DE845875C - Verbesserungen an Vergasern (Beschleunigungseinrichtung) - Google Patents

Verbesserungen an Vergasern (Beschleunigungseinrichtung)

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DE845875C
DE845875C DEB10253A DEB0010253A DE845875C DE 845875 C DE845875 C DE 845875C DE B10253 A DEB10253 A DE B10253A DE B0010253 A DEB0010253 A DE B0010253A DE 845875 C DE845875 C DE 845875C
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fuel
piston
pump
stroke
valve
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DEB10253A
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Bendix Aviation Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/12Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
    • F02M7/133Auxiliary jets, i.e. operating only under certain conditions, e.g. full power
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/06Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system
    • F02M7/08Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system using pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Verbesserungen an Vergasern (Beschleunigungseinrichtung)
    1)i( @iirliegciule Frtindung betrifft Vergaser für
    \'erhren»u»gsmi@tiiren. wie stilcltc ini :tll@emei»eit
    für liraftf@ilirzetige ti. ihrl. verwendet werden, und
    bezweckt insbesii»<Icr< die Schaffung einer geeigneten
    Brennstoffzuführung für die Beschleunigung des
    Jliitors, ein wichtiger "/.weck darin besteht,
    einen Beschleu»igungsmeclianismus züi schaffen, der
    es ermöglicht, den besonderen Forderungen des Motors
    züi entsprechen.
    Es ist df'nl Fachmann wiililbekannt, daß Mittel
    vorgesehen \%-erden kiinnen, utn eine zusätzliche
    Brennsti,hmenge @%;ihründ cles ()ffnens des Vergaser-
    drossel\entils einzuspritzen, um den Motor zu be-
    schleiinigen find tiin eine Kraftdüse züi Öffnen, wenn
    1h1: 1 >ro@sselventil ;t;iliczii weit iitie» ist und bzw. oder der
    @ammelri>liru»terdruck sehr gering ist. olche \-()r-
    riclttu»gen liestelieit i» der H@itipts:tche au; einer
    Pumpe mit einem Tauchkolben oder gewöhnlichen
    Kolben. der durch eine Feder betätigt 3,vird und unter
    dein Einfuß der S"ttig«-irkting in der Einlaßleitung
    hinter <lein Drosselventil wirkt. Die Feder ist für
    gewiilinlich so ausgebildet, (1a13 der Kolben sich dem
    einen Ende seines Hubes nähert, wenn der @ammel-
    rohrunterdruck nahezu einen hohen Wert erreicht,
    der dem Leerlauf entspricht, während er ;ich dem
    anderen Ende seines Hubes dann nähert, -,venn der
    5ammelrohrunter(inick nahezu einen verhä ltnis-
    miißig geringen Wert erreicht, züi welcher Zeit der
    Tauchkolben die Kraftdüse öffnet. Bei selchen durch
    den Unterdruck betätigten Pumpen ist die Pumpen-
    bewegung während des ganzen Bereiche; des `ammel-
    rothrunterdruckes gleichförmig, (l. l). daß für ein
    Teiches F;illen im Unterdruck eine gleiche Pumpen-
    bewegung erfolgt, und zwar ohne Rücksicht d,irauf.
    ob sich das Drosselventil nahe seiner weit offenen Stellung oder (licht bei der Leerlaufstellung befindet. Eine solche gleichmäßige Verteilung des verfügbaren Pumpenhubes im ganzen Bereich des Sammelrohrunterdnrckes ist nachteilig, denn eine besondere Zuführung von Brennstoff für die Beschleunigung ist nur während einer beschränkten Bewegung des Drosselventils nötig, wenn dieses von seiner Leerlaufaellun_, aus weiter geöffnet wird, und im allgemeinen hat irgendwelche Beschleunigungswirkung der Pumpe, wenn das Drosselventil diesen beschränkten Bereich überschritten hat, eine Brennstoffvergeudung zur Folge.
  • Ein anderer wichtiger Zweck der Erfindung besteht daher darin, eine Beschleunigungspumpe zu schaffen, bei welcher der größte Teil des Pumpenhubes in einem verhältnismäßig hohem Unterdruckbereich erfolgt, wenn das Drosselventil in einem beschränkten Bereich von seiner Leerlaufstellung aus bewegt wird.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird ferner außer dem Mittel ztrr Zuführung einer zusätzlichen Brennstoffmenge für Beschleunigungszwecke ein Mittel geschaffen, um den Durchfluß von flüssigem Brennstoff während solcher Arbeitszeiten zu erhöhen, wenn der S@crnmelrohrunterdruck gering ist, um das Gemisch leim Arbeiten unter hohen Belastungen oder mit hohen Geschwindigkeiten anzureichern.
  • Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung dieser Art zrr schaffen, in welcher eine Beschleunigungsladung bei Beschleunigung vom Leerlauf bzwv. von geringen Geschwindigkeiten aus verhältnismäßig rasch und heim Offnen der Kraftdüse oder de> Sperrventils verliältnism;ißig langsam zwangsläufig zugeführt wird.
  • Noch ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, einen zusammengesetzten oder mehrstufigen Beschleunigungsmechanismus zu schaffen, welcher durch die Saugwirkung im Saugsammelrohr hinter dem Drosselventil beeinflußt wird und in welchem der größte Teil des Pumpenhubes für die Beschleunigung bei einer Abnahme des Sammelrohrunterdruckes im Bereich des hohen Unterdrucke; und ein kleinerer, zum öffnen der Kraftdüse genügender Teil des Hubes im Bereich eines sehr geringen Unterdruckes stattfindet, wobei die Vorrichtung während eines wesentlichen Unterdruckbereiches z"vischen dem hohen und (lern niedrigen Unterdruck außer Tätigkeit bleibt.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung dieser Art zu schaffen, bei welcher der kleinere zum öffnen der Kraftdüse dienende Teil des Pumpenhubes bei einer geringen Änderung des Sammelrohrunterdruckes in einem verhältnismäßig geringen Bereich erfolgt.
