
in dem verhältnismäßig hoben Unterdruckbereich bewirkt, wenn das Drosselventil von
seiner Leerlaufstellung aus geöffnet wird, und wegen der vereinigten Kraft der Federn
96 und 98 erfolgt die Brennstofförderung zwangsläufig und rasch. Es ist zu bemerken,
daß sich der Kolben 72 am Ende der ersten Stufe des Pumpenhubes dicht neben dem
oberen Ende der Ventilspindel 13o befindet, jedoch von (fiesem noch etwas entfernt
ist.
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Wenn der Kolben 74 mit dem Ende der Muffe 92 in Berührung kommt, so
kann keine weitere Ausdehnung der Feder 96 stattfinden. Diese Feder ist dann wirkungslos
und kann den Kolben 72 nicht betätigen; sie wird mit diesem Kolben durch den zweiten
Teil bzw. die zweite Stufe der Kolbenbewegung mitgenommen, die nur einen kleinen
Teil der Gesamtbewegung darstellt. Diese zweite Stufe erfolgt nur unter der Wirkung
der verhältnismäßig schwachen Feder o8 und dient hauptsächlich zum Öffnen des Kraftregulierventils
128 durch den Kolben 72, obgleich dieser Kolben beim Öffnen des Ventils noch eine
langsame Förderung von Beschleunigungsbrennstoff bewirkt, die das Arbeiten des Motors
während der t`bergangsperiode verbessert. In dieser Beziehung und bevor die Einrichtung
ihre Abwärtsbewegung beginnt, muß der Unterdruck über dem Kolben 74 so weit verringert
werden, daß diese Verringerung mit der Anfangskraft oder Anfangsspannung der Feder
96 gleich ist, wenn diese auf die in der Fig. 2 gezeigte Länge zusammengedrückt
wurde.
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Ans der obigen Beschreibung der Erfindung und ihrer Arbeitsweise ist
es leicht ersichtlich, (laß ein wesentlicher Unterschied in den Druck charakteristiken
der Federwirkung in den beiden Stufen vorhanden ist und infolgedessen auch ein wesentlicher
Unterdruckzwischenbereich besteht, in welchem keine Bewegung des Kolbens stattfindet.
Die untere Grenze dieses Bereiches ist der Wert (ges Unterdruckes, der gerade ausreicht,
um die Kraft der Feder 98 zu überwinden, und eine geringe Abnahme des t;nterdruckes
in einem sehr tiefen Unterdruckbereich wird es ermöglichen, daß diese Feder den
Kolben 72 betätigt, der dann mit der Ventilspindel 130 in Berührung kommt
und das Ventil 128 öffnet. Während des Offnens dieses Ventils muß die entgegenwirkende
Kraft der Ventilfeder überwunden werden, und diese Feder wird bestrebt sein, die
Bewegung des Kolbens zu hemmen oder zu unterbrechen. Die Kraft der Feder 132 ist
jedoch verhältnismäßig gering; und wird durch die Feder 98 leicht überwunden, so
daß sie das richtige Arbeiten der Vorrichtung in keiner Weise beeinträchtigt.
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Es ist ferner zu bemerken, daß die Feder 132 vorzugsweise so eingestellt
ist, daß weder der Druck des Brennstoffes im Zylinder 70 während der Abwärtsbewegung
des Kolbens 72 noch die Saugwirkung vom Saugkanal auf die Kraft- oder Sparförderungsvorrichtung,
noch die Vereinigung dieses Druckes und dieser Saugwirkung das Ventil 128 öffnet,
bevor es vom Kolben 72 betätigt wird.
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Wenn der Kolben 72 seine untere Bewegungsgrenze erreicht hat, so ruht
er auf der oberen Fläche des Ventilkörpers 126, und der Brennstoff tritt in diesem
Ventilkörper abseits von einem Schlitz i6o und eines ringförmigen Kanals 162 um
die Ventilspindel i3o ein.
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Wenn das Ventil 128 offen ist, so bildet die Düse 140 die Hauptdosiereinschränkung,
und die Nebenleitung 136, 134, 138 ist im wesentlichen wirkungslos. Infolgedessen
ist die Nebenleitung nur während eines Teils des Arbeitens des Drosselventils wirksam.
