DE357773C - Erzeugung eines kuehlen Dunstnebels aus einer brennbaren Fluessigkeit - Google Patents

Erzeugung eines kuehlen Dunstnebels aus einer brennbaren Fluessigkeit

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DE357773C
DE357773C DEP39151D DEP0039151D DE357773C DE 357773 C DE357773 C DE 357773C DE P39151 D DEP39151 D DE P39151D DE P0039151 D DEP0039151 D DE P0039151D DE 357773 C DE357773 C DE 357773C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
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Description

Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung eines kühlen Dunstnebels aus einer brennbaren Flüssigkeit und besteht darin, daß brennbare Flüssigkeit in einem feinst zerteilten Zustande ohne Zumischung oder doch mit viel geringerer Zürn ischung von Luft als für eine Verbrennung nötig ist, durch eine in einer rohrförmigen Verbrennungskammer erzeugte rohrförmige Flamme in der Weise geleitet wird, daß die brennbare Flüssigkeit in einen Dunstnebel umgewandelt wird, und daß die rohrfönmige Flamme an der Stelle des Weges der Flüssigkeit, wo sie zu einem Dunstnebel umgestaltet worden ist, ausgelöscht wird, und daß die Verbrennungsluft dbn fein 'zerteilten brennbaren Flüssigkeitsstrahl an seinem Umfange in dem Maße zugeführt wird, daß die Flamme an dem Punkte der Bahn der fein zerteilten Flüssigkeit erlischt, indem sie den Dunstnebelzustand erreicht hat.
Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht darin, daß die rohrförmige Verbrennungskammer- am Ausströmungsende
mit einer verengten öffnung versehen ist, welche diejenige Stelle bildet, an welcher die zugeführte Flüssigkeit den Dunstnebelzustand erreicht hat und die Flamme erlischt, wobei die rohrförmige Verbrennungskammer mit einer Zündungsvorrichtung versehen ist, die außerhalb des direkten Weges der strömenden Verferenmingsflüssigkeit angeordnet ist, zweckmäßig in einem Winkel, um eine Anhäufung ίο der Flüssigkeit darin zu verhindern.
Ferner hat der Vergaser zwei nahe übereinanderliegende Düsenwände zur Bildung einer dünnen Flüssigkeitsschicht zwischen diesen Wänden; durch die so gebildete Flüssigkeitsschicht geht der Strom des zu vergasenden Mediums hindurch.
Bei deta neuen Verfahren bzw. mit der neuen Vorrichtung wird erreicht, daß der zur NebelhersteJlung· bestimmte Stoff in einen Zustand so feiner Zerstäubung gebracht wird, daß die Einwirkung der Flamme sofortige Verdunstung ohne Entziündiung hervorruft.
Der Erfinder hat gefunden, daß verschiedene brennbare Flüssigkeiten in dem in der angegebenen Weise erzeugten Nebelzustande wertvolle medizinische Eigenschaften besitzen, daß sie leicht und sicher von den Atmungsorganen des menschlichen Körpers aufgenommen werden können, und daß sie auch als Träger anderer in der ärztlichen Praxis benutzter Substanzen verwendet werden können.
Flüssige Kohlenwasserstoffe können, wenn sie auf die beschriebene Weise in diesen Nebelzustand überführt werden, auch für Heizzwecke gut verwendet werden, besitzen aber besonderen Wert für Zwecke innerlicher Verbrennung.