  • Ein anderer Zweck besteht darin, eine Beschleunigungspumpe dieser Art zu schaffen, bei welcher die Lauge- des Pumpenhubes einstellbar ist.
  • Noch ein anderer Zweck besteht darin, eine Vorrichtung dieser Art zu schaffen, die in der Konstruktion einfach, im Betrieb zuverlässig und in der Herstellung verhältnismäßig wenig kostspielig ist.
  • Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen mehrere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind. Es ist jedoch selbstverständlich, daß auch andere Ausführungsformen sowie andere Konstruktionen, Anordnungen und Arbeitsweisen im Rahmen der Erfindung möglich sind, soweit diese in den Patentansprüchen gekennzeichnet sind.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. i einen lotrechten Schnitt durch einen \-ergaser nach der Erfindung, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt, in größerem Maßstab, durch die Beschleunigungsvorrichtung mit dein Kolben dieser Vorrichtung in einer Zwischenstellung, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt durch den Tauchkolben der Pumpe nach der Linie 3-3 der Fig.2. Fig. 4 einen Schnitt durch einen Vergaser nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig.5 einen Teilschnitt durch einen Vergaser nach einer weiteren der Erfindung, Fig.6 ein Diagramm mit den Charakteristiken der Wirkung einer üblichen Beschleunigungspumpe und den Charakteristiken der Wirkung einer üblichen Beschleunigungspumpe und den Charakteristiken der Wirkung einer Pumpe nach der vorliegenden Erfindung, in beiden Fällen gegenüber dem Sammelrohrunterdruck, und Fig. 7 ein Diagramm mit weiteren Charakteristiken der Wirkung einer Pumpe nach der Erfindung gegenüber dem Sammelrohrunterdruck.
  • In der ganzen Beschreibung wird auf die Stellung der verschiedenen Teile und die Richtung der Bewegung dieser Teile unter Berücksichtigung der Zeichnungen Bezug genommen, und gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugsnummern bezeichnet, wobei andere Bezugsnummern nur dann verwendet werden, wenn die Teile in der Herstellung und in der Arbeitsweise verschieden sind.
  • Zunächst soll besonders die Fig.r betrachtet werden. In dieser Figur ist jedoch nur beispielsweise ein Fallstromvergaser io mit einem glatten Rohr und einem Saugkanal mit einem Lufteinlaß 12, einem großen und einem kleinen Venturirohr 14 bzw. 16 und einem Gemischauslaß 18 dargestellt, der am Saugsammelrohr 21 eines Verbrennungsmotors befestigt ist. Der Lufteinlaß wird durch das übliche Absatzabsperrventil 22 gesteuert, und der Gemischauslaß wird durch ein Drosselventil 24 gesteuert.
  • Der Vergaser ist mit einem Raum 26 für flüssigen Brennstoff versehen, der in wohlbekannter Weise mit dem Lufteinlaß mittels eines Schlagrohres 27 verbunden ist und auch den üblichen Schwimmermechanismus , 28 besitzt. Eine Hauptbrennstoffvorrichtung besteht aus einer geeichten Brennstoffdüse 30, die den Brennstoff aus dem Brennstoff raum26 erhält und ihn durch Brennstoffkanäle 32 und 34 in einen ringförmigen Kanal 36 im kleinen Venturirohr 16 leitet, von wo aus er durch die Saugwirkung und durch einen Schlitz 38 in den Luftstrom des Saugkanals angesaugt wird, wobei Luft durch Kanäle 40 und 42 und Öffnungen 44 eines Rohrs 46 in die Hauptbrennstoffvorrichtung eindringt. Es ist ferner eine
    Leerlau(vorric htl1llg vorgesellell, (nie aus einem Leer-
    laufrohr 3S, c,iner geeichten Düse 5c) und Brenrlstoff-
    kan ölen 52, 34 und 56 bestellt, wobei der Leerlauf-
    breunstc)ft durch die wohnbekannte Leerlaufdüse 58
    eingespritzt wird, die sich neben einem Rand des
    Urc@sselvcntils -,4 befindet, und Luft gelangt in diesen
    Leerlaull)renllstc)tt durch einen Kanal 6c), der mit dem
    Saugkanal verbunden ist »1d durch (-in einstellbares
    \;« Iulvelitil 62 gesteuert wird.
    Die vorliegende ßeschleunigungrynrrichttmg ist
    eine solche %on (her zusanunengesetzten Bauart, die
    in mehreren -(,trennten Stufen arbeitet, welche ver-
    sclliedelle Ch;lr;rktcristiken besitzen, Mie weiter unten
    beschrieben llerden soll, wobei eine Ausführungsform
    der Hi-tin(lung in den Fig. i, a und 3 dargestellt ist.