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Für ein besseres Verständnis der Arbeitsweise der vorliegenden Beschleunigungsvorrichtung
und ihrer Vorteile gegenüber den üblichen durch den Unterdruck betätigten Beschleunigungsvorrichtungen
wird auf Fig. 6 Bezug genommen. Die ausgezogene Linie stellt die Charakteristiken
der Wirkung der üblichen bzw. gewöhnlichen durch den Unterdruck betätigten Beschleunigungspumpe
dar. Es ist leicht ersichtlich, daß hier im ganzen Bereich des Sammelrohrunterdruckes
eine gleichförmige Pumpenbewegung vorhanden ist, d. h. daß eine gleiche Unterdruckabnahme,
die im Saugsammelrolir durch die Geschwindigkeit des Motors und die Stellung des
Drosselventils bewirkt wird, eine gleichmäßige Purnpenbewegung hervorruft, und zwar
ohne Rücksicht darauf, ob das Drosselventil nahezu weit offen ist oder gerade aus
seiner Leerlaufstellung bewegt wurde.
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Die gestrichelte Linie stellt die Charakteristiken der Wirkung der
vorliegenden Erfindung ohne Rücksicht auf die Wirkung der Kraftdüsenventilfeder
132 dar. Die in der Kurve benutzten Sammelrohrunterdruckpunkte in Millimeter Quecksilber
sind nur als Beispiele zu betrachten, denn durch eine geeignete Wahl der Stärke
der Federn, der Länge der Muffe y2 und bzw. oder der Gesamtlänge des I1-,olbenlltrbe:
lassen ;ich diese Punkte in einem großen Bereich verändern.
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Wie diese gestrichelte Kurve zeigt, wird sich der Brennstoffkolben
bei einer Abnahme des Sammelrohrunterdruckes im Bereich zwisclierl 457 und
305 mm
Unterdruck voni ä ußerstcn zurückgezogenen Ende des
Hubes tun tingef:ilrr lo,,s 111m lrzw. 2,54 mm vorn entgegengesetzten Ende seines
Hubes bewegen. Es erfolgt dann keine weitere liolhenbewegung, bis der Sammelrohrunterdruck
auf 13o,7 mm Quecksilber gefallen ist, wobei die übrige I'timlieitlrew-egung von
2,54 mm ungef@ihr zwischen t ,;y.7 und i27 mm Sammelrohrunterdruck erfolgt und wobei
das Ventil 128 de, Kraftreglers während dieses Teils bzw. dieser Surfe des Pumpenhubes
offen ist.
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Auf Wunsch kann der Pumpenhub dadurch eilige-.stellt werden, claß
der Kolben 72 an der Nut 77 statt der Nut 75 befestigt wird. Hierdurch wird die
Gesamthublänge verändert, zumal die Aufwärtsbewegung der Kolbenvorrichtung auf den
Weg begrenzt ist, den der Kolben 74 zurücklegen kann, bevor er den oberen Teil des
Vakuumzvlinders 8o erreicht. Die Befestigung des Kolbens an der Nut 75 bewirkt einen
kurzen Kolbenhub, und die Befestigung an der- Nut 77 bewirkt einen längeren Kolbenhub.
Andere Abstände zwischen den Vtrten und bzw. oder zusätzliche Kuten oder andere
Mittel k<innen jedoch vorgesehen sein, um die Stellung des Kolbens 72 auf der
Stange 76 oder die Gesamthublänge der Vorrichtung einzustellen, wobei die dargestellte
Anordnung eine bevorzugte Anordnung ist. Die Länge des Kolbenhubes könnte auch mittels
einer zwischen dem Vakuumkolben 74 und der Stange 76 angeordneten Einstellvorrichtung
verändert werden.
