DE468237C - Selbsttaetige Waage - Google Patents

Selbsttaetige Waage

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DE468237C
DE468237C DEJ29072D DEJ0029072D DE468237C DE 468237 C DE468237 C DE 468237C DE J29072 D DEJ29072 D DE J29072D DE J0029072 D DEJ0029072 D DE J0029072D DE 468237 C DE468237 C DE 468237C
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DE
Germany
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flap
automatic
locking
friction gear
weighing pan
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Expired
Application number
DEJ29072D
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English (en)
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Selbsttätige Waage Die Erfindung betrifft selbsttätige Waagen, bei denen in bekannter Weise das Füllgut aus einem an den Vorratsbehälter angeschlossenen Vorfüllraum in die Waagschale fließt und der Zufluß zu dieser durch eine sich beim Senken der Waagschale auslösende Klappe gesperrt wird und das Öffnen der letzteren für erneuten Zufluß des Füllgutes zur Waagschale durch einen ein- und ausschaltbaren Kraftantrieb erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt der Kraftantrieb durch ein ständig angetriebenes Reibungsgetriebe, das durch ein Gesperre festgehalten wird und nach Auslösung des letzteren beim Schließen der Klappe freigegeben wird, worauf -es eine einmalige Umdrehung ausführt und dabei die Klappe wieder öffnet. Damit die Dauer der Öffnung der Klappe geregelt werden kann, geschieht ihr Öffnen durch einen mit dem Reibungsgetriebe in beliebiger Winkelstellung kuppelbaren Dreharm. Es ist so möglich, bei Füllgut aller Art die neue Füllung erst nach der sicher erfolgten Rückkehr der Waagschale in die Aufnahmestellung zwangläufig einsetzen zu lassen, so daß Verluste und falsche Wägungen vermieden werden. Die neue Waage eignet sich besonders zum genauen AbZv iegen von leichten stückigen Gütern, wie Reisstärke, Magnesia u. dgl.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Vorderansicht des in Betracht kommenden Teiles der Waage, während Abb.3 eine zweite Stellung der Teile gemäß Abb. i zeigt.
  • Abb. ,4 zeigt eine Einzelheit.
  • Der Vorratsbehälter i für das Füllgut ist schwenkbar auf Zapfen a der Gestellarme 3 gelagert und stützt sich mit Rollen d. auf Scheiben 5 mit gewellter oder gezahnter Umfangsfläche, deren Achse 6 von einer Riemenscheibe 7 aus dauernd in Umdrehung versetzt wird. Dem Behälter i wird also eine fortwährende senkrechte Rüttelbewegung erteilt. Außerdem erhält der Behälter i eine waagerechte Rüttelbewegung, die mittels Gestänges 34, 35 und eines Winkelhebels 36 erzielt wird. DieRüttelvorrichtungen sind zweckmäßig ausrückbar, um entweder die eine oder andere oder auch beide Rüttelarten wirken lassen zu können. An den geneigt liegenden Behälter i schließt ein Vorfüllraum 8 an. Ein Schieber 9 regelt die Zufuhr vom Behälter i in den Raum 8, die durch die Rüttelbewegungen beschleunigt wird. Aus dem nach vorn offenen Raum 8 fließt das Füllgut in die Schale io einer beliebigen Waage. Der Raum 8 wird nach Erreichung der richtigen Füllmenge durch eine schwenkbar auf einer Achse i i der Gestenarme 1-2 gehaltene Klappe 13 verschlossen, indem ein mit der Waagschale io durch eine Stange 1q.' verbundener Anschlag 14 eine Klinke 31 auslöst, die den Haken 15 der Klappe 13 freigibt. Ein zweiter Arm 16 der Klappe 13 ist durch ein Gewicht 17 beschwert, an dem ein Anschlagstift 18 sitzt. Dieser löst beim Schließen der Klappe 13 einen Gewichthebel i9 aus einer Sperrscheibe 20, die durch Riemen z1 und Riemenscheibe 22 von der Achse 6 aus angetrieben wird. Während der Sperrstellung der Scheibe 20 gleitet der Riemen 21 auf der Scheibe 22, nimmt diese aber nach dem Auslösen des Hebels i9 nebst der Achse 23 mit. Auf letzterer sitzt ein durch Schraube 24. verstellbarer Dreharm 25, der in der Bewegungsbahn des Armes 16 der Klappe 13 liegt.