    1)ic Vorrichtung Inseln aus einem Brennstoffz0in(Ici-
    7o, der im lirelilrstc)ftraum -26 ;tllgec)r(Ille( ist, obwohl
    ur auf Wunsch auch außerhalb des Vergasers angeord-
    net sein kann. Ein ßuscllleuniglenga)rerlllstofft@tlicll-
    kc)11)en bzur I3retiwtoffI)11wn ;2 ist im Zylinder ;c)
    hile und Ir lu)wcglich angeordnet, wobei die gesamte
    Kolbeilanordnung der Vorrichtung aus einem durch
    denn Unterdruck I)(,t;itigten Kolben ;i bestellt, der
    (1t11(11 eiere `tauge ;t) mit denn Kolben ; 2 verblenden
    ist. Die Stange ;ti ist ;r111 Kc)Iben ;l in bekannter
    Weise durch eine Klanilner ;5 befestigt, die in einer
    in der genalriitell Stange, und z«ar alt delle in das
    Innere (los Kolben' ;.l eindringenden 1:1(1e v()Fge-
    selleiwil lzillgllllt ;li:gcorclnet ist. Dur Kolben ;2 ist
    an der Stange -f-) durch einen schlüsscllochartigen
    Schlitz befestigt, der mit der \11t ;j zummnwn-
    wirkt. I:ilrc zucite mit ;; ist ferner züi einem weiter
    unten züi beschreibenden Zweck vorgesehen.
    L`ber (nenn Zylinder ;c) ist ein entgegengesetzt an-
    gec)rdneter X-akuumzvlinder So angeordnet, in welchem
    der Vakuumkdlwn 74 adwitsmäßig auffenommen
    Wird, 1111c1 dessen ob('1'es Hilde (hlr(ll` satlgklmäle Se
    ,@.1 1111,1 @6 mit denn @uu@2kcrn;ll des Vergasers hinter
    dein Dnemlventil24 verbululen ist, l")durch der Kolben
    ;.l unter (lein Viniluß des Saminelrohrunterdruckes
    stellt und durch (Hosen >'(steuert Wird, u-obei dieser
    Unterdruck für ;i11g(,ilieincii als derjenige gilt, der
    hinter (lein genannten I>ros>elventil herrscht. Ein
    Halsring #s#@, der- in eine Werzu vorgesehene ringförmige
    Aussparung eingedrückt Miau verschließt das untere
    Ende des Zylinders Sc), und eine von diesem Zylinder
    ausgehende Entlüftungsiiffnung (1c) mündet in (In
    Brennstc)ttrauin 2i;, um jeden unerwünschten Druck
    ;II)zulasscn, der s@)Irst unter du]" @'akuurnkolben ;3
    vorhanden still kiinnte. Auf Wunsch kann die Hut-
    auch in (1e11 I.llt@ellllaßkatlal 12 ein-
    münden.
    I)er Halsring S'N besitzt eine mittlere Öffnung, in
    m-elcher eine Muffe (t z verschiebbar aufgenommen wird,
    die auf der Stange ;ti gleiten kann und einen Fhmsch().l
    aufweist, der sich nobel ihrenn inneren linde und unter
    (lern llalsring Ss bctindet und gegen welchen sich das
    eine linde einer kleinen, verhältnismäßig starken
    Feder oo niitzl, (lcren anderes Ende auf den Brenn-
    stc)ffkcrlben ;2 wirkt. I;illc zweite, große, aber ver-
    Ir;i@trlism:illig sch w ache heller cj'N ist zwischen dem
    I l;ilsi-iiig und den) genannten Kolben 7.? ange-
    c)rcltrct.
    In der Zusatz- oder Hilfsbrerinstoffvorrichtung
    gelangt der Brennstoff in den Zylinder 7o durch einen
    Hinlaßkanal 111, der mit dem Brennstoffraum 26
    verbunden und für gewöhnlich offen ist, aber ein
    Absperrventil 116 enthält, um einen Rückfluß des
    Brennstoffes während des Druckhubes des Kolbens 7 2
    züi verhindern. Es ist züi bemerken, daß der Brenli-
    sto11, der sich über dem Kolben 72 anhäufen
    ki;rnte,
    über dein oberen Ende des Zylinders ,-c) fließen lind in
    den ßrennstc)Hhehälter oder Brennstoffraum 2fizlli-iick-
    kehren kann.
    Die Hilfsvorrichtungen, durch welche der Brcnlstc)il
    aus (lern Zylinder ;o gefördert wird, sind in der
    in den Fig. i und 2 dargestellten Ausführnlgsforln
    der Erfindung gezeigt; die beiden in Frage kommenden
    Vorrichtungen lassen den Brennstoff in den ring-
    förmigen Kanal 36 des kleinen Venturirohres eh-
    dringcn.
    Die eine Fördervorrichtung, die als Kraft- oder
    Sparvorrichtung bezeichnet wird, besteht aus d(,ii
    Kar;ilen 120, 122 und 124 und ist mit einem Kraft-
    düsenregler versehen, der aus einem Körper 12t»lnd
    einem Kraftdüsenregler- oder Sparventil i2S Inseln,
    das nlit einer Ventilspindel 130 aus einem Stück
    besteht und in der Mitte zwischen den linden dieser
    Spindel angeordnet ist. Das eine linde dieser Ventil-
    spindel greift in den Brennstoffz5-linder ;c) eilt, so
    claß der Kolben ;2 mit diesem Ende in Berührung
    kommen send (las Ventil 12S iiffileil kann. Eine Feder
    132 %Irkt in nachgiebiger Meise auf dieses \'ertil
    und stecht es zu schließen.