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Die Fig. 7 zeigt die Charakteristiken der Wirkung der vorliegenden
Erfindung für zwei Kolbeneinstellungen. Die ausgezogene Linie stellt die Charakteristiken
derWirkung, wenn die Einstellung für den kurzen Hub erfolgt, und die gestrichelte
Kurve dieCharakteristiken für den längeren Hub dar. Der Winkel bzw. Abfall in der
Kurve um 139,7 bis 127 mm Quecksilber wird durch die Größe der Vorspannung
der Feder L32 des Kraftdüsenreglerventils hervorgerufen. Es ist zu bemerken, claß
die Unterdruckpunkte der Vorrichtung in dieser Figur von denjenigen'der Fig.6 etwas
verschieden sind. Dieses ist auf verschiedene Federcharakteristiken zurückzuführen.
Diese sind jedoch auch mir Beispiele und lassen sich auf Wunsch verändern.
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Es ist ferner zti bemerken, (laß eine Einstellung des Kolbenhubes
in (lern höheren Unterdruckbereich diejenigen Unterdruckwerte ändert, die zum Anlassen
der Vorrichtung; nötig sind. Dieses ist auf den Umstand zurückzuführen, daß eine
Änderung der Kolbenvorrichtung den gegenseitigen Abstand des Kolbens 72 vom Halsring
88 und vom Flansch q4 der Nluffe 92 ändert, wenn sich die Vorrichtung in
ihrer höchsten Stellung befindet. Dieses hat zur Folge, daß das Zusammendrücken
der federn d6 und y8 entsprechend geändert wird, wenn sich die Vorrichtung in dieser
Stellung befindet. Infolgedessen wird ein geringer Unterdruck nötig sein, um zu
bewirken, daß diese Vorrichtung die oberste Grenze ihrer Bewegung erreicht, wenn
der l@olben 72 in der Nut als wenn er in der Nut 77 verbunden ist. Es ist hier unter
Bezugnahme auf Fig. 1 zu bemerken, daß der Übergang von höheren zum niedrigeren
1rnterdruckbereich nach einer gleichen Pumpenbewegung von der oberen Stellung aus
ohne Rücksicht auf die Nut erfolgen wird, in welcher der Kolben 72 verbunden werden
soll. Aus obigem hellt deutlich hervor, daß die Charakteristiken der Vorrichtung
durch eine Änderung der Hublänge verändert werden können.
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Durch Änderung der Länge der dufte coz und durch Änderung der Wandstärke
des Flansches 94 der Muffe o-, tun die Größe der Vorspannung der Feder o6 und auch
die Dauer des Überganges vom höheren zum nictirigeren Unterdruckbereich zu ändern,
kann man ierncr über eine beträchtliche Anzahl von Arbeitszusammens;,#llungen ohne
Änderung der Federn verfügen. Wenn die Federsätze auch geändert werden, so ;iiicl
auch unzählige andere Arbeitszusammenstellun--cn möglich, so daß man eine Vorrichtung
erhält, die sich leicht an die verschiedenen Forderungen der einzelnen Konstruktionen,
Bauarten und Größen von Motoren hinsichtlich der Beschleunigung und der Sparwirkung
anpassen läßt.
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Es wird besonders auf den Umstand aufmerksam gemacht, (laß eine Verlängerung
der Muffe 02 eine Verkürzung der Länge der ersten Stufe des Hubes im höheren Unterdruckbereich
zur Folge hat. Dieses ist bei Motoren besonders vorteilhaft, die keine besonders
große anf:ingliche Beschleunigungsladung erfordern, um in befriedigender Weise zu
arbeiten, da dieses die Wirtschaftlichkeit im dichten Verkehr erhöht, wenn sich
das Drosselventil selten in der weit offenen Stellung befindet.
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Fig.4 zeigt eine Abänderung der Erfindung; in ihrer Anwendung; bei
einem Steigstromvergaser 400- Die Hauptbrennstoffvorrichtung des dargestellter Vergasers
bestellt ati, einem Auslaufrohr bzw. einer 1:inspritzdüse 412, das bzw. die durch
einen Brennstoffkanal 414 finit der (nicht dargestellten) Hauptdosierdüse verbunden
ist, die ihrerseits mit dem Brennstoffraum 26 in Verbindung steht, und Luft wird
in der wohlbekannten Weise in die genannte Hauptbrennstoffvorrichtung eingeleitet.