  • Die Waagschale io trifft beim Senken mit einem Winkelhebel 26 auf einen festen Anschlag 27, der den Sperrhaken 28 auslöst, so daß die Waage in die punktierte Stellung nach Abh. 3 umkippt und sich entleert. Sie kehrt alsdann in ihre Anfangsstellung zurück, wobei ein Anschlag 29 an eine Leiste 30 stößt, die die Waagschale wieder in die Verschlußstellung bringt.
  • In der Stellung nach Abb. i fließt das Füllgut aus dem geöffneten Raum 8 in die Waagschale io, die sich senkt und mittels des Anschlages 14. den Hebel 31 schwenkt (Abb. 3). Die freigegebene Klappe 13 schließt sich sofort und sperrt den weiteren Zufluß ab. Die sich senkende Waagschale entleert sich in der beschriebenen Weise und nimmt ihre Anfangsstellung wieder ein. Beim Schließen der Klappe 13 wird die Scheibe 2o ausgelöst und der Arm 25 in Umdrehung versetzt, der nach einem Umlauf die Klappe 13 wieder öffnet (Abb. q.), so daß der Zufluß erneut einsetzt. Die Sperrscheibe 2o wird nach einmaliger Drehung durch den Hebel i9 wieder festgestellt. Der Arm 25 ist, wie erwähnt, auf der Achse 23 einstellbar, wodurch er beim Umlauf früher oder später an den Anschlag 16 trifft, so daß die Zeitdauer des Klappenschlusses geregelt werden kann.
  • Am Vorfüllraum 8 sind schräge Wände 32 angeordnet, die einen Zwischenraum 33 herstellen, in den beim Schließen der Klappe 13 die abbrechenden Teile des stickigen Füllgutes eintreten können, so daß diese nicht mehr in die Waagschale fallen können. Die Wände 32 können durch geeignete Stellmittel einander genähert und voneinander entfernt werden, um auch hierdurch den Durchlaß des Füllgutes regeln zu können.
  • Infolge der Anordnung des sich während des Klappenschlusses füllenden Vorfüllraumes 8 wird beim Öffnen der Klappe 13 ein schnelles Abgeben einer ungefähr stimmenden Füllgutinenge gewährleistet, so daß die Waage sehr schnell arbeiten kann. Der Antrieb der Achse 23 kann auch- durch ein geeignetes Reibungsgetriebe erfolgen. Infolge der neuen Anordnung ist das Abwiegen auch schwer fließender Materialien ohne Beschädigung möglich, da keine Rührwerke, wie bisher, erforderlich sind, durch die das Material stets mehr oder weniger beschädigt wird und die trotzdem Verstopfungen nicht sicher vermeiden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Waage, `bei der das Füllgut aus einem an den Vorratsbehälter angeschlossenen Vorfüllraum in- die Waagschale fließt und der Zufluß zu dieser durch eine sich beim Senken der Waaä schale auslösende Klappe gesperrt wird und das Öffnen der Klappe für erneuten Zufluß des Füllgutes zur Wäagschale durch einen ein- - und ausschaltbaren Kraftantrieb erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein ständig angetriebenes und durch ein Gesperre festgehaltenes Reibungsgetriebe beim Schließen der Klappe und dadurch bewirkter Auslösung des Gesperres freigegeben wird und eine einmalige Umdrehung ausführt, wobei es die Klappe (13)'wieder öffnet.
  2. 2. Selbsttätige Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Reibungsgetriebe gekuppelter Dreharm (25) bei seiner Drehung die Klappe (13) öffnet.
  3. 3. Selbsttätige Waage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreharm (25) auf seiner Achse (23) drehbar und einstellbar ist, um :die Dauer des Klappenschlusses regeln zu können. q..
  4. Selbsttätige Waage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Friktionsgetriebes durch eine Sperrscheibe (2o) erfolgt, gegen deren Sperrnase sich ein Sperrhebel (i9) legt, der von der sich schließenden Klappe (13) aus seiner Sperrstellung verdrängt wird. -
  5. 5. Selbsttätige Waage nach Anspruch i, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß im Vorfüllraum durch verstellbare schräge Zungen (32) auf beiden Seiten eine Auffangvorrichtung (33) für die beim Schließen der Klappe (13) abbröckelnden Füllgutteile geschaffen ist.
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