    Eine vorn der einen nach der anderen Seite des
    Ventils W führende Nehenleitung besteht aus einem
    Längskanal 134, der in der Ventilspindel 13c) vc)r-
    gesehen ist und an einem Ende in den Zylinder ein-
    mündet und neben diesem Ende mit einem Seiten-
    kanal 1;6 versehen ist. Unter dem Ventil 12S l)etin-
    det sich eine gecichtel)osierdüse 131, die den Kanal 13.1
    mit dem Innern des Körpers 126 verbindet, der ein
    geeichte Kraftdüse 14o aufweist, welche griißer als
    die Düse 13S und mit dem Kanal 120 verbundoll ist.
    Wenn (las Ventil 128 gesclilosseil ist, fließt :()mit
    durch die Düse 138 dosierter Brennstoff durch die
    Sparvorrichtung, und wenn dieses Ventil e)ffen ist,
    so wird der Brennstoff durch die Düse 140 dosiert,
    wobei der Vorteil dieser Anordnung darin besteht,
    daß die Flachstelle bzur das Loch beseitigt wird,
    clie bzw, das für gewöhnlich bei geringen Beschleuni-
    gungen vorn Laut mit geringen Geschwindigkeiten
    bz«r vom Leerlauf aus dicht bei der Leerlaufstellung
    erscheint. Auf Wunsch kann jedoch die Nebenleitung
    136, 13.1 und 138 weggelassen werden.
    Die andere, als Beschleunigungsfördervorrichtung
    bezeichnete Hilfsvorrichtung für die Förderung des
    Brennstoffes besteht aus Kanälen 112, 1.1.1 und einer
    in (lern Kanal 121 angeordneten Beschleunigungs-
    düse 46, die den Brennstoff durch eine geeichte
    Üffnutlg 1.1S austreten MM. Es ist zu bemerken, daß
    der Durchmesser der Düse 146 kleiner ist als der Durch-
    messer des Kanals 12.1, damit der Brennstoff vom
    Kanal i'22 durch den Ituml 12.1 fließen kann.
    Der Kanal 1.11 ist auf dem größten Teil seiner Länge
    erweitert, wie Fig. 1 zeigt, und enthält neben seinem
    unteren Ende ein durch die Schwerkraft betätigtes Absperrventil i5o, welches ein Gewicht 152 zu schließen sucht. Aus dem oberen Ende des Kanals 144 entweicht die Luft bei 154 in den oberen Teil des Brennstoffraumes 26, um zu verhindern, daß Brennstoff aus der Düse 148 angesaugt wird, wenn die Beschleunigungspumpe nicht arbeitet; die betreffende Entlastungsöffnung wird durch ein Absperrventil 156 gesteuert, das durch den Druck des im Kanal 144 fließenden Brennstoffes geschlossen wird, wenn die Pumpe fördert.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende. Wenn sich (las Drosselventil in der Leerlaufstellung befindet, so beträgt die Saugwirkung im Saugsammelrohr unter dem Drosselventil ungefähr 457 oder 483 mm Quecksilber, wodurch der Vakuumkolben 74 bis zur oberen Grenze seiner Bewegung gehoben und der Kolben 72 entsprechend nach oben bewegt wird, wobei die Federn 96 und 98 gespannt bzw. belastet werden.
  • Der Förderhub der Pumpe ist in der Hauptsache in zwei Stufen geteilt. Die erste Stufe besteht aus dem größten Teil des genannten Hubes und enthält die Kolbenbewegung von der oberen Bewegungsgrenze aus, wie Fig. i zeigt, bis zur Stelle, wo der Kolben 74 mit dem oberen Ende der Muffe 92 in Berührung kommt, wie Fig. 2 zeigt. Dieser Hub wird durch beide Federn 96 und 98 im Fall einer Abnahme des Sammelrohrdruckes in dem verhältnismäßig hoben Unterdruckbereich bewirkt, wenn das Drosselventil von seiner Leerlaufstellung aus geöffnet wird, und wegen der vereinigten Kraft der Federn 96 und 98 erfolgt die Brennstofförderung zwangsläufig und rasch. Es ist zu bemerken, daß sich der Kolben 72 am Ende der ersten Stufe des Pumpenhubes dicht neben dem oberen Ende der Ventilspindel 13o befindet, jedoch von (fiesem noch etwas entfernt ist.
  • Wenn der Kolben 74 mit dem Ende der Muffe 92 in Berührung kommt, so kann keine weitere Ausdehnung der Feder 96 stattfinden. Diese Feder ist dann wirkungslos und kann den Kolben 72 nicht betätigen; sie wird mit diesem Kolben durch den zweiten Teil bzw. die zweite Stufe der Kolbenbewegung mitgenommen, die nur einen kleinen Teil der Gesamtbewegung darstellt. Diese zweite Stufe erfolgt nur unter der Wirkung der verhältnismäßig schwachen Feder o8 und dient hauptsächlich zum Öffnen des Kraftregulierventils 128 durch den Kolben 72, obgleich dieser Kolben beim Öffnen des Ventils noch eine langsame Förderung von Beschleunigungsbrennstoff bewirkt, die das Arbeiten des Motors während der t`bergangsperiode verbessert. In dieser Beziehung und bevor die Einrichtung ihre Abwärtsbewegung beginnt, muß der Unterdruck über dem Kolben 74 so weit verringert werden, daß diese Verringerung mit der Anfangskraft oder Anfangsspannung der Feder 96 gleich ist, wenn diese auf die in der Fig. 2 gezeigte Länge zusammengedrückt wurde.