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In dem Rohr 412 ist eine geeichte Kraft- und Beschleunigungsdüse 424
angeordnet, deren Durchmesser kleiner ist als das Innenmaß des Rohres 412 und die
den Brennstoff in dieses Rohr einspritzt. Der Brennstoff wird der Kraft- und Beschleunigungsdüse
424 durch einen waagcrechten Kanal 426 und einen lotrechten Kanal 428 zugeführt,
der neben seinem oberen Ende einen Regler besitzt.
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Der Regler besteht aus einem Körperteil f30, der in den Kanal 428
eingeschraubt ist und in welchem ein Ventil 432 in der Mitte zwischen den Enden
einer mit einer Längsbohrung versehenen Ventilspindel 434 arbeit,mäßig angeordnet
ist. Das eine Ende der Spindel 434 greift in den Brennstoffkanal 436 ein, der durch
(las Ventil 432 gesteuert wird, wobei der Querschnitt dieser Ventilspindel, die
in den BrennstoffzYlinder 440 eingreift, kleiner ist als der Brennstoffkanal .f36.
Seitliche Brennstofföffnungelr 444 sind neben dem oberen Ende der Ventilspindel
434 vorgesehen, und das untere Ende der Bohrung ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
mit einer geeichten Reglerdü`e .f46 versehen. Eine Feder .f48 wirkt nachgiebig auf
das Ventil f3-2, um es geschlossen zu halten; diese Feder ist so eingestellt, daß
sie das Ventil entgegen der auf die Düse ausgeübten Saugwirkung in dieser Stellung
hält.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform der Erfindung
ist eine abgeänderte Bauart eines BrennstOffkolbeus 442 vorgesehen, der eine Scheibe
4,90 besitzt, in welcher eine mit der in Fig.3 gezeigten Öffnung ;= ähnliche schlüssellochartige
Öffnung vorgesehen ist, :o daß dieser Kolben an der Stange 76 befesti,"t werden
kann. Um ztt verhindern, daß der Brennstoffkanal .136 durch den Kolben 442 geschlossen
wird, wend dieser seine untere Bewegungsgrenze erreicht, sind Lappen 452 vorgesehen,
die mit dem Kopf 438 des Teils .13o in Berührung kommen und den Kolben .1.12 in
einem gewissen Abstand von diesem Kopf 43S halten können. Auf Wunsch können die
Lappen 452 jedoch weggelassen werden und der Kopf 438 kann geschlitzt sein, wie
die Fig. i und 2 zeigen, oder es kann irgendeine andere geeignete Anordnung vorgesehen
sein, um den Durchfluß von Brennstoff aus dem Zviinder44o in den Kanal .128 zu gewährleisten,
wenn der liolben 442 seine untere Bewegungsgrenze erreicht hat.
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Der Zylinder 440 ist neben seinem oberen Ende mit einem Cberlaufkanal
46o versehen, und das obere Ende des Vakuumzylinders 8o ist durch einen Kanal 462
mit dem Saugkanal hinter dem Drosselventil 2.1 verbunden, wobei der genannte Zylinder
8o ebenfalls mit einer Entlüftungsöffnung 464 versehen ist, die von einer Stelle
neben dem unteren Ende dieses Zylinders aus in den Saugkanal vor dem Drosselventil
führt.
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Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird der Brennstoff durch
die Düse .1.16 dosiert, wenn das Ventil 432 geschlossen ist, da diese Düse kleiner
ist als die Eichung der Dosierdüse 470. Bei einer Förderbewegung des Beschleunigungskolbens
442 ist die Menge des aus dem Zylinder 440 geförderten Brennstoffes eine solche,
daß sie nicht vollständig durch die Düse 1.16 ausfließen kann, und infolgedessen
wird das Ventil 132 durch den Druck dieses Brennstoffes zwangsläufig geöffnet. Die
Dosierdüse 47o der Kraft- und Beschleunigungsdüse .124 dosiert dann die Beschleunigun
gsbrennstoffladung. Diese Düse dient auch dazu, den Brennstoff für das Kraftgemisch
zu dosieren, wenn <las Kraftreglerventil 432 durch den Kolben .142 geöffnet wird.
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Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist
diese bei einem Vergaser od. dgl., wie z. B. bei dem in der Fig. i gezeigten Vergaser
angewandt, und der Regler ist auch mit dem in dieser Figur gezeigten Regler ähnlich.