Da die nach diesem. Verfahren erzeugten Dünste oder Nebel niedrige Temperaturen und starke Kompressionen aushalten, so kann dieses Verfahren in der Fabrikation von Farbstoffen aus Teer und Kohlenwasserstoffderiv-aten mit Vorteil angewendet werden. In der Zeichnung ist Abb. 1 ein Mittelschnitt eines Apparates zur Durchführung des neuen Verfahrens. Abb. 2 ist eine Endansicht des Kopfes 1, in der Richtung der Pfeile auf den Linien 2-2 betrachtet. Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach 3-3, Abb. 1. Abb. 4 stellt eine Einzelheit dar. Abb. 5 zeigt im Schnitte eine geänderte Ausführungsform der Verbrennungskammereinschnürung 15. Abb. 6 stellt einen Schnitt nach 6-6, Abb. 5, dar, Der Apparat besteht aus zwei Hauptteilen, dem< Kopfe 1 und der Flamlmenkammer 12, welche bei iB durch Flansche und Bolzen miteinander verbunden sind. Er wird vorzugsweise so gehandhabt, daß der Kopf 1 den 6a Oberteil und die Flammenkammer 12 den Unterteil bildet. Der Kopf 1 enthält den Zerstäuber 21 und die Mittel zum Zuführen und Regeln der die Verbrennung unterhaltenden Luft. Die Verbrennungskammer 12 trägt die Zündvorrichtung 17 und die Verengungswand 15, welche den Durchfluß der Dünste aus dem Apparate niacbi der Öffnung 15" regelt. Der Einlaßstutzen 4 im Kopfe 1 enthält ein Nadelventil oder eine ähnliche Vorrichtung und leitet regelbare Mengen der zu verbrennenden Flüssigkeit unter Druck nach der Ringkammer 3. Das Rohr 6 enthält auch ein Nadelventil oder eine ähnliche Vorrichtung und vermittelt und regelt die Zufuhr des zu zerstäubenden Mittels, welches in dieses Rohr unter Druck eintritt und von dort durch den Kanal 5 weiterströmt, um in der Zerstäubungsdüse 2, knapp hinter der Ausströmungsöffnung 2a, mit der brennbaren Flüssigkeit zmamanenzukommen. Wird unter diesen Umständen der Apparat durch öffnen der Ventile in 4 und 6 in Tätigkeit gesetzt und steht das zerstäubende Mittel unter Druck, so entsteht bei 2a ein fein zerstäubtes Gemenge. Ulm das zerstäubte Gemenge anzünden zu können und in Brand zu erhalten ist es nötig, die Verbrennung unterhaltende Luft in die Kammer 12 so eintreten zu lassen, daß nur dort, wo diese Luft mit dem zerstäubten Gemenge innig vermengt ist, das Brennen andauern kann. Diese Luft muß mit dem zerstäubten Gemenge in solcher Weise und in solcher Menge in Berührung gebracht werden, daß gerade so viel verbrennt, um die Temperatur des übrigen nicht verbrennenden Teiles des Gemenges bis zum Siede- oder Verdunstungspunkte zu erhöhen. Um dies zu erreichen, wird folgende Anordnung getroffen: Die Luft tritt zuerst durch eine entsprechende Regelvorrichtung hindurch und dann durch die Öffnung 9 der Kappe αα ein. Ist der Apparat an einer Vakuumpumpe ader an einem Explosionsmotor angebracht, so wird die Luft unter atmosphärischem Druck einströmen, während es in anderen Fällen nötig werden kann, sie besonders unter Druck zu setzen. Die bei 9 eintretende Verbrennungsluft verteilt sich in der Kammer 10 und tritt gleichmäßig durch Kanäle 11 in den Ringraum 8', welchen der Flansch 8a der Mutter bildet, die dicht in den Eingang der Kammer 12 paßt. Durch den Flansch 7 wird die Luft in kontinuierlichem Strome so geleitet, daß sie nur längs des Umfanges, nicht aber in dem Mittelraum der Kammer 12 weiter streicht und längs des Umfanges der Kammer 12 nach der Austrittsöffnung 15° strömt.
Bei der Durchführung des Verfahrens ist die wichtigste zu lösende Aufgabe die genaue Feststellung der Menge, welche gerade ausreicht, um durch ihre Verbrennung das nicht
zu verbrennende Material zum Verdunsten zu bringen. Die zu verbrennende Menge wird durch zwei Faktoren bestimmt, die Intensität der Flamme und die Tiefe, auf welche die Flammenwirkung in das zerstäubte Gemenge eindringt. Beide Faktoren können vorausbestimmt werden.
Die Intensität der Flamme wird durch die Luftmenge bestimmt, welche man durch die
ίο Regulieröffnung bei 9 eintreten läßt. Die Tiefe, auf welche die Verbrennung in das zerstäubte Gemenge eindringt, hängt von der Länge des Flansches 7 ab. Je kleiner der Flansch 7 gemacht wird, um so mehr wird die Verbrennungsluft unter die Einwirkung des teilweisen Vakuums gebracht, welches an der Zerstäubungsdüse entsteht.