  • Ans der obigen Beschreibung der Erfindung und ihrer Arbeitsweise ist es leicht ersichtlich, (laß ein wesentlicher Unterschied in den Druck charakteristiken der Federwirkung in den beiden Stufen vorhanden ist und infolgedessen auch ein wesentlicher Unterdruckzwischenbereich besteht, in welchem keine Bewegung des Kolbens stattfindet. Die untere Grenze dieses Bereiches ist der Wert (ges Unterdruckes, der gerade ausreicht, um die Kraft der Feder 98 zu überwinden, und eine geringe Abnahme des t;nterdruckes in einem sehr tiefen Unterdruckbereich wird es ermöglichen, daß diese Feder den Kolben 72 betätigt, der dann mit der Ventilspindel 130 in Berührung kommt und das Ventil 128 öffnet. Während des Offnens dieses Ventils muß die entgegenwirkende Kraft der Ventilfeder überwunden werden, und diese Feder wird bestrebt sein, die Bewegung des Kolbens zu hemmen oder zu unterbrechen. Die Kraft der Feder 132 ist jedoch verhältnismäßig gering; und wird durch die Feder 98 leicht überwunden, so daß sie das richtige Arbeiten der Vorrichtung in keiner Weise beeinträchtigt.
  • Es ist ferner zu bemerken, daß die Feder 132 vorzugsweise so eingestellt ist, daß weder der Druck des Brennstoffes im Zylinder 70 während der Abwärtsbewegung des Kolbens 72 noch die Saugwirkung vom Saugkanal auf die Kraft- oder Sparförderungsvorrichtung, noch die Vereinigung dieses Druckes und dieser Saugwirkung das Ventil 128 öffnet, bevor es vom Kolben 72 betätigt wird.
  • Wenn der Kolben 72 seine untere Bewegungsgrenze erreicht hat, so ruht er auf der oberen Fläche des Ventilkörpers 126, und der Brennstoff tritt in diesem Ventilkörper abseits von einem Schlitz i6o und eines ringförmigen Kanals 162 um die Ventilspindel i3o ein.
  • Wenn das Ventil 128 offen ist, so bildet die Düse 140 die Hauptdosiereinschränkung, und die Nebenleitung 136, 134, 138 ist im wesentlichen wirkungslos. Infolgedessen ist die Nebenleitung nur während eines Teils des Arbeitens des Drosselventils wirksam.
  • Für ein besseres Verständnis der Arbeitsweise der vorliegenden Beschleunigungsvorrichtung und ihrer Vorteile gegenüber den üblichen durch den Unterdruck betätigten Beschleunigungsvorrichtungen wird auf Fig. 6 Bezug genommen. Die ausgezogene Linie stellt die Charakteristiken der Wirkung der üblichen bzw. gewöhnlichen durch den Unterdruck betätigten Beschleunigungspumpe dar. Es ist leicht ersichtlich, daß hier im ganzen Bereich des Sammelrohrunterdruckes eine gleichförmige Pumpenbewegung vorhanden ist, d. h. daß eine gleiche Unterdruckabnahme, die im Saugsammelrolir durch die Geschwindigkeit des Motors und die Stellung des Drosselventils bewirkt wird, eine gleichmäßige Purnpenbewegung hervorruft, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob das Drosselventil nahezu weit offen ist oder gerade aus seiner Leerlaufstellung bewegt wurde.
  • Die gestrichelte Linie stellt die Charakteristiken der Wirkung der vorliegenden Erfindung ohne Rücksicht auf die Wirkung der Kraftdüsenventilfeder 132 dar. Die in der Kurve benutzten Sammelrohrunterdruckpunkte in Millimeter Quecksilber sind nur als Beispiele zu betrachten, denn durch eine geeignete Wahl der Stärke der Federn, der Länge der Muffe y2 und bzw. oder der Gesamtlänge des I1-,olbenlltrbe: lassen ;ich diese Punkte in einem großen Bereich verändern.
  • Wie diese gestrichelte Kurve zeigt, wird sich der Brennstoffkolben bei einer Abnahme des Sammelrohrunterdruckes im Bereich zwisclierl 457 und 305 mm Unterdruck voni ä ußerstcn zurückgezogenen Ende des Hubes tun tingef:ilrr lo,,s 111m lrzw. 2,54 mm vorn entgegengesetzten Ende seines Hubes bewegen. Es erfolgt dann keine weitere liolhenbewegung, bis der Sammelrohrunterdruck auf 13o,7 mm Quecksilber gefallen ist, wobei die übrige I'timlieitlrew-egung von 2,54 mm ungef@ihr zwischen t ,;y.7 und i27 mm Sammelrohrunterdruck erfolgt und wobei das Ventil 128 de, Kraftreglers während dieses Teils bzw. dieser Surfe des Pumpenhubes offen ist.
  • Auf Wunsch kann der Pumpenhub dadurch eilige-.stellt werden, claß der Kolben 72 an der Nut 77 statt der Nut 75 befestigt wird. Hierdurch wird die Gesamthublänge verändert, zumal die Aufwärtsbewegung der Kolbenvorrichtung auf den Weg begrenzt ist, den der Kolben 74 zurücklegen kann, bevor er den oberen Teil des Vakuumzvlinders 8o erreicht. Die Befestigung des Kolbens an der Nut 75 bewirkt einen kurzen Kolbenhub, und die Befestigung an der- Nut 77 bewirkt einen längeren Kolbenhub. Andere Abstände zwischen den Vtrten und bzw. oder zusätzliche Kuten oder andere Mittel k<innen jedoch vorgesehen sein, um die Stellung des Kolbens 72 auf der Stange 76 oder die Gesamthublänge der Vorrichtung einzustellen, wobei die dargestellte Anordnung eine bevorzugte Anordnung ist. Die Länge des Kolbenhubes könnte auch mittels einer zwischen dem Vakuumkolben 74 und der Stange 76 angeordneten Einstellvorrichtung verändert werden.