Der Beschleunigungsbrennstoffkolben dagegen ist mit dem in der Fig.4 dargestellten
Kolben ähnlich.
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Die Kolben 74 und 442 sind durch eine Stange 576 miteinander verbunden,
die mit der Stange 76 ähnlich ist, nur daß das obere Ende bei 5oo erweitert ist,
um eine Schulter 502 zu bilden, und im Kolben 74 ist ein erweiterter Kopf
504 vorgesehen, durch welchen der genannte Kolben die genannte Stange mit dem Kolben
:142 liebt. Der erweiterte Teil 5oo kann durch eine im Halsring 88 vorgesehene Öffnung
505 hindurchgehen, so daß die Schulter 502 während des Beschleunigungshubes
der Pumpe eine Unterlagsscheibe 5o6 erfaßt, die auf der Stange 576 gleiten und mit
der Unterseite des Halsringes 88 in Berührung kommen kann, wenn die Kolben gehoben
werden. Die Feder 96 ist zwischen derUnterlagsscheibe5o6 und dem Kolben442, und
die Feder 98 ist zwischen dem genannten Kolben und dem Halsring 88 angeordnet.
Wenn die Schulter 5o2 mit der Unterlagsscheibe 5o6 in Berührung kommt, so wird eine
weitere Ausdehnung der Feder 96 verhindert. Durch Änderung der Länge des erweiterten
Teils 5oo lassen sich in der Arbeit der Vorrichtung ähnliche Änderungen wie durch
Änderung der Länge der Muffe 92 in den Fig. i, 2 und 4 erzielen.
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In dieser Ausführungsform ist auch nur vom Beschleunigungspumpenzylinder
70 aus nur ein durch den Regler gesteuerter Brennstoffauslaufkanal 5o8 vorgesehen,
der eine Kraft- und Beschleunigungsdüse 5ro aufweist, welche den Brennstoff in einen
mit dem Kana136 des kleinen Venturirohres verbundenen Kanal 512 ausfließen läßt.
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Wenn das Ventil 128 geschlossen ist, so wird der Brennstoff
durch die Düse 138 dosiert, und wenn dieses Ventil offen ist, so dosiert
die Düse 5io den Brennstoff sowohl für die Kraftmischung als auch für die Beschleunigungsbrennstoffladung,
wobei die Öffnungen 53o .eine vereinigte Oberfläche aufweisen, die groß genug ist,
so daß sie keine Eichungsfaktoren bilden.
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Wenn auch gewisse Ausführungsformen der Erfindung beschrieben und
dargestellt wurden, so versteht es sich von selbst, daß ein oder mehrere Merkmale
einer Ausführungsform durch entsprechende Merkmale einer anderen Ausführungsform
ersetzt oder hinzugesetzt werden können. Desgleichen kann ein Beschleunigungsmechanismus
von der eine '.Membran besitzenden Bauart, der in gleicher Weise arbeitet und dieselben
Merkmale besitzt wie der dargestellte aus einer Kolbenpumpe bestehende Mechanismus
verwendet werden, und die Erfindung kann auch bei einem Vergaser für waagerechte
Förderung u. dgl. ebensogut als für die oben beschriebenen und in den Zeichnungen
dargestellten Bauarten angewandt werden. Auf Wunsch kann eine unabhängige Beschleunigungseinspritzdüse
verwendet werden, durch welche der Brennstoff direkt in den Saugkanal eingespritzt
werden kann, und der Mechanismus kann durch andere Mittel als durch den Sammelrohrunterdruck
gesteuert werden. Es lassen sich z. B. vom Bedienenden zu betätigende Mittel anwenden,
um eine der Drosselventilstellung entsprechende Kraft auszuüben.
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Es ist ebenfalls für den Fachmann selbstverständlich, daß an der Form,
Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile verschiedene Abänderungen im Rahmen
der Erfindung vorgenommen werden können, ohne auf die wesentlichen Vorteile der
Erfindung zu verzichten, wobei die hier dargestellten Ausführungsformen der Erfindung
lediglich Ausführungsbeispiele darstellen, auf welche sich die Erfindung keineswegs
beschränkt.