Während das zerstäubte Gemenge sich durch die Verbrennungskammer 12 vorbewegt, umhüllt von einer die Verbrennung unterhaltenden Atmosphäre, kommen die feineren äußeren Partikel des mit der Verbrennungsluft vermischten Gemisches mit dem elektrischen Funken in Berührung, welcher an der Elektrode 17 des Funkengebers 16 auftritt, und an dieser Stelle entsteht eine rohrförmige Flamme, und in dem Inneren dieser rohrförmigen Flamme bewegt sich der zur Nebeldunstgewinnung bestimmte Teil des zerstäubten Gemenges weiter, bis er verdunstet ist. Die Einschnürungswand 15 an der Austrittsöffnung der Verbrennungskammer veranlaßt den kühlen, schweren Dunst mit geringem Luftgehalte die Flamme an dieser Stelle zu verlöschen, so daß man den Dunst behufs Verwendung abziehen kann. Sollte bei I5a eine stärkere Einschnürung der Dunstabströmung erforderlich sein, als dargestellt, so kann das durch den Ersatz der Einschnürwand 15 durch die Abb. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung geschehen.
Abb. 5 zeigt stärkere Einschnürung des Stromes von Dunstnebel als Abb. 1 bei 15 und besteht aus zwei Kappen 22 und 23, von welchen die innere 23 zwei einander diametral gegenüberstehende Schlitze 25 besitzt. Die äußere Kappe hat ähnliche Schlitze 24, welche auf die aus Abb. 5 und 6 ersichtliche Weise angeordnet sind, so daß der Dunst durch die Schlitze 25 treten, sich dann im Räume zwischen den Kappen 22 und 23 weiterbewegen muß und endlich durch die Schlitze 24 der äußeren Kappe austritt. Diese Anordnung ist für den Fall bestimmt, daß d'er Erfindiungsgegenstand mit schnellaufenden Maschinen verbunden ist, bei welchen die Saugwirkung veränderlich, plötzlich und sehr stark ist.
Für den Fall, daß der Apparat aus irgendeiner Ursache nicht ordentlich arbeiten und nicht verdunstetes öl ausfließen sollte, ist bei Abb. 5 noch eine Abtropföffnung 26 angebracht, welche mit einem geeigneten Sammelgefäß verbunden werden kann.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung eines kühlen Dunstnebels aus einer brennbaren Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß brennbare Flüssigkeit in einem feinst zerteilten Zustande ohne Zumischung oder doch mit viel geringerer Zumischung von Luft, als für eine Verbrennung nötig ist, durch eine in einer rohrförmigen Verbrennungskammer erzeugte rohrförmige Flamme in der Weise geleitet wird, daß die brennbare Flüssigkeit in einen Dunstnebel umgewandelt wird, und daß die rohrförmige Flamme an der Stelle des Weges der Flüssigkeit, wo sie zu einem Dunstnebel umgestaltet worden ist, ausgelöscht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsluft dem fein zerteilten brennbaren Flüssigkeitsstrahl an seinem Umfange in dem Maße zugeführt wird, daß die Flamme an dem Punkte der Bahn der fein zerteilten Flüssigkeit erlischt, indem sie den Dunstnebelzustand erreicht hat. go
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Verbrennungskammer (12) am Ausströmungsende mit einer verengten Öffnung (15s) versehen ist, welche diejenige Stelle bildet, an welcher die zugeführte Flüssigkeit den Dunstnebelzustand erreicht hat und die Flamme, erlischt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da- too durch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Verbrennungskammer (12) mit ' einer Zündungsvorrichtung (17) versehen ist, die außerhalb des direkten Weges der strömenden Verbrennungsflüssigkeit angeordnet ist, zweckmäßig in einem Winkel, um eine Anhäufung der Flüssigkeit darin zu verhindern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergaser tio (21) zwei nahe übereinander liegende Austrittsdüsen (2, 20) hat zur Bildung einer dünnen Flüssigkeitsschicht zwischen diesen, durch welche Flüssigkeitsschicht der Durchgang (5) 'des zu vergasenden Mediums hindurchgeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP39151D 1919-10-07 1920-01-29 Erzeugung eines kuehlen Dunstnebels aus einer brennbaren Fluessigkeit Expired DE357773C (de)

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