  • Die Fig. 7 zeigt die Charakteristiken der Wirkung der vorliegenden Erfindung für zwei Kolbeneinstellungen. Die ausgezogene Linie stellt die Charakteristiken derWirkung, wenn die Einstellung für den kurzen Hub erfolgt, und die gestrichelte Kurve dieCharakteristiken für den längeren Hub dar. Der Winkel bzw. Abfall in der Kurve um 139,7 bis 127 mm Quecksilber wird durch die Größe der Vorspannung der Feder L32 des Kraftdüsenreglerventils hervorgerufen. Es ist zu bemerken, claß die Unterdruckpunkte der Vorrichtung in dieser Figur von denjenigen'der Fig.6 etwas verschieden sind. Dieses ist auf verschiedene Federcharakteristiken zurückzuführen. Diese sind jedoch auch mir Beispiele und lassen sich auf Wunsch verändern.
  • Es ist ferner zti bemerken, (laß eine Einstellung des Kolbenhubes in (lern höheren Unterdruckbereich diejenigen Unterdruckwerte ändert, die zum Anlassen der Vorrichtung; nötig sind. Dieses ist auf den Umstand zurückzuführen, daß eine Änderung der Kolbenvorrichtung den gegenseitigen Abstand des Kolbens 72 vom Halsring 88 und vom Flansch q4 der Nluffe 92 ändert, wenn sich die Vorrichtung in ihrer höchsten Stellung befindet. Dieses hat zur Folge, daß das Zusammendrücken der federn d6 und y8 entsprechend geändert wird, wenn sich die Vorrichtung in dieser Stellung befindet. Infolgedessen wird ein geringer Unterdruck nötig sein, um zu bewirken, daß diese Vorrichtung die oberste Grenze ihrer Bewegung erreicht, wenn der l@olben 72 in der Nut als wenn er in der Nut 77 verbunden ist. Es ist hier unter Bezugnahme auf Fig. 1 zu bemerken, daß der Übergang von höheren zum niedrigeren 1rnterdruckbereich nach einer gleichen Pumpenbewegung von der oberen Stellung aus ohne Rücksicht auf die Nut erfolgen wird, in welcher der Kolben 72 verbunden werden soll. Aus obigem hellt deutlich hervor, daß die Charakteristiken der Vorrichtung durch eine Änderung der Hublänge verändert werden können.
  • Durch Änderung der Länge der dufte coz und durch Änderung der Wandstärke des Flansches 94 der Muffe o-, tun die Größe der Vorspannung der Feder o6 und auch die Dauer des Überganges vom höheren zum nictirigeren Unterdruckbereich zu ändern, kann man ierncr über eine beträchtliche Anzahl von Arbeitszusammens;,#llungen ohne Änderung der Federn verfügen. Wenn die Federsätze auch geändert werden, so ;iiicl auch unzählige andere Arbeitszusammenstellun--cn möglich, so daß man eine Vorrichtung erhält, die sich leicht an die verschiedenen Forderungen der einzelnen Konstruktionen, Bauarten und Größen von Motoren hinsichtlich der Beschleunigung und der Sparwirkung anpassen läßt.
  • Es wird besonders auf den Umstand aufmerksam gemacht, (laß eine Verlängerung der Muffe 02 eine Verkürzung der Länge der ersten Stufe des Hubes im höheren Unterdruckbereich zur Folge hat. Dieses ist bei Motoren besonders vorteilhaft, die keine besonders große anf:ingliche Beschleunigungsladung erfordern, um in befriedigender Weise zu arbeiten, da dieses die Wirtschaftlichkeit im dichten Verkehr erhöht, wenn sich das Drosselventil selten in der weit offenen Stellung befindet.
  • Fig.4 zeigt eine Abänderung der Erfindung; in ihrer Anwendung; bei einem Steigstromvergaser 400- Die Hauptbrennstoffvorrichtung des dargestellter Vergasers bestellt ati, einem Auslaufrohr bzw. einer 1:inspritzdüse 412, das bzw. die durch einen Brennstoffkanal 414 finit der (nicht dargestellten) Hauptdosierdüse verbunden ist, die ihrerseits mit dem Brennstoffraum 26 in Verbindung steht, und Luft wird in der wohlbekannten Weise in die genannte Hauptbrennstoffvorrichtung eingeleitet.
  • In dem Rohr 412 ist eine geeichte Kraft- und Beschleunigungsdüse 424 angeordnet, deren Durchmesser kleiner ist als das Innenmaß des Rohres 412 und die den Brennstoff in dieses Rohr einspritzt. Der Brennstoff wird der Kraft- und Beschleunigungsdüse 424 durch einen waagcrechten Kanal 426 und einen lotrechten Kanal 428 zugeführt, der neben seinem oberen Ende einen Regler besitzt.
  • Der Regler besteht aus einem Körperteil f30, der in den Kanal 428 eingeschraubt ist und in welchem ein Ventil 432 in der Mitte zwischen den Enden einer mit einer Längsbohrung versehenen Ventilspindel 434 arbeit,mäßig angeordnet ist. Das eine Ende der Spindel 434 greift in den Brennstoffkanal 436 ein, der durch (las Ventil 432 gesteuert wird, wobei der Querschnitt dieser Ventilspindel, die in den BrennstoffzYlinder 440 eingreift, kleiner ist als der Brennstoffkanal .f36. Seitliche Brennstofföffnungelr 444 sind neben dem oberen Ende der Ventilspindel 434 vorgesehen, und das untere Ende der Bohrung ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer geeichten Reglerdü`e .f46 versehen. Eine Feder .f48 wirkt nachgiebig auf das Ventil f3-2, um es geschlossen zu halten; diese Feder ist so eingestellt, daß sie das Ventil entgegen der auf die Düse ausgeübten Saugwirkung in dieser Stellung hält. Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist eine abgeänderte Bauart eines BrennstOffkolbeus 442 vorgesehen, der eine Scheibe 4,90 besitzt, in welcher eine mit der in Fig.3 gezeigten Öffnung ;= ähnliche schlüssellochartige Öffnung vorgesehen ist, :o daß dieser Kolben an der Stange 76 befesti,"t werden kann. Um ztt verhindern, daß der Brennstoffkanal .136 durch den Kolben 442 geschlossen wird, wend dieser seine untere Bewegungsgrenze erreicht, sind Lappen 452 vorgesehen, die mit dem Kopf 438 des Teils .13o in Berührung kommen und den Kolben .1.12 in einem gewissen Abstand von diesem Kopf 43S halten können. Auf Wunsch können die Lappen 452 jedoch weggelassen werden und der Kopf 438 kann geschlitzt sein, wie die Fig. i und 2 zeigen, oder es kann irgendeine andere geeignete Anordnung vorgesehen sein, um den Durchfluß von Brennstoff aus dem Zviinder44o in den Kanal .128 zu gewährleisten, wenn der liolben 442 seine untere Bewegungsgrenze erreicht hat.
  • Der Zylinder 440 ist neben seinem oberen Ende mit einem Cberlaufkanal 46o versehen, und das obere Ende des Vakuumzylinders 8o ist durch einen Kanal 462 mit dem Saugkanal hinter dem Drosselventil 2.1 verbunden, wobei der genannte Zylinder 8o ebenfalls mit einer Entlüftungsöffnung 464 versehen ist, die von einer Stelle neben dem unteren Ende dieses Zylinders aus in den Saugkanal vor dem Drosselventil führt.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird der Brennstoff durch die Düse .1.16 dosiert, wenn das Ventil 432 geschlossen ist, da diese Düse kleiner ist als die Eichung der Dosierdüse 470. Bei einer Förderbewegung des Beschleunigungskolbens 442 ist die Menge des aus dem Zylinder 440 geförderten Brennstoffes eine solche, daß sie nicht vollständig durch die Düse 1.16 ausfließen kann, und infolgedessen wird das Ventil 132 durch den Druck dieses Brennstoffes zwangsläufig geöffnet. Die Dosierdüse 47o der Kraft- und Beschleunigungsdüse .124 dosiert dann die Beschleunigun gsbrennstoffladung. Diese Düse dient auch dazu, den Brennstoff für das Kraftgemisch zu dosieren, wenn <las Kraftreglerventil 432 durch den Kolben .142 geöffnet wird.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist diese bei einem Vergaser od. dgl., wie z. B. bei dem in der Fig. i gezeigten Vergaser angewandt, und der Regler ist auch mit dem in dieser Figur gezeigten Regler ähnlich. Der Beschleunigungsbrennstoffkolben dagegen ist mit dem in der Fig.4 dargestellten Kolben ähnlich.
  • Die Kolben 74 und 442 sind durch eine Stange 576 miteinander verbunden, die mit der Stange 76 ähnlich ist, nur daß das obere Ende bei 5oo erweitert ist, um eine Schulter 502 zu bilden, und im Kolben 74 ist ein erweiterter Kopf 504 vorgesehen, durch welchen der genannte Kolben die genannte Stange mit dem Kolben :142 liebt. Der erweiterte Teil 5oo kann durch eine im Halsring 88 vorgesehene Öffnung 505 hindurchgehen, so daß die Schulter 502 während des Beschleunigungshubes der Pumpe eine Unterlagsscheibe 5o6 erfaßt, die auf der Stange 576 gleiten und mit der Unterseite des Halsringes 88 in Berührung kommen kann, wenn die Kolben gehoben werden. Die Feder 96 ist zwischen derUnterlagsscheibe5o6 und dem Kolben442, und die Feder 98 ist zwischen dem genannten Kolben und dem Halsring 88 angeordnet. Wenn die Schulter 5o2 mit der Unterlagsscheibe 5o6 in Berührung kommt, so wird eine weitere Ausdehnung der Feder 96 verhindert. Durch Änderung der Länge des erweiterten Teils 5oo lassen sich in der Arbeit der Vorrichtung ähnliche Änderungen wie durch Änderung der Länge der Muffe 92 in den Fig. i, 2 und 4 erzielen.
  • In dieser Ausführungsform ist auch nur vom Beschleunigungspumpenzylinder 70 aus nur ein durch den Regler gesteuerter Brennstoffauslaufkanal 5o8 vorgesehen, der eine Kraft- und Beschleunigungsdüse 5ro aufweist, welche den Brennstoff in einen mit dem Kana136 des kleinen Venturirohres verbundenen Kanal 512 ausfließen läßt.
  • Wenn das Ventil 128 geschlossen ist, so wird der Brennstoff durch die Düse 138 dosiert, und wenn dieses Ventil offen ist, so dosiert die Düse 5io den Brennstoff sowohl für die Kraftmischung als auch für die Beschleunigungsbrennstoffladung, wobei die Öffnungen 53o .eine vereinigte Oberfläche aufweisen, die groß genug ist, so daß sie keine Eichungsfaktoren bilden.
  • Wenn auch gewisse Ausführungsformen der Erfindung beschrieben und dargestellt wurden, so versteht es sich von selbst, daß ein oder mehrere Merkmale einer Ausführungsform durch entsprechende Merkmale einer anderen Ausführungsform ersetzt oder hinzugesetzt werden können. Desgleichen kann ein Beschleunigungsmechanismus von der eine '.Membran besitzenden Bauart, der in gleicher Weise arbeitet und dieselben Merkmale besitzt wie der dargestellte aus einer Kolbenpumpe bestehende Mechanismus verwendet werden, und die Erfindung kann auch bei einem Vergaser für waagerechte Förderung u. dgl. ebensogut als für die oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Bauarten angewandt werden. Auf Wunsch kann eine unabhängige Beschleunigungseinspritzdüse verwendet werden, durch welche der Brennstoff direkt in den Saugkanal eingespritzt werden kann, und der Mechanismus kann durch andere Mittel als durch den Sammelrohrunterdruck gesteuert werden. Es lassen sich z. B. vom Bedienenden zu betätigende Mittel anwenden, um eine der Drosselventilstellung entsprechende Kraft auszuüben.
  • Es ist ebenfalls für den Fachmann selbstverständlich, daß an der Form, Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile verschiedene Abänderungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden können, ohne auf die wesentlichen Vorteile der Erfindung zu verzichten, wobei die hier dargestellten Ausführungsformen der Erfindung lediglich Ausführungsbeispiele darstellen, auf welche sich die Erfindung keineswegs beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschleunigungseinrichtung für ein Gemischbildungssystem für Brennkraftmaschinen mit einem Pumpenglied, das einen vorherbestimmten Förderhub besitzt und das durch den Ansaugerohrunterdruck gesteuert wird, dadurch gekenn- zeichnet, daf3 Mittel (g6, (38) vorgesehen sind, um dun I@iii-derhub der Pumpe in wenigsten: zwei Stufen mit vorherbestimmter Länge und Charakte- ristik durchzuführen, wobei die erste Stufe einen griiß(,i-en "heil des gesamten Förderhubes bildet. z. Beschleunigungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gokonnzoichnot, daß ein vorherbestimmter riißoror "feil des l`Örderhubes der Purnpe durch rul;itiv st;rrke nachgiebige Mittel (o6) während der Verminderung des Unterdruckes in einem Bereich v(in hethut @maugerethrunter<lruck und der Rest dos @ör<lorliiihes ckirch relativ schwache nachgie- bige Mittel (o8) bei einer leichten Verminderung cles :@nsaugor(»n-unterdruckes in einem Bereich kloineii Umerdruckcs betätigt wird. ,;. lieschloiritigungseinrichtung nach Anspruch i Oder 2, (;(durch gekennzeichnet, daß die nach- gio@ti@oii \littel ((3t>, (38) ein Paar von parallel ge- schaltcton Feclenr enthalten, wobei die Wirkung der starken hc#dc#i- (o(» auf einen Teil des Pumpen- liiilms begrenzt ist, während die schwächer(, Feder ((),S3 über e1(#11 ganzen Kolbenlrtih wirksam ist und dun Ihilt unal»t;ingig vollenden kann. -1. Buschleinligungscinrichtung nach Anspruch i 1»s ,, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen lircirn:toffzvlinder (;o, 44o), einen Brennstoff- dur in (lern 7,vlinder (7o, 44o) arbeitet, einen L"ntordruckzvlinder (80), der mit dem An- saugek@m@d des @emischbilclungss`-stems hinter (lern Drosselventil verbunden ist, das den Ansauge- k;in;tl stoiiort, (#in(#n L"nter(lruckkolben (j4), der in dürr Lnt(relruckzvliird(#r arbeitet, und eine Stange
    (76, 576) enthält, die beide Kolben verbindet, wobei eines der nachgiebigen Mittel (y8) zwischen einem festen Glied (88) und dem Brennstoffkolben wirkt, während die andere Feder (96) zwischen dem letzteren und einem Glied ((12) wirkt, <las (ruf der '-"titnge (76, 576) gleiten kann und das an das feste Glied (88) angreift, wobei das gleitbare Glied (c32) mit der Stange (76, 576) bewegl>crr ist, nachdem der Unterdruckkolben ein Ende seines Hubes erreicht hat. 5. Beschleunigungseinrichtung nach Anspruch -1, (ladurch gekennzeichnet, daß das gleitbare Glied (o2) durch eine Muffe gebildet wird, die einen Flansch (o4) besitzt, der an das feste Glied (S8) crnstiißt und der geeignet ist, mit einem I?nde mit dem Unterdruckkolben in Eingriff zrr kommen. 6. Beschleunigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gleitbare Glied durch eine Schulter (5o2) auf der Stange (576) bewegbar ist, die den Brennstoff- mit dem Unterdruckkolben verbindet. . Beschleunigungseinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventil (i2S, 432) durch (las Pumpenglied während desjenigen Teils seines Hubes betätigt wird, der allein vorn dem schwächeren nachgiebigen Mittel bewirkt wird, um einen Kanal zu steuern, durch den Brennstoff in die Gemischbildungseinrichtung aus (lern Brennstoffzylinder (7o, 4.10) gefördert wird. S. Beschleunigungseinrichtung nach Anspruch r bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (los Pumpenhubes veränderlich ist.
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